Veranstaltungen und Termine

Buchvorstellung
„Bilder der Allmacht“

22. Januar: Gespräch mit Andreas Kötzing über die Darstellung der Staatssicherheit in Film und Fernsehen. Filmvorführung des DDR-Spielfilms „Schwarzer Samt“

Zur Veranstaltung

Wissenschaftskino
„Das Geheimnis der Bäume“

29. Januar: Dokumentarfilm des renommierten Naturfilmers Luc Jacquet über das Entstehen, Wachsen und Vergehen der tropischen Regenwälder.

Zur Veranstaltung

 

 

JAN
2019
Di
1
Mi
2
Do
3
Fr
4
Sa
5
So
6
Mo
7
Di
8
Mi
9
Do
10
Fr
11
Sa
12
So
13
Mo
14
Di
15
Mi
16
Do
17
Fr
18
Sa
19
So
20
Mo
21
Di
22
Mi
23
Do
24
Fr
25
Sa
26
So
27
Mo
28
Di
29
Mi
30
Do
31
JAN
2019
Januar 2019

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

Zur Ausstellung

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

Zur Ausstellung

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

Zur Ausstellung

Buchcover „Bilder der Allmacht. Die Staatssicherheit in Film und Fernsehen“. Wallstein Verlag

„Schwarzer Samt“ (Spielfilm, DDR 1963/64, 80 Min, Regie: Heinz Thiel)
Podiumsgespräch mit dem Historiker und Herausgeber Dr. Andreas Kötzing (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der Universität Dresden)
Moderation: Knut Elstermann (Filmjournalist, Berlin)
In Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der Universität Dresden

Die Darstellung der Staatssicherheit in Film und Fernsehen hat Konjunktur. Nicht erst seit dem Publikumserfolg von „Das Leben der Anderen“ (2006) nimmt die Darstellung des ostdeutschen Überwachungsstaates in filmischen Erzählungen über die DDR eine zentrale Stellung ein. Häufig wird dabei das alltägliche Leben auf eine allgegenwärtige Präsenz der Staatssicherheit verkürzt. Die „Bilder der Allmacht“ besitzen eine große Ausstrahlungskraft. Welche inhaltlichen Schwerpunkte transportieren die Filme? Wie wirken sich diese auf die Darstellung der DDR-Geschichte aus? Welche Themen bleiben ausgespart? Mit welchen visuellen Mitteln wird die Arbeit der Staatssicherheit in Szene gesetzt? Diese und weitere Fragen zur medialen Darstellung der Staatssicherheit werden im Buch detailliert untersucht. Dabei wird der Bogen auch zurück in die Zeit vor 1989/90 gespannt, um die gegenwärtigen Bilder der Staatssicherheit mit den Selbst- und Fremddarstellungen aus der Zeit des Kalten Krieges zu vergleichen.

Weltkino Filmverleih GmbH

Dokumentarfilm (Frankreich 2014, 78 Min, Regie: Luc Jacquet)
Filmvorführung und Gespräch
Mit Prof. Dr. François Buscot (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung) und Prof. Dr. Christian Wirth (Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig)
In Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig

„Das Geheimnis der Bäume“ erzählt die beeindruckende Evolutionsgeschichte des Urwaldes an Schauplätzen in Peru, Gabun und Frankreich. Der Dokumentarfilmer und Oscargewinner Luc Jacquet taucht in die Tiefen des tropischen Dschungels ein und erforscht den prähistorischen Regenwald. Vor der Kamera agiert der Botaniker und Ökologe Francis Hallé (in der deutschen Fassung gesprochen von Bruno Ganz). Als Biologe studierte Jacquet viele Jahre das Zusammenwirken von Pflanzen und Tieren. Dieses Wissen bringen Jacquet und Hallé hier exemplarisch zur Anwendung und erläutern den Lebenskreislauf des Waldes auf anschauliche Weise. Derjenige, der glaubt, Bäume seien reglos, wortlos, harmlos – wird mit diesem beeindruckenden Film überrascht.

Luc Jacquet, Jahrgang 1967, ist einem großen Publikum als Regisseur und Drehbuchautor des Films „Die Reise der Pinguine“ bekannt.  2006 wurde dieser Welterfolg bei der 78. Oscarverleihung in Los Angeles mit dem Oscar als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.