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Oktober 2021
Porträtfoto des Leipziger Autors Ralph Grüneberger
Autor Ralph Grüneberger, Foto: Synke Vollring
Cover des Buchs "Leipziger Geschichten"
Buchcover: Gmeiner Verlag

Leipziger Geschichten 
Lesung mit dem Autor Ralph Grüneberger 

Am Tag der Deutschen Einheit liest der Autor Ralph Grüneberger aus seinem Erzählband „Leipziger Geschichten“. Er gibt Einblicke in die Lebenswirklichkeiten von Männern und Frauen, deren Gewissheiten, Pläne und Ideen im Jahr 1989 plötzlich durcheinander gewirbelt wurden. Die 17 Erzählungen handeln von zaghafter Liebe und roher Gewalt. Sie berichten von Menschen, die sich selbst ebenso wenig aufgaben wie ihre vom Verfall gekennzeichnete Stadt. 

Der Leipziger Autor Ralph Grüneberger wirft im Rahmen der Lesung auch einen persönlichen Blick zurück auf die turbulente Entwicklung Leipzigs seit den Umbruchsjahren 1989/90.

Ralph Grüneberger, geboren 1951 in Leipzig, studierte am Literaturinstitut „Johannes R. Becher“. Er veröffentlicht seit 1978 Arbeiten für den Rundfunk, zahlreiche Lyrik- und Prosabände und entwickelt Formate für die Literaturvermittlung. Er ist Herausgeber einer Literaturzeitschrift und Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.
 

Teilnehmen können alle Personen, die entweder geimpft, genesen oder getestet sind (entsprechend aktueller Sächsischer CoronaSchutzVO).

 

Film des Monats
Polizeiruf 110: Der Teufel hat den Schnaps gemacht
Spielfilm (D 1982, 90 Min, Regie: Manfred Mosblech)
Begleitprogramm zur Ausstellung „Tatort. Mord zur besten Sendezeit“

Seit Theo Lute seinen einzigen Sohn bei einem Autounfall verloren hat, ist er dem Alkohol verfallen und vernachlässigt seine Autowerkstatt. Eines Morgens ist er fort. Seine Frau findet einen Abschiedsbrief, in dem er sich des Mordes bezichtigt und deshalb nicht länger am Leben bleiben wolle. Frau Lute schaltet sofort die Polizei ein. Hauptmann Fuchs übernimmt den Fall. Eine fieberhafte Suche beginnt. „Der Teufel hat den Schnaps gemacht“ war einer der ersten Polizeirufe, der sich mit dem Alkohol-Problem beschäftigte, und er wurde damals heiß diskutiert.

Die Reihe „Film des Monats“ zeigt im vierten Quartal 2021 anlässlich der Wechselausstellung „Tatort. Mord zur besten Sendezeit“ (Laufzeit bis 06.02.2022) und des 50jährigen Jubiläums des „Polizeiruf 110“ drei ausgewählte Spielfilme.

Manfred Mosblech, (1934-2012) war ein deutscher Film- und Fernsehregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Ab 1967 arbeitete er beim DDR-Fernsehen, einen Schwerpunkt bildeten dabei Kriminalfilme. Für die Fernsehreihe „Polizeiruf 110“ drehte er 13 Folgen, spielte in zwei Filmen als Darsteller mit und verfasste einige Drehbücher. Nach der deutschen Wiedervereinigung setzte Mosblech seine Tätigkeit als Regisseur erfolgreich fort und drehte Folgen für die Fernsehserien „Immer wieder Sonntag“, „Elbflorenz“ und „Der Landarzt“.

Anmeldung: Da unsere Platzkapazitäten aktuell begrenzt sind, empfehlen wir Ihnen, sich anzumelden: Anmeldung-ZFL@hdg.de oder 0341/2220-400. Teilnehmen können alle Personen, die entweder geimpft, genesen oder getestet sind (entsprechend aktueller Sächsischer CoronaSchutzVO).

 

Porträtfoto des bildenden Künstlers Philipp Baumgarten vor Graffito
Philipp Baumgarten, Foto: Theresa Schulz
Porträtfoto der Moderatorin Greta Taubert
Moderatorin Greta Taubert, Foto: Stephan Pramme

Heimat Ostdeutschland? Junge Perspektiven
Gespräch mit Philipp Baumgarten (bildender Künstler, Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa) und Greta Taubert (Journalistin, Autorin; Moderation)
vor Ort und im Livestream

Philipp Baumgarten fotografiert. Ein Pferd auf menschenleerer Straße im nächtlichen Dresden, eine Wäscheleine voller Unterhosen, ein Schwanennest aus Müll, eine brennende Feldscheune und immer wieder: Lost Places. Viele davon findet er in seiner Heimatstadt Zeitz, die lange den unrühmlichen Stempel „Stadt der Ruinen“ trug. Dort geboren und 2014 vom Studium in Karlsruhe dorthin zurückgekehrt, sah der bildende Künstler nicht vordergründig Tristesse, sondern vor allem die Chancen des allgegenwärtigen Leerstands. Er gehört zu einer Gruppe, die bis heute das nahe gelegene Kloster Posa zu einer Kultur- und Bildungsstätte entwickelt, stieß das Projekt „Open Space Zeitz“ an, das mit Ausstellungen und Veranstaltungen leerstehende Gebäude zwischennutzte oder wiederbelebte. Die ehemalige Stadtbibliothek etwa ist heute ein Künstlerhaus. Während die Medien Zeitz nun feiern, hat sich Baumgarten einen ambivalenten Blick auf die Potentiale ostdeutscher Provinzstädte bewahrt.

Darüber, über vergangene und kommende Projekte und über seine künstlerische Arbeit spricht Baumgarten am 7. Oktober im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig mit Greta Taubert. Die Moderatorin fragt in der Reihe „Heimat Ostdeutschland? Junge Perspektiven“, was Hiergebliebene, Wieder- und Dazugekommene prägt und mit welchen Projekten sie die Zukunft aktiv gestalten wollen. 

Social Media: #HeimatOstdeutschland

 

Philipp Baumgarten, geboren 1985 in Zeitz, studierte Informatik und Kunstgeschichte in Dresden und Karlsruhe. Als Gründungsmitglied der Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa prägt er seit 2014 die Kunstszene und die Außenwirkung der Stadt Zeitz maßgeblich mit. Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Herausgeber in Zeitz und Berlin.

Greta Taubert lebt als Autorin in Leipzig. In ihren Essays, Reportagen und Büchern setzt sie sich mit der Frage auseinander, wie ein gutes, nachhaltiges und emanzipiertes Leben jetzt und in Zukunft aussehen kann. Im Aufbau-Verlag erschien zuletzt „Guten Morgen, du Schöner“, eine Sammlung von Protokollen ostdeutscher Männer der dritten Generation.

 

Anmeldung für die Teilnahme im Museum: Da unsere Platzkapazitäten aktuell begrenzt sind, empfehlen wir Ihnen, sich anzumelden: Anmeldung-ZFL@hdg.de oder 0341/2220-400. Teilnehmen können alle Personen, die entweder geimpft, genesen oder getestet sind (entsprechend aktueller Sächsischer CoronaSchutzVO).

 

Die Musiker Ali Pirabe, Basel Alkatrib, Friedrike von Oppeln und Tilmann Löser von "Klänge der Hoffnung"
Ali Pirabi, Basel Alkatrib, Friederike von Oppeln und Tilmann Löser von "Klänge der Hoffnung", Foto: Roland Quester

Konzert mit „Klänge der Hoffnung“ 
Musik aus verschiedenen Kulturkreisen

Sie stammen aus Syrien, dem Iran, Italien, Polen, Bangladesch und Deutschland. Ihr Repertoire vereint europäische, arabische und persische Musik sowie Klezmer-Einflüsse: Das Ensemble „Klänge der Hoffnung“ entstand im Jahr 2016 aus einem Projekt der Stiftung Friedliche Revolution, das Musikerinnen und Musiker mit und ohne Fluchterfahrung in Leipzig zusammenbrachte.
Heute hat die Gruppe Orchesterstärke erreicht und begeistert ihr Publikum mit unbändiger Spielfreude und Melodien, die sowohl aus der Tradition der verschiedenen Kulturkreise stammen, als auch improvisiert im gemeinsamen Spiel entstehen. 

Am 9. Oktober kommt „Klänge der Hoffnung“ als Quartett ins Zeitgeschichtliche Forum Leipzig. Im Forum live spielen Ali Pirabi (Santur), Basel Alkatrib (Oud), Friederike von Oppeln-Bronikowski (Klarinette) und Tilmann Löser (Piano).

Teilnehmen können alle Personen, die entweder geimpft, genesen oder getestet sind (entsprechend aktueller Sächsischer CoronaSchutzVO).

 

Foto der Autorinnen Sabine Michel und Dörte Grimm
Sabine Michel und Dörte Grimm, Foto: Rolf Walter
Cover des Buches Die anderen Leben
Cover: be.bra Verlag

Die anderen Leben – Generationengespräche Ost
Multimediale Lesung mit den Autorinnen Dörte Grimm und Sabine Michel
In Kooperation mit dem be.bra Verlag

Wenn die DDR kritisiert wird, fühlen sich nicht selten auch die Menschen kritisiert, die hier gelebt haben. Das macht Gespräche innerhalb von Familien über ihr Leben in der DDR oft schwierig. Viele schweigen bis heute, doch manchmal wächst in ihrem Schweigen die Wut.

Auf Initiative der Filmemacherinnen Sabine Michel und Dörte Grimm wagen Kinder und Eltern aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen erstmals eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte. Diese Gespräche ermutigen, neu und ohne Vorwürfe miteinander in Austausch zu treten. Zugleich helfen sie, aktuelle politische Entwicklungen in Ostdeutschland anders und besser zu verstehen, indem sie den Blick öffnen für die Nachwirkungen des Lebens in insgesamt drei politischen Systemen.

Dörte Grimm, geboren in Pritzwalk, studierte Publizistik, Geschichte und Ethnologie und arbeitet seit 2008 als freie Autorin und Regisseurin. Sie schreibt Kinderbücher und arbeitet für diverse Fernsehformate. Seit 2014 engagiert sie sich ehrenamtlich im Verein Perspektive³, der sich der Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Transformationszeit seit 1989 widmet.

Sabine Michel, geboren in Dresden, studierte Filmregie in Potsdam Babelsberg. In ihren Filmen beschäftigt sie sich mit dem Aufwachsen in der DDR und reflektiert daraus resultierende Prägungen. Die Adolf-Grimme-Preisträgerin arbeitet für Kino, Fernsehen und Theater. In „Zonenmädchen“ erzählte sie von ihrer eigenen Generation. In ihrem vielbesprochenen Film „Montags in Dresden“ begleitet sie drei Menschen, die an Pegida-Demonstrationen teilnehmen. 

Anmeldung: Da unsere Platzkapazitäten aktuell begrenzt sind, empfehlen wir Ihnen, sich anzumelden: anmeldung-zfl@hdg.de oder 0341/2220-400. Teilnehmen können alle Personen, die entweder geimpft, genesen oder getestet sind (entsprechend aktueller Sächsischer CoronaSchutzVO).

Vorschau

Porträtfoto des Musikers Thabet Azzawi mit Oud
Thabet Azzawi, Foto: blickinsfreie
Porträtfoto der Moderatorin Greta Taubert
Moderatorin Greta Taubert, Foto: Stephan Pramme

Heimat Ostdeutschland? Junge Perspektiven
Gespräch mit Thabet Azzawi (Mediziner, Musiker der Banda Internationale Dresden) und Greta Taubert (Journalistin, Autorin; Moderation)
vor Ort und im Livestream

„Musik ist meine Medizin“, sagt Thabet Azzawi, und dieser Satz fängt viele Facetten seines Lebens ein. Der Multiinstrumentalist und Komponist steht regelmäßig auf der Bühne. Unter anderem mit der Banda Internationale Dresden, einer Gruppe von Musikern mit und ohne Fluchterfahrung. Seit 20 Jahren machen sie „gefährlich fremde Blasmusik“ und rocken längst große Festivals und Stadien. Bekannt ist die Band auch wegen ihrer musikalischen Projekte mit Kindern und ihres Engagements gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Thabet Azzawi bietet selbst Vorträge und Workshops zu diesem Thema an. Daneben promoviert er im Fach Medizin. Sein Studium hat er in seinem Heimatland Syrien begonnen und nach der langen Flucht vor zwei Bürgerkriegen in Dresden abgeschlossen.

Welchen Blick hat Thabet Azzawi auf Ostdeutschland, wo er ganz bewusst geblieben ist? Was treibt ihn an, sich hier zu engagieren? Darüber diskutiert er am 9. November im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig mit Greta Taubert. Die Moderatorin fragt in der Reihe „Heimat Ostdeutschland? Junge Perspektiven“, was Hiergebliebene, Wieder- und Dazugekommene prägt und mit welchen Projekten sie die Zukunft aktiv gestalten wollen. 

Social Media: #HeimatOstdeutschland
 

Thabet Azzawi wurde 1990 in DeirAzzor, Syrien, geboren. Im Alter von acht Jahren begann er, Musik zu machen. Er beherrscht mehrere Instrumente, spielt aber am liebsten die Oud, eine Kurzhalslaute aus dem vorderen Orient. Azzawi spielte mit bekannten Bands wie Yo-Yo Ma, BAP und Sting, aber auch mit den Dresdner Philharmonikern und bis heute mit der Banda Internationale. Er komponierte für die Landesbühnen Sachsen und gründete 2015 die „Syrische Musikwoche“ in Dresden. Daneben schreibt er seine Promotion in Medizin.

Greta Taubert lebt als Autorin in Leipzig. In ihren Essays, Reportagen und Büchern setzt sie sich mit der Frage auseinander, wie ein gutes, nachhaltiges und emanzipiertes Leben jetzt und in Zukunft aussehen kann. Im Aufbau-Verlag erschien zuletzt „Guten Morgen, du Schöner“, eine Sammlung von Protokollen ostdeutscher Männer der dritten Generation.
 

Anmeldung: Da unsere Platzkapazitäten aktuell begrenzt sind, empfehlen wir Ihnen, sich anzumelden: anmeldung-zfl@hdg.de oder 0341/2220-400. Teilnehmen können alle Personen, die entweder geimpft, genesen oder getestet sind (entsprechend aktueller Sächsischer CoronaSchutzVO).

 

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.