Veranstaltungen und Termine

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November 2019
Veranstaltungsplakat

Wissenschaftliche Tagung
www.deutsche-gesellschaft-ev.de
Um Anmeldung wird gebeten: jan.roessel@deutsche-gesellschaft-ev.de
In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft e.V. und dem Bund der Vertriebenen

Das Thema „Flucht und Vertreibung“ der Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reiches und den anderen Siedlungsgebieten wurde in der DDR aus politischen Gründen totgeschwiegen. Bestenfalls wurden die Vertriebenen als „Umsiedler“ postuliert. Es entstand so der Eindruck, dass die Menschen ihre alte Heimat freiwillig verlassen hätten. Gleichwohl beschäftigte das Thema Staat und Gesellschaft. Die Tagung der Deutschen Gesellschaft behandelt die Frage, wie der Vertriebenendiskurs („Umsiedler“) in der DDR geführt wurde. Die Rolle der staatlichen Institutionen, von der SED bis hin zur Staatssicherheit, soll dabei ebenso beleuchtet werden wie die Rolle gesellschaftlicher Organe, etwa der Kirchen. Auch Unterschiede zwischen den früheren Ländern – Mecklenburg war Hauptaufnahmegebiet – sollen herausgearbeitet werden. Die kulturellen Aspekte einer privat organisierten Erinnerungsarbeit von Heimatvertriebenen werden ebenfalls beleuchtet. Die friedliche Revolution und die Wiedervereinigung eröffneten den Vertriebenen neue Perspektiven, die ebenfalls Gegenstand der Diskussion sein werden. Die Konferenz wird die neuesten Forschungserkenntnisse präsentieren und zur Diskussion einladen. Ziel der Tagung ist es, 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Anfang vom Ende der deutschen Teilung in Partnerschaft mit dem Bund der Vertriebenen einen eher wenig beachteten Aspekt der Vertreibungsgeschichte öffentlich zu diskutieren.

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SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

Zur Dauerausstellung
 

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

Zur Ausstellung

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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Was ist Luxus? Ein glitzernder Einkaufswagen? Ein Sportwagen? Ein Designerkleid? Oder doch ein Tag in der Hängematte? Von materiellen Gegenständen wie Autos, Mode und Yachten über immaterielle Bedürfnisse wie Zeit, Ruhe und Sicherheit bis hin zu Verzicht auf Luxus und Konsum: Die Ausstellung "Purer Luxus" widmet sich in sieben Themenbereichen verschiedenen Vorstellungen von Luxus in historischer Perspektive, immer mit Blick auf die Gegenwart. Erfahren Sie in unserer Begleitung anhand von Objekten, Dokumenten, Fotografien sowie interaktiven Elementen und audiovisuellen Medien die Geschichte des Phänomens seit 1945.

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© Stiftung Haus der Geschichte / Punctum, Alexander Schmidt

Kurze Ausstellungsbegleitung und Gespräch
Mit der Bildungsreferentin Annett Meineke (Zeitgeschichtliches Forum Leipzig)

Niemand geht ins Museum, nur um die Texte zu lesen, und niemand liest dort alle Texte. Aber Ausstellungstexte sind unverzichtbar – gerade in einem historischen Museum. Wer entscheidet, was auf den Texttafeln steht und wo in der Ausstellung sie zu sehen sind? Was zeichnet einen guten Ausstellungstext aus? Und welche Überlegungen stecken hinter den verschiedenen Texten in unseren Ausstellungen? Diesen Fragen geht Forum live in der Dauerausstellung des Zeitgeschichtlichen Forums nach.

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Spielfilm (D 2018, 125 Min, Regie: Michael „Bully“ Herbig)
Filmvorführung und Gespräch
Mit dem Zeitzeugen Günter Wetzel
Moderation: Luc-Carolin Ziemann (DOK Leipzig)

Im September 1979 planen die Ehepaare Strelzyk und Wetzel aus dem thüringischen Pößneck eine hochriskante Flucht in die Bundesrepublik. Ihr Plan: Sie passieren mit ihren vier Kindern die innerdeutsche Grenze mit einem selbstkonstruierten Heißluftballon. Doch der erste Fluchtversuch scheitert, als der Ballon kurz vor der Grenze abstürzt. Ehrgeizig beginnen sie, unter größter Vorsicht ein neues Flugobjekt zu bauen. Ihnen kommt jedoch die Staatssicherheit auf die Spur und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Michael „Bully“ Herbig, deutscher Komiker, Schauspieler und Filmregisseur, 1968 in München geboren, begann seine Karriere begann 1991 mit regelmäßigen Auftritten in verschiedenen Radiosendungen. Später folgte seine erste bundesweit ausgestrahlte Radiosendung „Bully's Late Light Show“, bei der er erstmals mit seinen Freunden Christian Tramitz und Rick Kavanian zusammenarbeitete. Herbig erlangte unter anderem mit der Fernsehsendung „Bullyparade“ und den Filmen „Der Schuh des Manitu“ und „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“, Kultstatus. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet u.a. erhielt er 2012 bei der Verleihung des 62. Deutschen Fernsehpreises den Bernd Eichinger Preis und 2019 den Friedenspreis des Deutschen Films – Brücke für seinen Film „Ballon. Für die Freiheit riskierten sie alles“.

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Ingo Juchler
© privat

Mit dem Autor Prof. Dr. Ingo Juchler (Professor für Politische Bildung an der Universität Potsdam)
In Kooperation mit dem bebra Verlag

Ein zentrales Ereignis in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Friedliche Revolution von 1989, mit der die Bevölkerung der DDR sich vom SED-Regime befreite. Ingo Juchler besucht wichtige Schauplätze der Protestbewegung in Ostdeutschland – in Leipzig, Berlin, Dresden, Chemnitz, Plauen, Potsdam, Naumburg, Jena, Schwerin und anderen Orten. Er erläutert anhand zahlreicher historischer Fotos, Zeitzeugenberichte und Originaldokumente die Hintergründe der Ereignisse – ein anschaulicher Ausflug in die jüngere deutsche Geschichte.

Ingo Juchler, geboren 1962 in Mannheim, studierte Politikwissenschaft, Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Trier und Marburg. Nach Lehrtätigkeiten an der PH Weingarten sowie den Universitäten Augsburg und Göttingen ist er seit 2010 Professor für Politische Bildung an der Universität Potsdam. Von 2010 bis 2018 war er Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Bundeszentrale für politische Bildung.

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Das Universitätshochhaus am Karl-Marx-Platz (1982) © Bundesarchiv: Grubitzsch

Podiumsdiskussion im Rahmen der 3. Jahrestagung des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft
Mit den Zeitzeugen Prof. em. Dr. Michael Haller, Prof. em. Dr. Hans Poerschke, Prof. em. Dr. Horst Pöttker und der Journalistin Heike Schüler
Moderation: Melanie Malczok (Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft)
Grußwort: Prof. Dr. Siegfried Lokatis (Buchwissenschaftler, Universität Leipzig)
www.kritischekommunikationswissenschaft.wordpress.com
Veranstalter: Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft

Die meisten DDR-Journalisten waren im „Roten Kloster", sprich: Sie hatten an der Sektion Journalistik der Karl-Marx-Universität in Leipzig studiert. Die marxistisch-leninistische Journalistenausbildung wurde im Zuge des gesellschaftlichen Transformationsprozesses nach dem Mauerfall abgewickelt und durch einen Studiengang nach bundesdeutschem Vorbild im neu gegründeten Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft ersetzt. Wie genau ist dieser Prozess vor 30 Jahren abgelaufen? Welche Optionen lagen damals auf dem Tisch, welche Akteure aus der Politik, der Bürgerrechtsbewegung, der Universität und der westdeutschen Kommunikationswissenschaft haben sich für welche Optionen stark gemacht? Wie haben DDR-Professoren, westdeutsche „Aufbauhelfer" und damalige Studierende diese Zeit erlebt und was lässt sich daraus lernen? Gab es in der DDR-Journalistenausbildung abseits der Ideologie etwas, das es verdient hätte, weitergeführt zu werden? Darüber sprechen in einer Podiumsdiskussion Zeitzeugen von damals.

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SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

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SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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Was ist Luxus? Ein glitzernder Einkaufswagen? Ein Sportwagen? Ein Designerkleid? Oder doch ein Tag in der Hängematte? Von materiellen Gegenständen wie Autos, Mode und Yachten über immaterielle Bedürfnisse wie Zeit, Ruhe und Sicherheit bis hin zu Verzicht auf Luxus und Konsum: Die Ausstellung "Purer Luxus" widmet sich in sieben Themenbereichen verschiedenen Vorstellungen von Luxus in historischer Perspektive, immer mit Blick auf die Gegenwart. Erfahren Sie in unserer Begleitung anhand von Objekten, Dokumenten, Fotografien sowie interaktiven Elementen und audiovisuellen Medien die Geschichte des Phänomens seit 1945.

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Besucherinnen und Besucher vor der Bühne der Dauerausstellung
© Stiftung Haus der Geschichte / Punctum, Alexander Schmidt

Öffentliche Turnusbegleitung durch die Dauerausstellung
Anschließend Gespräch mit dem Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig Dr. Jürgen Reiche

Außerhalb der Öffnungszeiten bieten wir eine Begleitung durch die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ an. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch und Austausch zum Thema „Geschichte ausstellen“ mit Dr. Jürgen Reiche, Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums.

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Filmvorführung und Podiumsgespräch
Mit dem Produzententeam „Glücklicher Montag“ Sandra Strauß und Schwarwel, den Macher*innen und Autor*innen der Trickfilme und Bücher „1989 – Lieder unserer Heimat“ und „1989 – Unsere Heimat“ sowie Holger Kulick, Carolin Masur, Rainer Schade, Uwe Schwabe und weiteren Gästen
Veranstalter: Glücklicher Montag

Flyer zur Veranstaltung

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Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.