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Politiker
- 1931
- 1. Februar: Boris Nikolajewitsch Jelzin wird im Dorf Butka, Kreis
Taliza im Gebiet Swerdlowsk (heute Jekaterinenburg) als Sohn eines Bauern
geboren.
- 1933
- Aus wirtschaftlicher Not zieht die Familie in die Stadt. Der Vater
wird Bauarbeiter.
- 1955
- Studium am Polytechnischen Ural-Kirow-Institut in Swerdlowsk. Nach
Abschluss des Studiums arbeitet Jelzin als Bauingenieur, wird Chefingenieur
und schließlich Leiter der Bauverwaltung des "Jushgorstroj"-Trusts.
- 1956
- Heirat mit der Bauingenieurin Anastasja Josifowna Girina. Aus der
Ehe gehen zwei Töchter hervor.
- 1961
- Eintritt in die KPdSU.
- 1963
- Jelzin wechselt von Jushgorstroj als Chefingenieur und Leiter zum
Wohnungsbau-Kombinat in Swerdlowsk.
- 1968
- Beginn seiner Parteikarriere. Zunächst ist er Abteilungsleiter,
ab 1975 Sekretär des Swerdlowsker Gebietskomitees. 1976 wird er
Erster Sekretär des Gebietskomitees und damit Mitglied des Militärrates
des Ural-Bezirks.
- seit 1978
- Deputierter im Unionssowjet des Obersten Sowjet der UdSSR. In dieser
Funktion ist er von 1979 bis 1984 Mitglied der Ständigen Kommission
für Transport, Post und Fernmeldewesen.
- seit 1981
- Mitglied des Zentralkomitees (ZK) der KPdSU.
- seit 1984
- Mitglied im Präsidium des Obersten Sowjet der UdSSR.
- 1985
- April: Der neue Generalsekretär der KPdSU Michail
Gorbatschow holt Jelzin nach Moskau und überträgt ihm
die Leitung der ZK-Abteilung für Bauwesen.
Juli: Ernennung zum ZK-Sekretär.
Dezember: Jelzin wird neuer Parteichef Moskaus mit dem Auftrag, Korruption
und Bürokratie zu bekämpfen. Seine Popularität nimmt
zu, nachdem er öffentlich gegen Schlendrian und Privilegien der
herrschenden Persönlichkeiten vorgeht.
- 1986
- Januar: Auf dem XXVII. Parteitag der KPdSU setzt sich Jelzin in seiner
Rede von der Politik Gorbatschows ab und fordert kompromissloser als
bisher die radikale Reorganisation des zentralen Parteiapparates.
Jelzin wird Kandidat des ZK der KPdSU.
- 1987
- 11. November: Nach Auseinandersetzungen um Jelzins Führungsstil
nimmt das Moskauer Stadtkomitee sein Rücktrittsangebot mit Hinweis
auf "politisch falsches" Auftreten und "grobe Mängel in der Führung"
an.
- 1988
- 18. Februar: Jelzin scheidet als Kandidat des Politbüros aus.
Er wird auf den Posten des Ersten Stellvertretenden Vorsitzenden des
Baukomitees der UdSSR versetzt.
Mai: In einem Interview der BBC fordert Jelzin den Rücktritt des
Politbüromitgliedes Jegor K. Ligatschow (geb. 1920), den er als
"Reformbremse" bezeichnet.
- 1989
- 25. März: Jelzin wird für den Moskauer Wahlkreis Nr. 1
mit 89 Prozent der Stimmen in den Kongress der Volksdeputierten gewählt.
Mai: Jelzin wird Mitglied im neuen Obersten Sowjet und leitet im Parlament
das Komitee für Bauwesen und Architektur. In seinen Reden kritisiert
er das Festhalten am Machtmonopol der KPdSU und die von Gorbatschow
angehäufte Machtfülle.
- 1990
- 29. Mai: Jelzin wird zum Parlamentspräsidenten der sowjetischen
Teilrepublik Russland gewählt.
12. Juli: Während des XXVIII. Parteitages der KPdSU gibt Jelzin
unter Berufung auf ein überparteiliches Amt seinen Austritt aus
der Partei bekannt. Kurz darauf schafft er per Erlass sämtliche
Privilegien für Führungskader ab.
In Deutschland wird Jelzins Schrift "Aufzeichnungen eines Unbequemen"
veröffentlicht.
- 1991
- 12. Juni: Jelzin wird als erster Präsident der sowjetischen
Teilrepublik Russland direkt gewählt.
19. August: In der Sowjetunion versuchen reformfeindliche Kräfte
Präsident Michail Gorbatschow zu stürzen. Der Putschversuch
scheitert nach drei Tagen vor allem am entschlossenen Widerstand der
russischen Regierung und des russischen Obersten Sowjet unter Jelzins
Führung. Er geht aus den Entwicklungen politisch gestärkt
hervor.
November: Jelzin übernimmt das Amt des Regierungschefs in Russland.
8. Dezember: Die Republiken Russland, Ukraine und Belarus (Weißrussland)
schließen sich als Bund zusammen, dem sich am 21. Dezember acht
weitere Republiken anschließen. Sie bilden die Gemeinschaft Unabhängiger
Staaten (GUS).
17. Dezember: Gemeinsam mit Gorbatschow vereinbart Jelzin die Auflösung
der UdSSR zum 21. Dezember 1991.
25. Dezember: Gorbatschow tritt als sowjetischer Staatspräsident
zurück und übergibt Jelzin als russischem Präsidenten
das Kommando über die strategischen Atomwaffen. Die EG und die
USA erkennen Russland als Rechtsnachfolger der UdSSR an.
Deutsche Veröffentlichung der Abhandlung "Die Alternative. Der
schnelle Weg zu Demokratie und Marktwirtschaft".
- 1992
- 1. Mai: Am Maifeiertag demonstrieren rund 50.000 Altkommunisten und
Nationalisten in Moskau gegen Jelzin und seine Reformpolitik.
24. Juni: Jelzin und der georgische Staatschef Eduard Schewadnadse (geb.
1928) vereinbaren einen Waffenstillstand im georgischen Bürgerkrieg
um Südossetien, das sich von Georgien trennen und Russland anschließen
will.
Juni: Auf dem Gipfeltreffen mit dem US-Präsidenten George Bush
(geb. 1924) in Washington unterzeichnet Jelzin für Russland einen
weiteren Vertrag über eine verstärkte Reduzierung der Atomwaffen.
15. Juni: Jelzin ernennt ohne Zustimmung des Parlaments den bisherigen
stellvertretenden Ministerpräsidenten Jegor Gajdar (geb. 1956)
zum neuen Regierungschef.
Dezember: Auf der Tagung des Kongresses der Volksdeputierten setzen
sich die Reformgegner durch und erreichen eine Begrenzung der Befugnis
des Präsidenten bei der Ernennung des Regierungschefs. Fortan muss
er dem Parlament eine Kandidatenliste vorlegen.
Ende des Jahres unterstellt Jelzin die Massenmedien seiner direkten
Kontrolle und Einflussnahme.
Deutsche Veröffentlichung der Schrift "Was wirklich geschah. Drei
Tage, die die Welt veränderten".
- 1993
- 3. Januar: Jelzin und der US-amerikanische Präsident George
Bush unterzeichnen in Moskau das START-II-Abkommen (Strategic Arms Reduction
Talks), das eine drastische Verringerung der strategischen Atomwaffen
vorsieht.
2. Februar: Anlässlich des 50. Jahrestages der Beendigung der Schlacht
von Stalingrad finden in der Bundesrepublik und in Russland Gedenkfeiern
statt. Jelzin und der deutsche Bundeskanzler Helmut
Kohl rufen in einem Briefwechsel zu Versöhnung und Partnerschaft
zwischen ihren Völkern auf.
20. März: Jelzin unterstellt Russland der Präsidialherrschaft.
Sie soll bis zu der am 25. April vorgesehenen Volksabstimmung über
eine Erweiterung der präsidialen Machtbefugnisse gelten.
23. März: Das russische Verfassungsgericht in Moskau erklärt
die von Jelzin verkündete Präsidialherrschaft für teilweise
verfassungswidrig.
11. April: Der Kongress lehnt mit deutlicher Mehrheit das von Jelzin
beabsichtigte Verfassungsreferendum ab.
25. April: In einem vier Fragen umfassenden Referendum, an dem sich
64,5 Prozent der wahlberechtigten russischen Bevölkerung beteiligen,
sprechen 58,7 Prozent der Wähler Jelzin und dessen Reformpolitik
ihr Vertrauen aus. Eine neue Verfassung und Neuwahlen werden jedoch
abgelehnt.
7. Juli: Auf dem Weltwirtschaftsgipfel
in Tokyo kündigen die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden
Industrienationen verstärkte Hilfe für die früheren Ostblockländer
an. An den Beratungen nimmt Jelzin zeitweise als Gast teil.
12. Juli: Die russische Verfassungsversammlung stimmt mit großer
Mehrheit dem von Jelzin vorgelegten Entwurf einer neuen Verfassung zu,
die die Machtbefugnisse des Präsidenten stark erweitert.
26. August: Der tschechische Präsident Vaclav
Havel und Jelzin unterzeichnen in Prag einen Freundschaftsvertrag.
Obwohl darin die Rechtsnachfolge Russlands für die Sowjetunion
hervorgehoben wird, verweigert Jelzin eine Entscheidung für den
Einmarsch sowjetischer Streitkräfte während des Prager
Frühlings 1968 in die Tschechoslowakei.
21.September: Jelzin verfügt die Auflösung des Parlaments
und kündigt für Dezember Neuwahlen an. Daraufhin besetzen
Reformgegner unter Führung des Parlamentspräsidenten und des
Vizepräsidenten das russische Parlamentsgebäude.
4. Oktober: Die russischen Reformgegner ergeben sich im Moskauer Parlamentsgebäude
regierungstreuen Truppen. Damit ist der Umsturzversuch reformfeindlicher
Nationalisten und Altkommunisten gegen Jelzin gescheitert.
12. Dezember: Nach dem misslungenen Putschversuch und der Absetzung
seiner politischen Gegner setzt Jelzin Neuwahlen durch. Abgestimmt wird
über die künftige Staatsduma mit 450 Abgeordneten und über
die neue Verfassung. Jelzin kann unter den Abgeordneten keine klare
Mehrheit für sich erzielen. Die neue Verfassung gewährt ihm
aber eine umfassende Machtfülle.
- 1994
- Februar: Die Duma entscheidet mit großer Mehrheit, die Putschisten
der Jahre 1991 und 1993 zu amnestieren. Dieser Beschluss wird als innenpolitischer
Affront gegen Jelzin gewertet.
- 1995
- 19. Januar: Bei den Kämpfen zwischen russischen Truppen und
tschetschenischen Freischärlern um die tschetschenische Hauptstadt
Grosny nehmen russische Soldaten den Präsidentenpalast ein. Obwohl
Jelzin den militärischen Einsatz daraufhin für beendet erklärt,
gehen die Kämpfe weiter. Der Militäreinsatz wird wegen des
brutalen Vorgehens der russischen Truppen von der internationalen Staatengemeinschaft
missbilligt.
15. Juni: Im kanadischen Halifax beginnt der 21. Weltwirtschaftsgipfel.
An den Beratungen nimmt auch Jelzin teil.
23. Oktober: Bei ihrem Gipfeltreffen im Bundesstaat New York einigen
sich US-Präsident Bill Clinton und Jelzin auf eine Beteiligung russischer Soldaten
an einer Bosnien-Friedenstruppe.
17. Dezember: Bei den Parlamentswahlen müssen Jelzin und seine
Anhänger starke Verluste hinnehmen. Die Kommunisten hingegen können
Zugewinne verzeichnen. Jelzin nimmt daraufhin verschiedene Veränderungen
in der Besetzung politischer Ämter vor und entlässt reformwillige
Kräfte.
- 1996
- 18. Januar: Ein Angriff auf tschetschenische Untergrundkämpfer,
die 120 Geiseln gefangen hielten, schlägt fehl. Obwohl bei dieser militärischen
Aktion fast 200 Menschen umkommen und nur 82 Geiseln befreit werden
können, bezeichnet Jelzin die Verluste dieser Aktion als "minimal".
Daraufhin sagen sich zahlreiche russische Reformer von ihm los.
16. Mai: Jelzin kündigt die Abschaffung der Wehrpflicht in Russland
für das Jahr 2000 an. Stattdessen soll eine reine Berufsarmee gebildet
werden. In einem weiteren Dekret verfügt Jelzin die Abschaffung
der Todesstrafe.
3. Juli: Bei den Stichwahlen um das Amt des russischen Präsidenten
setzt sich Jelzin mit 55,83 Prozent der Stimmen durch. Das Wahlergebnis
wird im Ausland überwiegend positiv aufgenommen, da Jelzin nach
wie vor als Garant für Demokratie und Reformen gilt.
November: Jelzin unterzieht sich einer schweren Herzoperation. Seitdem
ist er immer wieder durch Krankheiten geschwächt.
- 1997
- 20. März: Das Treffen zwischen Jelzin und dem US-Präsidenten
Clinton in Helsinki endet ohne eine Einigung im Streit um die NATO-Osterweiterung.
2. April: Unterzeichnung des Unionsvertrages mit Belarus.
16. April: Jelzin trifft zu einem zweitägigen Deutschland-Besuch
ein.
27. Mai: In Paris wird ein Sicherheitsabkommen zwischen Russland und
der NATO unterzeichnet, das den Beitritt ost- und mitteleuropäischer
Länder zu dem Militärbündnis ermöglicht. Einen Beitritt
der baltischen Staaten oder der Ukraine lehnt Jelzin aber weiterhin
ab.
31. Mai: Jelzin und der Präsident der Ukraine, Leonid Kutschma
(geb. 1938) unterzeichnen einen Freundschaftsvertrag.
21./22. Juni: Auf dem 23. Weltwirtschaftsgipfel in Denver ist Russland
erstmalig von Beginn an dabei. Ein großer Teil der finanzpolitischen
Fragen wird jedoch ohne Jelzin erörtert.
- 1998
- 23. März: Jelzin entlässt überraschend sein gesamtes
Kabinett.
15. April: Er unterzeichnet das bereits im Frühjahr 1997 vom Parlament
gegen sein Veto verabschiedete "Beutekunst"-Gesetz. Dieses bestimmt,
dass alle während des Zweiten Weltkrieges
erbeuteten Kunstschätze, die sich noch in russischer Hand befinden,
russisches Eigentum sind.
17. Juli: Die sterblichen Überreste des 1918 ermordeten letzten
russischen Zaren Nikolaus II.
und seiner Familie werden in Sankt Petersburg beigesetzt. Jelzin bezeichnet
die Feierlichkeiten als ein Symbol der Aussöhnung.
September: Jelzin kann sich mit seinem Vorschlag, Wiktor S. Tschernomyrdin
(geb. 1938) zum zweiten Mal zum Ministerpräsidenten zu ernennen,
nicht gegen die russische Duma durchsetzen. Erst sein zweiter Kandidat,
Jewgenij M. Primakow (geb. 1929), wird angenommen.
7. Oktober: In Russland kommt es zu landesweiten Demonstrationen gegen
die Probleme des Landes und für den Rücktritt Jelzins.
26. Oktober: Jelzin sagt seine Teilnahme am Gipfeltreffen der Europäischen
Union (EU) in Österreich aus gesundheitlichen Gründen ab.
7. Dezember: Jelzin verfügt, dass das Justizministerium und die
Steuerpolizei zukünftig direkt dem Präsidenten untergeordnet
sind.
Im Kosovo-Konflikt erklärt sich Jelzin bereit, mit dem serbischen
Präsidenten Slobodan Milosevic (geb. 1941) über eine friedliche
Lösung zu verhandeln, wendet sich aber strikt gegen einen Einsatz
von NATO-Streitkräften und Sanktionen gegenüber Serbien.
- 1999
- 19. März: Auf dem Zentralmarkt der nordossetischen Hauptstadt
Wladikawkas explodiert eine Bombe. Mehr als 60 Menschen kommen ums Leben.
Jelzin kündigt eine "gnadenlose Rache" an.
9. April: Jelzin warnt die NATO, dass Moskau den Einsatz von NATO-Bodentruppen
in Jugoslawien nicht zulassen werde.
30. April: Nachdem die NATO am 24. März Luftangriffe auf die Bundesrepublik
Jugoslawien gestartet hat, kritisiert Jelzin in seinem Bericht zur Lage
der Nation die Angriffe. Er betont, dass Russland sich nicht in einen
bewaffneten Konflikt hineinziehen lässt.
12. Mai: Jelzin entlässt Ministerpräsident Jewgeni Primakow
und ernennt Sergej Stepaschin (geb. 1952) zum neuen Regierungschef.
13. Mai: Die Duma beginnt ein Amtsenthebungsverfahren gegen Jelzin,
das jedoch am 15. Mai scheitert, da sich keine Zweidrittelmehrheit gegen
den Präsidenten findet.
20. Juni: Jelzin nimmt trotz gesundheitlicher Probleme am Abschlusstreffen
des Weltwirtschaftsgipfels in Köln teil.
6. Juli: Auf Anfrage der Duma entscheidet das russische Verfassungsgericht,
dass Jelzin trotz seiner häufigen Erkrankungen nicht gegen seinen
Willen aus dem Amt entfernt werden kann.
9. August: Jelzin entlässt Ministerpräsident Stepaschin und
dessen Regierung aus dem Amt und empfiehlt den Leiter des Geheimdienstes,
Wladimir W. Putin, als neuen
Regierungschef. Außerdem schlägt er Putin für seine
Nachfolge im Präsidentenamt vor. Am 16. August wird Putin von der
Duma als Ministerpräsident bestätigt.
27. August: Korruptionsvorwürfe und Berichte über Geldwäsche
im Umfang von mehreren Milliarden Dollar in Verbindung mit Jelzin und
seiner Familie belasten die Beziehungen zwischen Russland und den USA.
18. November: Auf dem Treffen der Organisation für Sicherheit und
Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Istanbul/Türkei hält Jelzin
eine Rede, in der er sich jede ausländische Einmischung in den
Krieg in Tschetschenien verbittet. Als führende Politiker der EU
ein sofortiges Ende des Krieges fordern, reist Jelzin vorzeitig aus
Istanbul ab.
25. November: Jelzin wird nach Aussage seines Pressesprechers wegen
einer schweren Bronchitis ins Krankenhaus eingeliefert.
8. Dezember: Jelzin und der Weißrussische Präsident Aleksandr
Lukaschenka (geb. 1954) unterzeichnen in Moskau einen Unionsvertrag.
31. Dezember: Jelzin gibt in seiner Neujahrsansprache seinen Rücktritt
bekannt. Die Amtsgeschäfte übergibt er noch am selben Tag
seinem Wunschnachfolger Putin. In einem Erlass wird Jelzin Immunität
vor Strafverfolgung auf Lebenszeit gewährt.
- 2006
- Die lettische Präsidentin
Vaira Vike-Freiberga zeichnet Jelzin mit dem höchsten Orden Lettlands
für seine „historische Rolle“ bei der „Befreiung
Lettlands“ aus.
- 2007
- 23. April: Boris Jelzin
stirbt in Moskau an Herzinsuffizienz.
(nc)
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