Lesen Sie darin, wie die deutschen Regierungschefs im Laufe der Jahrzehnte von Karikaturisten dargestellt werden. Oder schauen Sie sich beeindruckende Fotografien vom Abbau der innerdeutschen Grenze 1990 an.
Kultur nach Feierabend?! Wir holen den späti ins Museum!
Mit unserer Reihe späti! laden wir Sie ein Mal im Monat abends zu uns ein: Um 18:00 Uhr können Sie mit einem Bierchen oder einer Limo unsere aktuelle Fotoausstellung „Deutschland wird eins. Der Abbau der innerdeutschen Grenze“ besuchen. Während der Ausstellungsbegleitung erfahren Sie die Hintergründe zu den Fotografien und den Absichten der Fotografen. Der Eintritt ist inklusive eines Getränks frei. Weitere Termine: 20. Februar, 19. März und 16. April.
Im Begleitprogramm zur Wechselausstellung "Very British. Ein deutscher Blick" zeigen wir gemeinsam mit der Bonner Kinemathek den aktuellen Kinofilm "Trautmann".
Ende des Zweiten Weltkriegs wird Bert Traumann gefangen genommen und in einem britischen Lager inhaftiert. Schon dort zeigt sich seine außerordentliche Begabung als Fußballer. Jahre später wird er als Torhüter beim Spiel seines Vereins Manchester City gegen Birmingham City zum Helden, als er das Spiel mit Genickbruch bis zum Ende durchsteht.
Vorab bieten wir um 18 Uhr eine Kurzbegleitung durch die Wechselausstellung "Very British. Ein deutscher Blick" mit dem Schwerpunkt "Fußball" an.
Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit dem Regisseur und Drehbuchautor Marcus H. Rosenmüller statt.
Podiumsgespräch
Mit den Historiker*innen PD Dr. Kerstin Brückweh, Clemens Villinger und Kathrin Zöller (alle Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)
Moderation: Niels Beintker (Bayerischer Rundfunk)
In Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Wie haben Menschen die letzten Jahre der DDR, die friedliche Revolution und die Zeit der Transformation erlebt und gestaltet? Wie wird heute daran erinnert? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der von Kerstin Brückweh geleiteten ZZF-Forschungsgruppe „Die lange Geschichte der ,Wende‘“. Über vier Jahre widmete sie sich gemeinsam mit Anja Schröter, Clemens Villinger und Kathrin Zöller verschiedenen Bereichen ostdeutscher Lebenswelt – dem Wohneigentum, der Schule, dem Konsum und lokalem politischen Engagement. Das Projekt-Team stellte fest: Die Jahre 1989/90 waren keine „Stunde Null“. Wer Ostdeutschland verstehen will, muss die Zeitebenen vor, während und nach dem Umbruch miteinander verbinden.
Im Januar 2020 präsentieren die Historiker*innen erste Ergebnisse auf einer Dialogreise durch den Osten Deutschlands. Noch bevor die Bücher gedruckt sind, werden im Sinne des Ansatzes der »Citizen Science – Bürger schaffen Wissen« Zeitzeug*innen in den Forschungsprozess eingebunden. Die Wissenschaftler*innen wollen sich direkt mit jenen Menschen austauschen, deren Leben vom Umbruch 1989 beeinflusst wurde. Daher laden sie zu einem Abend mit Podiumsgästen und anschließenden Gesprächsangeboten ein.
Öffentliche Turnusbegleitung durch die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“
Anschließend Gespräch mit Dr. Jürgen Reiche (Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig)
Außerhalb der Öffnungszeiten bieten wir eine Begleitung durch die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ an. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gespräch zur Konzeption der Dauerausstellung mit Dr. Jürgen Reiche, Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig.
Die Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig bietet mit einer offenen Bühne einen neuen Kommunikationstreffpunkt in der Leipziger Innenstadt. Im Forum live tauschen sich Besucherinnen und Besucher des Museums über gewonnene Eindrücke aus und können mit Expertinnen und Experten aktuelle Themen diskutieren.
Programm
11.00 bis 17.00 Uhr:
Langer Bastelsonntag im Atelier
12.30 und 13.30 Uhr:
„Von Bären und Hasen“
Der Schauspieler Hanno Friedrich liest aus englischen Kinderbuchklassikern wie „Paddington Bär“ und „Matilda“. Die Lesungen werden in deutsche Gebärdensprache übersetzt.
Für Kinder ab 3 Jahren
13.00 und 14.00 Uhr:
„Tee-Workshop“
In lockerer Atmosphäre lernen Sie verschiedene Tee-Sorten und ihre individuelle Zubereitungsweise kennen. Kostprobe inklusive.
15.00 Uhr:
„Sehnsucht nach Cornwall“
Lernen Sie den Kopf hinter den Rosamunde Pilcher-Filmen kennen: Die Drehbuchautorin Christiane Sadlo gewährt einen Blick hinter die Kulissen eines der erfolgreichsten Sonntagabend-Formate im deutschen Fernsehen. Anschließend kommen die Besucher in den Genuss einer exklusiven Tea-Time.
10.30 und 16.30 Uhr:
Familienbegleitung durch die Wechselausstellung „Very British“
Im Begleitprogramm zur Wechselausstellung "Very British. Ein deutscher Blick"
Die Stiftung Haus der Geschichte sammelt Objekte, um Zeitgeschichte zu dokumentieren und auszustellen. Dazu gehören Gebrauchsgegenstände, Dokumente, Filme und andere Medien, Zeitschriften, Maschinen, Möbel, Textilien und vieles mehr.
Zu Hause, unterwegs oder während des Museumsbesuchs: Mit unseren kostenlosen AudioGuides können Sie sich online jederzeit durch unsere Ausstellungen führen lassen. Probieren Sie die Hörführungen aus und erfahren Sie mehr zur deutschen Zeitgeschichte.