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Eierbecher in Hühnchenform von Josef Böhm
Neue Ausstellung

Alles nach Plan? Formgestaltung in der DDR

In unser neuen Wechselausstellung in Leipzig erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen.

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MUSEUMSMAGAZIN

Neues Museumsmagazin

In unserem neuen Museumsmagazin erfahren Sie das neueste aus unseren Museen und alles über die Wiedereröffnung der Dauerausstellung in Bonn.

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Stiftungspräsident Hans Walter Hütter, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ehefrau Elke Büdenbender bei der Wiedereröffnung.
Dauerausstellung

Wir haben wiedereröffnet!

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich unsere aktualisierte Dauerausstellung in Bonn als Erster angeschaut. Bilder der Feierlichkeiten und einen Film zu Umbauarbeiten und Neuerungen finden Sie hier.

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Neue Dauerausstellung

DDR-Comic "Mosaik". Dig, Dag, Digedag

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.

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Eierbecher in Hühnchenform von Josef Böhm
Zeitgeschichtsliches Forum

Alles nach Plan?

Formgestaltung in der DDR

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Ausschnitt aus dem Plakat zu Mein Verein
Haus der Geschichte

Mein Verein

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Museum in der Kulturbrauerei

ISLAM IN EUROPA

zenith Photo Award 2017

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Schaufelradbagger entfernt die Deckschicht über einer Braunkohlelagerstätte. Garzweiler, Nordrhein-Westfalen 2010
Haus der Geschichte

Wüstes Land

Fotografien J Henry Fair / Trash-People HA Schult

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In den Trümmern von Kobane. Syrien 2015
Zeitgeschichtliches Forum

SCHAUT AUF DIESES LAND!

Fotografien von Sylvio Hoffmann

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Rudi Dutschke beim Internationalen Demonstrationstag gegen den Vietnamkrieg
Haus der Geschichte

REVOLTE!

Fotografien von Ludwig Binder 1965–1970

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Zeitgeschichtliches Forum

DDR-Comic "Mosaik"

Dig, Dag, Digedag

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Veranstaltungen und Termine
Buchcover "Wolle"
Buchcover, © Klett-Cotta Verlag

Es ist das Jahr 1982, Wolfgang Großmann, genannt Wolle, sitzt in einer Zelle der Stasizentrale Dresden. Er ist Staatsfeind, weil er Fan des falschen Vereins ist – Fan von Borussia Mönchengladbach. Wolle wird kurz vor dem Bau der Berliner Mauer in Mönchengladbach geboren, doch bereits zwei Jahre später ziehen seine Eltern mit ihm nach Dresden. Als die innerdeutsche Grenze geschlossen wird, zerschlagen sich alle Hoffnungen, wieder in die Bundesrepublik Deutschland reisen zu können. In Dresden verliebt sich „Gladbach-Wolle“ in die Borussia aus seiner Geburtsstadt – und rebelliert, wo er nur kann. Als Jugendlicher wird er zum Rowdy, der Fußball wird sein Ventil für die Wut auf das DDR-Regime. In Mönchengladbach kennt bald jeder den durchgeknallten Ossi, der sich aus Liebe zum Verein von der Stasi verfolgen lässt. Als sein Ausreiseantrag 1985 endlich genehmigt wird, zieht es ihn natürlich an den Ort seiner tiefsten Sehnsucht...

Wolles Biographie ist die Geschichte eines glühenden Fußballfans, der nie müde wird, für seine Freiheit zu kämpfen. Eine dramatische Geschichte voller Verrücktheiten, die zeigt, was die Liebe zum Fußball bewegen kann. Die Biographie eines Fußballfans und Staatsfeindes – eine ganz besondere deutsch-deutsche Geschichte.

Alex Raack, geboren 1983 in Celle, war bis September 2016 Redakteur für das Fußballmagazin „11FREUNDE“, nun schreibt er als freier Autor über seine Leidenschaft. Seine Biographie über Uli Borowka „Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker“ avancierte zum Spiegel-Bestseller.

Buchvorstellung und Lesung mit Alex Raack.

Unsere Dauerausstellung zeigt am historischen Ort, wie es zur Gründung der zwei deutschen Staaten und zum Bau der Berliner Mauer kommt, wie die Zoll- und Passkontrollen im Tränenpalast und die Überwachung am Grenzübergang Friedrichstraße funktionieren. Wie sieht der Alltag der Menschen in der DDR aus, und wie erleben sie die Wiedervereinigung?

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Plakat zur Wechselausstellung "Mein Verein" im Haus der Geschichte
Plakat zur Wechselausstellung "Mein Verein" im Haus der Geschichte

Über 600.000 Vereine gibt es heute in Deutschland, knapp die Hälfte aller Deutschen ist Mitglied in mindestens einem von ihnen. Vereine sind dabei so vielfältig wie zahlreich. Schützenvereine begreifen sich als Traditionswahrer und Pfleger heimatlichen Brauchtums. Sie prägen das gesellschaftliche Leben ebenso wie Karnevalsvereine, die zudem oft eine identitätsstiftende Rolle einnehmen. Sportvereine wiederum sind für viele Kinder und Jugendliche oftmals der erste Kontakt mit dem Vereinswesen, sie lehren die Einhaltung von Regeln sowie ein teamorientiertes Miteinander - immer öfter sind sie aber auch integrationsstiftender Faktor in unserer Gesellschaft.

Doch sind Vereine wirklich in der Lage, Grenzen zwischen sozialer Schicht, ethnischer Herkunft oder Alter zu überwinden? Welche Unterschiede gibt es in der Wirkungsweise verschiedener Vereine? Wo liegen die Grenzen gesellschaftlicher Gestaltungsmöglichkeiten, wo muss die Politik handeln? Unter anderem diese Fragen diskutieren Prof. Dr. Sebastian Braun (Leiter der Abteilung „Integration, Sport und Fußball“ am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung), Cacau (Integrationsbeauftragter des DFB und ehem. Profifußballer), Christoph Kuckelkorn (Vorsitzender des Festkomitees Kölner Karneval und Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer (Direktor des Deutschen Zentrums für Altersfragen). Dr. Moritz Küpper, Landeskorrespondent des Deutschlandradios, moderiert die Diskussionsveranstaltung, die das Haus der Geschichte und die Bonner Akademie vor dem Hintergrund der Ausstellung "Mein Verein" veranstalten. Diese ist noch bis zum 4. März im Haus der Geschichte zu sehen.

Bitte beachten Sie, dass die Podiumsdiskussion im Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, stattfindet.

Anmeldungen erbeten bis zum 23. Februar 2018 unter www.bapp-bonn.de/veranstaltungen oder per E-Mail: veranstaltungen(at)bapp-bonn.de.

Filmszene, © Edition Salzgeber
Film des Monats, © Edition Salzgeber

„Striche ziehen“
Dokumentation (Deutschland 2014, 96 Min)
Regie: Gerd Kroske

Ein weißer Strich über die bunte Mauerseite in West-Berlin. Eine Kunstaktion, die 1986 mit einer folgenschweren Verhaftung enden sollte. Die Vorgeschichte spielt in der Weimarer Punkszene der 1980er Jahre, wo kleine anarchische Freiräume verteidigt wurden. Mehr als dreißig Jahre später zeigt sich: Es gab eine undichte Stelle. Ein Verrat steht plötzlich im Raum. Die Folgen ziehen ihren perfiden Strich bis ins Heute. Freundschaften zerbrechen im Nachhinein. Der Film erzählt von der Spannung zwischen Subkultur und Diktatur. Es ist kein Strich unter die DDR zu ziehen.

Der Film gewann auf der Duisburger Filmwoche den Publikumspreis. „Striche ziehen ist ein herausragendes Zeitdokument“, urteilte die Jury der Filmbewertungsstelle Wiesbaden und vergab einstimmig ihr Prädikat „besonders wertvoll“.

Gerd Kroske (Jahrgang 1958) absolvierte nach dem Schulabschluss zunächst eine Lehre als Betonwerker. Danach war er als Telegrammbote und in der Jugendkulturarbeit tätig. Später studierte er Kulturwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität und Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Von 1987 bis 1991 arbeitete er als Autor und Dramaturg im DEFA-Dokumentarfilmstudio. Seit Herbst 1989 ist er als Regisseur und Autor freischaffend.

Sammlung
Zwei Hände in weißen Handschuhen halten eine kleine gelbe Pappschachtel mit der Aufschrift Buttermilchseife. Darunter liegen in einer Schublade weitere bunte Schachteln.

Wir sammeln Zeitgeschichte

Die Stiftung Haus der Geschichte sammelt Objekte, um Zeitgeschichte zu dokumentieren und auszustellen. Dazu gehören Gebrauchsgegenstände, Dokumente, Filme und andere Medien, Zeitschriften, Maschinen, Möbel, Textilien und vieles mehr.

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#OnThisDay

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Historische Ereignisse, Geburts- und Todestage von Personen der Zeitgeschichte, Tagesthemen: Mit #OnThisDay unter Geschichte Online erinnern wir täglich an Jahrestage und Denkwürdiges aus der Geschichte seit 1945. Klicken Sie sich schlau!

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Zwei Besucher werden am Infoschalter im Foyer des Hauses der Geschichte Bonn beraten

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