Aktuelles
Glasdachsanierung 2017

Neues Dach - neue Ausstellungen

Vom 13. März bis Mitte Dezember 2017 wird das Glasdach des Hauses der Geschichte erneuert. In dieser Zeit ist die Dauerausstellung geschlossen. Das Museum bleibt geöffnet und wir bieten ein attraktives Programm.

Zur Meldung

MUSEUMSMAGAZIN

Neues Museumsmagazin

In unserem neuen Museumsmagazin erfahren Sie alles über den Relaunch!

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Plakat zur Ausstellung 'Unser Grundgesetz'
Neue Ausstellung im Bundesrat

Unser Grundgesetz

Die neue Ausstellung rückt mit ausgewählten historischen Objekten und interaktiven Medienstationen den Saal als Ort der Beratung, Unterzeichnung und Verkündung des Grundgesetzes in den Fokus der Betrachtung.

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RELAUNCH DEZEMBER 2016

Neue Seite www.hdg.de ist online!

Nah am Nutzer, intuitiv zu bedienen und für mobile Geräte optimiert: unsere neue Homepage ist online!

Ein gelbgrundiges Plakat mit schwarzen Zeichnung von einer Reihe von Bohrmaschinen, einen Reihe Geschirrkannen und einer Reihe Handmixer sowie einem einzelnen Kran. Die Schrift auf dem Plakat ist pink, grün und schwarz
Wechselausstellung

"Alles nach Plan? Formgestaltung in der DDR"

Bis 19. März zeigt das Museum in der Kulturbrauerei Objekte aus der Sammlung Industrielle Gestaltung in der Ausstellung "Alles nach Plan?"

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Aktuelle Ausstellungen
Das Ausstellungsplakat mit zwei unterschiedlichen tarnfarbenen Soldatenhelmen auf weißem Grund und dem Ausstellungstitel in großer roter Schrift
06.07.2016 - 12.02.2017

Ab morgen Kameraden!

Armee der Einheit

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Ein großes Regal mit vielen farbigen Produkten wie Isolierkannen, Eierbechern, einem Föhn, Mixern, einer Schreibmaschine, Kaffeekännchen und einem großen Stuhl
08.04.2016 - 19.03.2017

Alles nach Plan?

Formgestaltung in der DDR

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Gundula Schulze Eldowy
18.11.2016 - 02.04.2017

Zuhause ist ein fernes Land

Fotografien von Gundula Schulze Eldowy

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01.09.2016 - 05.06.2017

Neue Alte

Fotografien von Ute Mahler

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Veranstaltungen und Termine
© Eikon Südwest GmbH, 2016

"Vom Töten leben"
Dokumentarfilm, Deutschland 2016, 90 Min, Regie: Wolfgang Landgraeber

Wie können Menschen vom Töten leben, indem sie seit vielen Generationen Kriegswaffen herstellen?  

Um eine Antwort zu finden, besucht Filmemacher Wolfgang Landgraeber die schwäbische Kleinstadt Oberndorf, wo er vor dreißig Jahren, auf dem Höhepunkt der Friedensbewegung, den Dokumentarfilm "Fern vom Krieg" drehte. Was hat sich seither geändert? Er sucht Mitglieder damaliger Friedensgruppen, Gewerkschafter und Pfarrer auf und befragt Mitarbeiter des Rüstungskonzerns Heckler & Koch, wo die weltweit von Militärs und Terroristen gleichermaßen geschätzten Sturmgewehre G3 und G36 hergestellt werden. Sein neuer Film zeigt Kriegsschauplätze im Nahen Osten, in Afrika und auf dem Balkan, wo mit Heckler & Koch-Waffen erbittert gekämpft wurde und wird.

Oberndorf, die 14.000-Einwohner-Stadt am Ostrand des Schwarzwaldes, sieht sich mit  einer schleichenden Krise konfrontiert. Das Stadtbild zeigt es: verfallende Häuser, geschlossene Geschäfte. Zwei Drittel der  Arbeitsplätze sind in den beiden Rüstungsbetrieben Mauser und Heckler seit den 1980er Jahren verloren gegangen. Für manchen Oberndorfer liegt ein Fluch über der Stadt, seit der König von Württemberg 1812 befahl, im ehemaligen Augustinerkloster eine Gewehrfabrik einzurichten. Viele Millionen Menschen haben durch Mauser- und H&K-Waffen ihr Leben eingebüßt - durchschnittlich alle 15 Minuten kommt nach Schätzungen von Rüstungsgegnern einer hinzu. 

Tatsachen, die die meisten in der Waffenindustrie arbeitenden Menschen nicht akzeptieren. Für sie wiegen die friedenserhaltenden Effekte der Rüstungsproduktion gleich schwer. Oberndorf sieht sich an den Pranger gestellt.  Die Krise verschärft sich, seit beim G36 Präzisionsprobleme auftauchten und das Bundesverteidigungsministerium die Ausmusterung der Bundeswehr-Standardwaffe anordnete, deren Produktion  wegen verschärfter Ausfuhrbestimmungen bereits eingeschränkt war. 

"Vom Töten leben" - ein Film gegen eine Mauer der Verdrängung und des Trotzes.

Leichte Holzregale mit Produkten wie einem Radio, farbigen Isolierkannen, Eierbechern und Eimern oder einem Mikroskop. Blick durch einen Durchbruch in der Regalwand in den nächsten Raum auf eine große rote beschrieben Tafel
© Stiftung Haus der Geschichte / S. Klonk

Maschinen, Hausrat, Fahrzeuge oder Arbeitsmittel: Die Gestaltung von Alltagsprodukten in der DDR ist geprägt von den politischen Rahmenbedingungen. Wie sich die Ideologie der SED und wirtschaftliche Faktoren auf Design und Produktion auswirken, zeigt die Wechselausstellung "Alles nach Plan? Formgestaltung in der DDR". Bei einem öffentlichen Rundgang mit den Ausstellungsmachern können Sie einen Blick hinter die Kulissen werfen und lernen dabei Konzept und Gestaltung der Ausstellung kennen. Erfahren Sie mehr über die Geschichten hinter einzelnen Objekten sowie über die Sammlung Industrielle Gestaltung.

 

 

Jeden ersten Freitag im Monat um 17 Uhr: Begleitung durch die Dauerausstellung "Alltag der deutsche Teilung" im Tränenpalast in Leichter Sprache. Um telefonische Anmeldung beim Besucherdienst, auch kurzfristig, wird gebeten.

Kurt Rosenwinkel, © Lourdes Delgado
Hildegard Lernt Fliegen, © Reto Andreoli

Doppelkonzert mit Kurt Rosenwinkel - Bandit 65 und Hildegard Lernt Fliegen

Kurt Rosenwinkel - Bandit 65
Kurt Rosenwinkel gilt derzeit als einer der einflussreichsten Gitarristen seiner Generation. Seine glühenden Soli und sein bemerkenswert rhythmisches Wechselspiel mit anderen Instrumentalisten wurden zum Markenzeichen des US-amerikanischen Jazzmusikers. Das Trio Bandit 65 ist das Power-Projekt von Rosenwinkel, gemeinsam mit Gintas Janusonis und Tim Motzer erschafft er auf höchst virtuose Art und Weise einen neuen Sound zwischen Elektronik, Jazz und Rock. Mit großem Spaß an der Improvisation und mit ihrem telepathischen Zusammenspiel schaffen sie mehrdimensionale Klanglandschaften von grenzenloser Weite und atemraubender Virtuosität. Faszinierend!

Kurt Rosenwinkel – Gitarre, Elektronik
Tim Motzer – Gitarre, Elektronik
Gintas Janusonis – Schlagzeug, Percussion

Hildegard Lernt Fliegen
Hildegard Lernt Fliegen ist keine Band, sondern ein tonaler Sturm. Die Konzerte der Schweizer Band sind ein theatralischer Anschlag auf das Musikverständnis, denn Bandkopf Andreas Schaerer lässt seine sprudelnde Fantasie mit Vollgas aufs Publikum los. Das namenlose Debütalbum schlug europaweit ein, der Nachfolger ebenso, und nun geht die Band mit ihrer dritten CD, The fundamental rhythm of unpolished brains, auf Tour. Die sechs Musiker lassen bekannte Konventionen hinter sich und geben eine künstlerische Ermutigung zum Loslassen und Abheben.

Andreas Schaerer – Stimme
Andreas Tschopp – Posaune, Tuba
Benedikt Reising – Bariton-/Alto-Saxophon, Bassklarinette
Christoph Steiner – Schlagzeug, Percussion, Marimba
Marco Müller – Kontrabass
Matthias Wenger – Alt-/Sopran-Saxophon

Karten 38 €/33 € (ermäßigt) zzgl. VVK-Gebühr ab 1.12.2016 an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie bonnticket.de

Weitere Informationen und Hörbeispiele erhalten Sie unter www.jazzfest-bonn.de.

In Kooperation mit dem Jazzfest Bonn

#OnThisDay

Was geschah heute vor ...?

Historische Ereignisse, Geburts- und Todestage von Personen der Zeitgeschichte, Tagesthemen: Mit #OnThisDay unter Geschichte Online erinnern wir täglich an Jahrestage und Denkwürdiges aus der Geschichte seit 1945. Klicken Sie sich schlau!

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Erfahren Sie mehr zur deutschen Zeitgeschichte und zu ausgewählten Objekten in unseren Apps zu den Dauerausstellungen in Bonn und Berlin. Kurzfilme, Hörbeiträge, Spiele und Besucherinformation: Unsere Apps können Sie sowohl während des Museumsbesuchs als auch zu Hause benutzen.

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Sammlung
Zwei Hände in weißen Handschuhen halten eine kleine gelbe Pappschachtel mit der Aufschrift Buttermilchseife. Darunter liegen in einer Schublade weitere bunte Schachteln.

Wir sammeln Zeitgeschichte

Die Stiftung Haus der Geschichte sammelt Objekte, um Zeitgeschichte zu dokumentieren und auszustellen. Dazu gehören Gebrauchsgegenstände, Dokumente, Filme und andere Medien, Zeitschriften, Maschinen, Möbel, Textilien und vieles mehr.

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