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Politiker und Militär
- 1898
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10. Oktober: Pierre Koenig wird in Caen/Normandie als Sohn eines elsässischen Orgelbauers
geboren.
- 1914-1918
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Unmittelbar nach Beendigung der Schulausbildung meldet er sich freiwillig zum Kriegsdienst im
Ersten Weltkrieg.
- 1918-1920
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Nach Ende des Ersten Weltkrieges wird Koenig Berufsoffizier.
- 1920-1922
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Offizier eines Alpenjäger-Bataillons in Oberschlesien.
- 1922/23
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Bataillons-Offizier in den Alpen.
- 1923-1929
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Offizier einer Besatzungs-Division im Rheinland.
- 1929-1939
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Offizier in Marokko, zuletzt im Stab General Catrouxs in Marrakesch.
- 1940
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Im
Zweiten Weltkrieg
Einsatz als Major mit einem Transport Fremdenlegionäre in
Narvik/Norwegen.
Einsatz im
Frankreichfeldzug
an der Küste der Normandie.
Nach der französischen Niederlage flieht er nach England und schließt sich dort General
Charles de Gaulle an.
- 1941
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Stabschef in Palästina in der 1. Freien Französischen Division.
Mit den Truppen de Gaulles kämpft Koenig - inzwischen zum Brigadegeneral befördert - in
Nordafrika gegen die deutschen Truppen unter Führung General
Erwin Rommels.
- 1943
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Mai: Beförderung zum Divisionsgeneral.
August: Stellvertretender Generalstabschef der in Algerien stehenden Armee.
- 1944
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März: Delegierter des französischen Nationalen Befreiungskomitees beim interalliierten obersten
Generalstab und gleichzeitig Oberbefehlshaber der französischen Streitkräfte in
Großbritannien.
August: Nach der Befreiung von Paris am 25. August wird Koenig Kommandierender
General und Gouverneur von Paris.
- 1945-1949
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Juli: Als Nachfolger General
Lattre de Tassignys
wird Koenig Oberbefehlshaber der
französischen Besatzungsarmee, Chef der Militärverwaltung in der
französischen Besatzungszone
und französisches Mitglied des
Alliierten Kontrollrates in Berlin.
Als solcher gliedert er Ende Juli 1946 weitere Teile der bisherigen Rheinprovinz und des
oldenburgischen Kreises Birkenfeld - insgesamt 911 qkm - dem
Saarland an.
- 1949
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Dezember: Ernennung zum Generalinspekteur der französischen Land-, See- und Luftstreitkräfte in
Nordafrika.
- 1950
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Januar: Vizepräsident des Obersten Kriegsrates.
- 1951-1958
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Nach dem Ausscheiden aus der Armee wird Koenig Abgeordneter der französischen
Nationalversammlung für die R.P.F. (Rassemblement du Peuple Francais) von Charles de Gaulle.
Vorsitzender des Verteidigungsausschusses der Nationalversammlung.
Mitglied der Beratenden Versammlung des Europarates. Dort zeigt er sich als entschiedener
Gegner der Bildung einer
europäischen Armee
unter deutscher Beteiligung und opponiert gegen
den Plan zur Gründung einer
Europäischen Gemeinschaft.
- 1954/55
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Verteidigungsminister im Kabinett von Pierre Mendès-France.
- seit 1955
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Tätigkeit in der freien Wirtschaft u.a. als Präsident und Generaldirektor einer Ölraffinerie in
Nordafrika, Aufsichtsratsmitglied einer Erdölgesellschaft, der Straßburger Eisenhütten und einer
Bergwerksgesellschaft.
Auszeichnung mit dem Großkreuz der Ehrenlegion und der Widerstandsmedaille.
- 1969/70
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Als Präsident der französisch-israelischen Allianz verurteilt er scharf das Waffenembargo gegen
Israel im Juli 1969 und Januar im 1970 sowie die französischen Waffengeschäfte in Nahost.
- 1970
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2. September: Pierre Koenig stirbt im Pariser Vorort Neuilly-sur-Seine.
(db/iz)
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