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Politiker
- 1901
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15. April: René Pleven wird in Rennes/Frankreich als Sohn eines Offiziers und
Studiendirektors der Militärakademie St. Cyr geboren.
Studium der Rechtswissenschaften und der Politik in Paris, Promotion zum Dr. jur.
- 1929-1939
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Direktor einer britischen Telefongesellschaft, zuletzt Generaldirektor für Europa.
- 1939/40
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Nach Kriegsausbruch beauftragt ihn die französische Regierung, in den USA den Flugzeugbau der
Alliierten zu fördern und Maschinen für Frankreich zu erwerben.
- 1940
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Pleven schließt sich General
Charles de Gaulles Forces Francaises Libres an und geht mit General Leclerc nach Afrika.
- 1941
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Berufung nach London durch de Gaulle, Übernahme der Leitung des Wirtschaftskommissariats und
der Pflege der Beziehungen zu Schwarzafrika.
Gleichzeitig wird er Mitglied des französischen Nationalkomitees der Exilregierung.
- 1944
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Rückkehr nach Frankreich.
Kolonialminister der provisorischen Regierung.
- 1944-1946
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November: Pleven übernimmt das Finanzministerium und ab April 1945 zusätzlich das
Wirtschaftsministerium in der Regierung de Gaulle.
- 1948-1976
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Mitglied im Generalrat der Cotes-du-Nord.
- 1949/50
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Verteidigungsminister im Kabinett Bidault.
- 1950/1951 und 1951/52
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Ministerpräsident von Frankreich.
Pleven erreicht die Ratifizierung des
Schuman Plans
durch das Parlament und treibt die Verhandlungen über den sogenannten Pleven-Plan zur Einordnung deutscher Streitkräfte in
eine europäische Armee voran.
- 1952-1954
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Verteidigungsminister in den Kabinetten Pinay, Mayer und Laniel.
Pleven ist maßgeblich an der Ausarbeitung des Konzepts für eine
Europäische
Verteidigungsgemeinschaft (EVG) beteiligt, das im August 1954 am französischen Parlament scheitert.
- 1958
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Letzter Außenminister der IV. Republik im Kabinett Pflimlin.
- 1958-1969
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Mitglied der parlamentarischen europäischen Versammlung.
- 1969-1973
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Justizminister in den Kabinetten Chaban-Delmas und Messmer.
Als er bei den Wahlen zur Nationalversammlung im März 1973 sein Mandat verliert, tritt er zurück.
- 1974-1976
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Präsident des Regionalrats der Bretagne, für deren regionale Interessen und wirtschaftliche
Entwicklung er sich zeit seines Lebens stark engagiert hat.
- 1983
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Auszeichnung mit dem Jean-Monnet-Preis.
- 1993
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13. Januar: René Pleven stirbt in Paris.
(iz)
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