John Boynton Priestley 1894 - 1984

  • 1894

    13. September: John Boynton Priestley wird in Bradford/Großbritannien als Sohn eines Lehrers geboren.

    Seine leibliche Mutter stirbt kurz nach seiner Geburt, er wird von einer Stiefmutter aufgezogen.

  • 1900

    Priestley verlässt die Schule und beginnt eine kaufmännische Lehre in der Wollbranche.

    Nebenher schreibt er Artikel für die sozialistische Presse.

  • 1914-1918

    Freiwilliger Kriegsdienst bei der Infanterie der britischen Armee.

  • 1919

    Beginn des Studiums englischer Literatur, Geschichte und Politik am Trinity Hall College in Cambridge.

  • ab 1922

    Journalist, Literaturkritiker und Essayist in London.

  • 1924

    Veröffentlichung des Essaybandes "Figures in Modern Literature".

  • 1927

    Veröffentlichung einer kurzen Geschichte des englischen Romans "The English Novel" und der Werke "Thomas love Peacock" und "Adam in Moonshine".

  • 1929-1936

    Erste Erfolge mit den Romanen "Die guten Gefährten", "Die ferne Insel" (1932), "Der Held wider Willen" (1933) und "Abenteuer in London" (1936).

  • 1932-1945

    Aufführungen seiner Dramen "Gefährliche Kurve" (1932), "Die Conways und die Zeit" (1937), "Hier war ich schon einmal" (1937) und "Ein Inspektor ruft an" (1945).

    Als Volksschriftsteller in der Nachfolge großer englischer Erzähler wie Charles Dickens wird er häufig als "Shakespeare des kleinen Mannes" charakterisiert.

  • 1936/37

    Präsident des internationalen PEN-Clubs.

  • 1938-1942

    Veröffentlichung der Kriminalgeschichten "Das Jüngste Gedicht" (1938), "Brüderschaft vom jüngsten Gericht" (1942) und "Verdunkelung in Gretley" (1942).

  • 1939-1945

    Als populärer Rundfunksprecher in Großbritannien ruft Priestley die Engländer zur Selbstbesinnung auf und übt Kritik an der Führung des Landes.

  • 1941

    Mitbegründer der sozialistischen Gruppe "Ausschuss vom Jahre 1941".

  • 1947

    Als Leiter der britischen Sektion für Film, Radio und Presse der UNESCO fördert er den geistigen Internationalismus.

  • 1949

    Präsident des ersten internationalen Theaterinstitutes in Paris.

  • 1965-1967

    Mitglied der internationalen Theater-Behörde.

  • 1977

    Aufnahme in den "Order of Merit" durch die britische Königin.

  • 1984

    14. August: J.B. Priestley stirbt in Stratford-on-Avon.

 

(db/iz) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Stand: 19.01.2016
Text: CC BY NC SA 4.0

Empfohlene Zitierweise:
Blume, Dorlis/Zündorf, Irmgard: Biografie J. B. Priestley, in: LeMO-Biografien, Lebendiges Museum Online, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland,
URL: http://www.hdg.de/lemo/biografie/j-b-priestley.html
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