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Kardinal
- 1887
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6. Februar: Richard Joseph Frings wird in Neuss als Fabrikantensohn geboren.
- ab 1905
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Studium der Theologie in Innsbruck, München, Freiburg/Breisgau und Bonn.
- 1910
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Priesterweihe in Köln.
- 1910-1913
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Kaplan in Köln-Zollstock.
- 1913-1915
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Studienaufenthalt in Rom und Freiburg/Breisgau.
- 1915-1922
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Pfarrektor in Köln-Fühlingen.
- 1916
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Promotion zum Dr. theol. in Freiburg/Breisgau mit einer Arbeit über
"Die Einheit der Messiasidee in den Evangelien. Ein Beitrag zur Theologie des Neuen Testaments".
- 1922-1924
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Rektor eines Waisenhauses in Neuss.
- 1924-1937
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Pfarrer in Köln-Braunsfeld.
- 1935
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Frings wird Prosynodalrichter.
- 1937
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Ernennung zum Synodalrichter.
- 1937-1942
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Regens des Kölner Priesterseminars.
- 1942-1969
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Erzbischof von Köln.
- 1945-1965
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Vorsitzender der Fuldaer Bischofskonferenzen beziehungsweise nach deren Umbennennung Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.
- 1946
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Frings wird zum Kardinal der Römischen Kirche ernannt.
Er besucht deutsche Kriegsgefangene in England.
Frings hält seine berühmte Silvesterrede in der er die Hamsterfahrten
und vor allem den Diebstahl von Briketts aus den Kohlenzügen der Alliierten moralisch rechtfertigt. Der Begriff "Fringsen"
wird daraufhin zum Synonym für Notdiebstähle.
- 1947
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Frings reist nach Kanada und Lourdes.
Herausgeber der Schrift "Grundsätze katholischer Soziallehre und zeitnaher Folgerungen".
- 1948
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Ernennung zum Protektor für das Flüchtlingswesen in Deutschland.
- 1949
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Herausgeber der Schrift "Verantwortung und Mitbestimmung der Arbeitnehmer in der Gesamtwirtschaft und in den Betrieben".
- 1952
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Verleihung des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
- 1953-1978
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Protektor des Malteser-Hilfsdienstes.
- 1957
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Frings reist nach Japan und Korea.
- 1958/59
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Initiator des katholischen Spendenhilfswerks "Misereor". Von 1959 bis 1973 ist Frings Vorsitzender der Bischöflichen
Kommission für "Misereor".
- 1960
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Ernennung zum Ehrendomherr der Kathedralkirche in Essen.
- 1961
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Initiator des katholischen Spendenhilfswerks "Adveniat".
- 1962-1965
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Mitglied des Präsidiums des Zweiten Vatikanischen Konzils.
- 1962
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Veröffentlichung des Fastenbriefes "Der Laie in der Kirche" und der Schrift "Das Konzil und die moderne Geisteswelt".
- 1967
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Ernennung zum Ehrenbürger von Köln, Neuss und Bad Honnef.
- 1968
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Frings ist der erster Bischof der verheiratete Männer zu Diakonen seiner Diözese weihen läßt.
- 1970
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Veröffentlichung seiner Schrift "Das Verhältnis der Kirche zu den Juden im Lichte des Zweiten Vatikanischen Konzils".
- 1973
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Veröffentlichung des autobiographischen Buches "Für die Menschen bestellt. Erinnerungen des Alterzbischofs von Köln"
- 1978
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17. Dezember: Kardinal Joseph Frings stirbt in Köln.
(iz)
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