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Politiker
- 1949
- 7. Mai: Florian Gerster wird in Worms als drittes Kind in einer Arztfamilie
geboren.
- 1966
- Eintritt in die Sozialdemokratische
Partei Deutschlands (SPD).
- 1968
- Abitur. Anschließend Wehrdienst.
- 1970-1975
- Studium der Psychologie und Betriebswirtschaftslehre an der Universität
Mannheim. Abschluss des Studiums mit dem Examen als Diplom-Psychologe.
- 1976-1977
- Persönlicher Referent des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Mainzer
Landtag.
- 1977-1987
- Mitglied des Landtages von Rheinland-Pfalz.
- 1981-1991
- Tätigkeit als freiberuflicher Personalberater.
- 1986
- Gerster heiratet die Lehrerin Ingrid Kundel. Aus der Ehe gehen zwei
Kinder hervor.
- 1987-1991
- Mitglied des Deutschen
Bundestages.
- 1991-1994
- 20. Mai: Berufung zum Staatsminister für Bundesangelegenheiten
und Europa des Landes Rheinland-Pfalz.
- 1994-1998
- Wechsel in das Amt des Ministers für Arbeit, Soziales und Gesundheit
in Rheinland-Pfalz.
- 1996
- Direkt gewähltes Mitglied des Landtages mit Schwerpunkt auf
dem Fachgebiet Soziales und Gesundheit.
- 1997
- Erscheinen des Buches "Gesellschaft
mit beschränkter Haftung: Gewinner und Verlierer im Sozialstaat".
Gerster fordert darin unter anderem einen höheren Stellenwert der
Eigenverantwortung in der Sozialpolitik.
- 1996-2001
- Vorsitz des Ausschusses für Soziales und Gesundheit.
- 2002
- 20.
März: Gerster tritt die Nachfolge von Bernhard Jagoda (geb.1940)
als Leiter der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg an, die
2004 in Bundesagentur für Arbeit umbenannt wird.
- 2003
- Im November gerät
Gerster wegen der Vergabe eines zuvor nicht ausgeschriebenen PR-Auftrages
der Bundesanstalt für Arbeit in Höhe von 1,3 Millionen Euro
in die Kritik.
- 2004
- 20. Januar: Vorwürfe
der Verfälschung interner Protokolle der Bundesagentur für
Arbeit zur Vertuschung der Affäre werden laut.
24. Januar: Trotz Entlastung durch einen internen Revisionsbericht entzieht
ihm der Verwaltungsrat der Bundesagentur das Vertrauen. Gerster wird
vom Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement,
entlassen.
Seit März arbeitet Gerster als freier Unternehmensberater
und Lehrbeauftragter der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften
in Speyer. Er ist Mitglied des Kuratoriums der Friedrich-Ebert-Stiftung.
(nc/reh)
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