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Newsletter 04/2026
Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
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Tipp

Bandmitglieder von Silly vor dem Brandenburger Tor; daneben Porträtfoto von Michael Rauhut

BUCHPRÄSENTATION

„RAUS AUS DER SPUR. SILLY UND DIE DDR“

Seit den 1980er-Jahren prägt Silly den Sound der DDR. Ihre Musik ist nicht nur laut, sondern auch international. In Ost- und Westdeutschland feiern Fans die Rockgruppe um die Sängerin Tamara Danz. Der Autor und Musikwissenschaftler Dr. Michael Rauhut hat die frühe Bandgeschichte aufgearbeitet und neben seinem Buch „Raus aus der Spur. Silly und die DDR“ teils längst vergessene Ausschnitte aus Film und Hörfunk für Sie dabei. Moderiert wird der Abend von Journalist Ben Hänchen von mdr Kultur.

Mittwoch, 15. April, 19:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

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Schriftzüge der Serien Die Simpsons und South Park und Porträtfoto von Dr. Christian Landrock

VORTRAG

CLOWNS, GOLEMS UND DAS FEIERTAGS-GÜRTELTIER – DARSTELLUNG JÜDISCHEN LEBENS IN US-AMERIKANISCHEN FERNSEHSERIEN DER 1990ER-JAHRE

Jüdisches Leben und jüdische Kultur als selbstverständlicher Teil von Fernsehserien? In deutschen Produktionen ist dies vor dem Hintergrund von NS-Zeit und Shoah lange Zeit undenkbar. In den USA hingegen füllen jüdischen Themen ganze Episoden. Seit den 1990er-Jahren flimmern die Simpsons, South Park und Friends auch über deutsche Fernsehbildschirme und prägen ganze Generationen. Im Rahmen des Themenjahres „Tacheles 2026 I Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ beschäftigt sich Dr. Christian Landrock vom Staatlichen Museum für Archäologie in Chemnitz in seinem Vortrag nun mit der Darstellung jüdischen Lebens in Serien, die heute Kultstatus genießen.

Donnerstag, 16. April, 19:00 Uhr
Eintritt frei.

Mehr erfahren Pfeil Icon


Buchcover eingerahmt von grünen Büschen; mittig: illustriertes Buchcover mit Osman mit Gießkanne in seinem Garten

LESUNG UND GESPRÄCH FÜR KINDER

„OSMANS GARTEN. EINE MAUERGESCHICHTE“

Ein kleiner Gemüsegarten liegt seit den 1980er-Jahren direkt an der großen Mauer, die Berlin bis 1989 teilt. Diesen Garten hat Osman Kalin angelegt, ein anatolischer Gastarbeiter. Sein „Baumhaus an der Mauer“, auf einem kleinen Fleckchen Niemandsland, wird überregional bekannt und zu einem Symbol für den Widerstand gegen den Kalten Krieg. Autor Michael Feindler und Illustrator Lars Quester haben zu der wahren Geschichte ein Kinderbuch gestaltet – ein Ausflug in die Vergangenheit Berlins und ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit und Toleranz. In Kooperation mit dem Jaron Verlag sind Feindler und Quester mit ihrem Buch bei uns im Museum zu Gast.  

Samstag, 25. April, 15:00 Uhr
Geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

Weitere Infos Pfeil Icon


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Bildnachweise (von oben nach unten)
© Fotos (von links nach rechts): Landeszentrale für politische Bildung Thüringen; Michael Rauhut
© Grafiken und Fotos (von links nach rechts): Wikimedia Commons/ CC BY-SA 4.0; Annelie Blasko/smac
© Grafik: Jaron Verlag; Stiftung Haus der Geschichte