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August 2024
Filmszene
Filmszene; Foto: Wolfgang Andrä
Filmszene
Filmszene; Foto: Wolfgang Andrä

Dokumentarfilm (D 2023, 106 Min, Regie: Yvonne und Wolfgang Andrä)
Filmvorführung
In der Reihe „Die Qual der Wahl“

Der Dokumentarfilm begleitet fünf Kandidaten und eine Kandidatin – der AfD-Kandidat hat seine Teilnahme verweigert – während des Bundestags-wahlkampfs 2021 im Wahlkreis 196 in Thüringen: Frank Ullrich (SPD), Hans-Georg Maaßen (CDU), Sandro Witt (Die Linke), Gerald Ullrich (FDP), Stephanie Erben (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) und Stefan Schellenberg (ÖDP).
Durch die Nominierung des als CDU-Rechtsaußen betitelten Hans-Georg Maaßen als Direktkandidat richten sich auch die überregionalen politisch-medialen Scheinwerfer auf Südthüringen. Ein Film über Demokratie und politische Prozesse sowie über die Courage von Politikerinnen und Politikern im Wahlkampf, über Folgen von Negativ-Kampagnen und über großes Engagement der Zivilgesellschaft.

Yvonne Andrä, 1969 in Weimar geboren, ist Autorin, Regisseurin, Produzentin und Fotografin. Sie flüchtete 1989 in die Bundesrepublik und studierte später an der Bauhaus Universität Weimar. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Wolfgang Andrä und Stefan Petermann gründete sie ein Künstlerkollektiv, aus welchem die Produktionsfirma 1meter60 Film hervorging. Neben der Filmarbeit schreibt und fotografiert Andrä für eigene künstlerische Projekte.

Wolfgang Andrä, 1976 in Berlin geboren, ist Regisseur, Autor und Kameramann. Nach der Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker studierte er an der Bauhaus-Universität Weimar Mediengestaltung. 
 

Podiumsdiskussion zur Wahl
Podiumsdiskussion zur Wahl, Foto: Juliane Weicker


Mit Marco Böhme (Die LINKE), Matthias Jung (BSW), Jessica Steiner (CDU), Bettina van Suntum (SPD) und n.n. (Bündnis 90/Die Grünen)
Moderation: Martin Hilbrecht (Vorsitzender BUND Leipzig)

Im Rahmen der BUND-Veranstaltungsreihe „Natürlich Demokratie wählen!“ geben Politikerinnen und Politiker Auskunft über die Umwelt- und Naturschutzpläne ihrer Partei sowie deren energiepolitische Vorhaben. Die Moderation übernimmt der BUND-Vorsitzende Martin Hilbrecht. Das Publikum ist eingeladen, Fragen an die politischen Vertreterinnen und Vertreter zu stellen.

Weitere Informationen: https://www.bund-leipzig.de/service/termine-bund-leipzig/detail/event/podiumsdiskussion-zur-landtagswahl/

Veranstalter: BUND Regionalgruppe Leipzig

 

Mit Dr. Alexander Leistner (Universität Leipzig, Institut für Kulturwissenschaften) und Jörg Hannes (ehemaliger Bürgermeister für Umwelt und Sport der Stadt Leipzig). Weitere Akteure, Fans und Engagierte sind angefragt.
Moderation: Alexander Mennicke (Autor und Journalist, Leipzig)

Von einem Tag auf den anderen galt nichts mehr, was bis dahin in Stein gemeißelt schien: 1989, Friedliche Revolution, das Ende der DDR nahm seinen Anfang, die Mauer fiel, die Autoritäten waren gestürzt. Was das für die Fußballspieler, Fans und Vereinsmitglieder bedeutete, wie sie mit den Unsicherheiten sowie den neuen Möglichkeiten umgingen und welche Auswirkungen die Zäsur für den Verein selbst hatte, ist ein weitgehend unerschlossenes Feld.
Auskünfte und Einblicke geben in einer Diskussionsrunde Akteure und Experten.

In Kooperation mit der Universität Leipzig und dem Fußballverein BSG Chemie Leipzig e. V.

Vorschau

Reichstag bei Nacht
Reichstag bei Nacht; Foto: Wolfgang Busch

Dokumentarfilm (D 2014, 102 Min, Regie: Nancy Brandt) 
Filmvorführung
In der Reihe „Die Qual der Wahl“

„Die Gewählten“ begleitet fünf Protagonistinnen und Protagonisten über die ganze Legislatur hinweg: Physikerin Daniela Kolbe (SPD) aus Leipzig, Pianistin Agnes Krumwiede (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) aus Ingolstadt, Sebastian Körber (FDP), Architekt aus Forchheim, Steffen Bilger (CDU), Rechtsanwalt aus Ludwigsburg, und Jurist Niema Movassat (Die Linke) aus Oberhausen.
Der Film zeigt ihren Alltag, nimmt an persönlichen Triumphen und Niederlagen teil und geht den Fragen nach: Wird die Arbeit im Bundestag die fünf Nachwuchspolitikerinnen und -politiker beruflich und privat verändern? Können sie tatsächlich etwas bewirken und ihre Ideen umsetzen? 

Nancy Brandt, geboren 1979 in Halle/Saale, studierte Medientechnik an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig und volontierte anschließend beim Europäischen Kulturkanal Arte in Straßburg. 2002 bis 2011 war sie für die Produktionsfirma „3 Kamele Film“ in Leipzig tätig und studierte dann an der Hochschule für Fernsehen und Film München Regie für Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. Brandt nahm an den Berlinale Talents 2016 teil. Sie lebt und arbeitet in Leipzig.
 

Buchcover
Buchcover
Steffen Mau
Steffen Mau; Foto: Jürgen Bauer

Buchpräsentation 
Mit Prof. Dr. Steffen Mau (Soziologe, Humboldt-Universität Berlin)
In Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag.

Diskussionen über Ostdeutschland und das Verhältnis zwischen Ost und West flammen immer wieder auf: Sei es anlässlich runder Jubiläen, sei es nach Protesten oder mit Blick auf Wahlen. Und dennoch gibt es in dieser Debatte keine Verständnisfortschritte. Sie dreht sich im Kreis, auf Vorwürfe folgen Gegenvorwürfe: „Ihr seid diktatursozialisiert!“ – „Ihr habt uns ökonomisch und symbolisch kleingemacht!“
Im November jährt sich der Mauerfall zum 35. Mal. Bereits zuvor könnte die AfD aus drei Landtagswahlen als stärkste Partei hervorgehen. In dieser Lage meldet sich der „gefragteste Gesellschaftsdeuter im Land“ (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) mit einer differenzierten Intervention zu Wort. Steffen Mau setzt sich mit prominenten Beiträgen auseinander und widerspricht der Angleichungsthese, laut der Ostdeutschland im Lauf der Zeit so sein werde wie der Westen. Aufgrund der Erfahrungen in der DDR und in den Jahren seit ihrem Ende wird der Osten anders bleiben – ökonomisch, politisch, aber auch, was Mentalität und Identitäten betrifft. Angesichts der schwachen Verwurzelung der Parteien plädiert Steffen Mau dafür, alternative Formen der Demokratie zu erproben und die Menschen etwa über Bürgerräte stärker zu beteiligen. Im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig kommt er darüber mit dem Publikum ins Gespräch.

Steffen Mau, geboren 1968, ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Buch „Lütten Klein. Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft“ stand auf Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste von ZDF, Zeit und Deutschlandfunk Kultur. 2021 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.