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Oktober 2020
© Deutsche Gesellschaft e. V.

Öffentliches Symposium
Informationen zum Programm unter www.deutsche-gesellschaft-ev.de
In Kooperation mit der Theodor-Litt-Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft
Teilnahme nur nach Anmeldung und Erhalt einer Bestätigungs-Email
Anmeldung unter: niels.dehmel@deutsche-gesellschaft-ev.de
Flyer zum Symposium

Das Streben nach Freiheit und Einheit hat in Deutschland eine lange Tradition. Das Wartburgfest (1817), das Hambacher Fest (1832), die Paulskirchenbewegung von 1848/49, die Einberufung der Deutschen Nationalversammlung 1919, die Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 oder der Arbeiteraufstand von 1953 stehen exemplarisch für diese Tradition. Zweifelsohne waren die Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Höhepunkte der deutschen Freiheits- und Einheitsgeschichte. Die Deutsche Gesellschaft e. V. nimmt das 30-jährige Jubiläum der Deutschen Einheit zum Anlass, um auf dem XXIV. Theodor-Litt-Symposium den langen Weg Deutschlands zur Demokratie nachzuzeichnen und die Bedeutung und Aktualität der Begriffe „Freiheit und Einheit“ zu erörtern.

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© Frank Merten, Theaterturbine

Am 3. Oktober jährt sich der Tag der Deutschen Einheit zum 30. Mal. Dies ist Anlass zurückzublicken: Was bewegte die Menschen 1990? Mit welchen Hoffnungen, aber auch Sorgen schauten sie in die Zukunft? Wo stehen wir heute, nach drei Jahrzehnten vereintes Deutschland? Mit welchen Herausforderungen sehen wir uns aktuell konfrontiert?
In historischen Ansprachen – von der Rede des ersten frei gewählten Ministerpräsidenten der DDR, Lothar de Maizière, am Vorabend des 3. Oktober 1990 bis zu Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Jahrestag der Deutschen Einheit 2019 – spiegeln sich die jeweiligen Gefühlslagen, die im Land vorherrschten – zwischen Zuversicht und Zweifel, großen Erwartungen und berechtigten Befürchtungen. Die Redemanuskripte aus 30 Jahren ermöglichen eine Bilanz des Erreichten und richten gleichzeitig den Blick in die Zukunft, machen Mut für das Kommende und lehren uns, auch in Zukunft mit den Werten sorgsam umzugehen, die uns seit 1990 zusammenführten.

Victoria Schaetzle und Raschid Daniel Sidgi lesen Auszüge aus historischen Reden und werden dabei musikalisch begleitet von Michael Hinze.

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Doku-Drama (Deutschland 2008, 90 Min)
Regie: Sebastian Dehnhardt, Matthias Schmidt
In der Reihe „30 Jahre Deutsche Einheit“
Teilnahme nur nach Anmeldung und Erhalt einer Bestätigungs-Email
Anmeldung unter: anmeldung-zfl@hdg.de

Leipzig, 9. Oktober: Trotz Drohungen der SED demonstrieren 70 000 Menschen für Freiheitsrechte in der DDR. Das Regime greift nicht ein – der Durchbruch für die Friedliche Revolution in der DDR. Die Dokumentation verbindet Zeitzeugenaussagen mit historischem Filmmaterial und nachgespielten Szenen zu einer packenden Darstellung vom „Tag der Entscheidung“, der dem Sieg der Demokratiebewegung in der DDR den Weg ebnete und damit eine Voraussetzung für die Deutsche Einheit schuf.

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Sie sind neugierig auf einen Blick in die Zeitgeschichte, in Zeiten von Teilung und Einheit, Diktatur und Demokratie? Wie war Ihr Eindruck von unserer Dauerausstellung? Wir bieten Ihnen am Donnerstag ab 16 Uhr an, mit uns im Forum live ins Gespräch zu kommen. Geben Sie uns Ihre Rückmeldung zum Besuch oder stellen Sie uns Fragen zur Ausstellung.

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Podiumsgespräch
Teilnahme nur nach Anmeldung und Erhalt einer Bestätigungs-Email
Anmeldung unter: anmeldung-zfl@hdg.de

Nach der freien Wahl 1990 in der DDR führte Markus Meckel, dessen Name in der Öffentlichkeit mit der Oppositionsbewegung in der DDR und der Friedlichen Revolution von 1989 verbunden ist, zeitweise die Ost-SPD und verhandelte als Außenminister die Deutsche Einheit. Damals traf er u. a. auf James D. Bindenagel, 1989/90 leitender Diplomat an der amerikanischen Botschaft in Ost-Berlin, der heute als führender Experte für transatlantische Beziehungen mit einem besonderen Fokus auf dem deutsch-amerikanischen Verhältnis gilt. Von 1994 bis 1997 amtierte Bindenagel als Stellvertretender US-Botschafter in Deutschland.
Ein moderiertes Gespräch der beiden Zeitzeugen des Wiedervereinigungsprozesses gibt persönliche Einblicke in die Ereignisse um den Einigungsprozess und reflektiert über die veränderte Rolle des wiedervereinigten Deutschlands auf internationaler Bühne.

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© Cvb Verlag

Lesung aus „Westen werden“
Mit dem Autor Marcel Raabe

Marcel Raabes Coming-of-Age-Geschichte spielt in den 1990er Jahren in Ostdeutschland, wo das Unerhörte für den Autor schon immer (nicht nur) auf der Straße lag. Sein „Erinnerungszettelkasten“ erschien erstmals in den Jahren 2019/20 im Leipziger Stadtmagazin „Kreuzer“, illustriert von Phillip Janta. Jetzt hat die Connewitzer Verlagsbuchhandlung die Texte als Buch herausgegeben. Raabe beschreibt die wilden Jahre des Umbruchs aus der Sicht eines Heranwachsenden: „Ich erinnere mich an ,Wiener Würstchen voran, lasst den Senf nicht stehn‘ statt ,Pioniere voran, lasst die Fahnen wehn‘. Ich erinnere mich an den blauen Doppelstockbus mit der Werbung für Wodka Gorbatschow und die Spielzeugsoldaten: ,Alle rüsten ab, und du rüstest auf‘. Ich erinnere mich an unseren Wellensittich Alfi und wie meine Großeltern ihn nannten: Aldi. Ich erinnere mich an Hakenkreuze und SS-Runen bei der Musterung. Ich erinnere mich daran, wie der Westen roch. Er kam mit dem Westbesuch und versprach gute Dinge. Geschenke, Essen in Restaurants, Fahrten in Westautos, freundliche ältere Menschen, Joghurt. Später kam ich drauf: Es war der Weichspüler.“

Marcel Raabe (*1978) studierte Literaturwissenschaft, Soziologie und Geschichte in Dresden und Washington, D.C. Er arbeitet als Journalist in Leipzig und betreibt dort den Kleinverlag „Trottoir Noir“.
Phillip Janta (*1980) studierte Illustration und Typografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und arbeitet als freiberuflicher Illustrator und Grafiker.

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„Unwanted Selfie“, Karikatur von Mark Lynch (Bestand der Stiftung Haus der Geschichte Zeitgeschichtliches Forum Leipzig)

Mit Dr. Henrike Girmond (Projektleiterin der Ausstellung und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig)

Mitte Juli 2020 sollte die Atelierausstellung „Immer Ich. Faszination Selfie“ im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig eröffnet werden – doch im März kam der Lockdown, verzögerte Abläufe, veränderte Planungen und forderte die Kreativität der Museumsmacherinnen und -macher heraus. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Am 4. Februar 2021 ist nun die Eröffnung geplant. Zusammen mit Dr. Henrike Girmond, der Projektleiterin der Wechselausstellung, können Sie bei einem Blick hinter die Kulissen sowohl etwas über die Herausforderungen des Ausstellungmachens in Zeiten von Corona erfahren, als auch einen kleinen Vorgeschmack auf das überraschend vielschichtige und weltumspannende Faszinosum „Selfie“ erhalten.

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Sie sind neugierig auf einen Blick in die Zeitgeschichte, in Zeiten von Teilung und Einheit, Diktatur und Demokratie? Wie war Ihr Eindruck von unserer Dauerausstellung? Wir bieten Ihnen am Donnerstag ab 16 Uhr an, mit uns im Forum live ins Gespräch zu kommen. Geben Sie uns Ihre Rückmeldung zum Besuch oder stellen Sie uns Fragen zur Ausstellung.

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Prof. Dr. Rudolf Hickel © Institut Arbeit und Wirtschaft, Universität Bremen
Prof. Dr. Udo Ludwig © Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle

Podiumsdiskussion mit Publikum und Live-Stream
Veranstalter: Forschungsprojekt „Modernisierungsblockaden in Wirtschaft und Wissenschaft der DDR“ (Universität Bremen), Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Kooperationspartner: MDR, Moderation: Ine Dippmann
Teilnahme nur nach Anmeldung und Erhalt einer Bestätigungs-Email
Anmeldung unter: anmeldung-zfl@hdg.de oder https://ost-nach-west.uni-bremen.de

Die öffentliche Debatte in Deutschland zur Wirtschaftstransformation kon-zentriert sich oft auf die Treuhandanstalt. Die für die Privatisierung des DDR-Volkseigentums zuständige Behörde agierte jedoch nicht allein oder im luftleeren Raum, sondern auf institutioneller Basis und in vielfältigen Beziehungsgeflechten. Grundlegende AkteurInnen und Konzepte geraten häufig aus dem Blick, obwohl sie für eine Einschätzung und Bewertung der damaligen Prozesse wesentlich sind.
Die Podiumsdiskussion widmet sich daher der Frage nach den politischen Strategien und Praktiken, mit denen die zentrale Planwirtschaft der DDR binnen kürzester Zeit in eine Marktwirtschaft umgewandelt wurde. An den Ereignissen beteiligte ZeitzeugInnen blicken auf die Entscheidungen und Maßnahmen des Wirtschaftsumbaus zurück, bewerten, diskutieren und richten den Blick auch in die Zukunft.
Das Podium ist besetzt mit PolitikerInnen und (Wirtschafts-)WissenschaftlerInnen aus Ost und West, die zu unterschiedlichen Zeiten und Orten mit vielfältigen Positionen und Erfahrungshintergründen den Prozess begleiteten oder mitgestalteten.

Christa Luft, letzte Wirtschaftsministerin der DDR und nach 1990 Bundestagsabgeordnete (PDS).
Johannes Ludewig, als Spitzenbeamter im Kanzleramt und als „Ostbeauftragter“ der Bundesregierung gehörte er zum engsten Kreis derjenigen, die das Programm „Wirtschafts- und Währungsunion“ diskutierten und federführend in reale Politik umsetzten.
Udo Ludwig, ehem. Ökonom an der Akademie der Wissenschaften in der DDR, untersuchte den Transformationsprozess unmittelbar in seiner Forschungstätigkeit am Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH).
Rudolf Hickel, emeritierter Finanzökonom und Mitbegründer der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik.

Die Begrüßung erfolgt durch die Leiterin des Forschungsverbundes „Modernisierungsblockaden in Wirtschaft und Wissenschaft der DDR“, Prof. Dr. Jutta Günther, und die Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Dr. Uta Bretschneider.

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Öffentliche Begleitung durch die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“

Außerhalb der Öffnungszeiten bieten wir eine Begleitung durch die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ an. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch.

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Vorschau

Szene aus Film: "Im Übergang - Protokoll einer Hoffnung"

Dokumentarfilm (Deutschland 1991, 82 Min)
Regie: Kurt Tetzlaff
In der Reihe „30 Jahre Deutsche Einheit“
Teilnahme nur nach Anmeldung und Erhalt einer Bestätigungs-Email
Anmeldung unter: anmeldung-zfl@hdg.de

Silvesterfeier 1989/90: Auf der Glienicker Brücke, die Potsdam mit Berlin-Wannsee verbindet, feiern erstmals Ost- und Westdeutsche gemeinsam den Jahreswechsel. Regisseur Kurt Tetzlaff verfolgt die Entwicklung der nächsten Monate bis zur Vereinigungsfeier am 3. Oktober 1990 auf eben dieser Brücke. Was wird aus den Hoffnungen der Menschen, die im Herbst 1989 auf die Straße gingen und eine neue Gesellschaftsform einforderten?

Kurt Tetzlaff, 1933 in Temelburg in Pommern geboren, studierte an der Hochschule für Filmkunst Potsdam-Bebelsberg. Nach dem Studium wurde Tetzlaff Regisseur im DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme, das später mit dem Berliner Studio zum DEFA-Studio für Dokumentarfilme zusammengelegt wurde. Bis 1990 war Kurt Tetzlaff dort beschäftigt und drehte mehr als 50 Filme. Er ist insbesondere für seine Dokumentarfilme bekannt, in denen er Menschen, Landschaften und gesellschaftlichen Umbrüchen nachspürt.

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© Deutsche Gesellschaft e.V.

Öffentliches Symposium
Informationen zum Programm unter www.deutsche-gesellschaft-ev.de
Anmeldung unter: vincent.regente(at)deutsche-gesellschaft-ev.de
Teilnahme nur nach Anmeldung und Erhalt einer Bestätigungs-Email
In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft, gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Das Ziel, in ganz Deutschland für gleichwertige Lebensverhältnisse zu sorgen, ist in Artikel 72 des Grundgesetzes, im Raumordnungsgesetz und im Länderfinanzausgleich als Aufgabe des Staates definiert. Dennoch hat die Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ der Bundesregierung im Juli 2019 starke Ungleichgewichte in den Regionen Deutschlands festgestellt und erste Schlussfolgerungen zu den Ursachen der Ungleichheit sowie zu möglichen Gegenmaßnahmen vorgelegt. Der Handlungsbedarf ist groß. Die Deutsche Gesellschaft e. V. veranstaltet deshalb ein Symposium, das die Arbeitsergebnisse der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ einer größeren Öffentlichkeit zur Diskussion stellt.

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Sie sind neugierig auf einen Blick in die Zeitgeschichte, in Zeiten von Teilung und Einheit, Diktatur und Demokratie? Wie war Ihr Eindruck von unserer Dauerausstellung? Wir bieten Ihnen am Donnerstag ab 16 Uhr an, mit uns im Forum live ins Gespräch zu kommen. Geben Sie uns Ihre Rückmeldung zum Besuch oder stellen Sie uns Fragen zur Ausstellung.

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Sie sind neugierig auf einen Blick in die Zeitgeschichte, in Zeiten von Teilung und Einheit, Diktatur und Demokratie? Wie war Ihr Eindruck von unserer Dauerausstellung? Wir bieten Ihnen am Donnerstag ab 16 Uhr an, mit uns im Forum live ins Gespräch zu kommen. Geben Sie uns Ihre Rückmeldung zum Besuch oder stellen Sie uns Fragen zur Ausstellung.

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Öffentliche Begleitung durch die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“

Außerhalb der Öffnungszeiten bieten wir eine Begleitung durch die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ an. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch.

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Podiumsgespräch
Mit Prof. Dr. Manfred Hettling (Professur für Neuere und Neueste Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Dr. Claudia Rauhut (Mitarbeiterin am Lateinamerika-Institut der FU Berlin und Mitglied von „Leipzig postkolonial“) und weiteren Gästen
Moderation: Michael Hametner (Journalist, Leipzig)
In Kooperation mit dem Historischen Seminar der Universität Leipzig
Teilnahme nur nach Anmeldung und Erhalt einer Bestätigungs-Email

Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig veranstaltet in Kooperation mit dem Historischen Seminar der Universität Leipzig eine neue Diskussionsreihe: „Geschichte im Gespräch“ greift aktuelle Themen mit (zeit)historischem Bezug auf und bringt Expertinnen und Experten sowie Gäste ins Gespräch.
Den Auftakt zur Reihe bildet das Thema „Denkmalsturz 2020“, das gerade im Kontext der Black Lives Matter-Bewegung im In- und Ausland vielfach präsent ist. In Leipzig besteht zwar kein im engeren Sinne koloniales Denkmal, aber an Häuserfassaden wie dem Café „Riquet“ sind stereotype Bilder durchaus präsent. Denkmale aus rassistisch und/oder kolonialistisch konnotierten Zusammenhängen lassen sich im Sinne Reinhart Kosellecks als „Medien des negativen Gedächtnisses“ deuten, da ihr Inhalt heute „abstößt, unwillkommen ist, verächtlich und verachtenswert“. Aber ist der Denkmalsturz der einzige Modus Operandi? Vier Gäste diskutieren die Frage, wie ein produktiver Umgang mit diesen schwierigen Monumenten aussehen kann.

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Sie sind neugierig auf einen Blick in die Zeitgeschichte, in Zeiten von Teilung und Einheit, Diktatur und Demokratie? Wie war Ihr Eindruck von unserer Dauerausstellung? Wir bieten Ihnen am Donnerstag ab 16 Uhr an, mit uns im Forum live ins Gespräch zu kommen. Geben Sie uns Ihre Rückmeldung zum Besuch oder stellen Sie uns Fragen zur Ausstellung.

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Dokumentarfilm (Deutschland 2013, 90 Min)
Regie: André Schäfer
Teilnahme nur nach Anmeldung und Erhalt einer Bestätigungs-Email
Anmeldung unter: anmeldung-zfl@hdg.de
Flyer zum Film

Raus aus dem hippen West-Berlin, rein in den wilden Osten. Dort will Moritz von Uslar ihn finden: den Superproll. Springerstiefel, Bier, Kippe, Spuckefaden – das volle Programm. Doch der Großstädter lernt Land und Leute kennen, die Mitglieder der Rock-Band „5 Teeth Less“ werden seine Jungs, Hackepeterbrötchen seine Leidenschaft. Und während wir erfahren, dass Körper-Tuning wie Waxing, Tätowierungen und Augenbrauen trimmen eine ernste Sache sind, stellt der Reporter fest: Deutschland ist ein feiner Kerl. Der Film wurde 2014 mit dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet. Im März 2020, zehn Jahre nach Erscheinen des Buches „Deutschboden“, wurde der Folgeroman „Nochmal Deutschboden. Meine Rückkehr in die brandenburgische Provinz“ veröffentlicht.

André Schäfer, geboren 1966 in Troisdorf, studierte zunächst Geschichte und Journalistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Es folgte eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule München. Seit 1992 produziert André Schäfer zahlreiche Dokumentationen, Serien und Beiträge für das Fernsehen und seit 2007 verstärkt Kino-Dokumentarfilme.

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Sie sind neugierig auf einen Blick in die Zeitgeschichte, in Zeiten von Teilung und Einheit, Diktatur und Demokratie? Wie war Ihr Eindruck von unserer Dauerausstellung? Wir bieten Ihnen am Donnerstag ab 16 Uhr an, mit uns im Forum live ins Gespräch zu kommen. Geben Sie uns Ihre Rückmeldung zum Besuch oder stellen Sie uns Fragen zur Ausstellung.

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Öffentliche Begleitung durch die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“

Außerhalb der Öffnungszeiten bieten wir eine Begleitung durch die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ an. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch.

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Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.