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Februar 2023
Viktoria Lomasko
Viktoria Lomasko

02./03.02.2023

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

„Bilderzeitungen" oder „lustige Bildchen", wie comicartige Narrative in sozialistischen Ländern genannt wurden, vermittelten zwischen Erziehung und Unterhaltung, zwischen Propaganda und Populärkultur. Ihr Potenzial, zu heroisieren oder auch zu karikieren und dabei die Bildsprachen verschiedener Medien einzubringen, machte sie zu einem Schauplatz ebenso für die herrschende Ideologie wie für die dagegen gerichtete Subversion. Das Medium, in dem Propaganda und Subversion aufeinandertreffen, wird aus verschiedenen regionalen und zeitlichen Perspektiven beleuchtet.

"Picture newspapers" or "funny pictures" as comic-like narratives were called in socialist countries, mediated between education and entertainment, between propaganda and popular culture. Their potential to heroise or caricature, thereby incorporating the visual languages and the subversion directed against it. This medium, in which propaganda and subversion confront each other, will be examined from different regional and temporal perspectives.

Programm zum Download

 

Zusatzangebot:

WORKSHOP am Freitag, 03.02.2023, 15.00 Uhr: Gespräch mit der russischen Comiczeichnerin Viktoria Lomasko: "The Last Soviet Artist"

Moderation: Olga Vostretsova

 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

 

 

Standbild aus dem Film Signale
Bild: DEFA Stiftung, Damm, Wenzel

Spielfilm (DDR/Polen 1969, 121 Min, Regie: Gottfried Kolditz)

Im 21. Jahrhundert: Das Forschungsraumschiff Ikaros, das in fremden Sonnensystemen intelligentes Leben suchen sollte, wurde noch in unserem Sonnensystem, in der Nähe des Jupiters, von Meteoriten zerstört. Jede Suche nach Überlebenden blieb erfolglos. Kommandant Veikko möchte es mit seinem Raumschiff Laika doch noch einmal versuchen, muss aber seine Rettungsaktion als Wartungsarbeiten an unbemannten Raumstationen „tarnen“. Mit einer bunt zusammengewürfelten Mannschaft gelingt es ihm, Überlebende der Ikaros zu finden, die in einem noch funktionstüchtigen Trümmerteil viele Monate lang ausharrten. DEFA-Verfilmung des Romans „Asteroidenjäger“ von Carlos Rasch.

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

 

Junge Frau mit rotem Blumenkranz im Haar vor brennender Barrikade
Foto: Emine Ziyatdinova

Begrüßung: Professor Harald Biermann, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Grußwort: Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig
Gespräch: Dr. Max Trecker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa, und Dr. Kornelia Lobmeier, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig
Videobotschaft: Mstyslav Chernov und Evgeniy Maloletka, Journalisten, Ukraine
Eröffnung: Dr. Uta Bretschneider, Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig
Musik: Duo Kratschkowski, Dresden

Als am 24. Februar 2022 russische Truppen in die Ukraine einmarschierten, trat das ein, was viele Menschen in Leipzig und der ganzen Welt zuvor für unvorstellbar gehalten hatten: Ein europäisches Land greift ein anderes an. Seitdem bestimmen die Schlagzeilen und Bilder aus der Ukraine unsere Nachrichten. In Kürze jährt sich der Kriegsausbruch zum ersten Mal. 

Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig nimmt dies zum Anlass, am Donnerstag, dem 23. Februar 2023, 19 Uhr, die Ausstellung „Unabhängigkeit! Fotografien aus der Ukraine 1991–2022“ zu eröffnen. Wir zeigen darin Arbeiten namhafter ukrainischer Fotografinnen und Fotografen, die von der wechselvollen Geschichte der Ukraine seit der Unabhängigkeit des Landes 1991 erzählen. Die Fotos dokumentieren das Ringen um staatliche Eigenständigkeit, um nationale Identität sowie Demokratie und machen deutlich, dass die ukrainische Geschichte Teil unserer gemeinsamen europäischen Geschichte – und Zukunft – ist.

Anmeldung erbeten bis zum 20. Februar 2023 unter anmeldung-zfl@hdg.de
 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

 

März 2023
Standbild aus Eolomea
Bild: DEFA Stiftung, Alexander Kuehn

Spielfilm (DDR 1972, 82 Min, Regie: Herrmann Zschoche) 
Filmvorführung
In der Reihe „Zu den Sternen – Science-Fiction in der DDR“ 
 

Acht Raumschiffe verschwinden in der Nähe der Raumstation „Margo“. Die Professorin Maria Scholl erteilt zusammen mit dem obersten Rat für alle weiteren Raumschiffe ein Startverbot. Dennoch gelingt es einem Raumschiff, die Erde zu verlassen, und zugleich bricht auch der Funkkontakt zur riesigen Raumstation „Margo“ ab. Auslöser all der merkwürdigen Ereignisse: Rätselhafte verschlüsselte Morsezeichen aus dem viele Lichtjahre entfernten Sternbild Cygnus erreichen die Erde. Ihre Entschlüsselung ergibt das Wort „Eolomea“. Es scheint sich dabei um einen Planeten zu handeln. Maria Scholl macht sich auf die riskante Reise zur Raumstation „Margo“, um das Geheimnis zu lüften. 

Herrmann Zschoche, geboren 1934 in Dresden, ist ein deutscher Drehbuchautor und Filmregisseur. Er führte bei zahlreichen DEFA-Spielfilmen vor allem für Kinder und Jugendliche Regie. Anfang der 1950er Jahre begann er als Assistent und Kameramann bei der Nachrichtensendung der DDR, die „Aktuelle Kamera“ zu arbeiten. Von 1954 bis 1959 absolvierte Zschoche ein Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam und kam anschließend als Regieassistent zum DEFA-Studio für Spielfilme. Mit „Sieben Sommersprossen“ schuf er 1978 einen großen Publikumserfolg, der mittlerweile zu den Klassikern des DEFA-Jugendfilms gehört. Nach 1990 war er vor allem an Fernsehserien und -reihen beteiligt und zog sich 1997 weitgehend aus dem Filmgeschäft zurück. Seither ist er als Sachbuchautor und Herausgeber in Erscheinung getreten.
 

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