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Moderatorin: Doreen Reinhard ©Frauke Thielking

Lesung 
Mit dem Autor Prof. Dr. Rainer Eckert und der Moderatorin Doreen Reinhard 
In Kooperation mit dem Mitteldeutschen Verlag

Rainer Eckert beschreibt in seinen Erinnerungen ein ebenso typisches wie ungewöhnliches »Leben im Osten«, eine spannende Vita, die sich an den gesellschaftlichen Zwängen reibt. Zäsuren sind etwa Eckerts Engagement in der Jungen Gemeinde, die Zerstörung der Familie durch die Grenzschließung 1961, der Protest gegen die Sprengung der Potsdamer Garnisonkirche. Sein Studium endet 1972 mit der Relegierung und »Bewährung in der Produktion«. Die Staatssicherheit ermittelt gegen ihn und versucht, ihn zur Mitarbeit zu erpressen. Daneben gibt es auch privates Lebensglück. Mit der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung ergeben sich neue Lebenswege.

Prof. Dr. Rainer Eckert, geb. 1950, ist Historiker und Politikwissenschaftler und leitete 1997 bis 2015 das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die Geschichte des Nationalsozialismus, Opposition und Widerstand in der DDR, die Geschichte der friedlichen Revolution und Herausforderungen der Geschichtspolitik. Er ist Mitglied zahlreicher wissenschaftspolitischer Gremien und lebt in Berlin.

Doreen Reinhard, geboren in Dresden und bis heute in der Stadt verwurzelt. Seit 2008 freie Journalistin. Porträts über Menschen mit all ihren Möglich- und Unmöglichkeiten, Reportagen von den seltsamsten Plätzen in Ostdeutschland. Dabei gern Pfadfinderin für all jene, die den Osten nicht so richtig verstehen.

 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

 

Alte Handheld-Konsolen in einer Vitrine
Testen alter Computerspiele

Aktivangebot mit dem Haus der Computerspiele 14.00–17.00 Uhr 

Welches war Ihr erstes digitales Spiel? Haben Sie Bausteine bei Tetris gestapelt, mit Pong Tischtennis gezockt oder sind mit Super Mario durch die Welten bis zur Prinzessin gesprungen? Ganz gleich, ob diese Spiele Teil Ihrer Erinnerung sind oder nicht, alte Computerspiele machen auch heute noch Spaß. Sie gelten als erstes rein digitales Medium und haben in den letzten 50 Jahren seit Bestehen große Entwicklungen in Sachen Design, Handhabung und Technik durchlaufen. Ihre Themen und Bildsprachen spiegeln zugleich immer auch den Zeitgeist wider. Bis in die heutige Zeit dienen alte Computerspiele zudem als Inspiration für Kreative, die mit den Motiven Kunstwerke entwickeln oder die Spielmelodien in neuen Musikstücken verarbeiten. 


René Meyer, der Gründer des Hauses der Computerspiele, hat die weltgrößte Sammlung historischer Spielsysteme. Er bringt rund 20 Konsolen, Heimcomputer und Spiele mit in das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig – nicht zum Anschauen, sondern zum selbst spielen. In der Wechselausstellung #DeutschlandDigital können Besucherinnen und Besucher weitere digitale Spielarten erkunden und in andere Themen eintauchen. Daher ist das Angebot sowohl für Zockerinnen und Zocker als auch für die nicht-spielbegeisterten Familien-mitglieder geeignet. 


Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Das Haus der Computerspiele, gegründet von René Meyer, ist eine Sammlung zur Geschichte und Kultur der digitalen Unterhaltung. Die über 30.000 Exponate sind nicht in einer eigenen Dauerausstellung zu sehen, sondern werden ausgewählt auf Messen, Kongressen, Festivals, in Hochschulen und Museen präsentiert. 

Keine Anmeldung erforderlich. 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie
 

Foto: Jana Bircken
Prospekt, Foto: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig/Anja Hesse-Grunert

Beratung und Gespräch 14 - 17 Uhr
Mit dem Seniorentreff Leipzig Mitte

Eintritt frei


Das Bedienen von Smartphones, Tablets oder Computern ist für ältere Menschen oft eine große Herausforderung. Aus Angst, etwas falsch zu machen, werden die Geräte gemieden und damit auf gesellschaftliche Teilhabe verzichtet. Die Fahrt mit dem Zug, ein Termin bei einer Behörde oder der Kauf eines Geschenks sind ohne digitale Kompetenzen jedoch schwerer geworden. 


Deswegen hat es sich der Seniorentreff Leipzig Mitte zu einer Kernaufgabe gemacht, Menschen in ihrem digitalen Alltag zu helfen. Zwei Vertreterinnen des Seniorentreffs sind spezialisiert auf hilfreiche Tipps – sowohl für ältere Menschen als auch für jüngere Generationen, die Seniorinnen und Senioren in der Familie oder im Freundeskreis helfen wollen. Wie erklärt man eine App? Wie nimmt man die Angst vor digitalen Medien? Und was soll man sagen, wenn Oma das „Internet gelöscht“ hat? Durch die Gespräche und Beratung sollen das Verständnis füreinander und das Engagement älterer Menschen in der digitalisierten Welt gestärkt werden. 

Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Der Seniorentreff im Stadtbezirk Leipzig-Mitte gehört zum Caritasverband Leipzig e. V. Hier werden Seniorinnen und Senioren zu allen Themen des Älterwerdens beraten und gemeinsame Aktivitäten durchgeführt. Seit 2021 ist das Büro ein Erfahrungsort der bundesweiten Initiative „DigitalPakt Alter“. Damit werden Angebote gefördert, die älteren Menschen helfen, sich im digitalisierten Alltag zurechtzufinden.

Keine Anmeldung erforderlich. 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie
 

Zwei junge Männer an der teils abgerissenen Berliner Mauer
Foto: Bettina Flitner

Begrüßung: Dr. Uta Bretschneider, Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig

Einführung: Dr. Henrike Girmond, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig

„Was fühlen Sie jetzt?“ — diese Frage stellt die Kölner Fotografin Bettina Flitner im Frühsommer 1990 Menschen aus Ost und West, als sie den nun brachliegenden Grenzstreifen der ehemals geteilten Stadt Berlin erkundet. Deutsch-deutsche Geschichte beschäftigt sie auch fortan und ein knappes Vierteljahrhundert später begibt sie sich im einstigen „sozialistischen Musterdorf“ Mestlin (Mecklenburg-Vorpommern) auf retrospektive Spurensuche unter der Fragestellung „Was ist die DDR für Dich?“. In Schwarz-Weiß gehalten die eine, in Farbe die andere. Stadtaufnahmen hier, Porträts vom Land dort: Auf den ersten Blick scheinen die Fotoreportagen widersprüchlich. Das verbindende Element ist die Herangehensweise von Bettina Flitner. In beiden Projekten kombiniert sie Bildkompositionen und Zitate — sensibel, individuell und voller Respekt den Porträtierten gegenüber. Diese Bild-Textkombination ist das Markenzeichen der Fotografin. Umbrüche, Widersprüche und Eindrücke sind es, die sie sucht und ins rechte Licht setzt. Immer stehen die Menschen dabei im Mittelpunkt. Ihre Antworten auf Bettina Flitners Fragen nach dem „Was wird?“ — „Was bleibt?“ zeugen von Freude und Frust, von Gleichgültigkeit und Betroffenheit, von Ängsten, Hoffnungen und Enttäuschungen. Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig zeigt erstmals eine Kombination beider Serien und präsentiert damit ein vielschichtiges Panorama der spannungs- und verwerfungsreichen Transformationsphase in Ostdeutschland seit 1989.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 11. Juli 2022 unter: anmeldung-ZFL(at)hdg.de

Veranstaltungsfotografie

 

Gespräch 14 - 17 Uhr

Mit Foodsharing e. V. 

Bedarfsgerecht einkaufen, Lebensmittel nicht wegwerfen, Teilen – all das klingt nach recht analogen Aktionen, die wenig mit der Digitalisierung zu tun haben. Doch für den Verein Foodsharing e. V. ist die digitale Plattform das Herz der Gemeinschaft. Über sie kommunizieren die Mitglieder nicht nur ihre Ideen, sondern organisieren sich komplett. Lebensmittelbetriebe, Länden und Supermärkte rufen an, und kurze Zeit später ist das Angebot auf der Plattform. Nun können sich Ehrenamtliche finden und eintragen, die die Lebensmittel abholen. Die Vereinsmitglieder kommunizieren auch primär digital. Nur gegessen wird analog. 


Vertreterinnen und Vertreter von Foodsharing e. V. aus Leipzig geben den Besucherinnen und Besuchern des Museums einen authentischen Einblick in die digitale Vereinsorganisation. Sie gehören mit ihrer Plattform zu den Vorreitern in Deutschland, wo Vereine oft noch mit papierenen Dokumenten hantieren. Wie kann das Digitale mit Ehrenamtlichen gelingen und wo gibt es Schwierigkeiten? Das erklären die Lebensmittelretterinnen und -retter bei der Veranstaltung nicht nur interessierten Mitgliedern von Vereinen, sondern allen, die Lebensmittel lieben. Schließlich landet allein in Deutschland über ein Drittel aller produzierten Lebensmittel in der Tonne.


Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Foodsharing e. V. wurde 2012 als bundesweit agierende Umweltbewegung gegründet und hat das Ziel, Lebensmittel vor dem Müll zu retten. Ehrenamtliche holen in ganz Deutschland die Lebensmittel von Unternehmen ab und verteilen sie kostenfrei unter anderem in Obdachlosenheimen, Schulen und Kindergärten, über öffentliche „Fair-Teiler“ oder an ihre Nachbarschaft und Bekannten. Die gesamte Organisation funktioniert über die Internetplattform foodsharing.de, die mittlerweile über 455.000 Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen. 


Keine Anmeldung erforderlich. 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Logo des Leipzig eSports e.V.
Logo des Leipzig eSports e.V.

Aktivangebot und Gespräch 14 bis 17 Uhr
Mit Leipzig eSports e. V.
 

E-Sports sind zu einem Trend abseits der Nische geworden. Mehrere Menschen treten in einem Computerspiel gegeneinander an. Das geht mittels Konsole oder PC. Mittlerweile hat sich der digitale Sport professionalisiert. Bei wichtigen Wettkämpfen kommt ein Millionenpublikum per Livestream oder ganz analog in großen Stadien zusammen. Unternehmen fördern die Stars der Branche und bauen eigene Mannschaften auf.

Der Leipzig E-Sports e. V. holt diesen Trendsport in die Ausstellung. Mitglieder des Vereins beantworten den Besucherinnen und Besuchern Fragen, wie: Was sind E-Sports, welche Muskeln werden benötigt oder warum liegen E-Sports so im Trend? Außerdem laden sie die Besucherinnen und Besucher dazu ein, in dem klassischen Spiel Mario Kart gegeneinander anzutreten oder mit einem Vereinsprofi zu spielen.   


Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Leipzig eSports e. V., gegründet 2016, ist einer der ersten deutschen E-Sportvereine mit Fokus auf Jugendarbeit und Breitensport. Die Mitglieder üben ihren Sport mit Gleichgesinnten aus und informieren in der Öffentlichkeit über den pädagogischen Wert für junge Menschen.

Keine Anmeldung erforderlich. 
 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

 

Inhalte eines Westpakets
Foto: ZFL

Warum war Deutschland geteilt? Und wie haben die Menschen damit gelebt? Bei diesem begleiteten Rundgang können Kinder unsere Dauerausstellung kennenlernen. Sie erfahren, wie die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten nahezu unüberwindbar wurde und wie die Menschen trotzdem miteinander in Verbindung blieben. Gemeinsam packen alle Kinder ein Westpaket aus und machen sich Gedanken über den Stellenwert von Kaffee, Backzutaten und Zahncreme in einer Mangelgesellschaft. Dabei entdecken sie zahlreiche Facetten des Alltags in der DDR.

für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren
Informationen und Anmeldung unter besucherdienst-leipzig@hdg.de oder 0341-2220400

Weitere Termine:
Donnerstag, 28. Juli 2022, 14-15 Uhr
Donnerstag, 18. August 2022, 11-12 Uhr
Donnerstag, 25. August 2022, 14-15 Uhr
 

Das Computerspiel "Going South" von der mb21-Preisträgerin Katja Undeutsch
Das Computerspiel "Going South" von der mb21-Preisträgerin Katja Undeutsch

Vorführung und Gespräch 14.00–17.00 Uhr 
Mit dem Medienkulturzentrum Dresden e. V.
Preisträgerinnenprojekt vor Ort: Going South (2021) von Katja Undeutsch, Computerspiel aus Leipzig

Computerspielen kann fast jede und jeder. Aber ein Spiel selbst programmieren? Einen Comic am Computer animieren oder einen Film drehen und schneiden? Diese digitalen Hobbies sind nicht einfach als Rumdaddeln abzutun. Es sind Fähigkeiten und Projekte, die Anerkennung verdienen. Der Deutsche Multimediapreis mb21 ist der einzige bundesweite Preis, der jährlich digitale Arbeiten und Projekte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auszeichnet. Gegründet 1998 hat er sich zu einem der wichtigsten Foren für digitale Medienkultur in Deutschland entwickelt und viele junge Menschen dazu bewegt, ihre Projekte einzureichen. Auch 2022 können sich Kreative – egal ob aus dem Bereich YouTube, Blogging, Game-Entwicklung oder Robotic etc. – bis 15. August mit ihren Arbeiten bewerben. 


Im OpenSpace der Ausstellung #DeutschlandDigital sind einzelne Preisträgerinnen und Preisträger der letzten Jahre zu Gast, um ihre Projekte zu zeigen und andere zu animieren, sich mit digitalen Medien auszuprobieren. Die Besucherinnen und Besucher können selbst die Grundlagen kennenlernen, wie ein Computerspiel programmiert, ein Kurzfilm grafisch umgesetzt oder ein Plattenspieler aus Lego entwickelt wird. Die Kinder und Jugendlichen erzählen, wie sie zu ihrem Hobby kamen und wie das digitale Spielen ihr Leben bereichert. Das Angebot richtet sich besonders an Familien und junge Erwachsene. 


Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Das Medienkulturzentrum Dresden e. V., gegründet 1993, hat das Ziel, die Nutzung von Medien für Bildung, Kultur und Kommunikation für alle Altersgruppen zu fördern. Dabei setzt der Verein auf medienpädagogische, medienkünstlerische und kulturelle Angebote. Der Verein betreut den Deutschen Multimediapreis mb21 seit 1998. 


Keine Anmeldung erforderlich. 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie
 

Gespräch 14 - 17 Uhr
Mit einer Projektmitarbeiterin der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland 
Eintritt frei

Wie stellt man die Digitalisierung mit analogen Mittel dar? Was passiert, wenn Gegenstände plötzlich viel größer sind als gedacht und was, wenn sie gar nicht ankommen? Die Digitalisierung beschäftigt von Beginn an auch Kulturträger auf inhaltlicher Ebene, und die Ausstellung #DeutschlandDigital ist ein Ergebnis davon. Wie aber zeigt sich eine digitale Entwicklung im Museum? Von wem bekommt das Museum passende Gegenstände und was passiert nach der Ausstellung mit ihnen? Das Haus der Geschichte hat #Deutschland-Digital während der Pandemie auf den Weg gebracht, in einer Zeit, in der die Digitalisierung noch einmal einen riesigen Sprung nach vorne machte. Welche Herausforderungen dadurch entstanden und wie sie gelöst wurden – auch dazu gibt diese Veranstaltung Antworten. 


Birte Launert, Projektmitarbeiterin der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, berichtet von ihren ganz persönlichen Höhe- und Tiefpunkten während der Ausstellungsentwicklung und verrät, was alles für Besucherinnen und Besucher normalerweise im Verborgenen bleibt.

Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Keine Anmeldung erforderlich. 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie
 

Foto: Stiftung Haus der Geschichte/Punctum/Stefan Hoyer
Foto: Stiftung Haus der Geschichte/Punctum/Stefan Hoyer

Die Teilnehmenden schnuppern in die Grundlagen des Programmierens und können selbst einen Malroboter steuern. Wer tiefer eintauchen will, bekommt komplexere Aufgaben von der Medienpädagogin vor Ort. Der Einstieg ist laufend möglich. Die Eltern können selbst mitmachen oder währenddessen in spannende digitale Welten in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital eintauchen. 

Die Kolleginnen von KF Education erwarten Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene zwischen 14.00 und 17.00 Uhr vor der Ausstellung #DeutschlandDigital, im Foyer im 3. Obergeschoss. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Inhalte eines Westpakets
Foto: ZFL

Warum war Deutschland geteilt? Und wie haben die Menschen damit gelebt? Bei diesem begleiteten Rundgang können Kinder unsere Dauerausstellung kennenlernen. Sie erfahren, wie die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten nahezu unüberwindbar wurde und wie die Menschen trotzdem miteinander in Verbindung blieben. Gemeinsam packen alle Kinder ein Westpaket aus und machen sich Gedanken über den Stellenwert von Kaffee, Backzutaten und Zahncreme in einer Mangelgesellschaft. Dabei entdecken sie zahlreiche Facetten des Alltags in der DDR.

für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren
Informationen und Anmeldung unter besucherdienst-leipzig@hdg.de oder 0341-2220400

Weitere Termine:
Donnerstag, 18. August 2022, 11-12 Uhr
Donnerstag, 25. August 2022, 14-15 Uhr

 

Der Bügelperlenplattenspieler von mb21-Preisträger Quinn Lemnitzer
Der Bügelperlenplattenspieler von mb21-Preisträger Quinn Lemnitzer

Vorführung und Gespräch 14.00–17.00 Uhr 
Mit dem Medienkulturzentrum Dresden e. V.
Preisträgerprojekt vor Ort: Bügelperlenplattenspieler (2017) von Quinn Lemnitzer, Making-/Robotik-Projekt 

Computerspielen kann fast jede und jeder. Aber ein Spiel selbst programmieren? Einen Comic am Computer animieren oder einen Film drehen und schneiden? Diese digitalen Hobbies sind nicht einfach als Rumdaddeln abzutun. Es sind Fähigkeiten und Projekte, die Anerkennung verdienen. Der Deutsche Multimediapreis mb21 ist der einzige bundesweite Preis, der jährlich digitale Arbeiten und Projekte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auszeichnet. Gegründet 1998 hat er sich zu einem der wichtigsten Foren für digitale Medienkultur in Deutschland entwickelt und viele junge Menschen dazu bewegt, ihre Projekte einzureichen. Auch 2022 können sich Kreative – egal ob aus dem Bereich YouTube, Blogging, Game-Entwicklung oder Robotic etc. – bis 15. August mit ihren Arbeiten bewerben. 


Im OpenSpace der Ausstellung #DeutschlandDigital sind einzelne Preisträgerinnen und Preisträger der letzten Jahre zu Gast, um ihre Projekte zu zeigen und andere zu animieren, sich mit digitalen Medien auszuprobieren. Die Besucherinnen und Besucher können selbst die Grundlagen kennenlernen, wie ein Computerspiel programmiert, ein Kurzfilm grafisch umgesetzt oder ein Plattenspieler aus Lego entwickelt wird. Die Kinder und Jugendlichen erzählen, wie sie zu ihrem Hobby kamen und wie das digitale Spielen ihr Leben bereichert. Das Angebot richtet sich besonders an Familien und junge Erwachsene. 


Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Das Medienkulturzentrum Dresden e. V., gegründet 1993, hat das Ziel, die Nutzung von Medien für Bildung, Kultur und Kommunikation für alle Altersgruppen zu fördern. Dabei setzt der Verein auf medienpädagogische, medienkünstlerische und kulturelle Angebote. Der Verein betreut den Deutschen Multimediapreis mb21 seit 1998. 


Keine Anmeldung erforderlich. 

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August 2022

Dokumentarfilm (D 2014, 123 Min., Regie: Burhan Qurbani)
In der Reihe „Baseballschlägerjahre“


Am Montag, dem 24. August 1992, dauern die Krawalle vor der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Rostock bereits zwei Tage an. Die Vietnamesin Lien lebt mit ihrem Bruder und dessen Frau in einem Wohnheim des so genannten Sonnenblumenhauses. Anders als ihre Familie hat sie in Deutschland eine neue Heimat gefunden und will in dem Land, in dem sie seit Jahren lebt und arbeitet, bleiben. Doch als die Randalierer Liens Heim anstecken, muss auch sie ums Überleben kämpfen. Martin ist Lokalpolitiker und genau wie die Polizeibeamten, die der Menge nicht Herr werden können, mit der Situation völlig überfordert. Es fällt ihm nichts anderes ein, als alle Schuld von sich zu weisen. Doch sein Sohn befindet sich unter den Gewalttätigen und deswegen muss auch Martin einsehen, dass er versagt hat. Stefan hat sich von seinem ehrgeizigen Vater abgewandt, aus Mangel an Beschäftigung und Perspektiven ist er in einem Zustand andauernder Gereiztheit. Er entlädt seinen Zorn in der Gewalt gegen die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnheims …

Burhan Qurbani, 1980 in Erkelenz als Sohn afghanischer politischer Geflüchteter geboren, ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor. Nach seinem Abitur arbeitete er als Dramaturgie- und Regieassistent an verschiedenen Theatern. Schon während seines Studiums der Szenischen Regie gewinnt er für seine Kurzfilme verschiedene Preise, unter anderem den Preis der Deutschen Filmkritik 2008 und die „Black Pearl“ des Middle East International Film Festival. Sein Diplomfilm „Shahada“ erfährt im Rahmen des Wettbewerbs der 60. Berlinale 2010 seine Premiere und wird mit vielen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Sein nächster Film „Wir sind jung. Wir sind stark“ eröffnete 2014 den Wettbewerb des Rome International Film Festivals. Der Film gewann die Lola für den Besten Nebendarsteller. Qurbanis Film „Berlin Alexanderplatz“ wurde erstmals im Wettbewerb der 70. Berlinale 2020 gezeigt. Beim Deutschen Filmpreis 2020 gewann er fünf Lolas.


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Die Computeranimation „Letters to Joe“ von mb21-Preisträgerin Wanda Silberhorn
Die Computeranimation „Letters to Joe“ von mb21-Preisträgerin Wanda Silberhorn
Foto: Deutscher Multimediapreis

Vorführung und Gespräch 14.00–17.00 Uhr 
Mit dem Medienkulturzentrum Dresden e. V.
Preisträgerinnenprojekt vor Ort: Letters to Joe (2020) von Wanda Silberhorn, Computeranimation

Computerspielen kann fast jede und jeder. Aber ein Spiel selbst programmieren? Einen Comic am Computer animieren oder einen Film drehen und schneiden? Diese digitalen Hobbies sind nicht einfach als Rumdaddeln abzutun. Es sind Fähigkeiten und Projekte, die Anerkennung verdienen. Der Deutsche Multimediapreis mb21 ist der einzige bundesweite Preis, der jährlich digitale Arbeiten und Projekte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auszeichnet. Gegründet 1998 hat er sich zu einem der wichtigsten Foren für digitale Medienkultur in Deutschland entwickelt und viele junge Menschen dazu bewegt, ihre Projekte einzureichen. Auch 2022 können sich Kreative – egal ob aus dem Bereich YouTube, Blogging, Game-Entwicklung oder Robotic etc. – bis 15. August mit ihren Arbeiten bewerben. 


Im OpenSpace der Ausstellung #DeutschlandDigital sind einzelne Preisträgerinnen und Preisträger der letzten Jahre zu Gast, um ihre Projekte zu zeigen und andere zu animieren, sich mit digitalen Medien auszuprobieren. Die Besucherinnen und Besucher können selbst die Grundlagen kennenlernen, wie ein Computerspiel programmiert, ein Kurzfilm grafisch umgesetzt oder ein Plattenspieler aus Lego entwickelt wird. Die Kinder und Jugendlichen erzählen, wie sie zu ihrem Hobby kamen und wie das digitale Spielen ihr Leben bereichert. Das Angebot richtet sich besonders an Familien und junge Erwachsene. 


Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Das Medienkulturzentrum Dresden e. V., gegründet 1993, hat das Ziel, die Nutzung von Medien für Bildung, Kultur und Kommunikation für alle Altersgruppen zu fördern. Dabei setzt der Verein auf medienpädagogische, medienkünstlerische und kulturelle Angebote. Der Verein betreut den Deutschen Multimediapreis mb21 seit 1998. 


Keine Anmeldung erforderlich. 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie
 

Beratung und Gespräch 14 - 17 Uhr

Mit dem Konzeptwerk für Neue Ökonomie e. V. 
Eintritt frei


Digitalisierung wird oft als die große Lösung für Klimaprobleme gesehen. Technik erweckt zunächst vielfach den Eindruck, ökologischer und nachhaltiger zu sein. Dabei gibt es aber zwei Seiten der Medaille und digitale Technik hat immer auch ökologische Auswirkungen – sie sind nur meist nicht direkt sichtbar. So treiben die Vernetzung mit digitalen Geräten und die Nutzung von Onlinediensten den Energieverbrauch von Haushalten in die Höhe. Großkonzerne sammeln Daten und Lieferdienste zeigen auf, dass etwa digitales Tracking Arbeitsverhältnissen verschlechtern kann. Daher stellt sich die Frage, wo digitale Technik der Nachhaltigkeit zuträglich sein kann.


Das Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V. bietet Antworten auf diese Frage und zeigt auf, wie Digitalisierung nachhaltig möglich ist. Zusammen mit den Besucherinnen und Besuchern gehen sie darauf ein, welchen Einfluss einzelne Nutzerinnen und Nutzer, die Politik und die Tech-Großkonzerne haben. Dabei gibt eine Vertreterin des Vereins praktische Tipps und regt dazu an, das eigene Nutzungsverhalten zu reflektieren. 


Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden während der Laufzeit der Ausstellung an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Das Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V. mit Sitz in Leipzig ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein. Er setzt sich mit Veranstaltungen, Publikationen und Bildungsworkshops für eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft ein und sensibilisiert für die damit einhergehende tiefgreifende Umstellung der derzeitigen Lebenswelt.  


Keine Anmeldung erforderlich. 

 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

 

Foto: Stiftung Haus der Geschichte/Punctum/Alexander Schmidt
Foto: Stiftung Haus der Geschichte/Punctum/Alexander Schmidt

Workshop 10.00 bis 13.00 Uhr, für Kinder ab 10 Jahren

Das Spiellabor ist zu Gast im Museum. Erkunde in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital, wie die ersten Computerspiele funktioniert haben und entwirf anschließend deinen eigenen Prototypen. Mit anderen zusammen lernst du, einen Code zu schreiben oder Grafiken und Musik zu erstellen.

Das Spiellabor Leipzig e. V. ist ein Verein, der in offenen Formaten und Workshops mit Kindern und Jugendlichen digitale und analoge Spiele entwickelt. Der Gründer Max Strohmeyer unterstützt Interessierte dabei, Programmieren, Grafik und Animationssoftware zu erlernen und selbst kleine Spieleprototypen zu realisieren.

15 freie Plätze, Anmeldung bis 5. August unter besucherdienst@hdg.de oder 0341-2220400

 

Alte Handheld-Konsolen in einer Vitrine
Testen alter Computerspiele

Aktivangebot mit dem Haus der Computerspiele 14.00–17.00 Uhr 

Welches war Ihr erstes digitales Spiel? Haben Sie Bausteine bei Tetris gestapelt, mit Pong Tischtennis gezockt oder sind mit Super Mario durch die Welten bis zur Prinzessin gesprungen? Ganz gleich, ob diese Spiele Teil Ihrer Erinnerung sind oder nicht, alte Computerspiele machen auch heute noch Spaß. Sie gelten als erstes rein digitales Medium und haben in den letzten 50 Jahren seit Bestehen große Entwicklungen in Sachen Design, Handhabung und Technik durchlaufen. Ihre Themen und Bildsprachen spiegeln zugleich immer auch den Zeitgeist wider. Bis in die heutige Zeit dienen alte Computerspiele zudem als Inspiration für Kreative, die mit den Motiven Kunstwerke entwickeln oder die Spielmelodien in neuen Musikstücken verarbeiten. 


René Meyer, der Gründer des Hauses der Computerspiele, hat die weltgrößte Sammlung historischer Spielsysteme. Er bringt rund 20 Konsolen, Heimcomputer und Spiele mit in das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig – nicht zum Anschauen, sondern zum selbst spielen. In der Wechselausstellung #DeutschlandDigital können Besucherinnen und Besucher weitere digitale Spielarten erkunden und in andere Themen eintauchen. Daher ist das Angebot sowohl für Zockerinnen und Zocker als auch für die nicht-spielbegeisterten Familien-mitglieder geeignet. 


Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Das Haus der Computerspiele, gegründet von René Meyer, ist eine Sammlung zur Geschichte und Kultur der digitalen Unterhaltung. Die über 30.000 Exponate sind nicht in einer eigenen Dauerausstellung zu sehen, sondern werden ausgewählt auf Messen, Kongressen, Festivals, in Hochschulen und Museen präsentiert. 

Keine Anmeldung erforderlich. 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie
 

Gespräch und Tipps 14 - 17 Uhr
Mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

Eintritt frei

„Covid-19 ist nur erfunden, um die Menschheit zu versklaven. Der Klimawandel ist nicht vom Menschen beeinflusst, sondern eine Lüge zur Errichtung der kommenden Öko-Diktatur. Die Bundesrepublik Deutschland ist kein souveräner Staat, sondern ein besetztes Land.“ Das sind einige der gängigen Verschwörungstheorien, heißt es in einer Veranstaltungsankündigung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Insbesondere in Krisen verbreiten sich Verschwörungserzählungen über die Sozialen Medien rasant. Auch Fake News und Hasskommentare gegen die jeweiligen Feindbilder werden massenhaft gepostet und geteilt. Mit dem Ukrainekrieg hat die Desinformation über Social Media noch einmal eine stärkere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. 


Was sind die Ursachen für die Konjunktur von Verschwörungstheorien, Fake News und Hass im Netz? Wann ist es wichtig, sich mit anderen Meinungen in Social Media auseinanderzusetzen? Und welche Form der Diskussion ist angebracht und zielführend? Ein Referent der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung hat Falschinformationen im Gepäck, die aktuell verbreitet sind und gibt Tipps zur Beteiligung an der digitalen Debatte.   


Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, gegründet 1991, ist eine staatliche Einrichtung ohne Parteizugehörigkeit. Sie ist dem Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung zugeordnet und unterbreitet vielfältige Angebote für demokratische Bildung. 

Keine Anmeldung erforderlich. 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

 

Inhalte eines Westpakets
Foto: ZFL

Warum war Deutschland geteilt? Und wie haben die Menschen damit gelebt? Bei diesem begleiteten Rundgang können Kinder unsere Dauerausstellung kennenlernen. Sie erfahren, wie die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten nahezu unüberwindbar wurde und wie die Menschen trotzdem miteinander in Verbindung blieben. Gemeinsam packen alle Kinder ein Westpaket aus und machen sich Gedanken über den Stellenwert von Kaffee, Backzutaten und Zahncreme in einer Mangelgesellschaft. Dabei entdecken sie zahlreiche Facetten des Alltags in der DDR.
 

für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren
Informationen und Anmeldung unter besucherdienst-leipzig@hdg.de oder 0341-2220400

Weiterer Termin:
Donnerstag, 25. August 2022, 14-15 Uhr

 

Ausstellung #DeutschlandDigital, Foto: Stiftung Haus der Geschichte/Punctum/Alexander Schmidt
Dr. Uta Bretschneider, Foto: Oliver Niemeier

Gespräch 14.00–17.00 Uhr 
Mit Dr. Uta Bretschneider (Direktorin) und Dr. Thomas Stein (wissenschaftlicher Projektmitarbeiter) vom Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig

Wenn Objekte digital verfügbar und jegliche Informationen im World Wide Web abrufbar sind, warum sollen Menschen dann noch ins Museum kommen? Natürlich: Es gibt die Faszination des Originals, doch auch mit digitalen Mitteln können Museen, wie das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig, beim analogen Besuch begeistern. Die Ausstellungen arbeiten schon längst mit Filmen, Projektionen oder interaktiven Anwendungen, um Besucherinnen und Besuchern Inhalte lebendig zu vermitteln. Das Web und die Sozialen Medien ergänzen den analogen Besuch mit Mehrinformationen und bieten neue Zielgruppen. Nicht zuletzt funktioniert auch die Arbeit hinter den Kulissen des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig immer digitaler.

Die Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Dr. Uta Bretschneider, und der wissenschaftliche Projektmitarbeiter Dr. Thomas Stein sind vor Ort, um mit den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung über das digitale Museum zu diskutieren. Wie haben sich Filme und Bildschirme bisher bewährt? Was ist in Zukunft geplant und wo ist wirklich eine Entweder-oder-Entscheidung zwischen digital und anlog notwendig? Die Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, ihre Meinung zu dem Thema zu teilen und Vorschläge für ein – mehr oder weniger – digitales Museum zu diskutieren.

 

Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden während der Laufzeit der Ausstellung an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.

 

Foto eines aufgeklappten Laptop
Foto: Helliwood media & education

Für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren
Im Workshop entwerfen Kinder und Jugendliche ein eigenes virtuelles Museum. Sie holen sich Inspirationen in der Ausstellung #DeutschlandDigital, um dann ihr eigenes Projekt umzusetzen. Sie nutzen das Computerspiel Minecraft, um darin ein dreidimensionales Museum nach ihren Vorstellungen zu bauen. Dabei machen sie sich Gedanken, wie sie sich das Museum der Zukunft vorstellen und tauschen sich im Team über ihre Ideen aus.

Vorkenntnisse in Minecraft sind nicht nötig.

15 freie Plätze
Anmeldung bis 13. August unter besucherdienst@hdg.de oder 0341-2220400

Inhalte eines Westpakets

Warum war Deutschland geteilt? Und wie haben die Menschen damit gelebt? Bei diesem begleiteten Rundgang können Kinder unsere Dauerausstellung kennenlernen. Sie erfahren, wie die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten nahezu unüberwindbar wurde und wie die Menschen trotzdem miteinander in Verbindung blieben. Gemeinsam packen alle Kinder ein Westpaket aus und machen sich Gedanken über den Stellenwert von Kaffee, Backzutaten und Zahncreme in einer Mangelgesellschaft. Dabei entdecken sie zahlreiche Facetten des Alltags in der DDR.

für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren
Informationen und Anmeldung unter besucherdienst-leipzig@hdg.de oder 0341-2220400

 

Gespräch 14 - 17 Uhr

Mit Foodsharing e. V. 

Bedarfsgerecht einkaufen, Lebensmittel nicht wegwerfen, Teilen – all das klingt nach recht analogen Aktionen, die wenig mit der Digitalisierung zu tun haben. Doch für den Verein Foodsharing e. V. ist die digitale Plattform das Herz der Gemeinschaft. Über sie kommunizieren die Mitglieder nicht nur ihre Ideen, sondern organisieren sich komplett. Lebensmittelbetriebe, Länden und Supermärkte rufen an, und kurze Zeit später ist das Angebot auf der Plattform. Nun können sich Ehrenamtliche finden und eintragen, die die Lebensmittel abholen. Die Vereinsmitglieder kommunizieren auch primär digital. Nur gegessen wird analog. 


Vertreterinnen und Vertreter von Foodsharing e. V. aus Leipzig geben den Besucherinnen und Besuchern des Museums einen authentischen Einblick in die digitale Vereinsorganisation. Sie gehören mit ihrer Plattform zu den Vorreitern in Deutschland, wo Vereine oft noch mit papierenen Dokumenten hantieren. Wie kann das Digitale mit Ehrenamtlichen gelingen und wo gibt es Schwierigkeiten? Das erklären die Lebensmittelretterinnen und -retter bei der Veranstaltung nicht nur interessierten Mitgliedern von Vereinen, sondern allen, die Lebensmittel lieben. Schließlich landet allein in Deutschland über ein Drittel aller produzierten Lebensmittel in der Tonne.


Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Foodsharing e. V. wurde 2012 als bundesweit agierende Umweltbewegung gegründet und hat das Ziel, Lebensmittel vor dem Müll zu retten. Ehrenamtliche holen in ganz Deutschland die Lebensmittel von Unternehmen ab und verteilen sie kostenfrei unter anderem in Obdachlosenheimen, Schulen und Kindergärten, über öffentliche „Fair-Teiler“ oder an ihre Nachbarschaft und Bekannten. Die gesamte Organisation funktioniert über die Internetplattform foodsharing.de, die mittlerweile über 455.000 Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen. 


Keine Anmeldung erforderlich. 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Vorschau

Porträtfoto der Kulturanthropologin Sabine Hess
Sabine Hess, Foto: Universität Göttingen
Porträtfoto des Lyrikers Max Czollek
Max Czollek, Foto: zehnSeiten
Porträtfoto des Journalisten Oliver Reinhard
Oliver Reinhard, Foto: Marlen Mieth

Interaktives Gespräch mit Dr. Max Czollek (Politikwissenschaftler, Lyriker) und Prof. Dr. Sabine Hess (Direktorin des Göttingen Centers for Global Migration Studies), Moderation: Oliver Reinhard (Sächsische Zeitung)
Im Rahmen des Festivals "Leipzig denkt"
Eintritt frei

Migration verändert unsere Gesellschaft. Sie wird diverser, kulturell und weltanschaulich vielfältiger. Fragen nach Identitäten und Partizipation wer-den neu verhandelt. Ob dieser Prozess positiv oder negativ zu bewerten ist, wird heftig, teils aggressiv, diskutiert. Fakt ist aber, so formulieren es Migrationsforscherinnen und -forscher verschiedener Fachbereiche: Die heutige Gesellschaft ist postmigrantisch. Migration hat einen Status quo geschaffen, der nicht mehr rückgängig zu machen, sondern von Politik und Öffentlichkeit in seinen Konsequenzen zu gestalten ist.

Über diese These und Schlussfolgerungen daraus kommen am 6. Oktober der Politikwissenschaftler und Lyriker Max Czollek und die politische Anthropologin Sabine Hess im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig ins Gespräch. Czollek sorgte 2019 mit seinem Buch „Desintegriert euch!“ für Aufsehen, weil er gegen eine „allein selig machende Leitkultur“ anschrieb und gängige Klischees vom „guten Migranten“ auf den Prüfstand stellte. Sabine Hess sorgte unter anderem 2020 für Diskussionsstoff, als sie die europäische Flüchtlingspolitik als eine „Politik des Sterbenlassens“ brandmarkte.

Das Gespräch moderiert Oliver Reinhard, Redakteur der Sächsischen Zeitung. Für das Publikum gilt: Einmischen erwünscht!

Die Veranstaltung ist Teil des Programms von „Leipzig denkt: Alarm und Utopie“, einem interdisziplinären Festival für dialogische und künstlerisch-performative Auseinandersetzung mit zentralen gesellschaftlichen Fragen.


Sabine Hess ist Professorin für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Universität Göttingen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Migrations- und Grenzregimeforschung sowie politische Anthropologie, kulturanthropologische Geschlechterforschung. Sie ist Mitbegründerin des europäischen Netzwerks kritische Migrations- und Grenzregimeforschung und leitet seit 2018 als Direktorin das Centre für globale Migrationsforschung der Universität Göttingen. Zudem ist sie im Vorstand des „Rats für Migration“.

Max Czollek ist Politikwissenschaftler und Lyriker und lebt in Berlin. Er ist Teil des Lyrikkollektivs G13 und Mitherausgeber des Magazins „Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart“. Mit Sasha Marianna Salzmann initiierte er den Desintegrationskongress 2016 sowie die Radikalen Jüdischen Kulturtage 2017 am Maxim Gorki Theater Berlin, Studio Я. Seit 2021 ist Czollek Ko-Kurator des Projekts „Coalition for a Pluralistic Public Discourse (CPPD)“; 2022 kuratierte er die Ausstellung „Rache – Geschichte und Fantasie“ im Jüdischen Museum Frankfurt am Main sowie die vierteilige Reihe „Lieder für das Jetzt“ für das Internationale Musikfestival Heidelberger Frühling mit. Max Czollek veröffentlichte mehrere Gedichtbände und Essays.

Oliver Reinhard ist stellvertretender Feuilleton-Chef der Sächsischen Zeitung. Er studierte Geschichte, Medienwissenschaft und Hispanistik, grün-dete das Campusradio in Paderborn und arbeitete als freier Mitarbeiter bei Lokalzeitungen, dem MDR Radio1, dem ARD-Magazin „Brisant“ und dem MDR-Magazin „Hier ab Vier“. Seit 1998 ist er Redakteur bei der Sächsischen Zeitung. 

Veranstaltungsfotografie