Zwei Jugendliche stehen in der Ausstellung neben einem Tor an dem ein Schild hängt Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung

Dauerausstellung

Teilung und Einheit

Diktatur und Widerstand

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Dauerausstellung

Teilung und Einheit

Diktatur und Widerstand

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Wechselausstellung

SCHAUT AUF DIESES LAND!

Fotografien von Sylvio Hoffmann

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Dauerausstellung

DDR-Comic "Mosaik"

Dig, Dag, Digedag

Zur Ausstellung

Eintritt frei

Der Eintritt zum Museum und allen Ausstellungen ist kostenlos.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 9–18 Uhr
Samstag und Sonntag: 10–18 Uhr

Aktuelles
Besucherinnen und Besucher am Einkaufswagen
Neues Bildungsangebot

Tastangebot für Sehbeeinträchtigte

Grenzstein, Wahlurne, Denkmal: In unserer Dauerausstellung gibt es Objekte zum Anfassen. Für Begleitpersonen von sehbeeinträchtigten und blinden Besucherinnen und Besuchern sind diese in einem neuen Heft mit kurzen Informationen aufgeführt.

Zum Bildungsangebot

Neue Dauerausstellung

DDR-Comic "Mosaik". Dig, Dag, Digedag

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.

Zur Ausstellung

Museumsmagazin

Neue Ausgabe

In unserem neuen Museumsmagazin erfahren Sie das Neueste aus unseren Museen und alles über die Wiedereröffnung der Dauerausstellung in Bonn.

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Störsender der Widerstandsgruppe

Einige greifen der Geschichte in die Speichen

18. Januar: Gespräch mit den Zeitzeugen Jörn-Ulrich Brödel und Hartwig Albiro über eine junge Widerstandsgruppe aus Altenburg in den 1940er Jahren

Zur Veranstaltung

Zhanna Nemtsova

Opposition und bürgerlicher Widerstand in Russland

23. Januar: Vortrag von Zhanna Nemtsova (Reporterin der Deutschen Welle)

Zur Veranstaltung

Begleitung in der Ausstellung

Finissage zur Dauerausstellung

28. Januar: Mit Blicken hinter die Kulissen, Bastelaktionen und der Wahl des Lieblingsobjekts

Zur Veranstaltung

Kommende Veranstaltungen
Nachbau des Störsenders, © Punctum/Bertram Kober

Gespräch
mit den Zeitzeugen Jörn-Ulrich Brödel und Hartwig Albiro sowie dem Arzt und Filmemacher Klaus-Gregor Eichhorn
Moderation: Reinhard Bohse

Mit Filmausschnitten aus der MDR-Dokumentation „Vier Schüler gegen Stalin“ (D 2005)
Regie: Steffen Lüddemann und Hanno Brühl

Ende der 1940er Jahre lehnte sich eine Gruppe Jugendlicher aus dem thüringischen Altenburg mit verschiedenen Protestaktionen gegen die zunehmend autoritärer werdende sowjetische Besatzungsmacht und den jungen SED-Staat auf. Ihr Antrieb: Einmal in die Falle des Totalitarismus unter den Nazis gegangen, wollten sie dieses Mal der Diktatur widerstehen. Am Vorabend des 70. Geburtstages des sowjetischen Diktators Josef Stalin stören sie eine Propagandasendung der SED mit einem selbst konstruierten Piratensender, dessen Nachbau sich heute in der Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig befindet. Nachdem die Gruppe aus bis heute ungeklärten Gründen auffliegt, folgen drakonische Haftstrafen bis zu Todesurteilen.

Am 18. Januar 2018 wird Jörn-Ulrich Brödel, der letzte Überlebende aus der Widerstandsgruppe, in Begleitung seines ehemaligen Mitschülers und Weggefährten Hartwig Albiro von seinem Schicksal berichten. Albiro wiederum war Schauspieldirektor an den Städtischen Theatern Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und einer der führenden Köpfe der Friedlichen Revolution im Herbst 1989. Ergänzt wird die Gesprächsrunde durch den Chemnitzer Arzt und Filmemacher Klaus-Gregor Eichhorn, der sich mit der Geschichte der Altenburger Gruppe intensiv auseinandergesetzt hat und der Frage nachgegangen ist, was Widerstand heute bedeutet und wie wir aus der scheinbar so fremden und fernen Vergangenheit lernen können.

Zhanna Nemtsova, © privat

Vortrag
von Zhanna Nemtsova (Reporterin der Deutschen Welle)
In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Meißen

2018 ist ein wichtiges Jahr für Russland. In wirtschaftlich und politisch schwierigen Zeiten finden im März die Präsidentschaftswahlen statt. Im Sommer wird das Land wegen der Austragung der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen. Im Windschatten von Langzeit-Präsident Wladimir Putin scheint es für die Opposition keine Chancen zu geben. Wahlgesetze, Medienrealitäten und die Popularität des Amtsinhabers sprechen gegen einen Wechsel an der Spitze des russischen Staates. Und doch lesen und hören wir immer wieder von Oppositionellen und Protesten in Moskau oder St. Petersburg, von Festnahmen und Verurteilungen. Wie stellen sich Situation und Rolle der Opposition in Russland im Wahljahr 2018 dar? Gibt es eine Alternative zu Putin und der Kreml-Partei Einiges Russland? Wie organisiert sich ziviler Widerstand gegen das „System Putin“? Welche Werte vertreten Menschen, die sich politisch gegen das Bestehende engagieren, und vor welchen Herausforderungen stehen sie?

Die aktuelle Situation in Russland analysiert Zhanna Nemtsova, Reporterin der Deutschen Welle, Tochter des 2015 ermordeten Kreml-Kritikers Boris Nemtsov und Gründerin der Boris-Nemtsov-Stiftung für die Freiheit im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.

Die Veranstaltung wird russisch-deutsch gedolmetscht.

Öffentliche Begleitung in der Dauerausstellung, © Punctum/Alexander Schmidt
Das Westpaket, © Punctum/Alexander Schmidt

MUSEUM GEÖFFNET

DAUERAUSSTELLUNG AUF ZEIT GESCHLOSSEN 

Die Neugestaltung unserer Dauerausstellung geht in die „heiße Phase“. Wir verabschieden uns von der alten Ausstellung. Aus diesem Anlass laden wir Sie zur Finissage am Sonntag, dem 28. Januar 2018, ins Zeitgeschichtliche Forum Leipzig ein.

14.00-17.00 Uhr
Winter-Bastelaktion mit Kawi-Kids
Kinder können winterliche Dekorationen aus Papier oder Filz basteln.

Kreatives Gestalten von Buttons mit Mosaik-Motiven

14.30-17.30 Uhr
Hinter den Kulissen
Museumsmitarbeiter geben Einblicke in ihren spannenden Arbeitsalltag. 

15.00 Uhr
Das Westpaket
Unsere kleinen Besucher erkunden ein begehrtes Objekt.

17.30 Uhr
Wahl des Lieblingsobjekts
Besucher der Dauerausstellung können ab dem 16. Januar 2018 ihre Lieblingsobjekte benennen. Der Direktor des Hauses Dr. Jürgen Reiche präsentiert die Top 5 der Vorauswahl, aus denen das „ultimative Lieblingsobjekt“ gewählt wird.

18.00 Uhr
Live-Musik mit „byebye
Akustikpop mit Oliver Haas und Tim Ludwig aus Leipzig

Café-Lounge im Foyer

Wir freuen uns, Sie bis zur Neueröffnung der Dauerausstellung im Herbst 2018 auch in den Wechselausstellungen und bei Veranstaltungen im Zeitgeschichtlichen Forum begrüßen zu können. 

© Wissenschaftskino, Stadt Leipzig

„Dicke Luft – Wenn Städte ersticken“

Dokumentation (Deutschland/Frankreich 2016, 90 Min)

Regie: Delphine Prunault


Filmvorführung und Podiumsgespräch

mit Prof. Jean-Francois Doussin (LISA, Paris), Prof. Hartmut Herrmann (TROPOS, Leipzig) und Prof. Alfred Wiedensohler (TROPOS, Leipzig)
In Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e. V. (TROPOS) sowie weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen in Leipzig

 

Atem holen muss jedes Lebewesen. Sieben Millionen Menschen sterben laut Aussage der Weltgesundheitsorganisation jährlich frühzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung. Der ARTE-Dokumentationsfilm der Journalistin Delphine Prunault zeigt in intensiven Bildern die aktuelle Bedrohung der menschlichen Gesundheit durch Luftverschmutzung an verschiedenen Orten der Welt. Sie spricht mit Forschern, Politikern, Aktivisten und Geschädigten in Hotspots der Luftverschmutzung in China, Indien und Mexiko aber auch in Frankreich, Deutschland, Griechenland, der Schweiz, den USA und anderen Ländern.

Ihre Reportage gibt ein anschauliches Bild davon, worin sich die Probleme innerhalb der Staaten unterscheiden und welche Lösungsansätze es gibt. Es wird deutlich, dass schadstoffbelastete Luft die Gesundheit unmittelbar beeinträchtigt und das Problem sofortiges Handeln erfordert. Hochaktuell ist, dass die Fachleute neben den großen Industrieanlagen vor allem Dieselfahrzeuge als Hauptverursacher der Luftbelastung benennen.

Filmszene, © Edition Salzgeber
Film des Monats, © Edition Salzgeber

„Anderson“
Dokumentation (Deutschland 2014, 91 Min)
Regie: Annekatrin Hendel

Der Film erzählt vom wildbewegten Doppelleben des Schriftstellers Sascha Anderson zwischen Dissidententum und Verrat – und was es bedeutet, mit Lüge, Vertrauensmissbrauch und dem nicht abwaschbaren Stempel des Verräters zu leben. Annekatrin Hendel hat die, die nicht mehr miteinander reden, zum Reden bewegt und sie virtuell wieder an den Tisch gesetzt, an den Anderson seit fast 25 Jahren nicht mehr eingeladen wird. Noch immer sind die Wunden nicht geheilt.

„Anderson“ ist der zweite Teil der „Verrats-Trilogie“ der Regisseurin Annekatrin Hendel. Wie zuvor der Film „Vaterlandsverräter“ (Perspektive deutsches Kino 2011, Grimme-Preis 2013) zeichnet auch dieser ein ungewohnt vielschichtiges Bild von der Situation der Künstler in der DDR, das – 25 Jahre nach dem Mauerfall – einen neuen Blick auf alte, allzu verhärtete Diskussionen wirft.

Annekatrin Hendel (Jahrgang 1964) arbeitete nach Abschluss ihres Designstudiums freiberuflich als Kostüm- und Szenenbildnerin. 2004 gründete sie die Filmproduktionsfirma IT WORKS! Medien GmbH und ist seitdem dort als Produzentin für Spiel- und Dokumentarfilme, Regisseurin und Geschäftsführerin tätig. Der erste Kino-Dokumentarfilm, „Vaterlandsverräter“, wurde auf der Berlinale 2011 uraufgeführt und erhielt unter anderem den Friedensfilmpreis auf dem FilmFest Osnabrück 2011 und den Grimme-Preis 2013.

Begleitungen
Eine Begleiterin im Museum zeigt eine Medienstation

Sie möchten mit einer Gruppe zu uns kommen?

Es gibt Begleitungen in der Dauerausstellung und in unserer aktuellen Wechselausstellung, die Sie für Ihre Gruppe buchen können. Wir bieten verschiedene Sprachen und inklusive Begleitungen an. Unser Besucherdienst berät Sie gerne.

Zu den Gruppenbegleitungen

Eine Familie benutzt eine Medienstation

Machen Sie die Familientour!

Wann entstand die DDR? Was konnten die Menschen einkaufen, wie durften sie wählen und was bedeutete staatliche Überwachung für sie? Mit unserem Kartenset können Sie gemeinsam mit Ihrer Familie unsere Dauerausstellung entdecken.

Zur Familientour

Unsere Dauerausstellung zeigt die Geschichte von Diktatur und Widerstand in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR bis zur friedlichen Revolution 1989. Welche Ereignisse prägen das Verhältnis zwischen Staatsmacht und Bevölkerung? Wie sieht der Alltag der Menschen in Ostdeutschland aus und wie verändert er sich im vereinten Deutschland?

Zur Ausstellung

Unsere Dauerausstellung zeigt die Geschichte von Diktatur und Widerstand in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR bis zur friedlichen Revolution 1989. Welche Ereignisse prägen das Verhältnis zwischen Staatsmacht und Bevölkerung? Wie sieht der Alltag der Menschen in Ostdeutschland aus und wie verändert er sich im vereinten Deutschland?

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