Eierbecher in Hühnchenform von Josef Böhm
Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung

Wechselausstellung

Alles nach Plan?

Formgestaltung in der DDR

Zur Wechselausstellung

Ausstellung

DDR-Comic „Mosaik“

Dig, Dag, Digedag

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Wechselausstellung

SCHAUT AUF DIESES LAND!

Fotografien von Sylvio Hoffmann

Zur Wechselausstellung

Eintritt frei

Der Eintritt zum Museum und allen Ausstellungen ist kostenlos.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 9–18 Uhr
Samstag und Sonntag: 10–18 Uhr

Hinweis

Wir gestalten unsere Dauerausstellung neu. Deshalb bleibt sie vom 29. Januar bis Ende des Jahres geschlossen. Alle anderen Ausstellungen sind in dieser Zeit geöffnet. Auch unser vielfältiges Veranstaltungsprogramm läuft weiter.

Our permanent exhibition will be closed due to construction from January 29 until the end of the year. All other exhibitions can be visited throughout the construction period.

Aktuelles
Eierbecher in Hühnchenform von Josef Böhm
Neue Ausstellung

Alles nach Plan?

In unserer neuen Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen.

Zur Ausstellung

Neue Ausstellung

DDR-Comic "Mosaik". Dig, Dag, Digedag

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.

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Buchcover Übergänge

Jeanette van Laak: „Übergänge“

1. März: Die Historikerin Jeanette van Laak stellt ihr Buch über DDR-Flüchtlinge und Übersiedler im Aufnahmelager Gießen vor.

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Film des Monats: „Striche ziehen“

5. März: Gerd Kroskes Dokumentation über eine Kunstaktion und das Spannungsverhältnis zwischen Subkultur und Diktatur in der DDR

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Depeche Mode und die DDR

6. März: Dokumentarfilm über das einzige Depeche-Mode-Konzert in der DDR im Jahr 1988 mit Veranstaltern, Musikexperten und Fans.

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Kommende Veranstaltungen
Buchcover, © Campus Verlag

Multimediale Buchvorstellung
mit Dr. habil. Jeannette van Laak

In Kooperation mit dem Campus Verlag

Zwischen 1946 und 1989 begehrten 4,5 Millionen Flüchtlinge aus der sowjetischen Besatzungszone und der DDR Aufnahme in den westlichen Besatzungszonen bzw. in die Bundesrepublik Deutschland. Für knapp ein Viertel von ihnen war das Gießener Notaufnahmelager die erste Anlaufstation. Hier fand zum einen die formale Aufnahme in die Bundesrepublik statt, zum anderen gewann man hier wichtige Informationen, die Aufschluss über politische, wirtschaftliche und militärische Einrichtungen in der DDR gaben. Die erste umfassende Studie hierzu verbindet die Entwicklung der bundesdeutschen Aufnahme- und Integrationspraxis mit den Erinnerungen übergesiedelter DDR-Bürger an das Lager Gießen und das Aufnahmeverfahren. Exemplarisch kristallisieren sich dabei die Stärken und Schwächen eines bundesdeutschen Aufnahmerituals heraus.

Jeannette van Laak, Dr. habil., ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig.

Filmszene, © Edition Salzgeber
Film des Monats, © Edition Salzgeber

„Striche ziehen“
Dokumentation (Deutschland 2014, 96 Min)
Regie: Gerd Kroske

Ein weißer Strich über die bunte Mauerseite in West-Berlin. Eine Kunstaktion, die 1986 mit einer folgenschweren Verhaftung enden sollte. Die Vorgeschichte spielt in der Weimarer Punkszene der 1980er Jahre, wo kleine anarchische Freiräume verteidigt wurden. Mehr als dreißig Jahre später zeigt sich: Es gab eine undichte Stelle. Ein Verrat steht plötzlich im Raum. Die Folgen ziehen ihren perfiden Strich bis ins Heute. Freundschaften zerbrechen im Nachhinein. Der Film erzählt von der Spannung zwischen Subkultur und Diktatur. Es ist kein Strich unter die DDR zu ziehen.

Der Film gewann auf der Duisburger Filmwoche den Publikumspreis. „Striche ziehen ist ein herausragendes Zeitdokument“, urteilte die Jury der Filmbewertungsstelle Wiesbaden und vergab einstimmig ihr Prädikat „besonders wertvoll“.

Gerd Kroske (Jahrgang 1958) absolvierte nach dem Schulabschluss zunächst eine Lehre als Betonwerker. Danach war er als Telegrammbote und in der Jugendkulturarbeit tätig. Später studierte er Kulturwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität und Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Von 1987 bis 1991 arbeitete er als Autor und Dramaturg im DEFA-Dokumentarfilmstudio. Seit Herbst 1989 ist er als Regisseur und Autor freischaffend.

Titel, © MDR
Mitglieder des Depeche Mode-Fanclubs „Great Fans“ aus Zwickau, © MDR

Dokumentarfilm (Deutschland 2018, 90 Min, Regie: Heike Sittner)

Filmvorführung und Podiumsgespräch 
mit der Regisseurin Heike Sittner, MDR-Redaktionsleiter Torsten Amarell und dem Historiker und Depeche Mode-Experten Sascha Lange (Leipzig)
Moderation: Felix Heklau (JUMP Radio)
In Kooperation mit dem Mitteldeutschen Rundfunk

Der 7. März 1988 ist für Depeche Mode-Fans aus der ehemaligen DDR ein bis heute unvergesslicher Tag: In der Ost-Berliner Werner-Seelenbinder-Halle gibt die britische Synthiepop-Band damals das erste und einzige Konzert in der DDR. Hinter dem Eisernen Vorhang wird Depeche Mode nach ihrem internationalen Durchbruch Mitte der 1980er Jahre zum Symbol für Freiheit, zur Projektionsfläche für viele Jugendliche, die sich in mehr als 70 Fanclubs zwischen Rostock und Zwickau organisieren.

Das Autorenteam Heike Sittner (Regie) und Nils Werner geht auf Spurensuche: So zeichnet der Film das legendäre Konzert in Ost-Berlin mit den damaligen Veranstaltern, Musikexperten und Fans minutiös nach – ebenso die Erfolgsgeschichte von Depeche Mode, die Anfänge in einer kleinen englischen Arbeiterstadt, die Schaffenszeit in West-Berlin und ihr besonderes Verhältnis zu den Fans im Ostblock, insbesondere in der DDR.

Ein Höhepunkt dieser Dokumentation sind die beeindruckenden und bisher unveröffentlichten Filmaufnahmen der „Great Fans“ aus den Jahren 1988/89. Für die Dokumentation konnten die Mitglieder des Fanclubs und der ehemalige Jugendklubleiter Detlef Bergmann noch einmal vor die Kamera geholt werden.

Sendetermin im MDR-Fernsehen: 10. März 2018, 22.45 Uhr
Depeche Mode-Spezial im Radio bei MDR JUMP: 7. März 2018, ab 5 Uhr

Titel, © Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

Mit Cornelius Adebahr (Mitglied im „Team Europe“ der Europäischen Kommission), Elmar Brok (MdEP, Fraktion der Europäischen Volkspartei – Christdemokraten), Anne-Marie Descôtes (Botschafterin der Französischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland) sowie Igor Janke (Journalist und Publizist, Warschau)
Moderation: Prof. Dr. Eckart Stratenschulte (Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Nationalstiftung, Hamburg)

In Kooperation mit verschiedenen Leipziger Institutionen und der Stadt Leipzig

Die Europäische Union gilt als eines der größten Friedensprojekte der Geschichte. Doch seit einigen Jahren gerät das europäische Projekt gehörig ins Wanken: Die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise sind vielerorts immer noch nicht überwunden, die angestrebte Gleichheit der Lebensverhältnisse scheint weit entfernt. Auch die Aufnahme Hunderttausender Flüchtlinge stellt die Gemeinschaft auf eine harte Probe. Im Sommer 2016 votierte eine knappe Mehrheit der Briten für den Austritt aus der Union, die USA erwarten ein stärkeres Engagement der NATO-Mitgliedsstaaten in Verteidigungsfragen. In einigen Ländern erhalten separatistische Strömungen Aufwind, in anderen werden demokratische Errungenschaften infrage gestellt. Viele Bürger fragen sich: Ist die EU diesen Herausforderungen noch gewachsen? Was kann sie leisten, wo sollte sie sich eher heraushalten? Welche Erwartungen knüpfen die einzelnen Mitgliedsländer an das vereinte Europa?

Begleitungen
Eine Begleiterin im Museum zeigt eine Medienstation

Sie möchten mit einer Gruppe zu uns kommen?

Sie können ab 3. März 2018 für Ihre Gruppe Begleitungen in unserer aktuellen Wechselausstellung buchen. Wir bieten verschiedene Sprachen und inklusive Begleitungen an. Unser Besucherdienst berät Sie gerne.

Zu den Gruppenbegleitungen

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

Zur Ausstellung

Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

Zur Ausstellung

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Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

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Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

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