Ausschnitt aus dem Plakat zur neuen Dauerausstellung
Ukraine, Krim, Sewastopol. Sowjetischer U-Boot-Stützpunkt; 2005 Martin Roemers

Dauerausstellung

Unsere Geschichte

Diktatur und Demokratie nach 1945

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Wechselausstellung

Mein Verein

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Wechselausstellung

Streng geheim - Spuren des Kalten Krieges

Fotografien von Martin Roemers

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Wechselausstellung

Aufbruch im Osten.

Fotografien von Harald Schmitt

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Ausstellung

DDR-Comic „Mosaik“

Dig, Dag, Digedag

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Eintritt frei

Der Eintritt zum Museum und allen Ausstellungen ist kostenlos.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 9–18 Uhr
Samstag und Sonntag: 10–18 Uhr

Aktuelles
Neue Wechselausstellung

Mein Verein

Über 600.000 Vereine gibt es in Deutschland, knapp die Hälfte aller Deutschen ist gegenwärtig Mitglied in mindestens einem von ihnen. Die Ausstellung „Mein Verein“ beschäftigt sich dem Phänomen in Deutschland – von Schützenvereinen bis zu Hilfsorganisationen.

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Neue Fotoausstellung

Spuren des Kalten Krieges

Bunker, Armeestützpunkte, Überwachungsanlagen: Die Ausstellung "Streng geheim - Spuren des Kalten Krieges" zeigt Aufnahmen des niederländischen Fotografen Martin Roemers. Er begibt sich auf die Suche nach den Hinterlassenschaften des Kalten Krieges. 

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MUSEUMSMAGAZIN

Neue Ausgabe

Die neue Fotoausstellung „Nach dem Mauerfall“ im Museum in der Kulturbrauerei und aktuelle Veranstaltungen in unseren Museen in Bonn, Berlin und Leipzig: Alle Neuigkeiten erfahren Sie in unserem druckfrischen Museumsmagazin.

Zum Museumsmagazin

Statue des sitzenden Lenin, Foto: PUNCTUM, Alexander Schmidt
Neue Dauerausstellung

Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945.

Fast 30 Jahre sind seit der Wiedervereinigung vergangen. Unsere neue Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum setzt neue Schwerpunkte und gibt der Zeit nach 1990 mehr Raum.

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Leipziger Buchmesse
"Die Zukunft ist Geschichte"

21. März: Gespräch mit Masha Gessen, Preisträgerin des Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2019, und dem Laudator Dr. Gerd Koenen. 

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Leipziger Buchmesse „Anders sein oder Der Punk im Schrank“

23. März: Gespräch mit dem Autor Prof. Dr. Bernd Lindner und dem Illustrator PM Hoffmann zu ihrem Graphic Novel über die erste Punk-Generation der DDR.

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"Der europäische Traum und nationale Interessen"

23. März: Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Europa-Haus Leipzig e. V., dem Institut Français Leipzig, dem Polnischen Institut Berlin und der Stadt Leipzig.

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Kommende Veranstaltungen

Buchvorstellung „Im Riss zweier Epochen. Potsdam in den 1980er und frühen 1990er Jahren“ und Gespräch
Mit der Autorin Dr. Jutta Braun (Historikerin, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) und dem Autor Dr. Peter Ulrich Weiß (Historiker, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Humboldt-Universität Berlin)
In Kooperation mit dem be.bra wissenschaft verlag

Nah an der Systemgrenze zum „Klassenfeind“ gelegen, war Potsdam ein Ballungszentrum von Militärs, Kadereliten und SED-Funktionsträgern. Ungeachtet ihres Rufes als „rote Bezirksstadt“ wurde die Havelmetropole in den 1980er Jahren mehr und mehr zum politischen Unruheherd innerhalb der Region. Hier entstand eine rege Oppositionsszene und Protestbewegung, die die Stadt zum Epizentrum des politischen Umbruchs in Brandenburg machte. Anhand komplexer Fallstudien zeichnen die Autoren das einzigartige Panorama einer vielgestaltigen Stadtgesellschaft im Wandel, in der sich mit der Transformation der politischen Rahmenbedingungen auch das Lebensgefühl fundamental veränderte. 

Podiumsdiskussion
Mit Antje Hermenau, Jan Emendörfer (Leipziger Volkszeitung) und Stefan Locke (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
In Kooperation mit der Evangelischen Verlagsanstalt

30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs verschieben sich die Kraftfelder in und um Europa. Aber auch innerdeutsche Konflikte bedürfen der Analyse. Antje Hermenau, die ehemalige sächsische Grünen-Chefin, stellt Sachsen in das Zentrum ihrer Betrachtungen und beschreibt mit Mutterwitz und weltoffenem Patriotismus die sächsische Seele samt den Missverständnissen und ernsthaften Meinungsverschiedenheiten zwischen Ost- und Westdeutschen, Ost- und Westeuropäern. Sie wagt Ausblicke in die Zukunft und liefert ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Bürgerverantwortung.

Gespräch
Mit der Preisträgerin Masha Gessen und dem Laudator Dr. Gerd Koenen (Historiker und Publizist)

In Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Stadt Leipzig

Im Zentrum des Buches stehen vier Menschen der Generation 1984 aus unterschiedlichen sozialen und familiären Verhältnissen. Sie kamen in die Schule, als die Sowjetunion zerfiel, und wurden unter Präsident Putin erwachsen. Die große Erzählung von Aufbrüchen und gescheiterten Hoffnungen der Jungen wird flankiert von den Bildungsgeschichten des liberalen Soziologen Lew Gudkow, der Psychoanalytikerin Marina Arutjunjan und des rechtsnationalistischen Philosophen Alexander Dugin. 

Masha Gessen hat ein Russland-Buch geschrieben, wie es in dieser Form noch keines gab: fesselnd wie ein Gesellschaftsroman, angetrieben von dem leidenschaftlichen Wunsch zu verstehen, warum ein Land, das in einem ungeheuren Kraftakt seine lähmenden Machtstrukturen abschütteln konnte, zu einem autoritär geführten Staat mit neoimperialen Zügen geworden ist.

Lesung
In Kooperation mit dem Osburg Verlag, Hamburg

Siegmund Rosenbaum ist 15 Jahre alt, als er – ein jüdischer Waisenjunge – im Dezember 1938 mit einem der ersten Kindertransporte nach England gelangt. 1949 kommt er nach Deutschland zurück. Mitte der 1970er Jahre fährt sein Sohn Frido mit dem „Magic Bus“ von Köln nach Kathmandu. Einige Jahre später emigriert er nach Australien, doch 2018 steht Frido wieder vor dem Hotel Dellbrück, das jetzt ein Flüchtlingswohnheim ist. Görings Roman erzählt spannend, einfühlsam und mit leichter Hand die großen Themen: Wie sehr prägt das Schicksal des jüdischen Vaters, der zwischen Schuld- und Hassgefühlen nicht zur Ruhe kommt, den Sohn Frido? Wo findet man Heimat? Wann macht das Leben Sinn? Und wie zuvor Sigmund erlebt auch Frido, wie wichtig es ist, den rechten Moment nicht zu verpassen, wenn man mutig springen und sich Unbekanntem öffnen muss.

 

Lesung
In Kooperation mit dem Mitteldeutschen Verlag

Der Textilkaufmann Alfred Roßner ist während des Zweiten Weltkriegs Treuhänder einer Textilfabrik der SS im besetzten Polen. Im Gegensatz zur Mehrheit seiner Landsleute hilft Roßner polnischen und jüdischen Menschen, kann zahlreiche Juden vor dem Tod bewahren. Er gehört damit zu den wenigen, die inmitten dieser verrohten Gesellschaft ihren moralischen Kompass nicht verlieren. Sein Beispiel zeigt auf, welche Handlungsspielräume es gab. Weder in seinem Jugendort Falkenstein noch über das Vogtland hinaus ist Alfred Roßner, 1995 von Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt, bekannt. Diese Romanbiografie ist zugleich ein Buch, das von Mut, widerständigem Verhalten und Zivilcourage in Zeiten von Krieg und Unterdrückung erzählt.

Begleitungen
Eine Begleiterin im Museum zeigt eine Medienstation

Sie möchten mit einer Gruppe zu uns kommen?

Sie können für Ihre Gruppe Begleitungen in unserer aktuellen Wechselausstellung buchen. Wir bieten verschiedene Sprachen und inklusive Begleitungen an. Unser Besucherdienst berät Sie gerne.

Zu den Gruppenbegleitungen

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

Zur Ausstellung

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

Zur Ausstellung

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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