Eierbecher in Hühnchenform von Josef Böhm
Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung

Wechselausstellung

Alles nach Plan?

Formgestaltung in der DDR

Zur Wechselausstellung

Ausstellung

DDR-Comic „Mosaik“

Dig, Dag, Digedag

Zur Ausstellung

Wechselausstellung

SCHAUT AUF DIESES LAND!

Fotografien von Sylvio Hoffmann

Zur Wechselausstellung

Eintritt frei

Der Eintritt zum Museum und allen Ausstellungen ist kostenlos.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 9–18 Uhr
Samstag und Sonntag: 10–18 Uhr
Zu den Öffnungszeiten an Feiertagen im Mai

Hinweis

Wir gestalten unsere Dauerausstellung neu. Deshalb bleibt sie vom 29. Januar bis Ende des Jahres geschlossen. Alle anderen Ausstellungen sind in dieser Zeit geöffnet. Auch unser vielfältiges Veranstaltungsprogramm läuft weiter.

Our permanent exhibition will be closed due to construction from January 29 until the end of the year. All other exhibitions can be visited throughout the construction period.

Aktuelles
Neue Ausstellung

DDR-Comic "Mosaik". Dig, Dag, Digedag

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.

Zur Ausstellung

Filmreihe „Film des Monats”, Foto © MFA+ FilmDistribution e.K.

Film des Monats:
„Sportsfreund Lötzsch"

4. Juni: Dokumentarfilm über die Lebensgeschichte des Radsportlers Wolfgang Lötzsch und seinen Widerstand gegen den Staatsapparat in der DDR.

Zur Veranstaltung

Buchcover, © Ch. Links Verlag

Multimediavortrag:
Vom Wert der Revolte

5. Juni: Vortrag und Gespräch mit Journalist, Buchautor und Filmemacher Peter Wensierski und Sophie Rauch von mephisto 97.6, dem Lokalradio der Universität Leipzig. 

Zur Veranstaltung

Filmausschnitt, © Real Fiction Filmverleih

Wissenschaftskino:
„Workingman's Death"

19. Juni: Dokumentarfilm in fünf Episoden zu körperlicher Schwerstarbeit an verschiedenen Orten der Erde mit anschließendem Gespräch.

Zur Veranstaltung

Kommende Veranstaltungen
Filmplakat, © MFA+ FilmDistribution
Filmszene, © MFA+ FilmDistribution

„Sportsfreund Lötzsch“
Dokumentarfilm (Deutschland 2007, 86 min) 
Regie: Sascha Hilpert & Sandra Prechtel

Schon seit seiner frühen Jugend galt Wolfgang Lötzsch als eines der größten Nachwuchstalente im Radsport der DDR. Er träumte von Siegen bei den Olympischen Spielen oder der Friedensfahrt und überbot bei Leistungstests als Erster die Werte des legendären Täve Schur. Es schien alles vorprogrammiert zu sein für eine steile Karriere im Leistungssport der DDR, doch dann wendete sich das Blatt: Aufgrund familiärer Kontakte in den Westen und weil er sich weigerte der SED beizutreten, galt Wolfgang Lötzsch dem Staatssicherheitsapparat seit Anfang der 1970er Jahre als verdächtig. Er wurde aus dem Sportfördersystem der DDR ausgeschlossen und durfte nur noch als Amateur an Radrennen teilnehmen. 1976 verurteilte man ihn wegen Staatsverleumdung zu zehn Monaten Haft. Für Radrennen bleib er bis 1979 offiziell gesperrt.

„Sportsfreund Lötzsch“ erzählt die Geschichte der Wandlung eines Mannes von einem an sich unpolitischen Sportler zu einem Menschen, dessen Widerstandskraft einen ganzen Staatsapparat in Bewegung setzte.

Buchcover, © Ch. Links Verlag

Mit Peter Wensierski (Journalist, Buchautor u.a. „Berlin – Stadt der Revolte“ und Filmemacher, Berlin)
Moderation: Sophie Rauch (mephisto 97.6, Lokalradio der Universität Leipzig)
In Kooperation mit dem Ch. Links Verlag 

„Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.“ Überall in Berlin finden sich Orte, die Schauplätze von Revolten waren: der Studentenbewegung im Westen, der Oppositionellen im Osten, der Feministinnen, Hausbesetzer und Punks in beiden Teilen der Stadt. So sehr sich die Reaktionen der jeweiligen Staatsmacht auf die jungen Rebellen beiderseits der Mauer auch unterschieden, überraschend ähnlich waren die Motive und der Mut der Menschen, die gegen überholte Ordnungen und Autoritäten aufbegehrten. Michael Sontheimer und Peter Wensierski erzählen die jüngere Geschichte einer aufsässigen Metropole anhand von Wohnungen, Häusern, Straßen und Plätzen. Gestützt auf umfassende Recherchen und Gespräche mit den Beteiligten, lassen sie eine Topographie der Revolte entstehen, die zum Flanieren, Entdecken und Staunen einlädt.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist Berlin eine Stadt der Veränderungen und der sozialen Brennpunkte. Auf den Barrikaden Dissidenten, Rebellen und Alternative mit demselben Ziel: Veränderung. Junge und idealistische Menschen kämpfen für ihre Sache, sie wollen Einfluss nehmen und Missstände nicht länger hinnehmen. Egal ob Ost oder West, angetrieben werden sie alle vom selben Revolte-Gen.

Peter Wensierski, Jahrgang 1954, ist Journalist, Dokumentarfilmer und Autor zahlreicher Bücher, darunter auch „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“. Von 1979 bis 1985 war er als westlicher Reisekorrespondent in der DDR u.a. für den evangelischen Pressedienst tätig. Seit 1993 ist Wensierski Redakteur beim SPIEGEL.

Filmausschnitt, © Real Fiction Filmverleih
Filmausschnitt, © Real Fiction Filmverleih

Dokumentarfilm (Deutschland/Österreich 2005, 126 Min, FSK 16)
Regie: Michael Glawogger 

Filmvorführung und Gespräch
mit Ines Kuche (Bezirksgeschäftsführerin, ver.di Leipzig-Nordsachsen) und Prof. Dr. Andreas Suchanek (Inhaber des Dr. Werner Jackstädt-Lehrstuhls für Wirtschafts- und Unternehmensethik an der Handelshochschule Leipzig – HHL)
Moderation: Prof. Dr. Ulrich Brieler (Leiter des Referats Wissenspolitik bei der Stadt Leipzig)
In Kooperation mit der Handelshochschule Leipzig und der Stadt Leipzig

Der österreichische Regisseur Michael Glawogger setzt sich in der in fünf Episoden erzählten Dokumentation „Workingman`s Death“ mit einem globalen Problemfeld auseinander: der körperlichen Schwerstarbeit unter extremen Bedingungen. Er begleitet illegale Minenarbeiter in der Ukraine, Schwefelsammler in Indonesien, folgt den Blutströmen eines nigerianischen Schlachthofs und filmt Schweißer auf einer Schiffsverschrottungsanlage in Pakistan sowie Stahlarbeiter bei ihrer schweißtreibenden Arbeit in einer nordostchinesischen Schwerindustrieregion. Seine Bilder sind verstörend und faszinierend zugleich. Im Kontrast dazu präsentiert Glawogger ein ehemaliges Hüttenwerk im Ruhrgebiet, das zur Eventlocation „Landschaftspark Duisburg-Nord“ umgestaltet wurde. An diesem Ort hat die Freizeitgesellschaft die Arbeitsgesellschaft längst abgelöst.

„Workingman`s Death“ wurde 2007 mit dem Deutschen Filmpreis als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Begleitungen
Eine Begleiterin im Museum zeigt eine Medienstation

Sie möchten mit einer Gruppe zu uns kommen?

Sie können für Ihre Gruppe Begleitungen in unserer aktuellen Wechselausstellung buchen. Wir bieten verschiedene Sprachen und inklusive Begleitungen an. Unser Besucherdienst berät Sie gerne.

Zu den Gruppenbegleitungen

Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

Zur Ausstellung

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

Zur Ausstellung

Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

Zur Ausstellung

Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

Zur Ausstellung

Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

Zur Ausstellung

Newsletter abonnieren

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem monatlichen Newsletter