Ausschnitt aus dem Plakat zur neuen Dauerausstellung
Junge Frau in der Ausstellung vor Vitrine mit Roboter

Dauerausstellung

Unsere Geschichte

Diktatur und Demokratie nach 1945

Zur Dauerausstellung

05.05.2022 - 03.10.2022

#DEUTSCHLANDDIGITAL

Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig

Zur Wechselausstellung

Eintritt frei

Der Eintritt zum Museum und allen Ausstellungen ist kostenlos.

Aktuelles
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Museumsmagazin 1/2022

Das neue Museumsmagazin ist da! Im Fokus steht die neue Wechselausstellung #DeutschlandDigital, die Anfang Mai im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig eröffnet wird.

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Information

Wegfall der Corona-Regeln

Unser Museum ist für alle zugänglich. Wir empfehlen weiterhin das Tragen einer Mund-Nasen-Maske.

Kommende Veranstaltungen
Moderatorin: Doreen Reinhard ©Frauke Thielking

Lesung 
Mit dem Autor Prof. Dr. Rainer Eckert und der Moderatorin Doreen Reinhard 
In Kooperation mit dem Mitteldeutschen Verlag

Rainer Eckert beschreibt in seinen Erinnerungen ein ebenso typisches wie ungewöhnliches »Leben im Osten«, eine spannende Vita, die sich an den gesellschaftlichen Zwängen reibt. Zäsuren sind etwa Eckerts Engagement in der Jungen Gemeinde, die Zerstörung der Familie durch die Grenzschließung 1961, der Protest gegen die Sprengung der Potsdamer Garnisonkirche. Sein Studium endet 1972 mit der Relegierung und »Bewährung in der Produktion«. Die Staatssicherheit ermittelt gegen ihn und versucht, ihn zur Mitarbeit zu erpressen. Daneben gibt es auch privates Lebensglück. Mit der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung ergeben sich neue Lebenswege.

Prof. Dr. Rainer Eckert, geb. 1950, ist Historiker und Politikwissenschaftler und leitete 1997 bis 2015 das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die Geschichte des Nationalsozialismus, Opposition und Widerstand in der DDR, die Geschichte der friedlichen Revolution und Herausforderungen der Geschichtspolitik. Er ist Mitglied zahlreicher wissenschaftspolitischer Gremien und lebt in Berlin.

Doreen Reinhard, geboren in Dresden und bis heute in der Stadt verwurzelt. Seit 2008 freie Journalistin. Porträts über Menschen mit all ihren Möglich- und Unmöglichkeiten, Reportagen von den seltsamsten Plätzen in Ostdeutschland. Dabei gern Pfadfinderin für all jene, die den Osten nicht so richtig verstehen.

 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

 

Foto: Jana Bircken
Prospekt, Foto: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig/Anja Hesse-Grunert

Beratung und Gespräch 14 - 17 Uhr
Mit dem Seniorentreff Leipzig Mitte

Eintritt frei


Das Bedienen von Smartphones, Tablets oder Computern ist für ältere Menschen oft eine große Herausforderung. Aus Angst, etwas falsch zu machen, werden die Geräte gemieden und damit auf gesellschaftliche Teilhabe verzichtet. Die Fahrt mit dem Zug, ein Termin bei einer Behörde oder der Kauf eines Geschenks sind ohne digitale Kompetenzen jedoch schwerer geworden. 


Deswegen hat es sich der Seniorentreff Leipzig Mitte zu einer Kernaufgabe gemacht, Menschen in ihrem digitalen Alltag zu helfen. Zwei Vertreterinnen des Seniorentreffs sind spezialisiert auf hilfreiche Tipps – sowohl für ältere Menschen als auch für jüngere Generationen, die Seniorinnen und Senioren in der Familie oder im Freundeskreis helfen wollen. Wie erklärt man eine App? Wie nimmt man die Angst vor digitalen Medien? Und was soll man sagen, wenn Oma das „Internet gelöscht“ hat? Durch die Gespräche und Beratung sollen das Verständnis füreinander und das Engagement älterer Menschen in der digitalisierten Welt gestärkt werden. 

Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Der Seniorentreff im Stadtbezirk Leipzig-Mitte gehört zum Caritasverband Leipzig e. V. Hier werden Seniorinnen und Senioren zu allen Themen des Älterwerdens beraten und gemeinsame Aktivitäten durchgeführt. Seit 2021 ist das Büro ein Erfahrungsort der bundesweiten Initiative „DigitalPakt Alter“. Damit werden Angebote gefördert, die älteren Menschen helfen, sich im digitalisierten Alltag zurechtzufinden.

Keine Anmeldung erforderlich. 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie
 

Zwei junge Männer an der teils abgerissenen Berliner Mauer
Foto: Bettina Flitner

Begrüßung: Dr. Uta Bretschneider, Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig

Einführung: Dr. Henrike Girmond, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig

„Was fühlen Sie jetzt?“ — diese Frage stellt die Kölner Fotografin Bettina Flitner im Frühsommer 1990 Menschen aus Ost und West, als sie den nun brachliegenden Grenzstreifen der ehemals geteilten Stadt Berlin erkundet. Deutsch-deutsche Geschichte beschäftigt sie auch fortan und ein knappes Vierteljahrhundert später begibt sie sich im einstigen „sozialistischen Musterdorf“ Mestlin (Mecklenburg-Vorpommern) auf retrospektive Spurensuche unter der Fragestellung „Was ist die DDR für Dich?“. In Schwarz-Weiß gehalten die eine, in Farbe die andere. Stadtaufnahmen hier, Porträts vom Land dort: Auf den ersten Blick scheinen die Fotoreportagen widersprüchlich. Das verbindende Element ist die Herangehensweise von Bettina Flitner. In beiden Projekten kombiniert sie Bildkompositionen und Zitate — sensibel, individuell und voller Respekt den Porträtierten gegenüber. Diese Bild-Textkombination ist das Markenzeichen der Fotografin. Umbrüche, Widersprüche und Eindrücke sind es, die sie sucht und ins rechte Licht setzt. Immer stehen die Menschen dabei im Mittelpunkt. Ihre Antworten auf Bettina Flitners Fragen nach dem „Was wird?“ — „Was bleibt?“ zeugen von Freude und Frust, von Gleichgültigkeit und Betroffenheit, von Ängsten, Hoffnungen und Enttäuschungen. Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig zeigt erstmals eine Kombination beider Serien und präsentiert damit ein vielschichtiges Panorama der spannungs- und verwerfungsreichen Transformationsphase in Ostdeutschland seit 1989.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 11. Juli 2022 unter: anmeldung-ZFL(at)hdg.de

Veranstaltungsfotografie

 

Gespräch 14 - 17 Uhr

Mit Foodsharing e. V. 

Bedarfsgerecht einkaufen, Lebensmittel nicht wegwerfen, Teilen – all das klingt nach recht analogen Aktionen, die wenig mit der Digitalisierung zu tun haben. Doch für den Verein Foodsharing e. V. ist die digitale Plattform das Herz der Gemeinschaft. Über sie kommunizieren die Mitglieder nicht nur ihre Ideen, sondern organisieren sich komplett. Lebensmittelbetriebe, Länden und Supermärkte rufen an, und kurze Zeit später ist das Angebot auf der Plattform. Nun können sich Ehrenamtliche finden und eintragen, die die Lebensmittel abholen. Die Vereinsmitglieder kommunizieren auch primär digital. Nur gegessen wird analog. 


Vertreterinnen und Vertreter von Foodsharing e. V. aus Leipzig geben den Besucherinnen und Besuchern des Museums einen authentischen Einblick in die digitale Vereinsorganisation. Sie gehören mit ihrer Plattform zu den Vorreitern in Deutschland, wo Vereine oft noch mit papierenen Dokumenten hantieren. Wie kann das Digitale mit Ehrenamtlichen gelingen und wo gibt es Schwierigkeiten? Das erklären die Lebensmittelretterinnen und -retter bei der Veranstaltung nicht nur interessierten Mitgliedern von Vereinen, sondern allen, die Lebensmittel lieben. Schließlich landet allein in Deutschland über ein Drittel aller produzierten Lebensmittel in der Tonne.


Die Veranstaltung ist Teil der Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden an ausgewählten Mittwochen und Samstagen zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Foodsharing e. V. wurde 2012 als bundesweit agierende Umweltbewegung gegründet und hat das Ziel, Lebensmittel vor dem Müll zu retten. Ehrenamtliche holen in ganz Deutschland die Lebensmittel von Unternehmen ab und verteilen sie kostenfrei unter anderem in Obdachlosenheimen, Schulen und Kindergärten, über öffentliche „Fair-Teiler“ oder an ihre Nachbarschaft und Bekannten. Die gesamte Organisation funktioniert über die Internetplattform foodsharing.de, die mittlerweile über 455.000 Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen. 


Keine Anmeldung erforderlich. 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

AudioGuide
Eine Hand hält ein Smartphone mit dem AudioGuide zur Dauerausstellung auf dem Display.

AudioGuide zur Dauerausstellung

Ob zu Hause, unterwegs oder im Museum: Unseren AudioGuide zur Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum können Sie online jederzeit abrufen. Der AudioGuide ist verfügbar in vier verschiedenen Sprachen, in Leichter Sprache, in Deutscher Gebärdensprache (DGS) und mit Audiodeskription.

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Direktorin Uta Bretschneider bei einem Live-Rundgang in der Dauerausstellung