Eintritt frei
Der Eintritt zum Museum und allen Ausstellungen ist kostenlos.
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Film Saal
Film des Monats: Lonig & Havendel
Eintritt frei
Film des Monats
Lonig & Havendel
Mystik, D 2025, 116 Min, Regie: Claudia Tuyết Scheffel
Filmvorführung und Gespräch
Mit der Regisseurin Claudia Tuyết Scheffel und dem Filmkurator Dr. Andreas Kötzing (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, Dresden)
In der Reihe „Ein anderer Kino-Osten #2“
Eintritt frei
Um Schnee zu sehen und Deutsch zu lernen, zieht die junge Vietnamesin Trúc Lâm nach Sachsen, in einen kleinen Ort mitten im Erzgebirge. Hier verirrt sie sich in einem Bergwerk – und erwacht in einer Spiegelwelt, wo sie den Jungen Dúc kennenlernt, aber auch ihr Schicksal in die Hände eines mysteriösen Berggeists legen muss.
Claudia Tuyết Scheffel wurde 1995 als Tochter einer vietnamesischen Vertragsarbeiterin und eines ostdeutschen Vaters geboren und ist im Erzgebirge aufgewachsen. 2021 erschien ihr Roman „Scherben im Plateau“. Sie studierte Bildende Kunst mit Schwerpunkt Film an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. „Lonig & Havendel“ ist ihr Abschlussfilm, für den sie 2025 den Max Ophüls Preis bekam.
Film Saal
Wissenschaftskino: The Big Short
Eintritt frei
Spielfilm (USA 2015, 130 min, Regie: Adam McKay)
Filmvorführung (OmdU) und Gespräch (Deutsch/Englisch)
Mit Dr. Vidhya Unnikrishnan (Assistenzprofessorin für Wirtschaftswissenschaften) und Dr. Stefan Kupfer (Assistenzprofessor für Rechnungswesen) an der Lancaster University Leipzig
In Kooperation mit der Lancaster University Leipzig und dem Referat Wissenspolitik der Stadt Leipzig
Eintritt frei
Die preisgekrönte Filmbiografie und Satire „The Big Short” beleuchtet die Hintergründe der US-Immobilienkrise von 2007/2008. Erzählt wird die Geschichte von vier verschiedenen Gruppen von Investoren, die das Platzen der Immobilienblase voraussehen. Während die großen Banken und Medien die Warnzeichen ignorieren, entscheiden sie sich, gegen den Markt zu wetten („shorten“) und profitieren letztlich massiv vom globalen Finanzkollaps.
Boom und Bust: Sind Finanzkrisen Teil des Systems? Im Anschluss an den Film gehen Dr. Vidhya Unnikrishnan (Assistenzprofessorin für Wirtschaftswissenschaften) und Dr. Stefan Kupfer (Assistenzprofessor für Rechnungswesen) unter anderem dieser Frage nach, reflektieren die Mechanismen hinter Finanzblasen und Marktcrashs. Sie diskutieren, was der Film über die Funktionsweise moderner Finanzsysteme verrät.
Dr. Vidhya Unnikrishnan ist Entwicklungsökonomin und derzeit als Assistant Professor für Economics & Statistics an der Lancaster University Leipzig tätig. Sie ist auf die Analyse von Sozialschutzprogrammen, Armut und Wohlbefinden spezialisiert.
Dr. Stefan Kupfer ist Assistenzprofessor (Lecturer) für Rechnungswesen an der Lancaster University Leipzig. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Rechnungswesen und Nachhaltigkeit, insbesondere der Analyse von Investitionen in Corporate Social Responsibility (CSR).
Wissenschaftskino
Leipziger Forschungseinrichtungen laden regelmäßig zur Reihe „Wissenschaftskino“ im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig ein, bei der aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragen mit einem Film und anschließen-dem Gespräch beleuchtet werden.
Buchvorstellung Saal
Raus aus der Spur. Silly und die DDR
Eintritt frei
Buchvorstellung
Mit Autor und Musikwissenschaftler Dr. Michael Rauhut (Universität Adger, Kristiansand/Norwegen)
Moderation: Ben Hänchen (Journalist, mdr Kultur)
Eintritt frei
Silly galten in der DDR als eine Klasse für sich. Ihre Songs hatten eine enorme Bildkraft, sie klangen international und fanden auch im Westen ein Publikum. Michael Rauhut zeichnet die außergewöhnliche Karriere der Band um Sängerin Tamara Danz anhand der fünf Amiga-Alben nach. Er erzählt die Emanzipationsgeschichte einer Rockgruppe, die sich Stück für Stück aus der Umklammerung des kulturpolitischen Apparats befreite und mit jeder Platte zu neuen künstlerischen Horizonten aufbrach. Bislang unveröffentlichte Archivdokumente und die Erinnerung der Beteiligten gestatten einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Die Veranstaltung bietet eine kurzweilige Präsentation, untermalt mit filmischen Fundstücken und Raritäten aus dem Deutschen Rundfunkarchiv.
Michael Rauhut, 1963 in Altdöbern (Lausitz) geboren, ist Musikwissenschaftler, Autor und Kenner der DDR-Musikszene. Er studierte von 1984 bis 1989 Musik- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1993 wurde er promoviert. Rauhut arbeitete und lehrte am Berliner Institut für zeitgeschichtliche Jugendforschung, am Institut für Musik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Seit 2008 ist er Professor für populäre Musik am Institut für Musik der Universität Agder in Kristiansand (Norwegen). Rauhut ist Autor, Herausgeber und Mitherausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Sachbücher zur Rockgeschichte der DDR. Er ist außerdem als Hörfunkjournalist und Filmautor tätig.
Vortrag Forum live
Clowns, Golems und das Feiertags-Gürteltier – Darstellung jüdischen Lebens in US-amerikanischen Fernsehserien der 1990er Jahre
Eintritt frei
Vortrag
Mit Dr. Christian Landrock (Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz)
Im Rahmen des Themenjahres „Tacheles 2026 I Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“
Eintritt frei
Wer vor dem Jahrtausendwechsel als Kind oder Jugendlicher Zugang zu einem Fernseher hatte, wuchs mit den Simpsons, den Schlümpfen, Sailor Moon oder Friends auf. Um die Fernsehprogramme zu füllen, kauften viele Sender ihre Inhalte bei US-amerikanischen Anbietern ein. Dabei wurden auch immer wieder Serien im deutschen Fernsehen gezeigt, die den amerikanischen Alltag präsentierten, in dem jüdisches Leben und jüdische Kultur selbstverständlich waren. Das Judentum wurde mitunter zentraler Gegenstand einzelner Episoden. So versöhnten Bart und Lisa Simpson beispielweise Clown Krusty mit seinem Vater, der ein orthodoxer Rabbiner war. In South Park musste sich der jüdische Junge Kyle immer wieder den Angriffen von Cartman erwehren. Auf diese Weise kamen Kinder und Jugendliche als Konsumenten dieser Serien mit einer komplett anderen Abbildung jüdischen Lebens in Berührung als der in deutschen Fernsehproduktionen geläufigen Darstellung, die sich auf die NS-Zeit und die Shoah konzentrierte.
Dr. Christian Landrock, geboren 1987, studierte in Jena und Magdeburg Geschichte und Kommunikationswissenschaften. Nach seinem Masterabschluss in Europäischer Kulturgeschichte promovierte er an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg über die Nachkriegszeit des Dreißigjährigen Krieges. Nach seinem Volontariat 2018/19 im Schloss- und Kulturbetrieb Residenzschloss Altenburg, arbeitete er für das Deutsche Hygiene-Museum Dresden als Pressereferent bei der 4. Sächsischen Landesausstellung „Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“. Derzeit ist er als wissenschaftlicher Kurator im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz (smac) tätig.
Audioguide
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