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Buchmesse Forum live
Vergessene Zukunft. Bilder vom ostdeutschen Umbruch
Eintritt frei
Leipziger Buchmesse – Leipzig liest
Buchvorstellung
Mit den Herausgebern Dr. Jürgen Danyel (Historiker) und Holger Herschel (Fotograf) sowie Knut Elstermann (Moderator und Filmjournalist) und Dr. Hanno Hochmuth (Historiker, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)
Moderation: Jana Fröbel (Lektorin)
In Kooperation mit dem Ch. Links Verlag
Eine Archäologie der Umbruchszeit: Der mit dem Ende der DDR und der Deutschen Einheit verbundene gesellschaftliche Wandel im Osten hat viele Facetten und Gesichter. Er manifestiert sich im Umbau der politischen Verhältnisse, hat sich in Lebensgeschichten eingeschrieben und wird als eine bis ins Heute nachwirkende Zäsur erzählt. Die zwölf fotografischen Serien von Holger Herschel aus unterschiedlichen Phasen des Umbruchs nach 1989/90 sind als eine Art visuelle Archäologie zu verstehen. Im Dialog mit den Bildern entwickeln die Autorinnen und Autoren der Essays jeweils einen eigenen Blick auf die Transformationszeit. Sie führen uns an Schauplätze, die im Umbau begriffen sind, zeigen Menschen zwischen alten und neuen Gewissheiten und beleuchten Interieurs einer sich wandelnden materiellen Kultur. Diese Vielstimmigkeit kann dazu beitragen, die festgefahrenen Deutungen des zu oft als „Problemfall“ missverstandenen Ostens aufzubrechen.
Zwölf Fotoserien von Holger Herschel und Texte von Peter Badel, Frank Bösch, Jürgen Danyel, Knut Elstermann, Thomas Flierl, Hanno Hochmuth, Elke Kimmel, Annette Leo, Anja Maier, Jens Schöne, Annette Schuhmann, Holger Teschke und Stefan Wolle.
Jürgen Danyel (Herausgeber)
Jahrgang 1959, ist promovierter Historiker. Von 1992 bis 2024 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Stellvertretender Direktor und Leiter der Abteilung „Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft“. Er forscht und veröffentlicht zur Vergangenheitsaufarbeitung in beiden deutschen Staaten, zu Eliten in der SBZ/DDR, zur Kulturgeschichte des Prager Frühlings und zur digitalen Revolution.
Holger Herschel (Herausgeber)
geboren 1959 in Berlin, studierte von 1980 bis 1985 Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und war anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauakademie der DDR in Berlin. Ab 1988 arbeitete er als Fotolaborant und Fotograf am Maxim-Gorki-Theater Berlin. Seit 1992 ist er freiberuflich als Fotograf tätig, vorwiegend in den Bereichen Denkmalpflege, Architektur und Porträt.
Link zum Buch:
https://www.aufbau-verlage.de/ch-links-verlag/vergessene-zukunft/978-3-96289-233-3
Buchmesse Saal
Miljenko Jergović: Das verrückte Herz. Sarajevo Marlboro Remastered
Eintritt frei
Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2026
Lesung und Gespräch
Mit dem Schriftsteller Miljenko Jergović, Träger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2026 und der Journalistin Doris Akrap (taz)
Das Gespräch wird von der bosnisch-österreichischen Schriftstellerin Mascha Dabić gedolmetscht.
In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung, der Stadt Leipzig und dem Suhrkamp Verlag
30 Jahre nach Erscheinen seines Erzählbandes „Sarajevo Marlboro“, der Miljenko Jergović 1994 schlagartig bekannt machte, kehrt er in seinem neuen Werk zurück in die Stadt, in der sich so viel Geschichte, Religion, Kriegserfahrung und Alltag ballen. Zugewandt, voller Traurigkeit und Humor erzählt er vom täglichen Überleben in der Belagerung und den Schrecken des Krieges, von Hunger, Angst und den kleinen Gesten der Solidarität. Die Atmosphäre der Kriegsjahre erscheint so plastisch wie das fragile, zugleich unzerstörbare Leben darin – meisterhafte Erzählungen von der Menschlichkeit, die sich am Nullpunkt behauptet. „Das verrückte Herz“ ist der Nachfolge- und Zwillingsband zu „Sarajevo Marlboro“, mit 29 neuen Erzählungen aus dem belagerten Sarajevo.
Miljenko Jergović
geboren 1966 in Sarajevo/ehem. Jugoslawien, studierte Philosophie und Soziologie an der dortigen Universität. Jergović berichtete unter anderem aus dem belagerten Sarajevo und war dort auch Fernsehredakteur. Seit 1993 lebt er als freier Schriftsteller in Zagreb/Kroatien und ist als politischer Kolumnist für verschiedene kroatische und internationale Zeitungen tätig.
Link zum Buch:
https://www.suhrkamp.de/buch/miljenko-jergovic-das-verrueckte-herz-t-9783518431962
Buchmesse Forum live
Der Westbalkan. Im Wartezimmer der EU
Eintritt frei
Leipziger Buchmesse – Leipzig liest
Krsto Lazarević, Franziska Tschinderle, Danijel Majić
Der Westbalkan. Im Wartezimmer der EU
Buchvorstellung
Mit Franziska Tschinderle (Autorin und Journalistin), Krsto Lazarević (Autor und Journalist) sowie Michael Martens (Korrespondent für Südosteuropa/FAZ)
Moderation: Doris Akrap (taz)
In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung
„Die Zukunft der Balkanstaaten liegt in der Europäischen Union“ – so lautet das Versprechen, das die EU bereits 2003 abgegeben hat. Mehr als 20 Jahre später warten sechs Staaten, die inzwischen als „Westbalkan“ zusammengefasst werden, noch immer auf ihre Mitgliedschaft: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Wo stehen diese Staaten heute im Beitrittsprozess? Wie entwickeln sich Rechtsstaatlichkeit und Demokratie? Welche Konflikte und Probleme prägen die jeweiligen Gesellschaften?
Die Journalistin Franziska Tschinderle sowie die Journalisten Krsto Lazarević und Danijel Majić beleuchten die aktuelle Lage in den einzelnen Ländern, lassen vielfältige Perspektiven zu Wort kommen und analysieren die zentralen politischen Konflikte sowie Akteurinnen und Akteure.
Krsto Lazarević (Autor)
geboren 1989 in Tuzla/Bosnien-Herzegowina, lebt in Berlin und arbeitete im Europäischen Parlament zu Flucht, Migration und europäischer Entwicklungszusammenarbeit. Als Journalist war er in Berlin, Wien, Belgrad und Sarajevo tätig. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit war die Lage von Geflüchteten auf der Balkanroute. Er betreibt gemeinsam mit Danijel Majić den Podcast „Neues vom Ballaballa-Balkan“. Zuvor arbeitete er in der Redaktion der europäischen Presseschau Eurotopics – einem Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung, das vom Journalistennetzwerk N-ost produziert wird.
Franziska Tschinderle (Autorin)
geboren 1994 in Villach, studierte Journalismus und Zeitgeschichte in Wien. Sie arbeitet als Journalistin mit dem Schwerpunkt Südosteuropa. Ihre Reportagen aus Kosovo, Serbien, Albanien sowie anderen Ländern dieser Region sind u. a. in der „ZEIT“, „Le Monde Diplomatique“ sowie bei „Ö1“ erschienen. Tschinderle lebt als Korrespondentin in Tirana und ist unter anderem für das Auslandsressort des österreichischen Nachrichtenmagazins „profil“ tätig. 2022 erschien ihr Buch „Albanien: Aus der Isolation in eine europäische Zukunft“ (Czernin-Verlag). Für die Bundeszentrale für politische Bildung hat sie zudem ein Dossier zu Albanien betreut.
Michael Martens (Korrespondent für Südosteuropa/FAZ)
geboren 1973 in Hamburg, von 1995 bis 2000 arbeitete er als Redakteur für verschiedene russland-deutsche Zeitungen in Bischkek/Kirgisistan, Almaty/Kasachstan, Kyjiw/Ukraine und St. Petersburg/Russland, ab 2001 bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ab 2002 als Südosteuropa-Korrespondent in Belgrad/Serbien, von 2009 bis 2018 berichtete er auch aus Istanbul/Türkei und ab 2015 aus Athen/Griechenland. Seit 2019 ist er politischer Korrespondent der FAZ mit Sitz in Wien, von wo aus er über den Südosten Europas berichtet. Zuletzt veröffentlichte er das Buch „Im Brand der Welten. Ivo Andrić. Ein europäisches Leben“ (Zsolnay, 2019).
Link zum Buch:
https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/571370/der-westbalkan/
Buchmesse Saal
Eva von Redecker: Dieser Drang nach Härte. Über den neuen Faschismus
Eintritt frei
Leipziger Buchmesse – Leipzig liest
Lesung und Gespräch
Mit der Philosophin und Autorin Eva von Redecker und der Journalistin Ulrike Winkelmann
In Kooperation mit dem S. Fischer Verlag
Eva von Redecker legt eine neue Analyse des Faschismus vor, die unserer Gegenwart gewachsen ist. Es geht ein Rechtsruck um die Welt, überall gewinnen autoritäre Kräfte an Macht und Einfluss. Und doch laufen die ewig bemühten Analogien zur Zeit des Nationalsozialismus ins Leere: Der Faschismus der Gegenwart hat eine neue Gestalt, die nicht leicht zu erkennen und noch schwerer zu erklären ist. In Redeckers wegweisender Analyse gewinnt sein diffuses Wesen an Kontur – und wird angreifbar. Seinen Kern verortet sie in der Beschwörung eines unbedingten Besitzanspruchs, dessen Verteidigung über allem steht. Ein erhellendes und widerständiges Buch, das Verbundenheit gegen die um sich greifende Härte unserer Zeit stellt und Denkfreude verströmt.
Eva von Redecker (Autorin)
geboren 1982 in Kiel, ist Philosophin und freie Autorin. Von 2009 bis 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin und als Gastwissenschaftlerin an der Cambridge University sowie der New School for Social Research in New York tätig. 2020/2021 hatte sie ein Marie-Skłodowska-Curie-Stipendium an der Universität von Verona inne, wo sie zur Geschichte des Eigentums forschte; 2023/2024 war sie „Metropolschreiberin Ruhr“. Eva von Redecker beschäftigt sich mit Kritischer Theorie, Feminismus, Kapitalismuskritik und Autoritarismus. Sie schreibt Beiträge für u. a. „ZEIT“, „The Guardian“ oder das „Philosophie Magazin“ und ist regelmäßig in Rundfunk- und TV-Interviews zu hören.
Link zum Buch:
https://www.fischerverlage.de/buch/eva-von-redecker-dieser-drang-nach-haerte-9783103977240
Audioguide
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