Zwei Mädchen im Teenager-Alter und ein Mann sehen sich einen Trabi mit einem Dachzelt an, im Hintergrund eine Foto-Tapete mit einem Seestrand

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in der DDR

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Der Abbau der innerdeutschen Grenze

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Eintritt frei

Der Eintritt zum Museum und allen Ausstellungen ist kostenlos.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10–18 Uhr
Donnerstag: 10–20 Uhr

Ab dem 21. April
Dienstag bis Freitag: 9-18 Uhr
Samstag bis Sonntag 10-18 Uhr

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MUSEUMSMAGAZIN

Neue Ausgabe

In der neuen Ausgabe dreht sich alles um die digitalen Angebote in unseren Museen: Social-Media-Events zum Mauerfall-Jubiläum, neue Ausstellungen zu den Themen „#DeutschlandDigital“ und „Selfie“ und unser Online-Zeitzeugenportal. Entdecken Sie mehr!

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Buchbares Angebot

Kiezspaziergang

Die Oderberger Straße erzählt noch heute vom alltäglichen Leben in der DDR. Bei einem Kiezspaziergang begeben wir uns auf Spurensuche. Das kostenfreie Angebot ist für Schulklassen und Gruppen ab 10 Personen über unseren Besucherdienst buchbar.

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Eine turbulente Familiengeschichte und ein kritischer Blick auf die Gegenwart

Eine junge Frau besucht ein Theaterstück über die Umbruchzeit 1989/90 und ist die einzige schwarze Zuschauerin im Publikum. Mit ihrem Freund sitzt sie an einem Badesee in Brandenburg und sieht vier Neonazis kommen. In New York erlebt sie den Wahlsieg Trumps in einem fremden Hotelzimmer. Wütend und leidenschaftlich schaut sie auf unsere sich rasant verändernde Zeit und erzählt dabei auch die Geschichte ihrer Familie: von ihrer Mutter, die Punkerin in der DDR war und nie die Freiheit hatte, von der sie geträumt hat. Von ihrer Großmutter, deren linientreues Leben ihr Wohlstand und Sicherheit brachte. Und von ihrem Zwillingsbruder, der mit siebzehn ums Leben kam. Herzergreifend, vielstimmig und mit Humor schreibt Olivia Wenzel über Herkunft und Verlust, über Lebensfreude und Einsamkeit und über die Rollen, die von der Gesellschaft einem zugewiesen werden.

Im Gespräch mit der Journalistin und Autorin Jackie Thomae („Momente der Klarheit", "Brüder") stellt Olivia Wenzel ihren Debütroman "1000 Serpentinen Angst" im Museum in der Kulturbrauerei vor.

Moderation: Jackie Thomae

Olivia Wenzel, 1985 in Weimar geboren, Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis an der Uni Hildesheim, lebt in Berlin. Sie schreibt Theatertexte und Prosa, machte zuletzt Musik als Otis Foulie. Wenzels Stücke wurden u.a. an den Münchner Kammerspielen, am Hamburger Thalia Theater, am Deutschen Theater Berlin und am Ballhaus Naunynstrasse aufgeführt. Neben dem Schreiben arbeitet sie in Workshops mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In der freien Theaterszene kollaboriert sie als Performerin mit Kollektiven wie vorschlag:hammer. „1000 Serpentinen Angst“ ist ihr erster Roman.

Jackie Thomae, 1972 in Halle an der Saale geboren, ist Journalistin und Fernsehautorin. 2015 erschien ihr Debütroman „Momente der Klarheit"„ Mit ihrem viel beachteten Roman „Brüder“ (2019) stand sie auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Sie lebt in Berlin.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Literatur: BERLIN, dem Museum in der Kulturbrauerei und der Buchhandlung Kunst-Buch Kollwitzplatz.

Informationen zur Veranstaltungsfotografie
 

Chronik eines Jahres

Vergleicht man die Jahre 1989 und 1990, zeigt sich, dass sie in der kollektiven Erinnerung höchst unterschiedlich präsent sind. Die meisten können sich das Jahr 1989 rasch ins Gedächtnis rufen. Auch mit dem Abstand von knapp 30 Jahren fällt es leicht, die Abfolge der Ereignisse dieses Herbstes zu erzählen – alles verdichtete sich hier auf wenige, hochdramatische Wochen. 1990 – jenes gleich von Beginn an so ereignisreiche Jahr, das im Herbst zur deutschen Einheit führte und an dessen Ende die ersten gesamtdeutschen Bundestagswahlen standen – wirkt dagegen in der Erinnerung vieler oft wie ein blinder Fleck. Der 600 Seiten starke und bei Spector Books (Deutscher Verlagspreis 2019) erschienene Bild- und Textband „Das Jahr 1990 freilegen“ beschäftigt sich mit den verschiedenen Aspekten ebenjenes Jahres 1990 und ihrer Aktualität. Er montiert Bilddokumente und Stimmen aus dem Jahr 1990 mit essayistischen Reflexionen und Geschichten, in denen aus der Perspektive der Gegenwart auf dieses Jahr zurückgeschaut wird. Er gibt Auskunft über die täglich neuen Ereignisse, die vor 30 Jahren stattfanden, die die Menschen prägten und bis heute nachwirken: etwa die Erstürmung der Stasi-Zentrale, die einzigen freien Wahlen in der (Noch-)DDR, die ersten Abwicklungen der Staatsbetriebe, die Währungsumstellung und der Neubeginn (oder die Fortführung) des künstlerischen und literarischen Lebens.

Der Herausgeber Jan Wenzel wird gemeinsam mit einer Auswahl der beteiligten Autoren und Künstler im Museum in der Kulturbrauerei über das Jahr 1990 sprechen. Mit: Jan Wenzel (Herausgeber), Annett Gröschner (Autorin) und Andreas Rost (Fotograf). Und Marion Brasch (Autorin), die Texte ihres Bruders Thomas Brasch vortragen wird.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Literatur: BERLIN, dem Museum in der Kulturbrauerei und der Buchhandlung Kunst-Buch Kollwitzplatz.

Informationen zur Veranstaltungsfotografie
 

Foto (c) Harald Hauswald

Die heute touristisch attraktive Oderberger Straße war bis 1989 eine Sackgasse, die an der Mauer endete. Wegen ihrer Aussichtsplattform auf der West-Seite wurde sie nicht nur zum „Schaufenster in den Osten“, sondern stand auch durch das SED-Regime unter besonderer Beobachtung. Viele Aspekte des alltäglichen Lebens der 1970er und 1980er Jahre in der DDR lassen sich heute noch entlang der Straße nachzeichnen. Ladengeschäfte und Fleischerei erzählen von Versorgung und Schlange stehen, Kneipen und Badeanstalt von Treffpunkten der Kiezbewohner, Altbauten von desolaten Wohnungszuständen, geheimen Treffen der Ost-Berliner Bohème und Bespitzelung durch die Stasi. Der Spaziergang beginnt am Museum in der Kulturbrauerei und endet am Standort der ehemaligen Aussichtsplattform.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Treffpunkt ist am Informationsschalter im Museum.
Dauer: 1,5 Stunden
 

Foto (c) Harald Hauswald

Die heute touristisch attraktive Oderberger Straße war bis 1989 eine Sackgasse, die an der Mauer endete. Wegen ihrer Aussichtsplattform auf der West-Seite wurde sie nicht nur zum „Schaufenster in den Osten“, sondern stand auch durch das SED-Regime unter besonderer Beobachtung. Viele Aspekte des alltäglichen Lebens der 1970er und 1980er Jahre in der DDR lassen sich heute noch entlang der Straße nachzeichnen. Ladengeschäfte und Fleischerei erzählen von Versorgung und Schlange stehen, Kneipen und Badeanstalt von Treffpunkten der Kiezbewohner, Altbauten von desolaten Wohnungszuständen, geheimen Treffen der Ost-Berliner Bohème und Bespitzelung durch die Stasi. Der Spaziergang beginnt am Museum in der Kulturbrauerei und endet am Standort der ehemaligen Aussichtsplattform.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Treffpunkt ist am Informationsschalter im Museum.
Dauer: 1,5 Stunden
 

Begleitungen
Eine Gruppe Jugendlicher steht zwischen einem alten Zeitungskiosk und einem Lebensmittelgeschäft

Sie möchten uns mit einer Gruppe besuchen?

Wir bieten für Gruppen von Schulklassen bis Senioren Begleitungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. Lassen Sie sich gerne von unserem Besucherdienst beraten. Weitere Bildungsformate finden Sie unter dem Menüpunkt „Lernen“.

Zu den Gruppenbegleitungen

AudioGuide
Hand mit Smartphone, auf dem Display zu sehen ist der AudioGuide zur Dauerausstellung 'Alltag in der DDR' im Museum in der Kulturbrauerei Berlin

AudioGuide zur Dauerausstellung

Ob zu Hause, unterwegs oder im Museum: Unseren AudioGuide zur Dauerausstellung im Museum in der Kulturbrauerei können Sie online jederzeit abrufen.

Zum AudioGuide

Kultur nach Feierabend?! Wir holen den späti ins Museum!

Dieses Mal wird es ein ganz besonderer Abend: Der Luftbilddokumentar Klaus Leidorf gibt Einblicke zu seinen Fotos!
Was braucht man, um aus großer Höhe zu fotografieren? Wie steuert man das Flugzeug und fotografiert gleichzeitig? Dies und vieles mehr erfahren Sie während der Ausstellungsbegleitung.

Mit unserer Reihe späti! laden wir Sie ein Mal im Monat abends zu uns ein: Um 18:00 Uhr können Sie mit einem Bierchen oder einer Limo unsere aktuelle Fotoausstellung „Deutschland wird eins. Der Abbau der innerdeutschen Grenze“ besuchen. Der Eintritt ist inklusive eines Getränks frei. Weitere Termine: 19. März und 16. April.

Zur Ausstellung
 

Unsere Dauerausstellung zeigt das Leben der Ostdeutschen in den 1970er und 1980er Jahren im Betrieb, in der Öffentlichkeit und im Privaten. Wie prägt das SED-Regime den Alltag, wie gehen die Menschen mit Mangel und Grenzen um und wo finden sie Freiräume?

Zur Ausstellung
 

Unsere Dauerausstellung zeigt das Leben der Ostdeutschen in den 1970er und 1980er Jahren im Betrieb, in der Öffentlichkeit und im Privaten. Wie prägt das SED-Regime den Alltag, wie gehen die Menschen mit Mangel und Grenzen um und wo finden sie Freiräume?

Zur Ausstellung
 

Im November 1989 beginnt der Abbau der innerdeutschen Grenze. Die sechs Fotografen Bernd-Horst Sefzik, Gerhard Zwickert, Eberhard Klöppel, Peter Leske, Werner Schulze und Heinz Dargelis haben dies in ihren Bildern festgehalten. In unserer Fotoausstellung zu sehen sind Aufnahmen von der Ostsee, Berlin oder dem Dreiländereck in Bayern. Sie zeigen, wie die Mauer aus Deutschland verschwindet. Der Luftbilddokumentar Klaus Leidorf hat die Veränderungen der Landschaft entlang der Grenzlinie festgehalten.Unsere Fotoausstellung zeigt Aufnahmen von sechs Fotografen, die von der Ostsee, über Berlin bis zum Dreiländereck in Bayern den Abbau der innerdeutschen Grenze dokumentieren. Mit ihren jeweiligen Blickwinkeln fangen sie bis Mai 1990 Bilder von der Grenzanlage ein, wie sie zuvor von östlicher Seite nicht existieren.

Zur Ausstellung
 

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