Plakatmotiv der Ausstellung "Mythos Mosaik? Hannes Hegen, sein Werk und die Fans"
Ein Mann mit Hut schaut über den Gartenzaun und spricht mit einer anderen Person.

27. AUGUST 2025 - 31. MAI 2026

Mythos Mosaik?

Hannes Hegen, sein Werk und die Fans

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19. MÄRZ 2025 - 10. JANUAR 2027

Übern Zaun

Gärten und Menschen

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Dauerausstellung

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Buchcover
© Verlag Edition Harmouda

Lesung und Podiumsgespräch
Mit dem Autor und Bürgerrechtler Reinhard Bohse, Stephan Bickhardt (Bürgerrechtler) und Fayçal Hamouda (Verleger)
Begrüßung: Uwe Schwabe (Zeitgeschichtliches Forum Leipzig)
Moderation: Sabine Franke (Lektorin)
Musik: Jazzgesellschaft Leipzig SUM II-Trio in der Besetzung Reinhard Bohse (Piano), Eberhard Amende (Kontrabass) und Henry Wilhelm (Posaune)
In Kooperation mit dem Verlag Edition Hamouda

1990: Fern liegt Bonn, die Hauptstadt des vereinigten Deutschlands. Ost-Berlin hat ausgedient. Leipzig wird zum pulsierenden Drehkreuz einer Gesellschaft, die sich neu erfindet. Was hier 1989 auf den Straßen begann, verlangt nun Mut zum Machen: neue Politik, neue Verwaltungen, neue Unternehmen, neue Formen des Miteinanders. Inmitten dieses wilden ersten Jahres nach der friedlichen Revolution ringen Menschen aus Ost und West gemeinsam, oft gegeneinander und im Streit untereinander, um Wege in eine unbekannte Zukunft. Reinhard Bohse, selbst mittendrin als Akteur des Neuen Forums, Verleger und späterer Pressesprecher der Stadt Leipzig, öffnet den Blick auf eine Zeit, in der alles möglich scheint und zugleich alles auf dem Spiel steht. Aus bisher unerschlossenen Archivquellen, Zeitungsausschnitten und persönlichen Dokumenten rekonstruiert er ein Jahr, das von klugen Entscheidungen, bitteren Enttäuschungen, überraschenden Enthüllungen und überwältigendem Engagement geprägt ist. Bohse ruft die enorme Kraftleistung eines gesellschaftlichen Neuanfangs mit seinem Buch ins Gedächtnis.

Reinhard Bohse wurde 1948 in Leuben bei Meißen geboren. Er studierte in Freiberg an der Bergakademie und arbeitete zunächst als Geologe, später als Verlagslektor. 1989 war er Mitbegründer des Neuen Forums und des Forum Verlages Leipzig. Von 1990 bis 1998 war Bohse Pressesprecher der Stadt Leipzig, danach für die Leipziger Verkehrsbetriebe. Sein besonderes Interesse gilt der Jazzmusik, Literatur und Zeitgeschichte. Bohse lebt und arbeitet seit 1973 in Leipzig.

 

Filmplakat
© constantin film

Abenteuerfilm, Deutschland 2018, 102 Min, Regie: Mike Marzuk
Empfohlen für Kinder ab 6 Jahren
Filmvorführung und Gespräch
Mit André Gloger (Leiter der Fachgruppe Geologie/Paläontologie im Naturkundemuseum)
Moderation: Dr. Antje Nolting (Referat Wissenspolitik der Stadt Leipzig)
In Kooperation mit der Stadt Leipzig
Eintritt frei

George, Julian, Dick, Anne, Timmy und der Hund sind mit Tante Fanny unterwegs zu einer Familienfeier, als das Auto den Geist aufgibt. Doch aus dem kleinen Missgeschick wird schnell ein fesselndes Abenteuer: Die Freunde geraten in ein aufregendes Rätsel voller Mutproben und geheimnisvoller Entdeckungen rund um einen Dinosaurier. Gemeinsam mit dem schüchternen Marty machen sie sich auf die Suche nach einem verschollenen Saurierskelett – und begegnen dabei einigen sehr ungewöhnlichen Gestalten.

Nach dem Film beantwortet André Gloger, der die Fachgruppe Geologie/Paläontologie im Naturkundemuseum Leipzig leitet, alle Fragen rund um Urzeitechsen, Fossilien und spannende Funde.

 

Buchcover Vergessene Zukunft Bilder vom ostdeutschen Umbruch
© Ch. Links Verlag
Portraitfoto des Herausgebers Jürgen Danyel
Jürgen Danyel (© Jürgen Danyel)
Holger Herschel (© Ulrich Wüst)

Leipziger Buchmesse – Leipzig liest

Buchvorstellung
Mit den Herausgebern Dr. Jürgen Danyel (Historiker) und Holger Herschel (Fotograf) sowie Knut Elstermann (Moderator und Filmjournalist) und Dr. Hanno Hochmuth (Historiker, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)
Moderation: Jana Fröbel (Lektorin)
In Kooperation mit dem Ch. Links Verlag
 

Eine Archäologie der Umbruchszeit: Der mit dem Ende der DDR und der Deutschen Einheit verbundene gesellschaftliche Wandel im Osten hat viele Facetten und Gesichter. Er manifestiert sich im Umbau der politischen Verhältnisse, hat sich in Lebensgeschichten eingeschrieben und wird als eine bis ins Heute nachwirkende Zäsur erzählt. Die zwölf fotografischen Serien von Holger Herschel aus unterschiedlichen Phasen des Umbruchs nach 1989/90 sind als eine Art visuelle Archäologie zu verstehen. Im Dialog mit den Bildern entwickeln die Autorinnen und Autoren der Essays jeweils einen eigenen Blick auf die Transformationszeit. Sie führen uns an Schauplätze, die im Umbau begriffen sind, zeigen Menschen zwischen alten und neuen Gewissheiten und beleuchten Interieurs einer sich wandelnden materiellen Kultur. Diese Vielstimmigkeit kann dazu beitragen, die festgefahrenen Deutungen des zu oft als „Problemfall“ missverstandenen Ostens aufzubrechen. 
Zwölf Fotoserien von Holger Herschel und Texte von Peter Badel, Frank Bösch, Jürgen Danyel, Knut Elstermann, Thomas Flierl, Hanno Hochmuth, Elke Kimmel, Annette Leo, Anja Maier, Jens Schöne, Annette Schuhmann, Holger Teschke und Stefan Wolle.

Jürgen Danyel (Herausgeber)
Jahrgang 1959, ist promovierter Historiker. Von 1992 bis 2024 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Stellvertretender Direktor und Leiter der Abteilung „Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft“. Er forscht und veröffentlicht zur Vergangenheitsaufarbeitung in beiden deutschen Staaten, zu Eliten in der SBZ/DDR, zur Kulturgeschichte des Prager Frühlings und zur digitalen Revolution.

Holger Herschel (Herausgeber)
geboren 1959 in Berlin, studierte von 1980 bis 1985 Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und war anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauakademie der DDR in Berlin. Ab 1988 arbeitete er als Fotolaborant und Fotograf am Maxim-Gorki-Theater Berlin. Seit 1992 ist er freiberuflich als Fotograf tätig, vorwiegend in den Bereichen Denkmalpflege, Architektur und Porträt.


Link zum Buch:
https://www.aufbau-verlage.de/ch-links-verlag/vergessene-zukunft/978-3-96289-233-3

 

Buchcover Das verrückte Herz Sarajevo Marlboro Remastered
© Suhrkamp Verlag
Miljenko Jergović (© Ivan Posavec)

Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2026
Lesung und Gespräch
Mit dem Schriftsteller Miljenko Jergović, Träger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2026 und der Journalistin Doris Akrap (taz)
Das Gespräch wird von der bosnisch-österreichischen Schriftstellerin Mascha Dabić gedolmetscht.
In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung, der Stadt Leipzig und dem Suhrkamp Verlag
 

30 Jahre nach Erscheinen seines Erzählbandes „Sarajevo Marlboro“, der Miljenko Jergović 1994 schlagartig bekannt machte, kehrt er in seinem neuen Werk zurück in die Stadt, in der sich so viel Geschichte, Religion, Kriegserfahrung und Alltag ballen. Zugewandt, voller Traurigkeit und Humor erzählt er vom täglichen Überleben in der Belagerung und den Schrecken des Krieges, von Hunger, Angst und den kleinen Gesten der Solidarität. Die Atmosphäre der Kriegsjahre erscheint so plastisch wie das fragile, zugleich unzerstörbare Leben darin – meisterhafte Erzählungen von der Menschlichkeit, die sich am Nullpunkt behauptet. „Das verrückte Herz“ ist der Nachfolge- und Zwillingsband zu „Sarajevo Marlboro“, mit 29 neuen Erzählungen aus dem belagerten Sarajevo.

Miljenko Jergović
geboren 1966 in Sarajevo/ehem. Jugoslawien, studierte Philosophie und Soziologie an der dortigen Universität. Jergović berichtete unter anderem aus dem belagerten Sarajevo und war dort auch Fernsehredakteur. Seit 1993 lebt er als freier Schriftsteller in Zagreb/Kroatien und ist als politischer Kolumnist für verschiedene kroatische und internationale Zeitungen tätig.

Link zum Buch:
https://www.suhrkamp.de/buch/miljenko-jergovic-das-verrueckte-herz-t-9783518431962
 

Audioguide
Eine Hand hält ein Smartphone mit dem AudioGuide zur Dauerausstellung auf dem Display.

Audioguide zur Dauerausstellung

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Direktorin Uta Bretschneider bei einem Live-Rundgang in der Dauerausstellung