Ausschnitt aus dem Plakat zur neuen Dauerausstellung
Junge Frau in der Ausstellung vor Vitrine mit Roboter
Ein Mann geht über ein Straßenstück. Der Rest der Straße ist weggeschwemmt, die Landschaft verwüstet.

Dauerausstellung

Unsere Geschichte

Diktatur und Demokratie nach 1945

Zur Dauerausstellung

05.05.2022 - 03.10.2022

#DEUTSCHLANDDIGITAL

Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig

Zur Wechselausstellung

11.05.2022 - 06.06.2022

Rückblende 2021

Der deutsche Preis für politische Fotografie und Karikatur

Zur Wechselausstellung

Eintritt frei

Der Eintritt zum Museum und allen Ausstellungen ist kostenlos.

Aktuelles
Ein Mann geht über ein Straßenstück. Der Rest der Straße ist weggeschwemmt, die Landschaft verwüstet.
Neue Ausstellung

Rückblende 2021

Ein weiteres Jahr der Herausforderungen und Umbrüche: Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig zeigt eine Auswahl der Fotografien und Karikaturen der „Rückblende 2021“.

Zur Wechselausstellung

Junge Frau in der Ausstellung vor Vitrine mit Roboter
NEUE AUSSTELLUNG

#DeutschlandDigital

#DeutschlandDigital heißt die neue Wechselausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Sie blickt auf die Digitalisierung und wie sie unser Leben verändert hat.

Zur Wechselausstellung

Jetzt lesen

Museumsmagazin 1/2022

Das neue Museumsmagazin ist da! Im Fokus steht die neue Wechselausstellung #DeutschlandDigital, die Anfang Mai im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig eröffnet wird.

Ausgabe lesen

Information

Wegfall der Corona-Regeln

Unser Museum ist für alle zugänglich. Wir empfehlen weiterhin das Tragen einer Mund-Nasen-Maske.

Kommende Veranstaltungen

Beratung und Gespräch 14 - 17 Uhr
Mit der Amadeu Antonio Stiftung

Soziale Netzwerke sind digitale Orte, an denen menschenverachtende Aussagen längst alltäglich geworden sind. Rassismus, Frauenfeindlichkeit oder Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen sind im Netz nicht immer direkt erkennbar und können sich hinter Memes, Videos oder Bildern als „umstrittener Humor“ tarnen. Wird jedoch solchen abwertenden und verletzenden Aussagen (sogenannte Hatespeech oder Hassrede) nicht widersprochen, werden sie früher oder später als „normal“ empfunden. Die Folgen spüren nicht nur die Betroffenen. Zudem gibt es einen Zusammenhang zwischen digitalem Handel und realer Gewalt. Deswegen muss über Hassrede aufgeklärt und dagegen vorgegangen werden. 


Wie erkennen wir Hatespeech und wer ist betroffen? Wer sind die die Urheberinnen oder Urheber und was können wir konkret entgegensetzen? Die Amadeu Antonio Stiftung zeigt die Dynamiken auf und gibt Tipps, wie wir durch Kommentare Haltung beziehen und uns so an der demokratischen Debatte im Netz beteiligen können. 


Die Veranstaltung ist Teil der neuen Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden während der Laufzeit der Ausstellung immer mittwochs und samstags zwischen 14 und 17 Uhr statt.

Die Amadeu Antonio Stiftung, gegründet 1998, hat das Ziel eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus einsetzt. Sie unterstützt dafür entsprechende Initiativen und Projekte finanziell und beratend. 


Keine Anmeldung erforderlich. 
 

Dr. Alexander Leistner
Antonie Rietzschel ©Jungvornweg

Buchvorstellung und Gespräch
Mit dem Herausgeber Dr. Alexander Leistner (Soziologe, Universität Leipzig) sowie dem Autor David Begrich (Soziologe, Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Verein Miteinander e. V. Magdeburg) und der Autorin Dr. Anna Lux (Historikerin, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg/Br.)
Moderation: Antonie Rietzschel (Korrespondentin Süddeutsche Zeitung)
In Kooperation mit dem Böhlau Verlag 

Das Ende der DDR im Jahr 1989 ist ein historisches Ereignis, das bis in unsere Gegenwart nachwirkt. Friedliche Revolution, Wiedervereinigung und die Folgejahre werden jedoch höchst unterschiedlich erinnert, interpretiert und angeeignet. Alexander Leistners Buch zum „umstrittenen Erbe von 1989“ widmet sich dieser Vielstimmigkeit und versammelt Beiträge zu unerwarteten Kontinuitäten zwischen der politischen Kultur heute und damals, zum Widerhall von 1989 in ostdeutschen Protestbewegungen der vergangenen 30 Jahre und zur Geschichte und Bedeutung populärkultureller Repräsentationen von 1989 in Musik, Literatur und Film. Auch die aktuellen Herausforderungen, vor denen die politisch-historische Bildungsarbeit zur DDR steht, werden thematisiert.


Dr. Alexander Leistner, geboren 1979, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig. Dort verantwortet er die beiden Teilprojekte des BMBF-Forschungsverbundes „Das umstrittene Erbe von 1989“. Er studierte Soziologie, Erziehungswissenschaft und Evange-lische Theologie an der TU Dresden und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sächsischen Landtag und am Deutschen Jugendinstitut. Er forscht in den Bereichen Kultursoziologie, Soziologie der Gewalt, Soziologie sozialer Bewegungen und politisch-historische Bildung.

David Begrich hat Theologie und Sozialwissenschaften studiert. Er veröffent-lichte zahlreiche Arbeiten über die rechtsradikale Szene in Deutschland und ist Mitarbeiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. in Magdeburg.

Anna Lux studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Germanistik und Franzö-sisch an den Universitäten Leipzig und Lyon. Seit ihrer Promotion arbeitet sie in Forschungsverbundprojekten mit, aktuell an der Albert Ludwigs-Universität Freiburg.

Antonie Rietzschel, geboren 1986, arbeitet als freie Journalistin für die Süd-deutsche Zeitung. Sie studierte Politikwissenschaft an der Universität Bremen und war danach für das Jugendmagazin „Spiesser“, den „Tagesspiegel“, und „Spiegel Online“ tätig. 

Link zum Forschungsbund: https://www.erbe89.de/forschungsverbund/
 

Information zur Veranstaltungsfotogragfie

Beratung und Gespräch 14 - 17 Uhr

Mit dem Konzeptwerk für Neue Ökonomie e. V. 
Eintritt frei


Digitalisierung wird oft als die große Lösung für Klimaprobleme gesehen. Technik erweckt zunächst vielfach den Eindruck, ökologischer und nachhaltiger zu sein. Dabei gibt es aber zwei Seiten der Medaille und digitale Technik hat immer auch ökologische Auswirkungen – sie sind nur meist nicht direkt sichtbar. So treiben die Vernetzung mit digitalen Geräten und die Nutzung von Onlinediensten den Energieverbrauch von Haushalten in die Höhe. Großkonzerne sammeln Daten und Lieferdienste zeigen auf, dass etwa digitales Tracking Arbeitsverhältnissen verschlechtern kann. Daher stellt sich die Frage, wo digitale Technik der Nachhaltigkeit zuträglich sein kann.


Das Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V. bietet Antworten auf diese Frage und zeigt auf, wie Digitalisierung nachhaltig möglich ist. Zusammen mit den Besucherinnen und Besuchern gehen sie darauf ein, welchen Einfluss einzelne Nutzerinnen und Nutzer, die Politik und die Tech-Großkonzerne haben. Dabei gibt eine Vertreterin des Vereins praktische Tipps und regt dazu an, das eigene Nutzungsverhalten zu reflektieren. 


Die Veranstaltung ist Teil der neuen Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden während der Laufzeit der Ausstellung immer mittwochs und samstags zwischen 14 und 17 Uhr statt.


Das Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V. mit Sitz in Leipzig ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein. Er setzt sich mit Veranstaltungen, Publikationen und Bildungsworkshops für eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft ein und sensibilisiert für die damit einhergehende tiefgreifende Umstellung der derzeitigen Lebenswelt.  


Keine Anmeldung erforderlich. 

 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

 

KF Education

Workshop 14 - 17 Uhr

Mit KF Education 
Eintritt frei

Grundlegende Fähigkeiten und Kompetenzen im Programmieren sind schon längst nicht mehr nur IT-Fachleuten vorbehalten. In einer immer digitaler werdenden Welt geben Basis-Kenntnisse über die Funktion unserer digitalen Alltagshelfer und Arbeitsmittel mehr Sicherheit und Verständnis für zukünftige Entwicklungen. Nicht selten wirken die technischen Themen jedoch abschreckend, weil sie kompliziert erscheinen. Das Angebot soll diese Hürde abbauen. Die Besucherinnen und Besucher können in die Grundlagen des Programmierens hineinschnuppern. Mit dem richtigen Code steuern sie einen kleinen Malroboter, der das Ergebnis auf ein analoges Blatt Papier bringt. Wer tiefer eintauchen will, bekommt komplexere Aufgaben und Tipps für eigene Übungen von der Medienpädagogin vor Ort. Das Angebot ist auch für Kinder ab 8 Jahren geeignet.


Die Veranstaltung ist Teil der neuen Formatreihe OpenSpace in der Wechselausstellung #DeutschlandDigital. Dabei laden wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu kleinen Aktionen in der Ausstellung ein. Die OpenSpace-Angebote finden während der Laufzeit der Ausstellung immer mittwochs und samstags zwischen 14 und 17 Uhr statt.


KF Education mit Sitz in Leipzig ist ein Unternehmen, das Bildungsprojekte in den Bereichen Medienkompetenz, Kultur und Digitales entwickelt. Das Team führt Fortbildungen zum Einsatz digitaler Tools in der Bildungsarbeit durch, produziert Onlinekurse und Erklärvideos und berät Bildungsunternehmen zur digitalen Transformation. 


Keine Anmeldung erforderlich. 

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

AudioGuide
Eine Hand hält ein Smartphone mit dem AudioGuide zur Dauerausstellung auf dem Display.

AudioGuide zur Dauerausstellung

Ob zu Hause, unterwegs oder im Museum: Unseren AudioGuide zur Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum können Sie online jederzeit abrufen. Der AudioGuide ist verfügbar in vier verschiedenen Sprachen, in Leichter Sprache, in Deutscher Gebärdensprache (DGS) und mit Audiodeskription.

Zum AudioGuide

 

Sie können sich auch für den Newsletter aus dem Haus der Geschichte und unseren Berliner Newsletter aus dem Tränenpalast und dem Museum in der Kulturbrauerei anmelden.

Direktorin Uta Bretschneider bei einem Live-Rundgang in der Dauerausstellung