Ausschnitt aus dem Plakat zur neuen Dauerausstellung

Dauerausstellung

Unsere Geschichte

Diktatur und Demokratie nach 1945

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Wechselausstellung

Tatort

Mord zur besten Sendezeit

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Wechselausstellung

Immer Ich

Faszination Selfie

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Hinweis

Sie können die Dauerausstellung "Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945" und unsere Wechselausstellungen besuchen. Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch folgende Regeln.

Eintritt frei

Der Eintritt zum Museum und allen Ausstellungen ist kostenlos.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 9–18 Uhr
Samstag und Sonntag: 10–18 Uhr

Aktuelles
Büroschild für das legendäre Ermittlerteam im Duisburger "Tatort" aus den 1980er Jahren
Museumsmagazin

Tatort in Leipzig

In dieser Ausgabe geht es um die Wechselausstellung "Tatort. Mord zur besten Sendezeit" im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Außerdem geben wir einen Einblick in die Erweiterung unserer Sammlungen.

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Podcast-Logo mit Sessel und Sitzbank
Zeitgeschichte(n) – Der Museumspodcast

Neue Folgen

Wir erzählen Euch die großen Geschichten hinter ganz unscheinbaren Objekten aus dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig und unseren Berliner Museen. 

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Das Buch führt durch unsere Dauerausstellung und erzählt von unserer Geschichte seit 1945 mit dem Schwerpunkt auf DDR-Geschichte und Wiedervereinigung.
Dauerausstellung zum Lesen

Neues Begleitbuch

Das Buch erzählt die Geschichte der DDR und des wiedervereinigten Deutschlands anhand spannender Objekte, Bilder und Interviews.

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Begleitungen

Stippvisite

Nutzen Sie die Ferienzeit und entdecken Sie mit Ihrer Familie bei einem geführten Ausstellungsrundgang unsere Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“.

Fiktion und Wirklichkeit

Unsere Wechselausstellung „Tatort. Mord zur besten Sendezeit“ bietet Geschichten, Fakten, Unterhaltung für „Tatort“-Fans und für alle, die mehr über die erfolgreiche Krimireihe erfahren möchten und in der Ausstellung auch selbst einen kniffligen Fall lösen wollen...

 

 

Kommende Veranstaltungen
Szenenbild mit drei jungen Männern aus dem Polizeiruf
Filmausschnitt, Christa Köfer

Film des Monats
„Polizeiruf 110: Der Einzelgänger“

Spielfilm (DDR 1980, 48 Min, Regie: Helmut Nitzschke)
In der Reihe „50 Jahre Polizeiruf 110“
Begleitprogramm zur Ausstellung „Tatort. Mord zur besten Sendezeit
Eintritt frei | Anmeldung empfohlen

Ein Jugendlicher hat grundlos einen älteren Mann mitten am Tag brutal zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt. Keiner der Passanten griff ein und der junge Mann konnte ungehindert entkommen. Als die Polizei den Tatort erreicht, will niemand etwas gesehen haben. Leutnant Woltersdorf und Hauptmann Fuchs haben es schwer, einen Ansatz für ihre Ermittlungen zu finden. Erst als sich doch noch zwei Zeugen melden und wieder ein Mann ohne Grund zusammengeschlagen wird, kommen sie dem Täter auf die Spur.
Die ungewöhnliche Länge von 48 Minuten lässt darauf schließen, dass wahrscheinlich nur ein Fragment des geplanten Films gesendet wurde. Dies war unter anderem einem Leitungswechsel in der Hauptabteilung dramatische Kunst und einem Konzeptionswechsel bei der Polizeiruf-Reihe zuzuschreiben.

Die Reihe „Film des Monats“ zeigt im vierten Quartal 2021 anlässlich der Wechselausstellung „Tatort. Mord zur besten Sendezeit“ (Laufzeit bis 06.02.2022) und des 50jährigen Jubiläums des „Polizeiruf 110“ drei ausgewählte Spielfilme.

Helmut Nitzschke, geboren 1935 in Berlin, ist ein deutscher Drehbuchautor und Regisseur. Er studierte an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg und war anschließend Regisseur und Drehbuchautor bei der Deutschen Film AG (DEFA). Nitzschke führte Regie in Filmen wie „Wind von vorn" (1962), „Das schlaue Füchslein" (1965), „Nebelnacht" (1968), „Leichensache Zernik" (1972) und "Das Licht auf dem Galgen" (1976). Er ist verheiratet mit der deutschen Schauspielerin Heidemarie Wenzel und lebt in Berlin.

Anmeldung: Da unsere Platzkapazitäten aktuell begrenzt sind, empfehlen wir Ihnen, sich anzumelden: Anmeldung-ZFL(at)hdg.de oder 0341/2220-400.

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

 

Porträtfoto des Musikers Thabet Azzawi mit Oud
Thabet Azzawi, Foto: blickinsfreie
Porträtfoto der Moderatorin Greta Taubert
Moderatorin Greta Taubert, Foto: Stephan Pramme

Heimat Ostdeutschland? Junge Perspektiven
Gespräch mit Thabet Azzawi (Mediziner, Musiker der Banda Comunale Dresden) und Greta Taubert (Journalistin, Autorin; Moderation)
vor Ort und im Livestream

„Musik ist meine Medizin“, sagt Thabet Azzawi, und dieser Satz fängt viele Facetten seines Lebens ein. Der Multiinstrumentalist und Komponist steht regelmäßig auf der Bühne. Unter anderem mit der Banda Comunale Dresden, einer Gruppe von Musikern mit und ohne Fluchterfahrung. Seit 20 Jahren machen sie „gefährlich fremde Blasmusik“ und rocken längst große Festivals und Stadien. Bekannt ist die Band auch wegen ihrer musikalischen Projekte mit Kindern und ihres Engagements gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Thabet Azzawi bietet selbst Vorträge und Workshops zu diesem Thema an. Daneben promoviert er im Fach Medizin. Sein Studium hat er in seinem Heimatland Syrien begonnen und nach der langen Flucht vor zwei Bürgerkriegen in Dresden abgeschlossen.

Welchen Blick hat Thabet Azzawi auf Ostdeutschland, wo er ganz bewusst geblieben ist? Was treibt ihn an, sich hier zu engagieren? Darüber diskutiert er am 9. November im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig mit Greta Taubert. Die Moderatorin fragt in der Reihe „Heimat Ostdeutschland? Junge Perspektiven“, was Hiergebliebene, Wieder- und Dazugekommene prägt und mit welchen Projekten sie die Zukunft aktiv gestalten wollen. 

Social Media: #HeimatOstdeutschland
 

Thabet Azzawi wurde 1990 in DeirAzzor, Syrien, geboren. Im Alter von acht Jahren begann er, Musik zu machen. Er beherrscht mehrere Instrumente, spielt aber am liebsten die Oud, eine Kurzhalslaute aus dem vorderen Orient. Azzawi spielte mit bekannten Bands wie Yo-Yo Ma, BAP und Sting, aber auch mit den Dresdner Philharmonikern und bis heute mit der Banda Comunale. Er komponierte für die Landesbühnen Sachsen und gründete 2015 die „Syrische Musikwoche“ in Dresden. Daneben schreibt er seine Promotion in Medizin.

Greta Taubert lebt als Autorin in Leipzig. In ihren Essays, Reportagen und Büchern setzt sie sich mit der Frage auseinander, wie ein gutes, nachhaltiges und emanzipiertes Leben jetzt und in Zukunft aussehen kann. Im Aufbau-Verlag erschien zuletzt „Guten Morgen, du Schöner“, eine Sammlung von Protokollen ostdeutscher Männer der dritten Generation.
 

Anmeldung: Da unsere Platzkapazitäten aktuell begrenzt sind, empfehlen wir Ihnen, sich anzumelden: anmeldung-zfl@hdg.de oder 0341/2220-400. Teilnehmen können alle Personen, die entweder geimpft, genesen oder getestet sind (entsprechend aktueller Sächsischer CoronaSchutzVO).

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Hannah Suppa
Hannah Suppa, Foto: Nora Börding
Antonie Rietzschel
Antonie Rietzschel, Foto: Jungvornweg
Moderatorin Greta Taubert
Moderatorin Greta Taubert, Foto: Stephan Pramme

Heimat Ostdeutschland? Junge Perspektiven
Gespräch mit Hannah Suppa (Chefredakteurin der LVZ), Antonie Rietzschel (Korrespondentin Süddeutsche Zeitung) und Greta Taubert (Journalistin, Autorin; Moderation)
vor Ort und im Livestream

Was ist denn bei euch wieder los? Diesen Satz mag Antonie Rietzschel nicht mehr hören. Die Journalistin, aufgewachsen nahe Dresden, berichtet für die Süddeutsche Zeitung aus Leipzig und muss dabei häufig genug „den Osten“ erklären. Auch Hannah Suppa, seit einem Jahr Chefredakteurin der Leipziger Volkszeitung, hat schon oft darüber geschrieben, wie ein neuer Ost-West-Dialog gelingen könnte. Weniger Pauschalisieren, mehr Verstehenwollen, weniger Trennendes – das wünschen sich nicht nur die beiden Journalistinnen. Doch gerade die Ergebnisse der jüngsten Bundestagswahl scheinen den Ost-West-Graben weiter zu vertiefen.

Wie lässt sich „der Osten“ lesen? Woher kommt die Unzufriedenheit? Und ist eine neue Generation Ostdeutscher angetreten, die mit pragmatischem Optimismus Gräben schließt? Das diskutieren Hannah Suppa und Antonie Rietzschel am 7. Dezember im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig mit Greta Taubert. Die Moderatorin fragt in der Reihe „Heimat Ostdeutschland? Junge Perspektiven“, was Hiergebliebene, Wieder- und Dazugekommene prägt und mit welchen Projekten sie die Zukunft aktiv gestalten wollen. 

Social Media: #HeimatOstdeutschland

Hannah Suppa, geboren 1983, ist Chefredakteurin der Leipziger Volkszeitung und gleichzeitig Chefredakteurin für Digitale Transformation und Innovation im Regionalen in der MADSACK Mediengruppe. Suppa hat bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung volontiert, zunächst als Reporterin und Blattmacherin im Lokalen sowie als Leiterin des Digitalbereichs im HAZ-Newsroom gearbeitet, bevor sie 2014 stellvertretende Chefredakteurin der HAZ und 2017 Chefredakteurin der Märkischen Allgemeinen wurde. Suppa hat Germanistik, Politikwissenschaften und Zivilrecht in Münster studiert sowie berufsbegleitend einen Executive Master in Digital Journalism bei der Hamburg Media School absolviert. 

Antonie Rietzschel, Jahrgang 1986, arbeitet als freie Journalistin für die Süddeutsche Zeitung – und wird deswegen bei ihrer Arbeit oft für eine Westdeutsche gehalten. Dabei ist sie in einem kleinen Dorf nahe Dresden aufgewachsen und spricht, so behauptet sie es zumindest, tadelloses Sächsisch, das sie zu Recherchezwecken einsetzt. In den vergangenen Jahren hat sie mehrere politische Krisen journalistisch begleitet: Den Aufstieg der AfD, die Ausschreitungen in Chemnitz, die Wahl eines thüringischen Ministerpräsidenten mit den Stimmen der AfD. Zwischen all dem versucht sie den Blick für positive Geschichten nicht zu verlieren. 

Greta Taubert lebt als Autorin in Leipzig. In ihren Essays, Reportagen und Büchern setzt sie sich mit der Frage auseinander, wie ein gutes, nachhaltiges und emanzipiertes Leben jetzt und in Zukunft aussehen kann. Im Aufbau-Verlag erschien zuletzt „Guten Morgen, du Schöner“, eine Sammlung von Protokollen ostdeutscher Männer der dritten Generation.

Anmeldung: Da unsere Platzkapazitäten aktuell begrenzt sind, empfehlen wir Ihnen, sich anzumelden: anmeldung-zfl@hdg.de oder 0341/2220-400. Teilnehmen können alle Personen, die entweder geimpft, genesen oder getestet sind (entsprechend aktueller Sächsischer CoronaSchutzVO).

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

 

AudioGuide
Eine Hand hält ein Smartphone mit dem AudioGuide zur Dauerausstellung auf dem Display.

AudioGuide zur Dauerausstellung

Ob zu Hause, unterwegs oder im Museum: Unseren AudioGuide zur Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum können Sie online jederzeit abrufen. Der AudioGuide ist verfügbar in vier verschiedenen Sprachen, in Leichter Sprache, in Deutscher Gebärdensprache (DGS) und mit Audiodeskription.

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Direktorin Uta Bretschneider bei einem Live-Rundgang in der Dauerausstellung