Eintritt frei
Der Eintritt zum Museum und allen Ausstellungen ist kostenlos.
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Zu den Öffnungszeiten an Feiertagen
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Kommende Veranstaltungen
Film Saal
Splitter aus Licht
Eintritt frei
Dokumentarfilm, D/UA/DK 2025, 93 Min, Regie: Mila Teshaieva/Marcus Lenz
Filmvorführung und Gespräch
Mit dem Regisseur Marcus Lenz
In Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Dresden – Politisches Bildungsforum Sachsen
Eintritt frei
Wie geht das Leben weiter, nachdem Besatzer abgezogen sind? Drei Jahre lang begleitet „Splitter aus Licht – Уламки Світла“ fünf Überlebende in Butscha: eine zwölfjährige Schülerin, einen jungen Rechtsanwalt, einen Yogalehrer und ein frisch verheiratetes Liebespaar. Die Wirren des Angriffs und der Krieg im eigenen Land zerstören ihre Pläne und Träume. Sie wünschen sich nichts sehnlicher, als ihr Leben wieder aufzubauen. Die Last des Traumas in sich tragend, scheinen sie schier unlösbaren Aufgaben gegenüber zu stehen. Dennoch zeigen sie Liebe, Hilfsbereitschaft und Solidarität. Auch innerhalb der Gesellschaft werden Wunden sichtbar. Wie verändert sich das Zusammenleben unter den Bedingungen eines aufgezwungenen Krieges?
Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Gelegenheit, mit dem Regisseur Marcus Lenz über die Entstehung des Films und die Arbeit vor Ort ins Gespräch zu kommen.
Begleitprogramm zur Ausstellung Wechselausstellung 3. Etage
Verschenke- und Tauschmarkt für Saatgut und Pflanzen
Eintritt frei
In Kooperation mit dem Ökolöwen – Umweltbund Leipzig e. V.
Begleitprogramm zur Wechselausstellung „Übern Zaun – Gärten und Menschen“
Eintritt frei
Nehmen, geben, tauschen: Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, den Pflanzennachwuchs der Gartengemeinschaft des Stadtgartens Connewitz und anderer Saatgutvermehrer zu durchstöbern. Was gefällt, darf mitgenommen werden. Im Gegenzug können eigenes samenfestes Saatgut und auch Jungpflanzen gern zum freien Tausch oder zum Verschenken mitgebracht werden. Wichtig: Auch wer nichts beisteuern kann, ist willkommen und kann sich für den Garten oder Balkon mit Saaten ausstatten.
Direkt neben dem Tauschmarkt lädt die Wechselausstellung „Übern Zaun – Gärten und Menschen“ zu einem Besuch ein.
Film Saal
Film des Monats: Lonig & Havendel
Eintritt frei
Film des Monats
Lonig & Havendel
Mystik, D 2025, 116 Min, Regie: Claudia Tuyết Scheffel
Filmvorführung und Gespräch
Mit der Regisseurin Claudia Tuyết Scheffel und dem Filmkurator Dr. Andreas Kötzing (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, Dresden)
In der Reihe „Ein anderer Kino-Osten #2“
Eintritt frei
Um Schnee zu sehen und Deutsch zu lernen, zieht die junge Vietnamesin Trúc Lâm nach Sachsen, in einen kleinen Ort mitten im Erzgebirge. Hier verirrt sie sich in einem Bergwerk – und erwacht in einer Spiegelwelt, wo sie den Jungen Dúc kennenlernt, aber auch ihr Schicksal in die Hände eines mysteriösen Berggeists legen muss.
Claudia Tuyết Scheffel wurde 1995 als Tochter einer vietnamesischen Vertragsarbeiterin und eines ostdeutschen Vaters geboren und ist im Erzgebirge aufgewachsen. 2021 erschien ihr Roman „Scherben im Plateau“. Sie studierte Bildende Kunst mit Schwerpunkt Film an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. „Lonig & Havendel“ ist ihr Abschlussfilm, für den sie 2025 den Max Ophüls Preis bekam.
Buchvorstellung Saal
Raus aus der Spur. Silly und die DDR
Eintritt frei
Buchvorstellung
Mit Autor und Musikwissenschaftler Dr. Michael Rauhut (Universität Adger, Kristiansand/Norwegen)
Moderation: Ben Hänchen (Journalist, mdr Kultur)
Eintritt frei
Silly galten in der DDR als eine Klasse für sich. Ihre Songs hatten eine enorme Bildkraft, sie klangen international und fanden auch im Westen ein Publikum. Michael Rauhut zeichnet die außergewöhnliche Karriere der Band um Sängerin Tamara Danz anhand der fünf Amiga-Alben nach. Er erzählt die Emanzipationsgeschichte einer Rockgruppe, die sich Stück für Stück aus der Umklammerung des kulturpolitischen Apparats befreite und mit jeder Platte zu neuen künstlerischen Horizonten aufbrach. Bislang unveröffentlichte Archivdokumente und die Erinnerung der Beteiligten gestatten einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Die Veranstaltung bietet eine kurzweilige Präsentation, untermalt mit filmischen Fundstücken und Raritäten aus dem Deutschen Rundfunkarchiv.
Michael Rauhut, 1963 in Altdöbern (Lausitz) geboren, ist Musikwissenschaftler, Autor und Kenner der DDR-Musikszene. Er studierte von 1984 bis 1989 Musik- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1993 wurde er promoviert. Rauhut arbeitete und lehrte am Berliner Institut für zeitgeschichtliche Jugendforschung, am Institut für Musik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Seit 2008 ist er Professor für populäre Musik am Institut für Musik der Universität Agder in Kristiansand (Norwegen). Rauhut ist Autor, Herausgeber und Mitherausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Sachbücher zur Rockgeschichte der DDR. Er ist außerdem als Hörfunkjournalist und Filmautor tätig.
Audioguide
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