Veranstaltungen und Termine
Buchcover Wer hat Angst vor Deutschland, (c) Fischerverlage
Buchcover "Wer hat Angst vor Deutschland?", (c) Fischerverlage
Portraitfoto Andreas Rödder, (c) Bert Bostelmann
Portraitfoto Andreas Rödder, (c) Bert Bostelmann

Deutschland ist wirtschaftlich und politisch die stärkste Nation Europas. Doch heute wie vor 100 Jahren gilt es zwar als kultureller Schöngeist, oft aber auch als rücksichtsloser Kraftprotz. Der Historiker Andreas Rödder erzählt die Geschichte der zwiespältigen Gefühle, die ein starkes Deutschland bei den Nachbarn seit Ende des 19. Jahrhunderts erzeugt.
Wie kann es heute diesen Ängsten und Konflikten begegnen? Wie lassen sich deutsche Stärke und europäisches Gemeinwohl vereinbaren? Und wie kann Deutschland seine Stellung in Europa nutzen, um sich in der Welt zu positionieren?
Andreas Rödder geht nicht nur den historischen Ursachen des deutschen Dilemmas auf den Grund, sondern zeigt Wege, es in der aktuellen Lage aufzubrechen und der alten Wahrnehmungsfalle zu entgehen. 

Buchvorstellung und Diskussion mit dem Autor Prof. Andreas Rödder (Professor für Neueste Geschichte, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz), Dr. Norbert Röttgen MdB (Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages) und Prof. Hélène Miard-Delacroix (Professorin für Zeitgeschichte und Kultur Deutschlands, Universität Paris-Sorbonne)

Moderation: Michael Krons (phoenix)

Im Begleitprogramm zur aktuellen Wechselausstellung "Angst. Eine deutsche Gefühlslage?"

 

 

Unsere Dauerausstellung zeigt am historischen Ort, wie es zur Gründung der zwei deutschen Staaten und zum Bau der Berliner Mauer kommt, wie die Zoll- und Passkontrollen im Tränenpalast und die Überwachung am Grenzübergang Friedrichstraße funktionieren. Wie sieht der Alltag der Menschen in der DDR aus, und wie erleben sie die Wiedervereinigung?

Jeden ersten Freitag im Monat um 17 Uhr findet eine Begleitung durch die Ausstellung in Leichter Sprache statt. Um telefonische Anmeldung beim Besucherdienst, auch kurzfristig, wird gebeten.

Zur Ausstellung

Buchvorstellung und Gespräch mit Harald Hauswald und Christoph Dieckmann

Für ostdeutsche Rock-Fans fiel die Mauer nicht erst 1989, sondern bereits zwei Jahre zuvor. Plötzlich durften Welt-Stars aus dem Westen in Ost-Berlin auftreten. Hunderttausende junge Menschen aus der gesamten DDR strömten zusammen und feierten ihre Idole. Die unvergesslichen Konzerte von Bob Dylan im Treptower Park oder Bruce Springsteen auf der Radrennbahn in Weißensee blieben prägende Erfahrungen vieler, vor allem junger Menschen in der DDR.

Zwei der wichtigsten Chronisten der späten DDR erlebten diese legendären Rock-Wallfahrten hautnah mit. Der Fotograf und spätere Mitbegründer der Bildagentur Ostkreuz Harald Hauswald fing das begeisterte Publikum in atmosphärisch dichten Bildern ein und fotografierte die Musiker aus einer Nähe, die heute kaum mehr denkbar wäre. Eine Auswahl seiner Aufnahmen ist nun in dem Text-Foto-Buch „Like A Rolling Stone“ erschienen.

Ergänzt werden seine Bilder durch zeitgenössische Reportagen und einen aktuellen Essay des vielfach ausgezeichneten Publizisten „Zeit“-Journalisten Christoph Dieckmann, der über die politischen Hintergründe berichtet und anschaulich von der Freiheitskraft des Rock´n´Roll erzählt. Gemeinsam stellen beide Beteiligten ihr Buch im Gespräch vor. Eine Auswahl der eindrucksvollen Fotos ist ebenfalls zu sehen.

Sammlung
Zwei Hände in weißen Handschuhen halten eine kleine gelbe Pappschachtel mit der Aufschrift Buttermilchseife. Darunter liegen in einer Schublade weitere bunte Schachteln.

Wir sammeln Zeitgeschichte

Die Stiftung Haus der Geschichte sammelt Objekte, um Zeitgeschichte zu dokumentieren und auszustellen. Dazu gehören Gebrauchsgegenstände, Dokumente, Filme und andere Medien, Zeitschriften, Maschinen, Möbel, Textilien und vieles mehr.

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Mit dem Smartphone ins Museum

Erfahren Sie mehr zur deutschen Zeitgeschichte und zu ausgewählten Objekten in unseren Apps zu den Dauerausstellungen in Bonn und Berlin. Kurzfilme, Hörbeiträge, Spiele und Besucherinformation: Unsere Apps können Sie sowohl während des Museumsbesuchs als auch zu Hause benutzen.

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#OnThisDay

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Historische Ereignisse, Geburts- und Todestage von Personen der Zeitgeschichte, Tagesthemen: Mit #OnThisDay unter Geschichte Online erinnern wir täglich an Jahrestage und Denkwürdiges aus der Geschichte seit 1945. Klicken Sie sich schlau!

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Zwei Besucher werden am Infoschalter im Foyer des Hauses der Geschichte Bonn beraten

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