Aktuelles
MUSEUMSMAGAZIN

Neue Ausgabe

In der neuen Ausgabe dreht sich alles um die digitalen Angebote in unseren Museen: Social-Media-Events zum Mauerfall-Jubiläum, neue Ausstellungen zu den Themen „#DeutschlandDigital“ und „Selfie“ und unser Online-Zeitzeugenportal. Entdecken Sie mehr!

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Aktuelle Ausstellungen
Im linken Teil des Bildes sieht man eine Fotografie von Hans-Jürgen Burkard, das ein Kaltblut mit Tracht zeigt. Rechts steht der Fotograf.
Haus der Geschichte

In unserem Land

Fotografien von Hans-Jürgen Burkard

Zur Fotoausstellung

Bernd-Horst Sefzik, Berlin-Ost, Mai 1990
Museum in der Kulturbrauerei

Deutschland wird eins

Der Abbau der innerdeutschen Grenze

Zur Fotoausstellung

Besucher in der Ausstellung
Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

Angst

Eine deutsche Gefühlslage?

Zur Wechselausstellung

Kinder-Mercedes in der Ausstellung
Zeitgeschichtliches Forum

Purer Luxus

Zur Wechselausstellung

Zwei Liegestühle mit Handtüchern, eines vom Express, "Sorry, dieser LIegestuhl gehört heute mir!" und eines von der britischen Boulevardzeitung "The Sun", "I got to the pool before the Germans".
Haus der Geschichte

Very British

Ein deutscher Blick

Zur Wechselausstellung

Karikatur mit dem deutschen Michel vor einer Porträtreihe der deutschen Kanzlern und einem leeren Rahmen am Ende.
Haus der Geschichte

Zugespitzt

Kanzler in der Karikatur

Zur Wechselausstellung

Zeitgeschichtliches Forum

DDR-Comic "Mosaik"

Dig, Dag, Digedag

Zur Ausstellung

Veranstaltungen und Termine
Daniel Kosthorst © Punctum Schmidt

Kurze Ausstellungsbegleitung und Gespräch
Mit Dr. Daniel Kosthorst (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig)

DDR, das heißt: Deutsche Demokratische Republik. Der 1949 gegründete Teilstaat im Osten Deutschlands beanspruchte für sich, eine Demokratie zu sein. Zu einer Demokratie gehört zuerst die Gewaltenteilung, durch die Parlament, Regierung und Justiz voneinander unabhängig sind und sich gegenseitig kontrollieren. Auch eine freie Öffentlichkeit gehört zur Demokratie, weshalb die Medien oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet werden. Ging die Staatsgewalt in der DDR vom Volk aus? Wie stand es mit der Gewaltenteilung? Welche Rolle spielten Presse und Rundfunk?

Informationen zur Veranstaltungsfotografie
 

Buchcover "Sonnenfinsternis"
Buchcover "Sonnenfinsternis"
Foto Ilja Richter: Hannes Caspar
Foto Ilja Richter: Hannes Caspar

Lesung: Ilja Richter (Schauspieler und Autor)

Im Gespräch: Prof. Dr. Helmuth Kiesel (Literaturwissenschaftler und Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Heidelberg) mit Prof. Dr. Harald Biermann (Historiker und Direktor Kommunikation im Haus der Geschichte)

„Sonnenfinsternis“ von Arthur Koestler gilt als einer der großen politischen Romane des 20. Jahrhunderts und als bedeutendes Werk der deutschsprachigen Exil-Literatur. Der Journalist Arthur Koestler, geboren 1905 in Budapest, schrieb das Buch 1938–1940 im Pariser Exil, nachdem er dem Kommunismus unter dem Eindruck der „Moskauer Prozesse“ den Rücken gekehrt hatte. Vor seiner Flucht vor den Deutschen nach London ließ er eine englische Übersetzung anfertigen, die unter dem Titel „Darkness at Noon“ in der angelsächsischen Welt zum Bestseller wurde. Auf Deutsch existierte bislang nur eine Rückübersetzung aus dem Englischen, da das deutsche Originalmanuskript als verschollen galt.

Koestler erzählt in „Sonnenfinsternis“ als einer der Ersten von der politischen Verfolgung unter Stalin. Seine Hauptfigur Nikolas Salmanowitsch Rubaschow, ein ehemals hoher Parteikader und Revolutionär der ersten Stunde, wird von der Geheimpolizei verhaftet, der „Konterrevolution“ beschuldigt und schließlich hingerichtet. Hellsichtig entlarvt Koestler die Methoden der kommunistischen Schreckensherrschaft, nimmt aber auch Anleihen an den Nationalsozialismus, weswegen sein Werk im Grunde antitotalitären Charakter hat.

2015 wurde das Originalmanuskript in der Züricher Zentralbibliothek wiederentdeckt. Die Wiederauflage, aus der der Schauspieler Ilja Richter liest, macht nun erstmals diese Urfassung zugänglich und eröffnet neue Perspektiven auf seine Entstehungs- und Wirkungsgeschichte.

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Sammlung
Zwei Hände in weißen Handschuhen halten eine kleine gelbe Pappschachtel mit der Aufschrift Buttermilchseife. Darunter liegen in einer Schublade weitere bunte Schachteln.

Wir sammeln Zeitgeschichte

Die Stiftung Haus der Geschichte sammelt Objekte, um Zeitgeschichte zu dokumentieren und auszustellen. Dazu gehören Gebrauchsgegenstände, Dokumente, Filme und andere Medien, Zeitschriften, Maschinen, Möbel, Textilien und vieles mehr.

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AudioGuides
Frau mit Smartphone

Mit dem AudioGuide durch die Ausstellung

Zu Hause, unterwegs oder während des Museumsbesuchs: Mit unseren kostenlosen AudioGuides können Sie sich online jederzeit durch unsere Ausstellungen führen lassen. Probieren Sie die Hörführungen aus und erfahren Sie mehr zur deutschen Zeitgeschichte.

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Ansprechpartner
Zwei Besucher werden am Infoschalter im Foyer des Hauses der Geschichte Bonn beraten

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