Zentrale Veranstaltung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus:
Holocaust-Überlebende Tova Friedman und Staatsminister Wolfram Weimer im Tränenpalast
Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust lädt die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland am Montag, den 26. Januar 2026, zu einem besonderen Zeitzeugengespräch in den Berliner Tränenpalast ein. Die Holocaust-Überlebende Tova Friedman wird gemeinsam mit ihrem Enkel Aron Goodman über ihre persönlichen Erfahrungen im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und ihre heutige Arbeit gegen das Vergessen sprechen. Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien, wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen.
Tova Friedman, geboren 1938 in Gdingen/Gdynia nahe Danzig in Polen, gehört zu den jüngsten Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Mit nur fünf Jahren entging sie dem Tod in der Gaskammer vermutlich aufgrund eines technischen Defekts. Bei den Todesmärschen im Januar 1945 gelang es ihr schließlich, sich zwischen Leichen zu verstecken. Nach dem Krieg emigrierte die Familie in die USA, sie wurde dort eine erfolgreiche Therapeutin.
Heute, im Alter von 87 Jahren, nutzt sie gemeinsam mit ihrem Enkel Aron Goodman soziale Medien, um die Erinnerung an die Shoah wachzuhalten: Ihr gemeinsamer TikTok-Kanal erreicht über 500.000 Menschen weltweit. Dort informiert sie über den Holocaust, beantwortet Fragen junger Menschen und leistet so einen besonders wertvollen Beitrag zur intergenerationalen Erinnerungsarbeit.
„Es ist uns eine besondere Ehre, Tova Friedman und Aron Goodman am Vorabend des 27. Januars in Berlin begrüßen dürfen“, erklärt Stiftungspräsident Prof. Dr. Harald Biermann. „Ihr erfolgreiches Engagement zeigt, dass Zeitzeugenschaft heute neue Wege gehen muss, um junge Menschen in ihrer Lebensrealität zu erreichen.“
Staatsminister Wolfram Weimer betont:
„Tova Friedmans Lebensgeschichte mahnt uns, die Freiheit und Würde des Einzelnen niemals als selbstverständlich zu nehmen. Dass sie gemeinsam mit ihrem Enkel über moderne digitale Wege junge Menschen erreicht, ist ein beeindruckendes Beispiel für eine lebendige Erinnerungskultur, die nicht im Gestern verharrt, sondern aktiv unsere demokratische Gegenwart verteidigt.“
PROGRAMM
BEGRÜßUNG
Prof. Dr. Harald Biermann, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte
GRUßWORT
Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien
GESPRÄCH (in englischer Sprache)
Tova Friedman und Aron Goodman
moderiert von Dr. Simone Mergen, Abteilungsdirektorin Bildung und Publikumsservice, Stiftung Haus der Geschichte
EMPFANG
Im Anschluss laden wir Sie zu einem gemeinsamen Austausch bei einem Umtrunk ein.
- Datum: Montag, 26. Januar 2026, 18.30 Uhr
(Einlass ab 18:00 Uhr) - Ort: Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße, Reichstagufer 17,10117 Berlin
Weitere Hinweise:
- Das Gespräch wird in englischer Sprache geführt.
- Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Der Zugang erfolgt ausschließlich
für geladene Gäste und akkreditierte Pressevertreter und -vertreterinnen. - Die Veranstaltung ist presseöffentlich bis zum Empfang.
Medienvertreterinnen und -vertreter sind nach Anmeldung herzlich willkommen.
Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen und begrenzter Kapazitäten ist eine Akkreditierung bis zum 22. Januar 2026 unter presse-berlin(at)hdg.de erforderlich.
Eine Veröffentlichung der Fotos ist nur im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Ausstellung und unter Angabe des Copyright-Hinweises zulässig. Für höher aufgelöste Vorlagen wenden Sie sich bitte an den oben genannten Ansprechpartner.
Tova Friedman und Aron Goodman im Gespräch mit Dr. Simone Mergen
Foto: Stiftung Haus der Geschichte/Stephan Klonk
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Prof. Dr. Harald Biermann eröffnet die Veranstaltung mit Tova Friedman
Foto: Stiftung Haus der Geschichte/Stephan Klonk
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Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hält anlässlich der Veranstaltung ein Grußwort
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Aron Goodman und Tova Friedman beantworten Fragen aus dem Publikum
Foto: Stiftung Haus der Geschichte/Stephan Klonk
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Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, Aron Goodman, Tova Friedman, Dr. Simone Mergen und Prof. Dr. Harald Biermann im Tränenpalast
Foto: Stiftung Haus der Geschichte/Stephan Klonk
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Tova Friedman berichtet von ihrer Befreiung aus dem Konzentrationslager Auschwitz
Foto: Stiftung Haus der Geschichte/Stephan Klonk
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Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hielt anlässlich des Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ein Grußwort
Foto: Stiftung Haus der Geschichte/Stephan Klonk
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Die Veranstaltung mit Tova Friedman fand im Tränenpalast statt
Foto: Stiftung Haus der Geschichte/Stephan Klonk
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