Haus der Geschichte erhält Erinnerungsstücke der im Ukrainekrieg gefallenen Kampfsanitäterin Savita Wagner

Am Mittwoch, 11. Februar, um 11 Uhr übergibt Ursula Wagner, Mutter der in der Ukraine gefallenen Kampfsanitäterin Savita Wagner, offiziell persönliche Objekte ihrer Tochter an die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Zu diesem besonderen Termin möchten wir Sie gerne einladen. 

Savita Diana Wagner (* 21. Juni 1987 in Bonn; † 31. Januar 2024 bei Makijiwka zwischen Lyman und Swatowe), ging nach Beginn des russischen Angriffskrieges als Freiwillige in die Ukraine, um dort humanitäre Hilfe zu leisten. Dort diente sie als Sanitäterin in der ukrainischen Armee und kam im Einsatz ums Leben.

Die Objekte – darunter das Fronttagebuch von Savita Wagner, ihre Feldjacke sowie ihr Gefechtshelm – werden in den kommenden Wochen im Heute-Zeitraum der neuen Dauerausstellung „Du bist Teil der Geschichte. Deutschland seit 1945“ präsentiert. Sie ergänzen die Sammlung des Hauses zum Krieg in der Ukraine.

Die Objekte stehen für eine besondere Form persönlicher Unterstützung und des Helfens. Sie sind Ausdruck von Einsatz und Mut und geben – insbesondere über das Fronttagebuch – einen unmittelbaren Einblick in das Geschehen vor Ort. Als persönliche Chronik des Krieges aus der Perspektive von Savita Wagner ergänzen sie die bereits gezeigten Objekte der AP-Journalisten Mstyslav Chernov und Evgeny Maloletka, die als letzte Pressevertreter aus dem besetzten Mariupol berichteten.

Im Anschluss an die Objektübergabe besteht die Möglichkeit zu Gesprächen mit Ursula Wagner, Prof. Dr. Harald Biermann, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte, und Dr. Manfred Wichmann, Sammlungsdirektor der Stiftung.

Anmeldung zum Pressegespräch im Haus der Geschichte in Bonn bis 9. Februar per E-Mail an schuler(at)hdg.de. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Weitere Termine im Rahmen der Dauerausstellung „Du bist Teil der Geschichte. Deutschland seit 1945“:

Sammeln - von der Straße ins Museum, präsentiert im „Heute“  

Wie kommen Objekte ins Museum? Warum sind manche Dinge spannend für die Sammlung, andere nicht? Was präsentiert das Haus der Geschichte in seinem neuen Geschichtslabor „Heute“? Am Donnerstag, 5. Februar, um 16 Uhr gibt Sammlungsdirektor Manfred Wichmann einen Einblick hinter die Kulissen. 

 

Jürgen Nimptsch als Konrad Adenauer im Haus der Geschichte

150 Jahre Konrad Adenauer: Der junge Konrad Adenauer (Dirk Pütz) und sein himmlisches Pendant (Jürgen Nimptsch) aus dem aktuellen „Divertissementchen besuchen am Samstag, 7. Februar, ab 15 Uhr das Haus der Geschichte.

Medienanfragen richten Sie bitte an
Pressereferentin
Katja Schuler
Telefon:  0228 9165-109 Fax: