Wortskulptur "FREIHEIT", Hüseyin Arda

Online-Tagebuch

Hinter den Kulissen

der Dauerausstellung

Wie entsteht eine neue Dauerausstellung? In Videos, Bildern und Interviews zeigen wir Ihnen, wie wir die Mammutaufgabe gemeistert haben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in "Unsere Geschichte. Demokratie und Diktatur nach 1945".

5. November: Wir feiern unsere neue Ausstellung!

Rund 2.000 Exponate, 9 Monate Umbauzeit und ganz viel Teamarbeit: Unsere neue Dauerausstellung ist eröffnet. Im Video erzählen einige Kollegen, wie es ist bei so einem Riesenprojekt mitzuarbeiten und worauf sie sich in der neuen Dauerausstellung am meisten freuen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die sächschische Staatsministerin Eva-Maria Stange haben nach einem Rundgang mit Stiftungspräsident Hans Walter Hütter und Direktor Jürgen Reiche unsere Dauerausstellung wiederöffnet. Wir freuen uns auf die Reaktionen der Besucherinnen und Besucher und einen regen Meinungsaustausch. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie!

Jürgen Reiche und Monika Grütters in der Ausstellung
Besucher in der Ausstellung
Monika Grütters und Eva-Maria Stange an einer Zeitzeugen-Station
Besucher im Bereich Arbeitsalltag in der DDR
Besucher informieren sich über den Arbeitsalltag in der DDR
Zwei Männer schauen sich die Ausstellung an.

4. November: Letzte Handgriffe

Volontärin Sara Sponholz bringt die letzten Objekte an ihren Platz. Sie hat in der Dauerausstellung unter anderem an den Themen Widerstand und alternative Kulturszene in der DDR gearbeitet.  

Die Rotunde wird vermessen

3. November: Millimeterarbeit

Einen Film an eine runde Wand bringen? Gar nicht so einfach. Mit technischer Präzision wird die Halb-Rotunde in unserer Dauerausstellung vermessen. Bald gibt es hier eine multimediale Projektion mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Leipzig zu sehen!  

2. November: Der Countdown läuft

Einige Objekte verstecken sich noch unter Schutzpapier: Noch lässt sich nur erahnen, worum es hier geht. 

Ausstellungsbeleuchtung

1. November: Es werde Licht

Von der Decke bis in die Ausstellungsvitrinen wird die gesamte Beleuchtung erneuert. Ab Dienstag erstrahlen unsere Objekte in der neuen Dauerausstellung.

Unsere Restauratorin bereitet den Herrenkimono vor

31. Oktober: Sushi in Suhl

Restauratorin Susan Freytag befestigt einen Stoffgürtel an einem Herrenkimono. Dieser sogenannte Yukata stammt aus dem ersten japanischen Restaurant in der DDR. Waren Sie auch einmal im "Waffenschmied" zu Gast? 

30. Oktober: Riesenprojekt für alle

Unser Stiftungspräsident Hans Walter Hütter verrät im Interview, wie es klappt, eine Dauerausstellung in nur neun Monaten komplett zu erneuern.

Die Objektdisposition bestückt einen Stahlschrank mit Aktenordnern

29. Oktober: Ordnung muss sein

Unsere Objektdisposition arbeitet mit einem Team aus Restauratoren auf Hochtouren, um die letzten Objekte in die Ausstellung zu bringen. Sie bestücken einen Stahlschrank aus der DDR mit Aktenordnern.   

Unsere Besucherbegleiter bereiten sich auf Begleitungen durch die neue Dauerausstellung vor

28. Oktober: Ausstellung in Begleitung

Ab dem 13. November 2018 bieten wir wieder buchbare Gruppenbegleitungen in unserer neuen Dauerausstellung an. Während um sie herum noch fleißig gewerkelt wird, bereiten sich unsere Gruppenbegleiter bereits darauf vor, bald mit Ihnen „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ zu erkunden.

26. Oktober: Erzählungen von Zeitzeugen

Hoffnung und Sorge: Zeitzeuginnen und Zeitzeugen teilen ihre persönlichen Erfahrungen mit der deutschen Wiedervereinigung und der Zeit danach in unserer neuen Dauerausstellung. Digitaldirektorin Dr. Ruth Rosenberger erklärt, warum diese Interviews so wichtig sind.

Christina Dresen testet die Monitore

25. Oktober: Technik im Test

Ob Nachrichten, Zeitzeugenberichte oder Filmausschnitte aus Ost und West: Auf vielen großen und kleinen Monitore gibt es ergänzende Informationen zu unseren Objekten. Damit demnächst alles rund läuft, testet Medieningenieurin Christina Dresen die Bildschirme nochmals gründlich, bevor sie in die Ausstellung kommen. 

24. Oktober: Ein Zeichen der Solidarität

Ein kleines Objekt mit einer großen Geschichte: Henrike Girmond ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in unserem Museum. Der Alltag in der DDR ist ihr Thema in der neuen Dauerausstellung. Die Geschichte eines kleinen Papierkranichs hat sie dabei besonders beeindruckt. Was es mit diesem Objekt auf sich hat, erfahren Sie im Video.

Marie Mohnhaupt packt die Objekte aus
Das Paket enthält eine Zeitschrift und Streichhölzer
Unsere Rechercheurin packt einen Kinderbauhelm aus
Viele verschiedene Objekte sind in dem Paket enthalten

23. Oktober: Unboxing im Museum

Wir haben Post! Rechercheurin Marie Mohnhaupt packt ein Paket mit Objekten aus und überprüft sie. Einige von ihnen kommen in unsere Dauerausstellung, andere werden zunächst im Depot aufbewahrt. Klicken Sie sich durch die Galerie!

Fotograf Stefan Hoyer fotografiert das Klassenzimmer

22. Oktober: Objekte im Kasten

Die Umbauarbeiten sind noch im vollen Gange, aber die ersten Ausstellungs-Installationen werden bereits professionell dokumentiert. In diesem Klassenzimmer aus der DDR stellen wir das Thema Wehrerziehung in der Schule dar.  

Dr. Jürgen Reiche mit Thomas "Monster" Schoppe vor der Installation "FREIHEIT" von Hüseyin Arda

19. Oktober: Kultrocker im Museum

Thomas „Monster“ Schoppe, Mitglied der Klaus Renft Combo, hat uns einen Besuch abgestattet. Unser Direktor Dr. Jürgen Reiche zeigt ihm die Installation „FREIHEIT“ in unserer neuen Dauerausstellung. Ab dem 6. November können Sie hier Platz nehmen. 

18. Oktober: Verkleidete Objekte

Autos, Gemälde, Statuen, und, und, und: Viele kleine und große Objekte sind in den letzten Woche bei uns angekommen. Was wird hier wohl angeliefert?  

Der Zeitungskiosk Typ K 600
Erster Testaufbau bevor die „richtigen“ Zeitungen kommen
Die linke Schaufensterseite des Kiosks

17. Oktober: Von Atze bis Sybille

Probeauftritt der Zeitschriften: Bevor wir eine Auswahl von historischen Originalen im Kiosk präsentieren, wird erstmal mit Ausdrucken gearbeitet. Wir testen, welche Zeitschrift wo am besten aussieht. Können Sie schon erahnen welches Thema eine zentrale Rolle im Kiosk spielen wird? Klicken Sie sich durch die Galerie!    

16. Oktober: Militärische Gewalt in der DDR

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter kümmert sich Dr. Daniel Kosthorst in unserer neuen Dauerausstellung um 450 Objekte aus dem Zeitraum 1945 bis 1960. Sein größtes Objekt ist eine Panzerabwehrkanone, die beim Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR zum Einsatz kam. Mehr erfahren Sie im Video.

15. Oktober: Der Wartburg ist da

In Bonn restauriert, jetzt geht es in unsere neue Ausstellung: Der Wartburg 311, ab 1962 als Wartburg 1000 erhältlich. Sogar im Westen findet er Abnehmer. In der DDR ist die fortschrittliche "Limousine de Luxe" jedoch teuer und nur schwer zu bekommen.

Restauratorin Julia Höhler-Brockmann
Die Fensterdichtungen aus Gummi werden restauriert
Philip Mandrys entfernt Rost mit der Drahtbürste
Philip Mandrys kittet einen Lackschaden
Der restaurierte Wartburg 311
Philip Mandrys verlädt den Wartburg

14. Oktober: Europäischer Tag der Restaurierung

Restauratoren haben im Museum eine zentrale Aufgabe. Sie erhalten unsere Objekte und restaurieren sie für Ausstellungen. Philip Mandrys und Julia Höhler-Brockmann haben zum Beispiel den Wartburg 311 für unsere neue Dauerausstellung restauriert. Klicken Sie sich durch die Galerie!

Die Dauerausstellung im Panorama

12. Oktober: Wände ohne Ende

Der Ausstellungsaufbau schreitet voran. Die ersten farbigen Wände lassen erahnen, wo es in Zukunft im Museum für Sie lang geht. 

Der Trabant auf dem Weg in die Ausstellung

11. Oktober: Ein Trabant auf der Mauer

Ein himmelblauer Trabant ist auf dem Weg zu uns in die Ausstellung. Über eine Hebebühne gelangt er ins Museum, um anschließend seinen Platz auf einem Stück der Berliner Mauer einzunehmen. 

Das Objekt wird ausgeleuchtet
Die Büste von Karl Marx wird fotografiert
Erich Honeckers Buchschränkchen wird ausgeleuchtet
Das Drehschränkchen wird fotografiert

10. Oktober: Objekte im Rampenlicht

Während des Umbaus werden unsere Objekte nicht nur restauriert und transportiert, sondern auch professionell fotografiert. Unser Fotograf lichtet diese Büste von Karl Marx und ein Drehschränkchen mit Buchattrappen und Geheimfächern von Erich Honecker ab. Dann kommen sie an ihren angestammten Platz in der Dauerausstellung. Klicken Sie sich durch die Galerie!

8. Oktober: Mit Leidenschaft am Werk

Einen alten Wartburg für die neue Ausstellung herrichten? Kein Problem für unseren Automobilrestaurator Philip Mandrys! Wir haben ihm bei seinen Arbeiten in der Bonner Restaurierungswerkstatt über die Schulter geschaut.

 

 

4. Oktober: Objekte in Bewegung

Rund 2000 Objekte haben unsere Dauerausstellung verlassen. Was mit ihnen in der Zwischenzeit passiert, wie neue Objekte zu uns in Museum kommen und welche besonderen Maßnahmen unsere Schwergewichte benötigen, erklären Ihnen unsere leitende Objektdisponentin Kerstin Langwagen und unsere Dokumentationssachbearbeiterin Jana Piontek. 

1. Oktober: DDR-Alltag an der Wand

Aus dem Depot an die Wand: 1 Meter 50 hoch und über vier Meter breit ist das Gemälde von Schülern aus Chemnitz. Nachdem unsere Restauratorin das Gemälde entstaubt und mit Farbe ausgebessert hat, befestigen wir es im Museum an der Wand.  

Geschütze Objekte in der Dauerausstellung

27. September: Highlight-Objekte inkognito

Die ersten Objekte haben ihre Plätze in der neuen Dauerausstellung gefunden. Um sie herum wird noch fleißig gewerkelt. Ein spezielles Verpackungsmaterial schützt sie vor Staub bis sie im November der Öffentlichkeit präsentiert werden.

24. September: Arbeit im Wandel der Zeit

Iris Benner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zeitgeschichtlichen Forum. In unserer neuen Dauerausstellung widmet sie sich der Zeit nach 1989. Im Video erläutert sie die tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen nach der Wiedervereinigung am Beispiel der Firma Präwema aus dem sächsischen Vogtland. 

Der Reichsadler mit herausgeschlagenem Hakenkreuz

20. September: Ein Reichsadler aus Sandstein

Dieser Reichsadler aus Stein stammt aus einer Kaserne in Euskirchen. Belgische Soldaten schlagen im Jahr 1945 das zugehörige Hakenkreuz heraus. Die über eine Tonne schwere Steinmetzarbeit wird mit einem Skulpturenheber an ihren Platz im Ausstellungsbereich zum Jahr 1945 gebracht. 

Das Propagandaschild wird für die Ausstellung vorbereitet

17. September: Mit Pinsel und Farbe

In der Restaurierungswerkstatt werden mit einem Pinsel abgeplatzte Farbstellen auf einem Propagandaschild ergänzt. Es war beim IX. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei der DDR im Mai 1976 im Einsatz.   

Unsere Dauerausstellung im Panorama

13. September: Es füllt sich

Ein neuer Boden, erste Wände und noch eine ganze Menge Arbeit: Langsam nimmt die Gestaltung unserer neuen Dauerausstellung Form an. Zum Schutz der Objekte werden bereits die Fenster abgedunkelt. 

10. September: Ein Strahltriebwerk auf Reisen

In der DDR entstehen ab 1955 in Dresden Flugzeuge. Hier sehen Sie das Strahltriebwerk „Pirna 014“. Es kommt in einem Prototyp des Passagierflugzeugs 152 zum Einsatz. Die Flugzeugproduktion in der DDR wird 1961 eingestellt. Das Verkehrsmuseum in Dresden stellt es uns für unsere neue Dauerausstellung zur Verfügung.

Eine Statue wird in unserem Depot restauriert

6. September: Mit Fingerspitzengefühl

Eine Statue aus Metall wird konservatorisch behandelt. Ein Restaurator füllt und versiegelt einen Riss am Rücken. Das Kunstarchiv Beeskow stellt uns die Statue für unsere neue Dauerausstellung zur Verfügung. 

Der Schriftzug wird im Depot des Zeitgeschichtlichen Forums restauriert
Sorgfältig wird der Schriftzug begutachtet
Unsere Restauratorin reinigt sorgfältig den Schriftzug
Das Kulturhaus Ernst Thälmann in Braunsbedra

3. September: Kulturhaus auf dem Tisch

Im Depot wird der Schriftzug "Kulturhaus Ernst-Thälmann" für die Dauerausstellung vorbereitet. Nach einer ersten Reinigung wird die Oberfläche konserviert. Der Schriftzug stammt vom ehemaligen Kulturhaus in der Stadt Braunsbedra in Sachsen-Anhalt. Klicken Sie sich durch die Bilder-Galerie!

30. August: Ein Flugzeug auf der Wand

Illustrator Swen Papenbrock lässt eine weiße Wand in unserer neuen Dauerausstellung mit seiner farbigen Illustration erstrahlen. Wir haben seine Arbeit von der leeren Wand bis zum fertigen Bild im Video festgehalten.

Fotograf Harald Kirschner im Interview

27. August: Zeitzeugen teilen ihre Erinnerungen

Über 40 Menschen kommen in unserer neuen Dauerausstellung zu Wort. Der Fotograf Harald Kirschner ist einer von ihnen. Er berichtet über seinen "Alltag in der DDR" und das Leben in der Großwohnsiedlung Grünau im Westen der Stadt Leipzig. 

23. August: Der Barkas darf bleiben

2350 Kilogramm wiegt der Gefangenentransportwagen Barkas B 1000. Das ist viel zu schwer, um ihn aus unserer Dauerausstellung zu räumen. Der in der DDR gefertigte Eintonner darf also während der Umbauarbeiten in der Ausstellung bleiben. Wir haben einen gut geschützten Platz für ihn gefunden. 

Unsere leere Dauerausstellung im Panorama

20. August: Alles muss raus

Wir haben uns alle ins Zeug gelegt und fast alle Objekte aus der Dauerausstellung weggeräumt. Unser Ausstellungsraum ist nun wie leer gefegt. Der alte Boden, die Lampen, die Ausstellungsmöbel - alles musste raus. 

 

 

Während des Umbaus bleibt unsere Dauerausstellung geschlossen

16. August: Was passiert bis zur Wiedereröffnung?

Wir erneuern unsere Dauerausstellung vollständig. Deshalb haben wir seit dem 29. Januar geschlossen. Die meisten Objekte haben die Dauerausstellung verlassen und die Bauarbeiten sind in vollem Gange. Hier zeigen wir Ihnen, was bis zur Wiedereröffnung passiert.