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Mai 2021
Cover des Romans "Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau"
Buchcover, Galiani Berlin
Porträtfoto des Romanautors Björn Stephan
Autor Björn Stephan, Foto: Mario Wezel
Porträtfoto der Moderatorin Doreen Reinhard
Moderatorin Doreen Reinhard, Foto: Frauke Thielking

Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau
Lesung und Gespräch zum gleichnamigen Roman mit Björn Stephan (Autor) und Doreen Reinhard (Journalistin, Moderation)
In Kooperation mit dem Verlag Galiani Berlin 

Seitdem er klar denken kann, und das ist im Sommer 1994 erst seit einigen Monaten der Fall, sammelt Sascha Labude, ein etwas verträumter 13-Jähriger, einzigartige Wörter. Wie zum Beispiel Ling, ein Wort, das aus China stammt und das Geräusch beschreibt, wenn zwei Jade-Steine aneinanderschlagen. Dabei gibt es in Klein Krebslow, der Plattenbausiedlung, in der Sascha aufwächst, eigentlich nur Beton und ein paar Kiesel. Und auch sonst ist Saschas Leben relativ ereignislos, sofern man außer Acht lässt, dass das alte Land untergegangen und Saschas Vater verstummt ist, und dass die Pawelkes, die scheußlichsten Schläger der Siedlung, im selben Aufgang wohnen wie er.
Die Plattenbau-Tristesse verändert sich schlagartig, als Juri, ein geheimnisvolles Mädchen, das alles über die Sterne und die Entstehung des Universums zu wissen scheint, auftaucht. Mit ihr stürzt sich Sascha in einen Sommer, der mit großen Gefühlen beginnt und mit einer noch größeren Katastrophe endet. 
Ein Debütroman voller Einfühlungsvermögen, Witz und Melancholie. Ein Buch über Freundschaft, Heimat und ihre Veränderungen in der Zeit nach 1989.

Link zur Zoom-Lesung: https://zoom.us/j/94700709339

Björn Stephan, geboren 1987 in Schkeuditz, hat in Berlin Geschichte und Politikwissenschaft studiert und wurde an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg ausgebildet. Als Reporter schreibt er für die ZEIT und für das SZ-Magazin. Seine Reportagen wurden vielfach ausgezeichnet. 

Doreen Reinhard, geboren in Dresden und bis heute in der Stadt verwurzelt. Seit 2008 freie Journalistin. Porträts über Menschen mit all ihren Möglich- und Unmöglichkeiten, Reportagen von den seltsamsten Plätzen in Ostdeutschland. Dabei gern Pfadfinderin für all jene, die den Osten nicht so richtig verstehen.

 

Porträtfoto der Autorin
Susanne Oesterreich, Foto: Maria Stiehler
Cover des Buches von Susanne Oesterreich
Buchcover, Leipziger Universitätsverlag
Porträtfoto Moderatorin
Katharina Severa, Foto: privat

„Requisit moderner Weiblichkeit. Die Frauenhose in der Bundesrepublik Deutschland und DDR (1949 – 1975)“ 
Buchvorstellung mit der Autorin Susanne Oesterreich und der Literaturbloggerin Katharina Severa (dielesendekaethe, Moderation)

Darf die Dame eine Hose tragen, wenn sie am Abend Gäste empfängt? Oder beim Einkaufsbummel? Oder gar beim Besuch im Restaurant? Noch vor 50 Jahren konnten diese Fragen sowohl in der Bundesrepublik als auch in der DDR zum Politikum werden. Während westliche Modetrends längst ihren Siegeszug angetreten hatten, wurden Frauen bis in die 1970er Jahre hinein mancherorts des Raums verwiesen, wenn sie gegen die geltende Rock-Etikette verstießen.
Die Leipziger Autorin Susanne Oesterrreich hat den konfliktträchtigen Einzug der Hose in die europäische Damenmode verfolgt. Einst Symbol für Männlichkeit und gesellschaftliche Vormachtstellung, avancierte sie in den Nachkriegsjahrzehnten zum Ausdruck moderner Weiblichkeit. Die Autorin spricht über bröckelnde Rollenbilder und Modediktate, bringt zeitgenössische Abbildungen und Stimmen zur „Hosenfrage“ mit. Statements aus dem modebewussten Publikum sind erwünscht.
Livestream: www.youtube.com/c/StiftungHausderGeschichte

Susanne Oesterreich hat Germanistik und Kulturwissenschaften studiert. Während ihrer Promotion war sie als Kuratorin am Deutschen Genossenschaftsmuseum in Delitzsch sowie als freie Mitarbeiterin in verschiedenen Agenturen der Leipziger Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Seit 2018 ist sie Geschäftsführerin der Agentur INSEL + MEILE Museumskulturen, deren Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Ausstellungskonzeption und Museumsberatung liegen.

Katharina Severa, geboren in Heidelberg, studierte Lehramt in Heidelberg, dann Übersetzungswissenschaft in Leipzig. Sie war in Australien, Spanien und Mexiko unterwegs und arbeitet heute als Korrektorin, Lektorin und Übersetzerin für Deutsch, Englisch und Spanisch. Als @dielesendekaethe bloggt sie über aktuelle Literatur und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet.

 

Buchstabenwürfel zeigen gleichzeitig die Worte Fake und Fakt
Fakt oder Fake?
Fake-News-Ticker. Es werden Informationen mit den Überbegriffen Hass, Populismus und Rasissmus gedruckt.
Fake-News-Ticker, Karikatur: Kostas Koufogiorgos

„(Des-)Informationsgesellschaft? Wie „Fake News“ die EU bedrohen“  

Gespräch mit Lutz Güllner (Leiter Strategische Kommunikation, Europäischer Auswärtiger Dienst), Dr. Gesine Märtens (Staatssekretärin, Sächsisches Staatsministerium für Justiz, Demokratie, Gleichstellung und Europa), Kamil Mikulski (Analyst und Projektmanager, European Cybersecurity Forum, Kosciuszko Institute) und Jacques Pezet (Journalist, Libération)

Moderation: Prof. Dr. Eckart Stratenschulte (Politikwissenschaftler)

In Kooperation mit dem Europa-Haus Leipzig e. V. – Europe Direct Informationszentrum, dem Institut français Leipzig, dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig und der Stadt Leipzig

Link zum Gespräch: https://zoom.us/j/99974939373

Bewusste Falschinformationen sind ein altbekanntes Instrument politischer Stimmungserzeugung. In der global vernetzten Welt verbreiten sie sich rasant. Eine besondere Bedrohung stellen digitale Desinformationskampagnen dar. Plattformen wie Twitter, Facebook und Gruppen in Messenger-Diensten bieten neue Informationsmöglichkeiten. Nicht selten findet man dort sogenannte Fake News. Die EU-Taskforce „EUvsDisinfo“ hat seit 2015 tausende Fälle von Falschinformationen erkannt, die zur Destabilisierung der Europäischen Union beitragen sollten – bis hin zur Gefährdung der inneren und äußeren Sicherheit.

Der Umgang mit diesem Thema ist eine europäische Herausforderung, der sich die Mitgliedsstaaten auf ihre Art stellen. Wie können sich Bürgerinnen und Bürger vor Desinformation schützen? Einige dieser Ansätze möchten wir im Rahmen des 27. Leipziger Europaforums mit europäischen Gästen vorstellen und mit Ihnen diskutieren.

 

Juni 2021
Buchcover 'Gespaltene Nation? Einspruch!'
Buchcover, NZZ libro Schwabe Verlagsgruppe
Porträt des Autors Prof. Dr. Dr. h. c Karl-Heinz Paqué
Prof. Dr. Dr. h. c Karl-Heinz Paqué, Foto: privat
Porträt des Autors Prof. Dr. Dr. h. c. Richard Schröder
Prof. Dr. Dr. h. c. Richard Schröder, Foto: privat

„Gespaltene Nation? Einspruch! 30 Jahre Deutsche Einheit“  
Leipzig liest extra: Buchvorstellung und Gespräch mit den Autoren Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Heinz Paqué und Prof. Dr. Dr. h. c. Richard Schröder  
Moderation: Harald S. Liehr (Historiker)
In Kooperation mit NZZ Libro/Schwabe Verlagsgruppe

www.youtube.com/c/StiftungHausderGeschichte

Zwei politische Größen aus Ostdeutschland und Westdeutschland legen gemeinsam eine Streitschrift vor. Sie argumentieren gegen die zurzeit häufig vorgebrachte Behauptung, die Deutsche Einheit sei gescheitert, weil sie eine gespaltene Gesellschaft hervorgebracht habe. In ihrem Buch zeigen Karl-Heinz Paqué und Richard Schröder, dass – bei allen verbleibenden West-Ost-Unterschieden – weder wirtschaftlich noch politisch oder sozial von einer dauerhaften und sich vertiefenden Spaltung die Rede sein kann. Allerdings seien die fortbestehenden Unterschiede ernst zu nehmen, vor allem was die ökonomische Lage und die politische Kultur betrifft. Nach 30 Jahren Deut-scher Einheit ist klar: Diese Differenzen lassen sich nicht in wenigen Jahren beseitigen, sondern müssen in einem Geist des Verständnisses offen diskutiert werden. Die Autoren haben sich jahrzehntelang aktiv mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten ist Ost und West auseinandergesetzt.

Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Heinz Paqué, geboren 1956 in Saarbrücken, studierte Volkswirtschaftslehre in Saarbrücken, Kiel und Vancouver. Seit 1996 ist er Professor für Internationale Wirtschaft an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Von 2002 bis 2006 war er Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt. Seit 2018 ist er Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und Mitglied im Präsidium der FDP.

Prof. Dr. Dr. h. c. Richard Schröder, geboren 1943 in Frohburg, studierte Theologie und Philosophie. Ab 1977 war er Dozent für Philosophie an zwei staatlich nicht anerkannten theologischen Ausbildungsstätten. 1990 wurde Schröder in die freie Volkskammer der DDR und zum Fraktionsvorsitzenden der SPD gewählt. Von 1991 bis 2009 war er Professor für Philosophie an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. 

 

Buchcover
Buchcover, Mitteldeutscher Verlag
Porträt der Autorin
Carolin Wilms, Foto: privat

„Sind wir uns wirklich einig? Geschichten einer deutsch-deutschen Beziehung“  

Leipzig liest extra: Buchvorstellung mit der Autorin Carolin Wilms

In Kooperation mit dem Mitteldeutschen Verlag

www.youtube.com/c/StiftungHausderGeschichte

Eigentlich scheint die Deutsche Einheit eine Erfolgsgeschichte zu sein. Doch wie weit sind die beiden Teile Deutschlands drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung wirklich zusammengewachsen? Warum spielen OST und WEST als Fremd- und Selbstzuschreibungen immer noch eine so große Rolle? Das (ost-)deutsch-(west-)deutsche Autorinnenduo Ilka Wild und Carolin Wilms spürt den alltäglichen Herausforderungen der Wiedervereinigung in ebenso unterhaltsamen wie informativen Texten nach. Durch fundiertes Faktenwissen und die persönlichen Beobachtungen der beiden Journalistinnen ist ein sachliches wie empathisches Zwischenfazit entstanden. Anhand von Themenkreisen von Alltag bis Berufswahl, Karrieremöglichkeiten und Mauerfall zeigen die Autorinnen regionale Unterschiede auf, die aufgrund der verschiedenen Sozialisationen bis heute nachwirken oder allmählich verschwimmen.


Dr. Ilka Wild, geboren 1971 in Gotha, studierte nach zehnjähriger Berufstätigkeit als Bankkauffrau Sprachwissenschaften und promovierte 2018 an der Universität Erfurt. Aktuell ist sie unter anderen als freie Radiojournalistin bei „MDR aktuell“ tätig.

Carolin Wilms, geboren 1969 in Bremen, arbeitet in Leipzig als freie Journalistin für internationale und nationale Printmedien wie „El País“ und „FAZ“, unter anderen zu Karrierethemen und Start-up-Unternehmen aus dem Osten.

 

Buchcover Umbruchserfahrungen
Buchcover, Verlag Westfälisches Dampfboot
Ganzkörperportät des Autors
Prof. Dr. Michael Hofmann, Foto: privat

„Umbruchserfahrungen. Geschichten des deutschen Wandels von 1990 bis 2020“  

Leipzig liest extra: Buchvorstellung und Gespräch mit dem Herausgeber und Autor Prof. Dr. Michael Hofmann, der Autorin Prof. Dr. Sylka Scholz und dem Autor Prof. Dr. Dieter Rink

Moderation: Antonie Rietzschel (Journalistin, Süddeutsche Zeitung)

www.youtube.com/c/StiftungHausderGeschichte

Die Geschichten in diesem Buch handeln nicht von der DDR und nicht von der friedlichen Revolution des Jahres 1989. Sie erzählen vielmehr Geschichten des Wandels von 1990 bis 2020. Mit großer Sensibilität für Umbruchserfahrungen werden lebensnahe Geschichten des Widerstandes und der Proteste, der Treuhand, des Wandels der Geschlechterrollen oder der bildenden Kunst im Vereinigungsprozess erzählt. Aber auch der gesamtgesellschaftliche Wandel, die Rolle der Eliten und der populären Geschichtsinterpretationen der letzten dreißig Jahre, in denen sich Deutschland zu einem wirtschaftlich dynamischen, polarisierten Land entwickelt hat, werden in den Blick genommen. In diesem Buch präsentieren elf ostdeutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Version der Vereinigungsgeschichte.

Prof. Dr. Michael Hofmann, geboren 1952 in Leipzig, studierte Kultur- und Kunstwissenschaft an der Karl-Marx-Universität Leipzig, arbeitete an der Karl-Marx-Universität, promovierte und habilitierte sich dort. Er war von 2001 bis 2011 Geschäftsführer eines Sonderforschungsbereiches zur Transformationsforschung an den Universitäten Jena und Halle, danach Geschäftsführer des DFG-Kollegs „Postwachstumsgesellschaften“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit 2007 ist er außerplanmäßiger Professor für Soziologie an der TU Dresden. Lehrt und arbeitet zur Transformationsforschung, Erforschung sozialer Milieus, zu Festen und Feiern und zur Kultur- und Alltagsgeschichte.

Prof. Dr. Sylka Scholz, geboren 1964, erlernte den Beruf einer Fachverkäuferin, studierte an der Fachschule für Klubleiter in Meißen-Siebeneichen und arbeitete als Jugendklubleiterin in Quedlinburg. Nach der politischen Wende studierte sie Kulturwissenschaft und Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Anschließend wurde sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam und promovierte sich dort 2004. Sie arbeitete an den Universitäten in Hildesheim und Dresden und habilitierte sich 2009 an der TU Dresden. Seit 2014 ist sie Professorin für Qualitative Methoden und Mikrosoziologie am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und lehrt und forscht zu Geschlechterverhältnissen in Ost- und Westdeutschland sowie Osteuropa, zum Wandel von Männlichkeiten sowie Familien- und Liebesformen mit unterschiedlichen Methoden der qualitativen Sozialforschung. 

Prof. Dr. Dieter Rink, geboren 1959 in Treuenbrietzen, studierte Kulturwissenschaft an der Karl-Marx-Universität Leipzig und promovierte 1990 in Leipzig. Von 1991 bis 1994 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin. Seit 1994 arbeitet er als Stadtsoziologe am Umweltforschungszentrum Leipzig und ist seit 2013 Honorarprofessor an der Universität Leipzig. Seine Forschungsschwerpunkte sind nachhaltige Stadtentwicklung und urbane Transformationen, urban Governance, soziale Bewegungen und Protest; Stadtnatur und Stadtökologie, Wohnen und kommunale Wohnungspolitik.

Foto der Journalistin Nhi Le
Nhi Le, Foto: Martin Neuhof
Porträtfoto der Moderatorin Greta Taubert
Moderatorin Greta Taubert, Foto: Stephan Pramme

„Heimat Ostdeutschland? Junge Perspektiven“ 
Gespräch mit Nhi Le (Journalistin, Moderatorin, Speakerin) und Greta Taubert (Autorin; Moderation)

Wo soll´s hingehen in Ostdeutschland? In der öffentlichen Wahrnehmung mangelt es nicht an Negativklischees: Dunkeldeutschland, Wutbürger, Rechtsruck. Doch gerade junge (Ost)Deutsche sehen zunehmend positive Perspektiven für ihre (Wahl)Heimat. Was prägt Hiergebliebene, Wieder- und Dazugekommene, mit welchen Projekten wollen sie die Zukunft aktiv gestalten? Danach fragt eine neue Gesprächsreihe im Zeitgeschichtlichen Forum. Sie wird moderiert von Greta Taubert, Autorin, Journalistin und Mitinitiatorin der Initiative „Wir sind der Osten“.
Erster Gast ist im Juni die Leipziger Journalistin Nhi Le. Mit scharfem Blick und aus feministischer, antirassistischer und medienwissenschaftlicher Sicht analysiert sie aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen.

Livestream: www.youtube.com/c/StiftungHausderGeschichte
Social Media: #HeimatOstdeutschland

Greta Taubert ist Autorin in Leipzig. In ihren Essays, Reportagen und Büchern setzt sie sich mit der Frage auseinander, wie ein gutes, nachhaltiges und emanzipiertes Leben jetzt und in Zukunft aussehen kann. Im Aufbau-Verlag erschien zuletzt „Guten Morgen, du Schöner“, eine Sammlung von Protokollen ostdeutscher Männer der dritten Generation.

Nhi Le arbeitet als freie Journalistin, Speakerin und Moderatorin. Ihre Schwerpunkte sind Feminismus und Medienkultur. Als Journalistin ist sie unter anderem für „MDR Investigativ“ tätig und schreibt auf jetzt.de die Medien-Kolumne „The Female Gaze“. Nhi Le war Moderatorin des funk-Formates „Jäger&Sammler“ und hat Vorträge und Workshops für Stanford University, TEDx und re:publica gehalten. Ihre Arbeit ist mit dem Juliane Bartel Medienpreis ausgezeichnet worden. Nhi Le hat im Bachelor Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig und im Master Journalismus in Ohio, USA studiert.
 

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