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Februar 2024
Ich bin dein Mensch
Ich bin dein Mensch, Foto: Christine Fenzl

Spielfilm (Deutschland 2021, 108 Min, Regie: Maria Schrader, FSK 12)


Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit Prof. Dr.-Ing. Sanaz Mostaghim (Lehrstuhl für Computational Intelligence, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig) und MSc Sarah Mandl (Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik, Sonderforschungsbereich Hybrid Societies – Responsibility in Hybrid Societies, Institut für Psychologie, Technische Universität Chemnitz).
In Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.
 

Alma arbeitet als Wissenschaftlerin am Pergamon-Museum in Berlin. Um an Forschungsgelder zu kommen, lässt sie sich zur Teilnahme an einer außergewöhnlichen Studie überreden: Drei Wochen lang soll sie mit einem ganz auf ihren Charakter und ihre Bedürfnisse zugeschnittenen humanoiden Roboter zusammenleben. Dessen künstliche Intelligenz ist darauf angelegt, der perfekte Lebenspartner für sie zu sein. Alma trifft auf Tom, eine hochentwickelte Maschine in Menschengestalt, einzig dafür geschaffen, sie glücklich zu machen…
Der Film erzählt von einer Begegnung, die in naher Zukunft vielleicht Realität werden könnte. Es ist eine melancholische Komödie um Fragen der Liebe, der Sehnsucht und was den Menschen zum Menschen macht.

Nach der Filmvorführung erörtern Expertinnen und Experten in einer Diskussionsrunde gemeinsam mit dem Publikum Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz. Wo endet Realität und wo beginnt Fiktion? Ist ein Zusammenleben von Menschen mit Robotern, wie im Film dargestellt, möglich?
 
 

Henrike Voigtländer
Henrike Voigtländer, Foto: Andy Kuchenmeister
Buchcover
Buchcover, Foto: Verlag

Gespräch & Buchvorstellung
Mit Dr. Henrike Voigtländer (Historikerin)
Moderation: Dr. Yvonne Fiedler (Zeitgeschichtliches Forum Leipzig)

Frauen waren im Erwerbsleben der DDR grundsätzlich gleichberechtigt. Das stärkte ihre Unabhängigkeit in Betrieb und Familie, bedeutete aber nicht, dass es keinen Sexismus gab. Henrike Voigtländer hat anhand der Geschlechterbeziehungen in zwei Großbetrieben erforscht, inwiefern männliche Vorgesetzte und Kollegen trotz verordneter Gleichberechtigung weiterhin Vormachtpositionen beanspruchten: Netzwerke in den Leitungsetagen, ungleiche Maßstäbe bei der Kontrolle von Paarbeziehungen, ein taktischer Umgang mit Fällen sexueller Gewalt und schließlich sich immer stärker verbreitende sexualisierte Frauenbilder in Betriebszeitungen und auf Brigadefeiern. Aus Betriebsunterlagen, Brigadetagebüchern und Fotomaterial, Interviews und Stasi-Akten entstand eine Pionierstudie, die die „longue durée“ des Patriarchats in der DDR rekonstruiert.

Im Gespräch mit Dr. Yvonne Fiedler (Zeitgeschichtliches Forum Leipzig) stellt die Historikerin Dr. Henrike Voigtländer ihre Ende 2023 erschienene Publikation „Sexismus im Betrieb. Geschlecht und Herrschaft in der DDR-Industrie“ im Forum live vor und diskutiert mit dem Publikum über Geschlechterbeziehungen in Volkseigenen Betrieben.

Henrike Voigtländer studierte Geschichte, Kunst- und Bildgeschichte und Global History in Berlin und Amsterdam. Ihre Promotionsarbeit verfasste sie am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung in Dresden.
 

März 2024

Dokumentarfilm (Deutschland 2023, 45 Min, Regie: Heike Sittner)

In den 1980er Jahren begann in der Musikgeschichte eine neue Zeitrechnung: „MTV – Music Television“ ging in den USA auf Sendung. In der Bundesrepublik entstanden etwas zeitversetzt einzigartige Videoproduktionen und der erfolgreiche Musik-Kanal „VIVA“. Auch in der DDR wurden Ende der 1980er Jahre Musikclips gedreht und im sozialistischen Programm ausgestrahlt. 
Mit Musiksendungen wie „STOP! Rock“ oder „Bong“ versuchte das Fernsehen der DDR West-Pendants zu etablieren, um bekannte einheimische Bands wie Karat, Puhdys oder Silly modern zu präsentieren. Titel mit Hitpotential wurden als Musikclips nach westlichem Vorbild inszeniert und von jungen Regisseurinnen und Regisseuren des Fernsehens der DDR produziert. Da hinter der Clipproduktion keine Industrie stand, lief sie vielfach über Improvisation, Bekanntenkreise oder Zufälle. So entstanden zahlreiche Unikate, die zwar heute oft zum Schmunzeln anregen, aber in ihrer Zeit für die beteiligten Musikerinnen und Musiker ein aufregendes Abenteuer darstellten.

Ausstellungsplakat

Rückblende 2023
Der deutsche Preis für politische Fotografie und Karikatur

Gewaltvolle Bilder dominieren die Rückschau auf das Jahr 2023. In der Ukraine herrscht noch immer Krieg und uns erreichen Berichte von Zerstörung und Stillstand. Am 7. Oktober erschüttert der Terrorangriff der Hamas auf Israel die Welt und führt zum Krieg im Gazastreifen.
In Deutschland dominieren im Jahr 2023 einerseits die „Ampelregierung“, ihr Wirken sowie interne Streitigkeiten die Debatten. Andererseits sind auch 2023 die Folgen des Klimawandels hierzulande vielfach spürbar: Wetterextreme und Hitzerekorde mehren sich. Die zum Teil unbequemen und von kontroversen Diskussionen begleiteten Proteste für den Klimaschutz sind ein weiteres Thema des Jahres. 

Seit 2002 ist die „Rückblende“ alljährlich zu Gast im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Veranstalter des Wettbewerbs für politische Fotografie und Karikatur sind die Landesvertretung Rheinland-Pfalz, der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger in Kooperation mit der Bundespressekonferenz.

Vom 7. März bis zum 7. April 2024 zeigt das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig eine Auswahl der Fotografien und Karikaturen der „Rückblende 2023“.

 

Porträtfoto des Journalisten Christoph Dieckmann
Foto: Janos Stekovcs

Tandemrundgang durch die aktuelle Wechselausstellung mit Christoph Dieckmann (Autor, Journalist) und Dr. Anne Martin (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig)
 

„Wer Springsteen hörte, fand sich nicht länger ab. Wir erfuhren, wie viele wir waren und wie wenig müde. Auch so begann die friedliche Revolution“, schrieb der bekannte Autor und Journalist Christoph Dieckmann über das legendäre Konzert, das der US-amerikanische Superstar Bruce Springsteen im Sommer 1988 in Ost-Berlin geben durfte. Mindestens 160.000 Fans aus der gesamten DDR sollen den dreistündigen Auftritt verfolgt haben. Diese schiere Menge wertete Dieckmann, der sich selbst im Publikum befand, als Ausdruck der wachsenden Sehnsucht vieler Menschen im Osten nach westlichen Freiheiten, von denen sie der Eiserne Vorhang eigentlich fernhalten sollte.

Das Zitat Dieckmanns gibt Fotografien, Filmsequenzen und Objekten vom Springsteen-Konzert in der aktuellen Ausstellung „Hits & Hymnen. Klang der Zeitgeschichte“ im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig eine Überschrift. Bei einem Tandemrundgang durch die Schau spricht Christoph Dieckmann gemeinsam mit der Museumsmitarbeiterin Anne Martin über die DDR-Musikgeschichte, insbesondere auch über seine persönlichen Erinnerungen.


Christoph Dieckmann, geboren 1956, studierte Theologie und arbeitete zunächst in verschiedenen Institutionen der evangelischen Kirche in der DDR. Daneben etablierte er sich als freiberuflicher Autor. Seit 1991 schreibt er für „Die Zeit“. Er veröffentlichte zahlreiche Reportagen und Essays, vor allem über die DDR und die östlichen Bundesländer, über Rockmusik sowie über Sport. Er ist Autor zahlreicher Bücher, zum Beispiel des 2018 mit Harald Hauswald herausgegebenen Bandes „Like a Rolling Stone. Dylan, Cocker, Springsteen – Weststars in der DDR“.

Zur Ausstellung: Musik bewegt Menschen und weckt Emotionen, sie kann Protest ausdrücken und Identitäten stiften; Musik spiegelt gesellschaftliche Entwicklungen wider und ist Medium zeitgeschichtlicher Themen. Diesem Spannungsfeld von Musik und Politik seit 1945 widmet sich die Wechselausstellung „Hits & Hymnen. Klang der Zeitgeschichte“ im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Neben mehr als 500 Exponaten ist viel Musik zu hören, zu fühlen und zu „sehen“. 
Laufzeit: 28. September 2023 – 21. Juli 2024
 

Buchcover, Foto: Verlag Andreas Reiffer

Mit der Autorin Beatrix Flatt
Moderation: Andreas Reiffer (Verlag Andreas Reiffer)
In Kooperation mit dem Verlag Andreas Reiffer

In „Grenzraum. Begegnungen an Oder und Neiße" erzählt die Journalistin Beatrix Flatt von ihrer Reise an der deutsch-polnischen Grenze: Sie trifft Menschen, die sich für ein Zusammenwachsen der Region einsetzen, und berichtet von inspirierenden Beispielen grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Das Buch zeigt, wie mit Visionen und Beharrlichkeit Brücken errichtet sowie Hürden abgebaut werden, um Nachbarn mehr noch zu Freunde werden zu lassen. 
 

Buchcover, Foto: BeBra Verlag

Mit den Autorinnen und Filmemacherinnen Dörte Grimm und Sabine Michel
In Kooperation mit dem BeBra Verlag

Sabine Michel und Dörte Grimm haben ostdeutsche Großeltern und ihre Enkel, die im vereinten Deutschland groß geworden sind, zusammengebracht, um über das Leben in der DDR zu sprechen. Dabei treffen unterschiedliche Prägungen und Wertesystemen aufeinander. Das Buch zeigt, wie ein Dialog zwischen Generationen möglich wird und hilft, aktuelle politische Entwicklungen in Ostdeutschland anders und besser zu verstehen.

Buchcover, Foto: Ullstein Verlag

Mit dem Preisträger Dr. Omri Boehm (Philosoph und Dozent) und der Laudatorin Prof. Eva Illouz (Soziologin und Schriftstellerin)
Begrüßung: Dr. Skadi Jennicke (Kulturbürgermeisterin der Stadt Leipzig) und Daniel Kraft (Pressesprecher der Bundeszentrale für politische Bildung)
In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung, der Stadt Leipzig und den Ullstein Buchverlagen

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2024 wird dem deutsch-israelischen Philosophen Dr. Omri Boehm für sein Buch „Radikaler Universalismus. Jenseits von Identität“ verliehen. Darin tritt Boehm den ideologischen Verhärtungen der Gegenwart entschieden entgegen, nimmt Immanuel Kants Definition von Aufklärung als „Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit“ beim Wort und unterzieht den westlichen Liberalismus, vor allem aber das Denken in Identitäten einer kritischen Revision.
 

Buchcover, Foto: C.H.Beck Verlag

Mit dem Historiker und Autor Prof. Dr. Frank Bösch (Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam)
In Kooperation mit dem C.H. Beck Verlag

In seiner etwas „anderen“ Geschichte der Bundesrepublik, deckt Prof. Dr. Frank Bösch auf, wie der Umgang mit autoritären Regimen die junge Demokratie herausforderte. Bösch präsentiert Ergebnisse aus Archivrecherchen, die zeigen, was in den Hinterzimmern besprochen und angebahnt wurde. Dieses Buch beleuchtet die Verschränkung wirtschaftlicher, politischer und zivilgesellschaftlicher Zielvorstellungen im Umgang mit Diktaturen, deren Widersprüche und Folgen uns bis heute beschäftigen.

Buchcover, Foto: Kiepenheuer & Witsch Verlag

Mit der Journalistin und Autorin Jessy Wellmer
In Kooperation mit dem Kiepenheuer & Witsch Verlag

Jessy Wellmers Buch befasst sich mit der zunehmenden Kluft zwischen Ost- und Westdeutschland. Die TV-Moderatorin, die viel in Ost- und Westdeutschland unterwegs ist, untersucht die Gründe für das Auseinanderdriften und sucht nach Wegen, um das Zusammenwachsen zu fördern. Sie gibt keine einfachen Antworten, sondern nimmt die unterschiedlichen Geschichten sowie Erfahrungen ernst und möchte so zum gegenseitigen Verständnis beitragen. 

Buchcover, Foto: Rowohlt Verlag Berlin

Mit der Journalistin und Autorin Dr. Ursula Weidenfeld
In Kooperation mit dem Rowohlt Verlag Berlin

Dr. Ursula Weidenfeld präsentiert in ihrem Buch eine besondere Perspektive auf die Geschichte der beiden deutschen Staaten von 1949 bis 1990. Anstatt die Entwicklung getrennt zu betrachten, beschreibt die Autorin eine Parallel- und Wettbewerbssituation zwischen den beiden Staaten, die sich zeitgleich gegenseitig anziehen und abstoßen. Diese Perspektive ermöglicht eine Darstellung der deutschen Geschichte in den Jahren der Teilung und eröffnet einen neuen Blick auf das doppelte Deutschland.

Buchcover, Foto: Ch. Links Verlag

Mit der Autorin Dr. Uta Bretschneider (Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig) und dem Autor Dr. Jens Schöne (stellvertretender Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
Moderation: Antonie Rietzschel (Leipziger Volkszeitung)
In Kooperation mit dem Ch. Links Verlag

Die Autorin und der Autor beschreiben anhand von Lebenswegen und Erfahrungswelten von Erotikshop-Inhaberinnen und -Inhabern die Möglichkeiten und Grenzen sowie die Wandlungsprozesse in ländlich geprägten Regionen und Kleinstädten seit dem Ende der DDR bis heute. Der Band gibt Einblicke in ein intimes Kapitel der Transformationsgeschichte.
 

Buchcover, Foto: De Gruyter Verlag

Mit der Autorin Patricia F. Blume
In Kooperation mit dem De Gruyter Verlag

Patricia F. Blumes „Geschichte der Leipziger Buchmesse“ schildert die Entwicklung der Buchmesse von 1945 bis 1990. Die Messe fungierte als Leistungsschau der DDR, ermöglichte Zugang zu westlichen Medien und machte Leipzig somit zum Knotenpunkt des deutsch-deutschen Kulturaustauschs. Auf einer breiten Quellenbasis rekonstruiert Patricia F. Blume die Entstehung der Leipziger Buchmesse, ihre Funktionen und ihren Wandel. Dabei verbindet sie Buchhandelsgeschichte mit Wirtschafts-, Alltags-, Kultur- und Rezeptionsgeschichte.

30. Leipziger Europaforum
30. Leipziger Europaforum

Mit Ana-Marija Cvitic (Europawissenschaftlerin und Chefredakteurin des Béton Bleu Magazine, Berlin), Prof. Dr. Astrid Lorenz (Politikwissenschaftlerin, Institut für Politikwissenschaft, Universität Leipzig), Pascal Thibaut (Deutschland-Korrespondent, Radio France Internationale, Berlin), Dr. habil. Karolina Wigura (Vorstandsmitglied der Stiftung Kultura Liberalna und Dozentin am Institut für Soziologie, Universität Warschau)

Moderation: Nora Müller (Leiterin Bereich Internationale Politik, Körber-Stiftung, Berlin)

Veranstalter: Europa-Haus Leipzig e. V., Institut français Leipzig, Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig, Stadt Leipzig, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

 

Die aktuelle Lage in der Welt fordert alle aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger. Sie fordert uns als Individuen, die Nationalstaaten und die Staatengemeinschaft: Die Finanz- und Eurokrise, der Streit um eine gemeinsame europäische Asylpolitik, der Klimawandel, eine Pandemie und ein verheerender Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine – die Auswirkungen dieser internationalen Krisen sind greifbar für jede Einzelne und jeden Einzelnen. Sie sind Nährboden für politischen Extremismus, für die Abkehr von demokratischen Institutionen. 
Welche Kraft birgt das gemeinsame Friedens- und Wirtschaftsprojekt Europa? Welchen Beitrag kann die Europäische Union gegen Demokratieverdrossenheit und Nationalismus leisten?  
 

Buchcover, Foto: Ch. Links Verlag

Mit dem Historiker Dr. Hanno Hochmuth (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)
Moderation: Jana Fröbel (Ch. Links Verlag)
In Kooperation mit dem Ch. Links Verlag

Der Autor lädt ein, die Geschichte Berlins im Rahmen einer fotografischen Reise zu entdecken. Das Buch präsentiert die Hauptstadt anhand von 51 Orten als zentrale Bühne der Weltgeschichte im 20. Jahrhundert. Von der Monarchie über den Nationalsozialismus, den Sozialismus und die Demokratie bis hin zu den beiden Weltkriegen und zum Kalten Krieg – Berlin war Zeugin und Mitgestalterin zahlreicher Epochen und Ereignisse von globaler Bedeutung. 
 

Buchcover, Foto: C.H. Beck Verlag

Mit dem Historiker und Autor Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk sowie dem Liedermacher Wolf Biermann
Moderation: Susann Reichenbach (Journalistin und Fernsehmoderatorin, Erfurt/Leipzig)

Nach dem großen öffentlichen Echo auf den ersten Band legt Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk nun den zweiten Band seiner Ulbricht-Biographie vor. Die umfassende Studie, die als Standardwerk gelten kann, bietet nicht nur eine präzise und sorgfältig recherchierte Darstellung der Geschichte der DDR und des deutschen Kommunismus, sondern gibt auch Einblicke in Ulbrichts privates Leben jenseits des Protokolls.

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