1949-55 |
Wiederbewaffnung: NATO-Partner |
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Der Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zur NATO erfolgt am 9. Mai 1955. Als Repräsentanten der neugegründeten Bundeswehr begrüßt NATO-Oberbefehlshaber General Alfred Gruenther General Hans Speidel. Neben der Bundesrepublik Deutschland gehören dem Nordatlantischen Verteidigungsbündnis die USA, Kanada und elf westeuropäische Staaten an. Aufgrund von Differenzen mit den USA scheidet Frankreich 1966 aus dem militärischen Bereich der NATO aus, bleibt jedoch Mitglied der politischen Organisation. Das NATO-Hauptquartier wird daraufhin von Paris nach Brüssel verlegt. Vom Gewehr M 1 und dem Panzer M 47/48 über den Zerstörer Z 1 bis zum Jagdbomber vom Typ F-84 stammt die Erstausrüstung der Bundeswehr überwiegend aus den USA und Großbritannien. Die Uniformen der ersten Bundeswehrsoldaten orientieren sich ebenfalls an amerikanischen Vorbildern. Die Bundeswehr wird vollständig in die NATO integriert. Sie soll nach den Planungen 12 Divisionen mit insgesamt fast 500.000 Mann umfassen. 1965 wird die Aufstellung der zwölften und letzten Division abgeschlossen. Das Symbol der NATO ist die Windrose. Ihr oberstes politisches Organ ist der Ständige Rat, der unter dem Vorsitz des NATO-Generalsekretärs zusammentritt. Im Ständigen Rat haben alle Mitgliedsländer Sitz und Stimme. Zentrales militärisches Gremium der NATO ist der Militärausschuss, dem die Stabschefs der NATO-Staaten angehören. 1961 wird mit Adolf Heusinger erstmals ein deutscher General Vorsitzender des Militärausschusses. (ag) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland |