1945-49 |
Ende als Anfang: Kriegszerstörung |
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Nachdem mit der bedingungslosen
Kapitulation
der deutschen Wehrmacht die Kampfhandlungen beendet sind, stehen
die alliierten Truppen vor einer Trümmerwüste. Über 400 Millionen Kubikmeter Schutt müssen weggeräumt werden.
Unter den Trümmern liegen vielfach noch die Leichen von Verschütteten; es drohen Seuchen. Durch Flächenbombardierungen sind ein Fünftel der Wohnungen und Fabriken sowie zwei Fünftel der Verkehrsverbindungen zerstört. 1,86 Millionen Wohnungen sind gänzlich unbewohnbar, 3,6 Millionen beschädigt; 20 Millionen Menschen von der Zerstörung ihres Wohnraums betroffen. Demgegenüber beläuft sich der Verlust an Industrieanlagen bei Kriegsende auf weniger als 20 Prozent des Brutto-Anlagevermögens von 1936. Vor allem die Großstädte liegen in Schutt und Asche, viele Bewohner sind geflohen oder tot. So zählt Köln beim Einmarsch der amerikanischen Truppen nur noch 40.000 Einwohner, 1939 waren es noch 750.000. In den Städten fehlt es an Wasser, Gas und elektrischem Strom. Zusätzlich wird die Situation noch durch etwa 10 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten verschärft, die nun in den Besatzungszonen der Westmächte Zuflucht suchen.
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