1945-49 |
Ende als Anfang: Lager und Einquartierung |
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Dem Heer von
Flüchtlingen, Vertriebenen,
Ausgebombten und aus
dem Ausland zur Zwangsarbeit nach Deutschland Verschleppten bieten Lager eine notdürftige Unterkunft.
Der Zustrom von Menschen soll in Durchgangslagern kanalisiert werden. Die Ankömmlinge werden registriert,
entlaust und mit dem Notwendigsten versorgt. Angesichts der Enge und der hygienischen Verhältnisse
herrscht immer wieder Seuchengefahr. Die Wohnungssituation ist
prekär, denn fast zwei Millionen Wohnungen, vor allem in den Großstädten,
sind zerstört.
Die kleinen, weniger zerstörten Städte und ländliche Gemeinden
müssen den Großteil der Flüchtlinge aufnehmen.Sporthallen,
Gasthäuser, stillgelegte Fabriken, selbst die ehemaligen Lager der
Zwangsarbeiter füllen sich mit Flüchtlingen. (ab) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland |