1945-49 |
Entstehung zweier deutscher Staaten: Hymne der DDR |
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Die Deutsche Demokratische Republik vollzieht auch bei der Wahl ihrer Nationalhymne einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit. Wegen des Missbrauchs durch das NS-Regime findet das Deutschlandlied keinerlei Berücksichtigung. Sofort nach der Staatsgründung am 7. Oktober 1949 erteilt das Zentralkommitee der SED dem Dichter und späteren Kulturminister Johannes R. Becher den Auftrag zur Dichtung einer Hymne. Das von Becher verfasste dreistrophige
Lied "Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt" wird von Hanns
Eisler vertont. Schon am 5. November 1949 bestimmt das Zentralkommitee
den Text von Becher mit der Melodie von Eisler zur Nationalhymne.
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