Veranstaltungen und Termine

Leipziger Buchmesse „Anders sein oder Der Punk im Schrank“

23. März: Gespräch mit dem Autor Prof. Dr. Bernd Lindner und dem Illustrator PM Hoffmann zu ihrem Graphic Novel über die erste Punk-Generation der DDR.

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"Der europäische Traum und nationale Interessen"

23. März: Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Europa-Haus Leipzig e. V., dem Institut Français Leipzig, dem Polnischen Institut Berlin und der Stadt Leipzig.

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Film des Monats
"Lotte am Bauhaus"

1. April: Spielfilm über Lotte Brendel, die in den 1920er Jahren am Weimarer Bauhaus unter der Leitung von Walter Gropius studiert.

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März 2019

Lesung und Gespräch
Moderation: Ulf Kalkreuth
In Kooperation mit dem
C.H. Beck Verlag

Die NATO und Russland befinden sich in einer Eskalationsspirale, die nicht selten an Sandkastenspiele trotziger Kinder erinnert: Truppen werden an die Grenze verlegt, die Militärs führen Manöver durch, die jeweils klar gegen den anderen gerichtet sind, es wird aufgerüstet, und von gegenseitigem Vertrauen ist nichts mehr zu spüren. Wie konnte es so weit kommen? Als außenpolitischer Berater Helmut Kohls und langjähriger Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz überblickt Horst Teltschik die internationale Politik der letzten Jahrzehnte wie nur wenige andere. In seinem Buch zeigt er, wie die Chancen von 1989/90 auf eine stabile internationale Friedensordnung verspielt wurden und warum die heutige Konfrontation zwischen NATO und Russland durch eine neue Entspannungspolitik entschärft werden muss.

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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Buchvorstellung und Gespräch
Mit dem Autor Prof. Dr. Bernd Lindner und dem Illustrator PM Hoffmann
Moderation: Jana Fröbel (Ch. Links Verlag)
In Kooperation mit dem Ch. Links Verlag

Leipzig, Anfang der 1980er Jahre: Durch Westsender lernen vier Jugendliche die Musik und das Lebensgefühl des englischen Punk kennen. Sie sind Feuer und Flamme und gründen im Keller eines Abrisshauses selbst eine Band: „Die Haftung“. Ihre Songs heißen „Sorgenkinder“, „Griff ins Klo“ und „Links ne Mauer, rechts ne Mauer“. Durch ihre provokanten Auftritte kommen Thomas („Thumult“), Vero, Oskar („Abgang“) und Paul („Schrank“) rasch in Konflikt mit der DDR-Staatsmacht, der jeden von ihnen auf harte Proben stellt. Die Graphic Novel verfolgt die Lebenswege der vier in Ost und West bis in die 1990er Jahre hinein und erzählt eine spannende Geschichte über die erste Punk-Generation der DDR. 

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

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Mit Prof. Dr. Ulrike Guérot (Donau-Universität Krems), Igor Janke (Journalist und Publizist, Warschau), Prof. Dr. Astrid Lorenz (Politikwissenschaftlerin, Universität Leipzig), Pascal Thibaut (Korrespondent, Radio France Internationale)
Moderation: Prof. Dr. Eckart Stratenschulte (Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Nationalstiftung, Hamburg)
In Kooperation mit dem Europa-Haus Leipzig e. V., dem Institut Français Leipzig, dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig und der Stadt Leipzig

Die Umbrüche und Revolutionen von 1989/90 in Ostmitteleuropa waren ein Aufbruch zu Freiheit und Unabhängigkeit von kommunistischen Diktaturen. Schon damals betrachteten ihn Zeitgenossen auch als „Rückkehr nach Europa“. Die Idee eines geeinten Europa, in deren Zentrum das Konzept der westlichen Demokratie und Kultur stand, fand vor allem in der jüngeren Generation große Zustimmung.

Dreißig Jahre später scheint die Idee der europäischen Einigung in die Defensive zu geraten und das Nationale in Ost und West Überhand zu gewinnen. Was verbindet heute die Mitgliedsländer der Europäischen Union? Verfolgt nicht längst jedes Land mit dem europäischen Projekt seine ganz eigenen Ziele? Wie lässt sich die Vision eines geeinten Europas, das gemeinsam für Frieden, Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie die Wahrung der Menschenrechte einsteht, mit der Vertretung nationaler Interessen in Einklang bringen? Oder hat sich der „europäische Traum“ überlebt? 

Buchvorstellung und Gespräch
Mit der Autorin Tanja Brandes und dem Autor Markus Decker
Moderation: Jana Fröbel (Ch. Links Verlag)
In Kooperation mit dem Ch. Links Verlag

Wohin man auch hört, immer wieder erklingt das Hohelied auf die ostdeutschen Frauen: Sie sind berufsmobiler, risikobereiter und aufstiegsorientierter als die Männer. In der Tat: Ostfrauen sind häufiger berufstätig als Westfrauen, kehren nach der Geburt eines Kindes früher auf Vollzeitstellen zurück und mischen in der Politik kräftig mit. Die Ostfrauen haben dem vereinigten Deutschland ihren Stempel aufgedrückt. Aber warum? Tanja Brandes und Markus Decker arbeiten heraus, was Ostfrauen in die deutsche Einheit konkret eingebracht haben, und vermitteln überraschende neue Erkenntnisse.

Lesung und Gespräch
In Kooperation mit dem Radius Verlag

Eine Eloge auf die Leselust: Friedrich Schorlemmer lässt eine Zeit aufleben, als das Buch noch ein Ereignis war, Menschen auf Neuerscheinungen noch versessen waren und diese auch auf verbotenen Wegen beschafften. In persönlich gehaltenen Rückblicken berichtet Schorlemmer von einer Zeit, als vor allem die Literatur noch geholfen hat, Menschen zu informieren und aufzuklären und in ihren Träumen zu bestärken. Er erzählt von Christa Wolf und Erich Loest, von Heinrich Böll und Max Frisch, von der Vervielfältigung mitgeschriebener Beiträge der Westsender und von der Bedeutung engagierter Buchhändlerinnen und Buchhändler. 

Buchvorstellung
Moderation: Harald Liehr (Böhlau Verlag)
In Kooperation mit Vandenhoeck & Ruprecht Verlage

Auf 2.440 Seiten, verteilt auf drei Bände, beleuchtet der Autor systematisch die spezifischen Entwicklungen der Alltags- und Populärkultur, der politischen Kultur sowie der hohen Kultur in der SBZ/DDR von 1945 bis 1990. Ein Grundwiderspruch bestand zwischen der hohen Anerkennung und Förderung von Kultur durch die SED-Staatsmacht auf der einen und der ständigen Furcht vor einer Destabilisierung durch Kultur auf der anderen Seite. Gerd Dietrich erörtert detailliert die kulturelle Substanz der ostdeutschen Gesellschaft und zeichnet ein Bild des widerständigen Potentials ihrer Kultur, die sich zwischen Tradition, Innovation und Repression bewegte.

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

Zur Ausstellung

Besucher in der Ausstellung
Besucher in der Ausstellung

Von Schützenvereinen über Kleingärten, bis zu Fördergesellschaften und Hilfsorganisationen: Über 600.000 Vereine gibt es in Deutschland, knapp die Hälfte aller Deutschen ist gegenwärtig Mitglied in mindestens einem von ihnen. In einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung lernen Sie anhand von rund 300 Objekten den Verein als Ort von Geselligkeit und Gemeinschaft, Tradition und Heimatverbundenheit kennen, der Menschen aus unterschiedlichen sozialen Milieus zusammenführt.

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SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

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SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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Besucher in der Ausstellung
Besucher in der Ausstellung

Von Schützenvereinen über Kleingärten, bis zu Fördergesellschaften und Hilfsorganisationen: Über 600.000 Vereine gibt es in Deutschland, knapp die Hälfte aller Deutschen ist gegenwärtig Mitglied in mindestens einem von ihnen. In einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung lernen Sie anhand von rund 300 Objekten den Verein als Ort von Geselligkeit und Gemeinschaft, Tradition und Heimatverbundenheit kennen, der Menschen aus unterschiedlichen sozialen Milieus zusammenführt.

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April 2019

Spielfilm (Deutschland 2019, 96 Min)
Regie: Gregor Schnitzler
In der Reihe „100 Jahre Bauhaus“

Weimar, 1921: Gegen den Willen ihrer Familie bewirbt sich die selbstbewusste und künstlerisch begabte Lotte Brendel am Bauhaus und wird angenommen. Das Weimarer Bauhaus unter der Leitung des visionären Walter Gropius hat den Anspruch, nicht nur Kunst und Handwerk zu verbinden, hier soll auch der „Neue Mensch“ seinen Platz finden. Im Bauhäusler Paul Seligmann findet Lotte einen Unterstützer und ihre große Liebe. Sie erhält die Chance, ihr Studium zu absolvieren. Doch der Bruch mit ihrer Familie, Benachteiligungen aufgrund ihres Geschlechts und politischer Druck auf das Bauhaus belasten ihr Leben.

Der 1964 in Berlin geborene Regisseur Gregor Schnitzler wurde vor allem durch sein Kinodebüt mit dem Spielfilm "Was tun, wenn's brennt?" (2002)  sowie der Verfilmung des Dramas "Die Wolke" (2006) von Gudrun Pausewang bekannt.

Besucher in der Ausstellung
Besucher in der Ausstellung

Von Schützenvereinen über Kleingärten, bis zu Fördergesellschaften und Hilfsorganisationen: Über 600.000 Vereine gibt es in Deutschland, knapp die Hälfte aller Deutschen ist gegenwärtig Mitglied in mindestens einem von ihnen. In einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung lernen Sie anhand von rund 300 Objekten den Verein als Ort von Geselligkeit und Gemeinschaft, Tradition und Heimatverbundenheit kennen, der Menschen aus unterschiedlichen sozialen Milieus zusammenführt.

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Spielfilm (Deutschland 2019, 115 Min, Regie: Felix Binder)
Filmvorführung und Gespräch
Mit Regisseur Felix Binder, Prof. Dr. Ulrike Köhl (Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie) und Prof. Dr. Florian Lordick (Universitäres Krebszentrum Leipzig)
In Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie und der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
Moderation: Peggy Darius und Dr. Katarina Werneburg (Medizinische Fakultät der Universität Leipzig)

Von heute auf morgen ändert sich das Leben von sechs Teenagern durch schwere Krankheit. Plötzlich bestimmen Untersuchungen, Diagnosen und Krankenhausaufenthalte den Alltag, was sie im „Club der roten Bänder“ vereinen wird. Der aktuelle Kinofilm „Club der roten Bänder – Wie alles begann“ erzählt die Vorgeschichte der Fernsehserie.

Felix Binder, Jahrgang 1977, ist Regisseur und Drehbuchautor. Die TV-Serie „Club der roten Bänder“ gewann 2016 und 2017 den Deutschen Fernsehpreis sowie den Publikumspreis Jupiter-Award. Darüber hinaus wurde sie mit dem International Emmy Kids Award ausgezeichnet.

Vortrag und Gespräch
Mit dem Politikwissenschaftler Uwe Funk und dem Religionswissenschaftler Dr. Bernd Stoppe
Moderation: Maximilian Steinhaus (Giordano-Bruno-Stiftung, Regionalgruppe Leipzig)
Veranstalter: gbs Leipzig – Regionalgruppe Leipzig im Förderkreis der Giordano-Bruno-Stiftung

30 Jahre nach der Wiedervereinigung werfen wir einen differenzierten Rückblick auf einen kontrovers diskutierten Teil der DDR-Geschichte: Welche wechselvollen Phasen durchlebte die Beziehung der SED zu den Kirchen? Gab es eine systematische Unterdrückung der Kirchen oder war die DDR in Sachen Trennung von Staat und Kirche einfach nur konsequenter als die Bundesrepublik? Was sind die Gründe für den gravierenden Mitgliederschwund der Kirchen vor und nach 1989/90? Welchen Anteil hatten die Kirchen an der Wiedervereinigung?

Die Referenten sind nicht nur Zeitzeugen der Leipziger Demonstrationen im Oktober 1989, sondern sie forschten bereits vor und nach der friedlichen Revolution zu religionswissenschaftlichen und religionspolitischen Themen.

Weitere Informationen: www.gbs-le.de

"Eröffnung: Deutschland, Litauen, Norwegen – Nationalhymnen und ihre Geschichten"
Mit Sachverständigen aus Deutschland, Litauen und Norwegen sowie Jan Benzien (ehemaliger Kanu-Weltmeister)
Moderation: Prof. Dr. Werner Schneider (Vorstandsvorsitzender Notenspur Leipzig e. V.)
Musik: Gyldfeldt Quartett (Leipzig)
Veranstalter: Notenspur Leipzig e. V.

Die Veranstaltung fragt nach dem Spannungsverhältnis zwischen nationaler und europäischer Identität und richtet dabei den Blick auf Nationalhymnen und ihre Geschichte. Welchen Sinn haben Nationalhymnen in einem geeinten Europa? Sind sie überhaupt noch zeitgemäß?

Das „Offene Forum“ beleuchtet unterschiedliche Aspekte eines komplexen Themas und macht deutlich, dass Musik ein Ausdrucksmittel sowohl nationaler wie auch europäischer Identität sein kann. In offenen Gesprächsformaten, begleitet von Musik und Gästen aus Litauen und Norwegen, diskutieren die Initiatoren des Notenspur Leipzig e. V. mit dem Publikum und wollen damit einen Beitrag zur Pflege einer fruchtbaren Debattenkultur leisten.

Informationen unter: www.notenspur-leipzig.de

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.