Veranstaltungen und Termine

SEP
2019
So
1
Mo
2
Di
3
Mi
4
Do
5
Fr
6
Sa
7
So
8
Mo
9
Di
10
Mi
11
Do
12
Fr
13
Sa
14
So
15
Mo
16
Di
17
Mi
18
Do
19
Fr
20
Sa
21
So
22
Mo
23
Di
24
Mi
25
Do
26
Fr
27
Sa
28
So
29
Mo
30
OKT
2019
Di
1
Mi
2
Do
3
Fr
4
Sa
5
So
6
Mo
7
Di
8
Mi
9
Do
10
Fr
11
Sa
12
So
13
Mo
14
Di
15
Mi
16
Do
17
Fr
18
Sa
19
So
20
Mo
21
Di
22
Mi
23
Do
24
Fr
25
Sa
26
So
27
Mo
28
Di
29
Mi
30
Do
31
SEP
2019
September 2019

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

Zur Ausstellung

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

Zur Ausstellung

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

Zur Ausstellung


Was ist Luxus? Ein glitzernder Einkaufswagen? Ein Sportwagen? Ein Designerkleid? Oder doch ein Tag in der Hängematte? Von materiellen Gegenständen wie Autos, Mode und Yachten über immaterielle Bedürfnisse wie Zeit, Ruhe und Sicherheit bis hin zu Verzicht auf Luxus und Konsum: Die Ausstellung "Purer Luxus" widmet sich in sieben Themenbereichen verschiedenen Vorstellungen von Luxus in historischer Perspektive, immer mit Blick auf die Gegenwart. Erfahren Sie in unserer Begleitung anhand von Objekten, Dokumenten, Fotografien sowie interaktiven Elementen und audiovisuellen Medien die Geschichte des Phänomens seit 1945.

Zur Wechselausstellung

Besucherinnen und Besucher vor der Bühne der Dauerausstellung
© Stiftung Haus der Geschichte / Punctum, Alexander Schmidt

Öffentliche Turnusbegleitung durch die Dauerausstellung, anschließend Gespräch mit Dr. Anne Martin (Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig)

Ausstellungsbegleitung außerhalb der Öffnungszeiten mit einer anschließenden Gesprächsrunde zur Konzeption der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ mit Dr. Anne Martin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zeitgeschichtlichen Forum und Kuratorin des Bereichs „Herausforderungen der Gegenwart“ in der neugestalteten Dauerausstellung.

Zur Ausstellung

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Veranstaltungsplakat Stadt der Sterblichen 2019
© FUNUS Stiftung/Schwarwel

Filmvorführung der SOKO Leipzig-Folge „Unerwarteter Nahschuss“
Anschließend Podiumsgespräch mit den SOKO Leipzig-MacherInnen, dem Historiker Prof. Dr. Rainer Eckert und dem Journalisten Holger Kulick
Moderation: Rommy Arndt (n-tv, MDR)
Veranstalter: FUNUS Stiftung
https://www.stadt-der-sterblichen.de/news/detail/sds19-programm-soko-leipzig-zeitgeschichtliches-forum/

 

Die Krimi-Serie „SOKO Leipzig“ widmete 2008 eine Folge einem der dunkelsten und wenig bekannten Kapitel der DDR-Geschichte: Unter absoluter Geheimhaltung wurden in einer zentralen Hinrichtungsstätte, einem separaten Teil der ehemaligen Haftanstalt in der Leipziger Südvorstadt, ab 1960 alle DDR-Todesurteile vollstreckt. Die bis heute im Original erhaltenen Räume sind Schauplatz eines Verbrechens in der „SOKO Leipzig“-Folge „Unerwarteter Nahschuss“. Die Lehrerin Anna Daum wird erschossen aufgefunden. War es Mord oder Selbstmord? Die SOKO Leipzig vermutet einen Zusammenhang zwischen der Tat und den Todesurteilen, die im Verborgenen noch bis 1981 vollstreckt wurden.

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Öffentliches Symposium
Donnerstag, 26. September 2019, 10.00 bis 17.30 Uhr
Freitag, 27. September 2019, 10.00 bis 14.00 Uhr
Informationen zum Programm unter www.deutsche-gesellschaft-ev.de
Um Anmeldung wird bis zum 25.09.2019 gebeten: heike.tuchscheerer(at)deutsche-gesellschaft-ev.de 
In Kooperation mit der Theodor-Litt-Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft

Mit der Deutschen Einheit stand Deutschland vor der Aufgabe, die neuen Bundesländer in die föderale Bildungslandschaft der Bundesrepublik zu integrieren. 30 Jahre nach der friedlichen Revolution stellt sich die Frage, wie Demokratieerziehung und -bildung vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit der NS- und der SED-Diktatur sowie den Herausforderungen unserer Zeit ausgestaltet werden müssen. Was wissen Jugendliche über DDR-Geschichte? Welchen Folgen der fortschreitenden Globalisierung und Digitalisierung haben sich die Akteure der Bildungs- und Demokratievermittlung zu stellen? Wie sieht die Zukunft der politischen Bildung in einer (re-)politisierten Gesellschaft aus?

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Öffentliches Symposium
Donnerstag, 26. September 2019, 10.00 bis 17.30 Uhr
Freitag, 27. September 2019, 10.00 bis 14.00 Uhr
Informationen zum Programm unter www.deutsche-gesellschaft-ev.de
Um Anmeldung wird bis zum 25.09.2019 gebeten: heike.tuchscheerer(at)deutsche-gesellschaft-ev.de 
In Kooperation mit der Theodor-Litt-Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft

Mit der Deutschen Einheit stand Deutschland vor der Aufgabe, die neuen Bundesländer in die föderale Bildungslandschaft der Bundesrepublik zu integrieren. 30 Jahre nach der friedlichen Revolution stellt sich die Frage, wie Demokratieerziehung und -bildung vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit der NS- und der SED-Diktatur sowie den Herausforderungen unserer Zeit ausgestaltet werden müssen. Was wissen Jugendliche über DDR-Geschichte? Welchen Folgen der fortschreitenden Globalisierung und Digitalisierung haben sich die Akteure der Bildungs- und Demokratievermittlung zu stellen? Wie sieht die Zukunft der politischen Bildung in einer (re-)politisierten Gesellschaft aus?

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

Zur Ausstellung

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

Zur Ausstellung

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

Zur Ausstellung

Was ist Luxus? Ein glitzernder Einkaufswagen? Ein Sportwagen? Ein Designerkleid? Oder doch ein Tag in der Hängematte? Von materiellen Gegenständen wie Autos, Mode und Yachten über immaterielle Bedürfnisse wie Zeit, Ruhe und Sicherheit bis hin zu Verzicht auf Luxus und Konsum: Die Ausstellung "Purer Luxus" widmet sich in sieben Themenbereichen verschiedenen Vorstellungen von Luxus in historischer Perspektive, immer mit Blick auf die Gegenwart. Erfahren Sie in unserer Begleitung anhand von Objekten, Dokumenten, Fotografien sowie interaktiven Elementen und audiovisuellen Medien die Geschichte des Phänomens seit 1945.

Zur Wechselausstellung

© Stiftung Haus der Geschichte / Punctum, Alexander Schmidt

Podiumsdiskussion
Mit Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk (Historiker, Berlin), Kathrin Mahler Walther (Bürgerrechtlerin, Leipzig/Berlin) und Prof. Dr. Detlef Pollack (Religionssoziologe, Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
Moderation: Stefan Nölke (MDR)
In Kooperation mit MDR KULTUR

30 Jahre nach dem Ende der SED-Diktatur ist eine heftige Diskussion entbrannt, von wem die friedliche Revolution ausgegangen ist und wer sich auf sie berufen darf. Während der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk im Verein mit ehemaligen Dissidenten den Anteil der Bürgerrechtler hervorhebt, die lange vor dem Herbst ‘89 für demokratische Reformen gekämpft haben, verweist der Soziologe Detlef Pollack auf die Rolle der „Normalbürger“, die nach dem 9. Oktober 1989 DDR-weit zu Hunderttausenden auf die Straße gegangen sind. Zudem hätten auch die Ausreisewilligen ihren Beitrag geleistet. Wem verdanken wir nun die friedliche Revolution? Darüber diskutieren der Berliner Historiker Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk, die Leipziger Bürgerrechtlerin Kathrin Mahler Walther und der Soziologe Prof. Dr. Detlef Pollack unter der Leitung des MDR KULTUR-Redakteurs Stefan Nölke.

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Oktober 2019

Filmvorführung „Der Klang der Freiheit – Neue Glocken für St. Nikolai“ (D 2019, 45 Min, Regie: Christian Schulz
Anschließendes Gespräch 
Mit Friedrich Magirius (ehem. Pfarrer der Nikolaikirche), Gesine Oltmanns (Stiftung Friedliche Revolution) und Pfarrer Bernhard Stief (Nikolaikirche) 
Moderation: Thomas Bille (MDR)
In Kooperation mit dem Mitteldeutschen Rundfunk
Anmeldung per E-Mail unter rene.jacobi(at)mdr.de bis 26.9.2019 erforderlich

Die Nikolaikirche im Zentrum Leipzigs ist eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt und gehört mit ihrem Doppelturm zu den markanten Punkten der Messestadt-Skyline. Doch die beiden Glockenstühle sind stark renovierungsbedürftig und die vorhandenen Kirchenglocken unvollständig. Seit gut 100 Jahren fehlt St. Nikolai die größte und wichtigste Glocke, die „Osanna“. Renovierung und Erneuerung wurden nun in Angriff genommen, damit die neue Glocke pünktlich am 9. Oktober 2019 den 30. Jahrestag der friedlichen Revolution einläuten kann. Der Film „Der Klang der Freiheit – Neue Glocken für St. Nikolai“ aus der Reihe „Der Osten – Entdecke wo du lebst“ erkundet den Mythos der Nikolaikirche. Über die Bedeutung der Nikolaikirche vor und während der friedlichen Revolution, ihr Image seit 1989 und darüber, welche Rolle die Kirche in politischen Ausnahmesituationen spielt, diskutieren gemeinsam mit dem Publikum der Pfarrer der Nikolaikirche Bernhard Stief, der Theologe Friedrich Magirius und die Bürgerrechtlerin Gesine Oltmanns unter der Leitung von Thomas Bille.

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Stefan Weinzierl (c) Martin Lukas Kim
Buchcover

Anlässlich des 30. Jahrestages der friedlichen Revolution lädt das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig herzlich zum Museumsfest ein.

16.00-20.00 Uhr
Laternen basteln für das Lichtfest und Schminken mit KAWI-KIDS

Zurück in die Zukunft
Kurzbegleitungen zum Thema 30 Jahre friedliche Revolution

17.00-18.30 Uhr
Zeitreise
Eine improvisatorische Entdeckungsreise durch Vergangenheit und Zukunft mit der THEATERTURBINE

18.00-18.30 Uhr
Alles Gold was glänzt?
Begleitung mit Dr. Iris Benner durch die Wechselausstellung „Purer Luxus“

19.00-21.00 Uhr
Ich musste raus – Wege aus der DDR
Musikalische Lesung mit dem Schauspieler Ludwig Blochberger und dem Schlagzeuger Stefan Weinzierl

ca. 20.00 Uhr (Pause)
Gehen oder Bleiben?
Gespräch zwischen dem Autor Constantin Hoffmann und dem DDR-Bürgerrechtler Uwe Schwabe

21.00-22.00 Uhr
30 Jahre Mauerfall. Lieder aus Ost und West Konzert mit Studierenden der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig unter der Leitung von Prof. Evelyn Fischer

Lounge im Foyer
Imbiss und Getränke

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

© Stiftung Haus der Geschichte

Spielfilm (Deutschland 2017, 111 Min.)
Regie: Lars Kraume 
In der Reihe „Euphorie und Ohnmacht“

1956: Bei einem Kinobesuch in West-Berlin sehen die Abiturienten Theo und Kurt in der Wochenschau dramatische Bilder vom Aufstand der Ungarn in Budapest. Zurück in Stalinstadt entsteht spontan die Idee, im Unterricht eine Schweigeminute für die Opfer des Aufstands abzuhalten. Während ihr Rektor zunächst versucht, das Ganze als Jugendsünde abzutun, geraten die Schüler in die politischen Mühlen der noch jungen DDR. Der Volksbildungsminister verurteilt die Aktion als konterrevolutionären Akt und verlangt von den Schülern, innerhalb einer Woche den Rädelsführer zu nennen. 
Der Film erzählt ein zutiefst bewegendes Kapitel aus dem Tagebuch des Kalten Krieges, basierend auf den persönlichen Erlebnissen und der gleichnamigen Buchvorlage von Dietrich Garstka – einer der insgesamt 19 ehemaligen Schüler, die 1956 mit einer einfachen menschlichen Geste einen ganzen Staatsapparat gegen sich aufbrachten. 

Lars Kraume, 1973 in Chieti, Italien geboren, ist ein deutscher Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Sein Studium an der deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin schloss er mit dem Film „Dunckel“ ab, für den er 2000 erstmals den Adolf-Grimme-Preis erhielt, 2016 wurde sein Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“ mit 6 deutschen Filmpreisen ausgezeichnet. Zwischen 2003 und 2014 drehte Kraume 10 Filme für die Fernsehreihe „Tatort“. Seit 1994 lebt er in Berlin.

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Besucherinnen und Besucher vor der Bühne der Dauerausstellung
© Stiftung Haus der Geschichte / Punctum, Alexander Schmidt

Kurze Ausstellungsbegleitung und Gespräch
Mit Dr. Henrike Girmond (Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zeitgeschichtlichen Forum) zum Ausstellungsbereich „Alltag in der DDR“

Bröckelnde Hausfassaden, dürftig bestückte Schaufenster, Käuferschlangen vor den Läden – auf den ersten Blick erscheint der Alltag in der DDR mühsam und trostlos. Allerorten offenbaren sich die Grenzen der Planwirtschaft ab Mitte der 1970er Jahre. Doch mit Phantasie, Organisationstalent und Eigensinn gelingt es vielen, die eng gesetzten Spielräume auszuschöpfen. Forum live begibt sich auf Spurensuche nach kreativen Köpfen und geschickten Händen, nach Tüftlern und Bastlern, die mit „Marke Eigenbau“ der Mangelwirtschaft entgegentraten.

Zur Ausstellung

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Filmcover
Szenenbild © DIF

Dokumentarfilm (D/GB 1990, 129 Min, Regie: Marcel Ophüls
Filmvorführung und Gespräch 
Mit Ralph Eue (Filmpublizist, Programmchef DOK Leipzig) und Dr. Andreas Kötzing (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V. an der Universität Dresden
In Kooperation mit dem Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 

Die Fernsehbilder vom Fall der Berliner Mauer inspirierten den deutsch-französischen Filmemacher Marcel Ophüls: Er reiste im Jahr darauf nach Berlin, um einige der Protagonisten, vom einfachen Mann auf der Straße bis hin zum ehemaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Egon Krenz, zu interviewen. Ihre Antworten kombinierte Ophüls in teils komödiantischer Weise mit Nachrichtenfilmen, Berliner Straßenszenen und Filmausschnitten aus „Der blaue Engel“ und „Cabaret“. 

Marcel Ophüls
, 1927 in Frankfurt am Main geboren, ist der Sohn des Regisseurs Max Ophüls und der Schauspielerin Hilde Wall. Nach seinem Studium am Occidental College in Kalifornien, USA, sowie an der Sorbonne in Paris arbeitete Ophüls als Regie-Assistent u. a. von John Huston. Mit Unterstützung von François Truffaut inszenierte er 1963 den Spielfilm „Peau de banane“ mit Jeanne Moreau und Jean-Paul Belmondo. Ab Mitte der 1960er Jahre drehte Ophüls Dokumentarfilme, wobei er sich immer wieder mit der nationalsozialistischen Vergangenheit auseinander setzte. Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. 1988 mit dem Oscar für „Hôtel Terminus: Zeit und Leben des Klaus Barbie“ und 1991 mit dem Adolf-Grimme-Preis für „Novembertage“.

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

© Stiftung Haus der Geschichte

Zeitzeugeninterviews 

Am 30. Jahrestag der Montagsdemonstration vom 9. Oktober 1989 steht das Zeitzeugenmobil der Stiftung Haus der Geschichte am Markt in der Leipziger Innenstadt. Hier können alle Interessierten vor der Kamera über ihre Erinnerungen an den Herbst 1989 berichten. Lassen Sie Vergangenheit lebendig werden und erzählen Sie uns Ihre ganz persönliche Geschichte der Friedlichen Revolution!

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Öffentliches Symposion anlässlich des 30. Jahrestages der friedlichen Revolution sowie des 20-jährigen Bestehens des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig 
Anschließend ab 19.30 Uhr Solokonzert Gerhard Schöne „Ich pack in meinen Koffer“ 
Anmeldung zum Symposion per E-Mail unter besucherdienst-leipzig(at)hdg.de  oder telefonisch unter 0341-2220-400 bis zum 6.10.2019 erforderlich.
In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung

Das Jahr 1989 ist für viele Ostdeutsche als eine Zeit des gesellschaftlichen Aufbruchs und großer Euphorie in Erinnerung. Dreißig Jahre später beurteilt die große Mehrheit in Ostdeutschland ihre persönliche Situation insgesamt zwar positiv, doch ist gerade hier die Distanz zum politischen System der Bundesrepublik besonders verbreitet, fühlen sich viele abgehängt und hadern mit der politischen Situation. Was sind die Ursachen dieser Entwicklung?

Die gewaltigen gesellschaftlichen Umbrüche, die sich seit 1989/90 in Ostdeutschland vollzogen, sind in zahlreichen Studien und Einzeluntersuchungen erforscht worden. Jedoch behandeln diese meist einzelne Aspekte, eine Gesamtanalyse des Transformationsprozesses steht noch aus. Ausgehend von zentralen Forderungen aus den Jahren 1989 und 1990 versucht das Symposion, Mosaiksteine zu einem noch ausstehenden Gesamtbild zusammenzutragen.

Programm

10.30-10.45 Uhr 
Begrüßung
Dr. Jürgen Reiche
(Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig
Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung)

10.45-12.45 Uhr 
Für ein offenes Land mit freien Menschen 
Eine zentrale Forderung des Herbstes 1989 war die nach Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Diese Errungenschaften haben in Ostdeutschland in den vergangenen Jahren deutlich an Vertrauen verloren. Was sind die Ursachen dieser Entwicklung? Wie kann man dem entgegenwirken?

PD Dr. Oliver Decker (Sozialpsychologe, Soziologe, Direktor des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung an der Universität Leipzig) 
Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk (Historiker, Berlin) 
Dr. Maria Nooke (Soziologin, Brandenburgische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur in der DDR) 
Frank Richter (Theologe, Bürgerrechtler, Meißen)

Moderation: Antonie Rietzschel (Hauptstadtredakteurin der Süddeutschen Zeitung, Berlin/Leipzig)

12.45 – 13.30 Uhr 
Mittagspause

13.30-15.30 Uhr 
Blühende Landschaften

In Ostdeutschland vollzog sich seit 1990 ein radikaler Umbruch der Wirtschaft von einer staatlich gelenkten Zentralplanwirtschaft zu marktwirtschaftlichen Strukturen. Dies ging mit einer großflächigen Deindustrialisierung und den Verlust vieler Arbeitsplätze einher. Nur langsam gelang ein Wiederaufbau. Doch bis heute weisen die wichtigsten ökonomischen Kennziffern erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West auf, hat kein Dax-Konzern seinen Sitz in Ostdeutschland, ist die Tarifbindung hier deutlich geringer. Welche Ursachen gibt es dafür, gab es Alternativen? Welche Folgen haben die anhaltenden Unterschiede zwischen Ost und West und welche Prognosen gibt es für die Zukunft?

Dr. Marcus Böick (Historiker, Politikwissenschaftler, Ruhr-Universität Bochum
Iris Gleicke (ehemalige Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Berlin) 
Katrin Rohnstock (Literatur- und Sprachwissenschaftlerin, Autorin und Inhaberin der Firma Rohnstock Biografien, Berlin) 
Prof. Dr. Joachim Ragnitz (Diplomvolkswirt, Stellvertretender Leiter des ifo Instituts – Niederlassung Dresden)

Moderation: Rommy Arndt (Journalistin, MDR Info/n-tv, Leipzig/Köln)

15.30-16.00 Uhr 
Kaffeepause

16.00-18.00 Uhr 
Deutschland, einig Vaterland 
Die Entscheidung für einen Beitritt der DDR nach Artikel 23 des Grundgesetzes bedingte einen vollständigen Institutionen- und Elitentransfer von West nach Ost. Doch auch fast 30 Jahre danach ist der Anteil Ostdeutscher an Führungspositionen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sehr gering. Welche Ursachen gibt es dafür und welchen Anteil hat die jahrzehntelange Unterrepräsentation daran, dass sich Teile der Ostdeutschen vom politischen System der Bundesrepublik distanzieren? Die Diskussionsrunde reflektiert abschließend Stand und Perspektiven der deutschen Einheit 30 Jahre nach der friedlichen Revolution.

Markus Decker (Journalist, Mitteldeutschen Zeitung, Mitglied des RND, Berlin) 
Prof. Dr. Susan Neiman (Philosophin, Direktorin des Einstein Forums Potsdam, angefragt) 
Prof. Dr. Raj Kollmorgen (Professor für Soziologie/Management sozialen Wandels, Hochschule Zittau/Görlitz
Dr. Franka Maubach (Historikerin, Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Moderation: Iris Mayer (Nachrichtenchefin Süddeutsche Zeitung, München)

18.00 Uhr
Empfang

19.30 Uhr 
Solokonzert Gerhard Schöne „Ich pack meinen Koffer“ 
Der Liedermacher Gerhard Schöne ist seit Jahrzehnten einer der bekanntesten und produktivsten Künstler mit ostdeutschen Wurzeln. Er gehört zu den Wenigen, die ihre Karriere nach 1990 erfolgreich fortsetzen können und bis heute eine große Fangemeinschaft begeistern.

In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung 
www.bpb.de

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Öffentliche Tagung – Vorträge mit Diskussion 
Mit Dr. Paul Kaiser (Direktor des Dresdner Instituts für Kulturstudien), Dr. Eckhart Gillen (Kunsthistoriker und Kurator, Berlin), Dr. Sabine Schmidt (Kunsthistorikerin und Kuratorin, Villa Stuck, München), Prof. April Eisman (Kunsthistorikerin, Universität Iowa), Christoph Tannert (Künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Bethanien, Berlin) und Elke Neumann (Kunsthistorikerin und Kuratorin, Kunsthalle Rostock)
Anmeldung per E-Mail unter info(at)kulturstudien-dresden.de oder telefonisch unter 0351-48182-20 bis zum 5.10.2019 erforderlich.
Veranstalter: Dresdner Institut für Kulturstudien in Zusammenarbeit mit dem Museum der bildenden Künste Leipzig und dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig 

Weitergehende Informationen unter www.kulturstudien-dresden.de

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Eröffnung der Wechselausstellung

Laufzeit: 18.10.2019 – 10.05.2020

Um Anmeldung wird gebeten. E-Mail besucherdienst-leipzig(at)hdg.de

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Besucherinnen und Besucher vor der Bühne der Dauerausstellung
© Stiftung Haus der Geschichte / Punctum, Alexander Schmidt

Gespräch mit Susan Freytag (Restauratorin im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig)

Vor dem Hintergrund der Fluchtbewegungen der letzten Jahre ist es Aufgabe des Zeitgeschichtlichen Forums, auch Zeugnisse von Flucht und Migration zu sammeln. Symbolisch für die sog. „Flüchtlingswelle“ seit dem Sommer 2015 stehen Rettungswesten und andere Gegenstände, die vielfach an den Stränden griechischer Inseln gefunden wurden – von Flüchtlingen, die über die „Balkanroute“ den Weg nach Europa suchten. Einige dieser Objekte, die auf der Insel Lesbos gefunden wurden und nun zum Sammlungsbestand des Museums gehören, sollen gezeigt und aus konservatorischer Sicht vorgestellt werden. Die Restauratorin Susan Freytag gibt in dieser Sprechstunde Einblicke in ihre Arbeit und steht Ihnen für Fragen zur Verfügung.

Zur Ausstellung

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Filmcover

Spielfilm (D 2015, 117 Min, Regie: Andreas Dresen) 
Filmvorführung und Gespräch 
Mit Prof. Dr. Dirk van Laak (Historiker, Universität Leipzig) und Dr. Jürgen Reiche (Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig) sowie Zeitzeugen 
Moderation: Sophie Rauch (mephisto 97.6 – Lokalradio der Universität Leipzig
In Kooperation mit der Universität Leipzig und der Stadt Leipzig

Leipzig in den frühen 1990er Jahren: Die DDR ist Geschichte, die Bundesrepublik noch nicht angekommen. Ein Zwischenzustand voller Verunsicherung und Gewalt, voller Träume und Aufbrüche. Aus Sicht von fünf Jugendlichen lotet der Film die gesellschaftlichen Umbrüche nach 1989/90 aus. „Als wir träumten“, nach dem Roman von Clemens Meyer, liefert keine Antworten, sondern wirft Fragen auf. Er ist eine Einladung, sich sowohl mit der gesellschaftlichen Umbruchszeit 1989/90 als auch mit den bis heute bestehenden Nachwirkungen und Nachbildern der DDR zu befassen.

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Denis Petković
© Rolf Arnold
Tilo Krügel
© Rolf Arnold

Peter Richters Roman „89/90“ schildert die Atmosphäre und die Umbrüche in der DDR der Jahre 89/90 auf eindrückliche Weise und ist einer der herausragenden Beiträge zum Geschehen dieser Zeit. Das Schauspiel Leipzig brachte 2016 eine Bühnenfassung des Romans auf die Bühne, inszeniert von Claudia Bauer und eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2017.
Aus Anlass der Wiederaufnahme von „89/90“ am Schauspiel Leipzig diesen Herbst lesen die Ensemblemitglieder Denis Petković und Tilo Krügel im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig aus dem Roman. Eine Lesung auf der Bühne inmitten der Dauerausstellung, in der die Jahre 1989 und 1990 eine zentrale Rolle spielen.

Denis Petković, 1969 in Herford geboren, wuchs in Serbien und Berlin auf. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Engagiert war er anschließend am Schauspiel Essen, Burgtheater Wien, Volkstheater Wien und bei den Salzburger Festspielen. Seit 2013 ist er Ensemblemitglied am Schauspiel Leipzig.

Tilo Krügel, 1967 in Karl-Marx-Stadt geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung ebenfalls an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Nach seinem Erstengagement am Staatstheater Schwerin folgten Stationen in Rostock, Plauen, Cottbus, Aachen, Augsburg und Chemnitz. Daneben entstanden auch eigene Regiearbeiten in verschiedenen Städten sowie ein partizipativer Theaterspielclub am Schauspiel Leipzig, zu dessen Ensemble Tilo Krügel seit 2013 gehört.

www.schauspiel-leipzig.de/spielplan/repertoire/89-90/


Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Buchvorstellung und Gespräch 
Mit Anne Hähnig (Redakteurin Die ZEIT-Büro Leipzig), Sascha Lange (Autor und Historiker, Leipzig) sowie weiteren Gästen 
Moderation: Patrik Schwarz (Geschäftsführender Redakteur Die ZEIT und Herausgeber „Guter Osten – Böser Osten“) 
Anmeldung unter www.bpb.de bis 21.10.2019 erforderlich. 
In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Die ZEIT

Nach 30 Jahren deutscher Einheit ist Deutschland verwandelt – es ist als Ganzes anders geworden, aber auch in seinen beiden Teilen. Ostdeutschland musste sich neu erfinden, wurde tiefgreifend verändert und verändert sich immer wieder selbst. Die in „Guter Osten – Böser Osten“ versammelten Texte und Debatten aus der „ZEIT im Osten“ zeigen Ostdeutschland in seiner ganzen Ambivalenz, bieten einen freien, unverstellten Blick, beleuchten Abgründe und Erfolgsgeschichten, Vergangenheit und Zukunft, Kontinuitäten und Umbrüche. Sie erzählen von einem Osten mit Selbstbewusstsein und gereifter Identität, von einem Landesteil mit allen Schattierungen: im „Guten“ wie im „Bösen“.

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Mit Peter Claussen (ehemaliger Kulturattaché der US-Botschafter bei der DDR), Dr. Jürgen Ronthaler (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Anglistik an der Universität Leipzig) und Prof. Dr. Catrin Gersdorf (Professorin für Amerikastudien an der Julius-Maximilian-Universität Würzburg)
Moderation: Prof. Dr. Katja Kanzler (Professor and Chair for American Literature, American Studies, Universität Leipzig
In Kooperation mit dem US-Generalkonsulat Leipzig und American Space Leipzig

Kurz nach dem Mauerfall im November 1989 zeigte das PBS-Fernsehen eine Dokumentation mit dem Titel „Akteure der Diplomatie“, die aus 6 Teilen bestand, die verschiedene US-DiplomatInnen zeigten, die weltweit für das US-Außenministerium arbeiteten. PBS begleitete auch Peter Claussen, den damaligen US-Kulturattaché bei der DDR während seiner Termine in Ost-Berlin und auf seinen Reisen durch die DDR. Eine solche Reise brachte ihn 1988 nach Leipzig für ein Gespräch mit PostdoktorandInnen und ForschungsstudentInnen der Karl-Marx-Universität Leipzig
Nach über 30 Jahren wird nun der Gesprächsfaden wieder aufgegriffen und Bilanz gezogen: Wie hat man den Fall der Mauer erlebt? Wie war es, in der DDR Amerikanistik zu studieren, sich mit amerikanischer Kultur auseinanderzusetzen? Wie verlief die wissenschaftliche Auseinandersetzung und der wissenschaftliche Austausch der Universität mit Nordamerika? Wie gestaltete sich die Arbeit eines US-Kulturattachés in der DDR? Welche Möglichkeiten eröffneten sich den Gesprächspartnern nach dem Mauerfall?

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

© Stiftung Haus der Geschichte / Punctum, Alexander Schmidt

Öffentliche Turnusbegleitung durch die Dauerausstellung, anschließend Gespräch mit Edith Schriefl (Wissenschaftliche Volontärin im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig)

Außerhalb der Öffnungszeiten bieten wir eine Begleitung durch die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ mit Fokus auf die Nachkriegszeit an. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Edith Schriefl, wissenschaftliche Volontärin im Zeitgeschichtlichen Forum.

Zur Ausstellung

Informationen zur Veranstaltungsfotografie

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.