Veranstaltungen und Termine

Das Universitätshochhaus am Karl-Marx-Platz (1982) © Bundesarchiv: Grubitzsch

Podiumsdiskussion im Rahmen der 3. Jahrestagung des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft
Mit den Zeitzeugen Prof. em. Dr. Michael Haller, Prof. em. Dr. Hans Poerschke, Prof. em. Dr. Horst Pöttker und der Journalistin Heike Schüler
Moderation: Melanie Malczok (Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft)
Grußwort: Prof. Dr. Siegfried Lokatis (Buchwissenschaftler, Universität Leipzig)
www.kritischekommunikationswissenschaft.wordpress.com
Veranstalter: Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft

Die meisten DDR-Journalisten waren im „Roten Kloster", sprich: Sie hatten an der Sektion Journalistik der Karl-Marx-Universität in Leipzig studiert. Die marxistisch-leninistische Journalistenausbildung wurde im Zuge des gesellschaftlichen Transformationsprozesses nach dem Mauerfall abgewickelt und durch einen Studiengang nach bundesdeutschem Vorbild im neu gegründeten Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft ersetzt. Wie genau ist dieser Prozess vor 30 Jahren abgelaufen? Welche Optionen lagen damals auf dem Tisch, welche Akteure aus der Politik, der Bürgerrechtsbewegung, der Universität und der westdeutschen Kommunikationswissenschaft haben sich für welche Optionen stark gemacht? Wie haben DDR-Professoren, westdeutsche „Aufbauhelfer" und damalige Studierende diese Zeit erlebt und was lässt sich daraus lernen? Gab es in der DDR-Journalistenausbildung abseits der Ideologie etwas, das es verdient hätte, weitergeführt zu werden? Darüber sprechen in einer Podiumsdiskussion Zeitzeugen von damals.

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