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Buchcover von Der Westbalkan. Im Wartezimmer der EU
© Bundeszentrale für politische Bildung

Leipziger Buchmesse – Leipzig liest

Krsto Lazarević, Franziska Tschinderle, Danijel Majić
Der Westbalkan. Im Wartezimmer der EU
Buchvorstellung
Mit Franziska Tschinderle (Autorin und Journalistin), Krsto Lazarević (Autor und Journalist) sowie Michael Martens (Korrespondent für Südosteuropa/FAZ)
Moderation: Doris Akrap (taz)
In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung

„Die Zukunft der Balkanstaaten liegt in der Europäischen Union“ – so lautet das Versprechen, das die EU bereits 2003 abgegeben hat. Mehr als 20 Jahre später warten sechs Staaten, die inzwischen als „Westbalkan“ zusammengefasst werden, noch immer auf ihre Mitgliedschaft: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Wo stehen diese Staaten heute im Beitrittsprozess? Wie entwickeln sich Rechtsstaatlichkeit und Demokratie? Welche Konflikte und Probleme prägen die jeweiligen Gesellschaften?
Die Journalistin Franziska Tschinderle sowie die Journalisten Krsto Lazarević und Danijel Majić beleuchten die aktuelle Lage in den einzelnen Ländern, lassen vielfältige Perspektiven zu Wort kommen und analysieren die zentralen politischen Konflikte sowie Akteurinnen und Akteure.

Krsto Lazarević (Autor)
geboren 1989 in Tuzla/Bosnien-Herzegowina, lebt in Berlin und arbeitete im Europäischen Parlament zu Flucht, Migration und europäischer Entwicklungszusammenarbeit. Als Journalist war er in Berlin, Wien, Belgrad und Sarajevo tätig. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit war die Lage von Geflüchteten auf der Balkanroute. Er betreibt gemeinsam mit Danijel Majić den Podcast „Neues vom Ballaballa-Balkan“. Zuvor arbeitete er in der Redaktion der europäischen Presseschau Eurotopics – einem Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung, das vom Journalistennetzwerk N-ost produziert wird.

Franziska Tschinderle (Autorin)
geboren 1994 in Villach, studierte Journalismus und Zeitgeschichte in Wien. Sie arbeitet als Journalistin mit dem Schwerpunkt Südosteuropa. Ihre Reportagen aus Kosovo, Serbien, Albanien sowie anderen Ländern dieser Region sind u. a. in der „ZEIT“, „Le Monde Diplomatique“ sowie bei „Ö1“ erschienen. Tschinderle lebt als Korrespondentin in Tirana und ist unter anderem für das Auslandsressort des österreichischen Nachrichtenmagazins „profil“ tätig. 2022 erschien ihr Buch „Albanien: Aus der Isolation in eine europäische Zukunft“ (Czernin-Verlag). Für die Bundeszentrale für politische Bildung hat sie zudem ein Dossier zu Albanien betreut.

Michael Martens (Korrespondent für Südosteuropa/FAZ)
geboren 1973 in Hamburg, von 1995 bis 2000 arbeitete er als Redakteur für verschiedene russland-deutsche Zeitungen in Bischkek/Kirgisistan, Almaty/Kasachstan, Kyjiw/Ukraine und St. Petersburg/Russland, ab 2001 bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ab 2002 als Südosteuropa-Korrespondent in Belgrad/Serbien, von 2009 bis 2018 berichtete er auch aus Istanbul/Türkei und ab 2015 aus Athen/Griechenland. Seit 2019 ist er politischer Korrespondent der FAZ mit Sitz in Wien, von wo aus er über den Südosten Europas berichtet. Zuletzt veröffentlichte er das Buch „Im Brand der Welten. Ivo Andrić. Ein europäisches Leben“ (Zsolnay, 2019).

Link zum Buch:
https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/571370/der-westbalkan/