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© Daniel Biskup

Doku-Drama (Deutschland 2012, 94 Min.)
Produzent: Thomas Kufus
In der Reihe „Das Ende einer Volkswirtschaft: Die Rolle der Treuhand“

Die Umgestaltung der ostdeutschen Wirtschaft nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen liegt nach 1990 in den Händen der Treuhandanstalt. Klare Aufgabe ist die schnelle Privatisierung der volkseigenen Betriebe. Dabei fehlten oft sowohl die Zeit als auch die Kontrolle, die viele Firmen, Fabriken und Immobilien vor dem Aus hätten retten können. Zu Wort kommt in der Dokumentation unter anderem Detlef Scheunert, zunächst Vorstandsassistent und später Direktor der Treuhand für den Bereich Glasindustrie. Damit galt Scheunert als einer der wenigen Ostdeutschen, die in der oberen Liga der Treuhand mitagiert haben. Er war bereit zu lernen, wie eine soziale Marktwirtschaft funktioniert. Doch das sei schwieriger gewesen, als er gedacht habe, gesteht er.

Thomas Kufus, 1957 in Essen geboren, ist ein Filmproduzent, der 1990 zusammen mit Martin Hagemann in Berlin die Firma zero film gründete und zahlreiche Dokumentarfilme produzierte. Seit 2011 macht er sich auch als Produzent von Spielfilmen einen Namen wie bei „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (2015) auf, für den er 2016 den Deutschen Filmpreis erhielt. Kufus war von 2009 bis 2015 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Filmakademie. Seit 2016 ist er Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Der Dokumentarfilm „BEUYS“ über Joseph Beuys, der in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Andres Veiles entstanden ist, lief 2017 im Wettbewerb der Berlinale. Kufus arbeitete außerdem mehrfach mit den Regisseurinnen Corinna Belz und Regina Schilling zusammen.

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