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Buchmesse Saal
Postwendekinder. Für eine solidarische und gleichberechtigte deutsch-deutsche Zukunft
Eintritt frei
Leipziger Buchmesse - Leipzig liest
Alma-Emilia Jahn, Marlene Mähler und Angelique Pershon (Hg.)
Postwendekinder. Für eine solidarische und gleichberechtigte deutsch-deutsche Zukunft
Buchvorstellung
Mit den Herausgeberinnen Alma-Emilia Jahn (Künstlerin und Kulturpädagogin), Marlene Mähler (Bildungsreferentin) und Angelique Pershon (Psychologin)
Moderation: Matthias Naumann (Verleger)
In Kooperation mit dem Neofelis Verlag
Deutscher Einheit scheint es noch immer eine imaginäre Grenze zwischen Ost und West zu geben, die auch die nachgeborene Generation spürt. Diese macht sich nicht nur in sozialen und kulturellen Unterschieden bemerkbar, sondern auch in Bezug auf Einkommen, Vermögen und Jobchancen. Die Beschäftigung mit diesen anhaltenden Differenzen ist für junge Menschen mit ostdeutschem Hintergrund mit vielen Fragen verbunden: Welche Spuren haben die DDR und die deutsch-deutsche Teilung hinterlassen? Wie gehen wir mit dem Wahlverhalten in Ostdeutschland um? Sollen wir bleiben oder gehen? In persönlichen Erzählungen, Essays und visuellen Beiträgen erkunden Autorinnen und Autoren ihre (post-)sozialistische Prägung und die Ambivalenzen ihres Ostdeutsch-Seins, thematisieren die bis heute sichtbaren strukturellen Brüche und hinterfragen die recht(sextrem)en Tendenzen in Ostdeutschland. Sie suchen nach einer solidarischen und gleichberechtigten deutsch-deutschen Zukunft.
Alma-Emilia Jahn
geboren 1999 in Erfurt, lebt heute wieder in ihrer Heimatstadt. Sie studierte Soziale Arbeit in Darmstadt sowie Kultur, Ästhetik und Medien in Düsseldorf und ist als Künstlerin und Sozial- und Kulturpädagogin tätig. Im wissenschaftlichen Kontext beschäftigte sie sich mit dem kulturellen Erinnerungsgedächtnis von Menschen mit Ostbiografie.
Marlene Mähler
geboren 1999 in (Ost-)Berlin, Studium der Anthropologie und Gender Studies (BA) in Berlin und Athen. Sie absolviert derzeit ein Masterstudium der Bildungswissenschaften in Jena. In ihrer Arbeit als Bildungsreferentin verbindet sie wissenschaftliche Perspektiven mit praktischer Bildungsarbeit und gestaltet Workshops zu gesellschaftlicher Teilhabe rund um den Themenkomplex Ostdeutschland.
Angelique Pershon
geboren 1998 in Lübeck und in Nord-West-Mecklenburg aufgewachsen. Sie hat Psychologie in Lübeck, San Marcos/USA und Leuven/Belgien studiert und praktische Erfahrungen ebendort sowie in Bukarest, Frankfurt am Main und Bad Kissingen gesammelt. Zuletzt hat sie sich in akademischen Forschungsprojekten mit Geteilten Führungsmodellen, Team Performance und Emotionsausdruck in natürlicher Sprachverarbeitung beschäftigt. Sie steht kurz vor ihrem Masterabschluss und ist ehrenamtlich in einem Zukunfts-Think-Tank tätig.
Link zum Buch:
https://neofelis-verlag.de/verlagsprogramm/wissenschaft/politik-debatte/1124/postwendekinder