Veranstaltungen und Termine

© Bert_Borstelmann

Vortrag des Historikers Prof. Dr. Andreas Rödder (Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Begleitprogramm zur Ausstellung „Angst. Eine deutsche Gefühlslage?“
In Kooperation mit dem S. Fischer Verlag

Deutschland steckt in einem Dilemma. Allenthalben wird erwartet, dass es politische Führung übernimmt, doch wenn es dies tut, ist der Vorwurf der deutschen Dominanz vorprogrammiert. Der renommierte Historiker Andreas Rödder erzählt die Geschichte, die dahintersteht: die Geschichte der „deutschen Stärke“ in Europa, die alle Katastrophen des 20. Jahrhunderts überlebt hat, die Geschichte deutscher Selbstbilder als Kulturnation und die Geschichte der vielen zwiespältigen Gefühle der Nachbarn gegenüber Deutschland – die bis heute präsent sind. Wie kann Deutschland mit diesen Ambivalenzen umgehen? Wie lassen sich deutsche Stärke und europäisches Gemeinwohl vereinbaren? Und wie kann Deutschland zu einem starken Europa beitragen?
Mit seinem brillanten Blick auf die Geschichte der letzten 150 Jahre erklärt Andreas Rödder in seinem Buch „Wer hat Angst vor Deutschland?“ überzeugend auch das aktuelle Dilemma Deutschlands in Europa – und entwickelt Vorschläge, wie das Problem zu lösen ist.

Der Historiker Andreas Rödder, geboren 1967, ist seit 2005 Professor für Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt Internationale Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Autor zahlreicher Sachbücher.

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