Blick über die beige Motorhaube eines Kleinwagens in das graubezogene Innere des Autos.

Schaudepot

Leukoplastbomber und Ampelmännchen

Geschichte in Objekten

Mobilität von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart: Das ist das Thema unseres Schaudepots im Pavillon direkt gegenüber vom Haus der Geschichte. Wir wollen dort zeigen, was wir als Museum sammeln und wie ein Museumsdepot im Unterschied zur einer Ausstellung funktioniert.

Mobilität betrifft uns alle. Wie hat sie sich seit 1945 entwickelt? Wir zeigen einen Lloyd 300, der wegen der Materialprobleme in der Nachkriegszeit aus einer Holzkarosserie mit Kunstlederbezug besteht. Das bringt ihm den Beinamen „Leukoplastbomber“ ein. Auch Fahrräder mit Hilfsmotoren zeugen von den (Wieder-)Anfängen der Mobilität. Der „Pöhlmann EL“ ist dagegen ein frühes Versuchsauto mit Elektroantrieb aus dem Jahr 1984.

In unserem Schaudepot gibt es aber nicht nur Fahrzeuge. Videospiele und Blechspielzeuge, Plakate, Fotos und Schilder geben einen Eindruck von der Spannbreite unserer Sammlung. Und sie spiegeln wider, was zu verschiedenen Zeiten in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur über Mobilität gedacht wird: Von Autokult und Fahrvergnügen über das Auto als „Statussymbol“ zu wachsendem Umweltbewusstsein und Reformen für klimafreundliche Formen der Bewegung.

Besuchen Sie das Schaudepot kostenlos von Dienstag bis Sonntag zu den Öffnungszeiten des Museums.

Einblicke
Eine Gruppe Personen unterschiedlichen Alters steht bei einem Auto, im Vordergrund stehen Fahrräder unterschiedlichen Modells
Menschen stehen vor einem Metallregal, indem sich Modellautos, Modellparkhäuser und bunte Spielkartons.
Detailfoto eines dunkelblauen Herrenrades mit Vorderleuchte und dem Schriftzug Polizei auf der Stoßstange.
Ein Paar schaut sich alte Fotos an einer Wand im Schaudepot an.