Veranstaltungen und Termine

Header "Deutschland und der Krieg in der Ukraine", (c) Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
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Portraits PD Dr. Kirsten Bönker, Dr. Hans-Dieter Heumann, Prof. Dr. Friedrich Kießling, alle (c) privat
Portraits PD Dr. Kirsten Bönker, Dr. Hans-Dieter Heumann, Prof. Dr. Friedrich Kießling, alle (c) privat

Als sich Bundeskanzler Olaf Scholz wenige Tage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine in seiner Regierungserklärung an den Deutschen Bundestag wendet, spricht er von einer "Zeitenwende". Die als sicher geglaubte Nachkriegsordnung, die europäische Sicherheitsarchitektur und letztlich der Glaube an die Universalität westlicher Werte scheinen in ihren Grundfesten erschüttert. Deutschland leistet humanitäre Hilfe, liefert Waffen an die Ukraine, trägt ein umfangreiches Sanktionspaket mit und erhöht seinen Militäretat.  
Doch um das deutsch-ukrainische Verhältnis ist es nicht zum Besten bestellt. Kritische Nachfragen muss sich die deutsche Seite zu ihrer bisherigen Russlandpolitik, vor allem unter Gerhard Schröder und Angela Merkel, gefallen lassen. Die neue Ostpolitik der 1970er Jahre, die Hoffnung auf Überwindung der bipolaren Weltordnung sowie imperialer Großmachtbestrebungen nach 1990, die fehlende Anerkennung der Interessen Ostmitteleuropas und das Festhalten am "Wandel durch Handel" – die Grundsätze deutscher Außenpolitik der vergangenen Jahrzehnte sind durch den russischen Angriffskrieg infrage gestellt.  

Hierüber sprechen PD Dr. Kirsten Bönker (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Osteuropäische Geschichte, Universität zu Köln), Dr. Hans-Dieter Heumann (Botschafter a.D., 2011–2015 Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik) und Prof. Dr. Friedrich Kießling (Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn).

Moderation: Prof. Dr. Harald Biermann (Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland)

In Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Landesbüro NRW

Anmeldung zur Veranstaltung hier

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