Eine junge Frau und ein junger Mann stehen in einem großen Raum, links vorne ein Werkbank, im Hintergrund unter anderem Fahnen und andere Besucher
Besucher betrachten Fotografien von Daniel Biskup in der Ausstellung "Nach dem Mauerfall"
Zwei Mädchen im Teenager-Alter und ein Mann sehen sich einen Trabi mit einem Dachzelt an, im Hintergrund eine Foto-Tapete mit einem Seestrand

Dauerausstellung

Alltag

in der DDR

Zur Dauerausstellung

Wechselausstellung

Nach dem Mauerfall

Daniel Biskup. Fotografien 1990–1995

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Eintritt frei

Der Eintritt zum Museum und allen Ausstellungen ist kostenlos.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10–18 Uhr
Donnerstag: 10–20 Uhr

Besucherinformation

Alle Infos auf einen Blick

Aktuelles
Buchbares Angebot

Kiezspaziergang

Die Oderberger Straße erzählt noch heute vom alltäglichen Leben in der DDR. Bei einem Kiezspaziergang begeben wir uns auf Spurensuche. Das kostenfreie Angebot ist für Schulklassen und Gruppen ab 10 Personen über unseren Besucherdienst buchbar.

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Besucher betrachten Fotografien von Daniel Biskup in der Ausstellung "Nach dem Mauerfall"
Ausstellungsbegleitungen

Nach dem Mauerfall

Sonntags um 15:30 Uhr finden öffentliche Begleitungen durch die Ausstellung „Nach dem Mauerfall“ statt. Für Schulklassen und Gruppen ab 10 Personen sind kostenfreie Begleitungen über unseren Besucherdienst buchbar.

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späti!

Kultur nach Feierabend? Mit unserer Reihe späti! laden wir Sie einmal im Monat abends zu uns in Museum ein.

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„Woher ich komme“

23. August: Die Ost-Berliner Musikerin Masha Qrella spricht über Identität, Sprachlosigkeit und Utopie in der Musik.

Zur Veranstaltung

„Nachwendekinder“

Deutschlandpremiere am 1. Oktober: Johannes Nichelmann stellt sein neues Buch vor.

Zur Veranstaltung

Foto (c) Harald Hauswald

Die heute touristisch attraktive Oderberger Straße war bis 1989 eine Sackgasse, die an der Mauer endete. Wegen ihrer Aussichtsplattform auf der West-Seite wurde sie nicht nur zum „Schaufenster in den Osten“, sondern stand auch durch das SED-Regime unter besonderer Beobachtung. Viele Aspekte des alltäglichen Lebens der 1970er und 1980er Jahre in der DDR lassen sich heute noch entlang der Straße nachzeichnen. Ladengeschäfte und Fleischerei erzählen von Versorgung und Schlange stehen, Kneipen und Badeanstalt von Treffpunkten der Kiezbewohner, Altbauten von desolaten Wohnungszuständen, geheimen Treffen der Ost-Berliner Bohème und Bespitzelung durch die Stasi. Der Spaziergang beginnt am Museum in der Kulturbrauerei und endet am Standort der ehemaligen Aussichtsplattform.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Treffpunkt ist am Informationsschalter im Museum.
Dauer: 1,5 Stunden

Foto (c) Harald Hauswald

Die heute touristisch attraktive Oderberger Straße war bis 1989 eine Sackgasse, die an der Mauer endete. Wegen ihrer Aussichtsplattform auf der West-Seite wurde sie nicht nur zum „Schaufenster in den Osten“, sondern stand auch durch das SED-Regime unter besonderer Beobachtung. Viele Aspekte des alltäglichen Lebens der 1970er und 1980er Jahre in der DDR lassen sich heute noch entlang der Straße nachzeichnen. Ladengeschäfte und Fleischerei erzählen von Versorgung und Schlange stehen, Kneipen und Badeanstalt von Treffpunkten der Kiezbewohner, Altbauten von desolaten Wohnungszuständen, geheimen Treffen der Ost-Berliner Bohème und Bespitzelung durch die Stasi. Der Spaziergang beginnt am Museum in der Kulturbrauerei und endet am Standort der ehemaligen Aussichtsplattform.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Treffpunkt ist am Informationsschalter im Museum.
Dauer: 1,5 Stunden

Gespräch im Rahmen von Pop-Kultur

Mit: Masha Qrella und Elske Rosenfeld

Moderation: Kito Nedo

Zum ersten Mal hörte Masha Qrella von Thomas Brasch in Marion Braschs Roman „Ab jetzt ist Ruhe“. Die persönliche Perspektive der Autorin kam ihr vertraut vor: eine Familiengeschichte der DDR-Nomenklatura aus der Perspektive der kleinen Schwester. Sie fing an Texte von Thomas Brasch zu lesen – deutschsprachige Texte, die sie nicht mehr losließen. Qrella, die bis dato ihre Lieder auf Englisch gesungen hatte, begann, Textzeilen, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gingen, auf Deutsch zu singen. Über Identität, Sprachlosigkeit und Utopie in der Musik damals und heute, spricht sie mit der Künstlerin und Autorin Elske Rosenfeld und dem Journalisten Kito Nedo.

Lukas erfuhr erst vor kurzem durch den Anruf eines Unbekannten, dass sein Vater für das Regime spioniert hat. Maximilian fühlt sich wie ein Einwandererkind, dessen Herkunftsland seine Identität prägte, obwohl es nicht mehr existiert. Franziska ringt noch mit der Aufarbeitung der DDR-Geschichte in ihrer Familie.

Dem blinden Fleck in der Geschichte vieler ostdeutscher Familien spürt der preisgekrönte Hörfunk-Journalist Johannes Nichelmann in vielen Begegnungen nach. Die O-Töne wirken wie ein Echolot der problematischen Erinnerungskultur, aus der sich auch die Konstellation für aktuelle gesellschaftlich-politische Schieflagen im Osten speist.

Es geht dem Autor um eine ehrliche Debatte, um ein lebendiges Erbe der Erinnerungen, das nicht schwarz-weiß gezeichnet ist, sondern auch Zwischen- und Grautöne kennt.

Die Buchpremiere findet mit dem Autor sowie mit einigen der interviewten Zeitzeugen statt.

Moderation: Christine Watty, Deutschlandfunk Kultur

Begleitungen
Eine Gruppe Jugendlicher steht zwischen einem alten Zeitungskiosk und einem Lebensmittelgeschäft

Sie möchten uns mit einer Gruppe besuchen?

Wir bieten für Gruppen von Schulklassen bis Senioren Begleitungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. Lassen Sie sich gerne von unserem Besucherdienst beraten. Weitere Bildungsformate finden Sie unter dem Menüpunkt „Lernen“.

Zu den Gruppenbegleitungen

AudioGuide
Hand mit Smartphone, auf dem Display zu sehen ist der AudioGuide zur Dauerausstellung 'Alltag in der DDR' im Museum in der Kulturbrauerei Berlin

AudioGuide zur Dauerausstellung

Ob zu Hause, unterwegs oder im Museum: Unseren AudioGuide zur Dauerausstellung im Museum in der Kulturbrauerei können Sie online jederzeit abrufen.

Zum AudioGuide

Unsere Dauerausstellung zeigt das Leben der Ostdeutschen in den 1970er und 1980er Jahren im Betrieb, in der Öffentlichkeit und im Privaten. Wir prägt das SED-Regime den Alltag, wie gehen die Menschen mit Mangel und Grenzen um und wo finden sie Freiräume?

Zur Ausstellung

Daniel Biskup bereist in den Jahren nach dem Mauerfall Ostdeutschland und zeichnet mit seinen Porträts ein vielfältiges Stimmungsbild der Atmosphäre in Ostdeutschland zu Beginn der 1990er Jahre. Wie gehen die Menschen mit der neuen Freiheit und dem Verlust von Altbekanntem um? Wie erleben sie den Wandel der Konsumwelt? Wie verarbeiten sie die wirtschaftlichen Umbrüche? Biskup hält Menschen, Landschaften und Städte in Momenten radikaler Veränderung fest. In seinen Bildern prallen zwei Welten aufeinander, die zu einer werden sollen. Nach fast 30 Jahren ist der Blick auf diese historische Umbruchszeit auch eine Auseinandersetzung mit den Problemen der Gegenwart.

Zur Ausstellung

Unsere Dauerausstellung zeigt das Leben der Ostdeutschen in den 1970er und 1980er Jahren im Betrieb, in der Öffentlichkeit und im Privaten. Wir prägt das SED-Regime den Alltag, wie gehen die Menschen mit Mangel und Grenzen um und wo finden sie Freiräume?

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Daniel Biskup bereist in den Jahren nach dem Mauerfall Ostdeutschland und zeichnet mit seinen Porträts ein vielfältiges Stimmungsbild der Atmosphäre in Ostdeutschland zu Beginn der 1990er Jahre. Wie gehen die Menschen mit der neuen Freiheit und dem Verlust von Altbekanntem um? Wie erleben sie den Wandel der Konsumwelt? Wie verarbeiten sie die wirtschaftlichen Umbrüche? Biskup hält Menschen, Landschaften und Städte in Momenten radikaler Veränderung fest. In seinen Bildern prallen zwei Welten aufeinander, die zu einer werden sollen. Nach fast 30 Jahren ist der Blick auf diese historische Umbruchszeit auch eine Auseinandersetzung mit den Problemen der Gegenwart.

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Sammlung
Ein Handmixer für die Küche in Orange

Sammlung Industrielle Gestaltung

Zum Kernbestand des Museums gehört die Mustersammlung von Industriedesign des Amtes für industrielle Formgestaltung der DDR. Seit 1990 wurde der Bestand um typische Alltagsgegenstände und Objekte mit politischer Symbolkraft erweitert.

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