Eine junge Frau und ein junger Mann stehen in einem großen Raum, links vorne ein Werkbank, im Hintergrund unter anderem Fahnen und andere Besucher
Zwei Mädchen im Teenager-Alter und ein Mann sehen sich einen Trabi mit einem Dachzelt an, im Hintergrund eine Foto-Tapete mit einem Seestrand
Besucher in der Ausstellung

Dauerausstellung

Alltag

in der DDR

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Wechselausstellung

Islam in Europa

zenith-Fotopreis 2017

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Eintritt frei

Der Eintritt zum Museum und allen Ausstellungen ist kostenlos.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10–18 Uhr
Donnerstag: 10–20 Uhr

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Aktuelles
French and Muslim
Wechselausstellung

Islam in Europa

Wir zeigen die Gewinnerfotos und 50 ausgewählte Bilder des diesjährigen zenith-Fotopreises zum Thema „Islam in Europa“.

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Museumsmagazin

Neues Museumsmagazin

In unserem neuen Museumsmagazin erfahren Sie das neueste aus unseren Museen und alles über die Wiedereröffnung der Dauerausstellung im Haus der Geschichte in Bonn.

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Workshop für Schulklassen

„Bilder im Kopf“

In diesem Workshop hinterfragen Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 medienkritisch die Macht der Bilder und reflektieren ihre eigene Wahrnehmung des Islam in Europa.

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Neue Publikation

Alltag in der DDR

Kollektiv und Individuum, Konsum und Mangelwirtschaft, Rückzug und Aufbruch: Das Buch zur Dauerausstellung im Museum in der Kulturbrauerei ist da!

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Muslimisches Leben in der DDR

24. Januar: Der Fotograf Mahmoud Dabdoub spricht über das Leben von Muslimen in der DDR seit den 1980er Jahren.

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Buchcover Alex Raack: "Wolle"

Wolle. Ein Fan zwischen Ost und West

22. Februar: Buchvorstellung und Lesung mit dem Autor Alex Raack und Wolle.

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Buchcover Die Sache mit der Bratwurst

Die Sache mit der Bratwurst. Mein etwas anderes deutsches Leben.

21. März: Buchvorstellung und Lesung mit Lamya Kaddor. Eine Veranstaltung in Kooperation mit Literatur: BERLIN

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© Mahmoud Dabdoub
© Mahmoud Dabdoub

Die meisten Muslime lebten als Vertragsarbeiter oder als Studenten in der DDR. Über ihren Alltag ist wenig bekannt – auch, weil sie ihren muslimischen Glauben selten öffentlich praktizierten. Wie war ihr Alltag? Wo wurde gebetet? Gab es Essen nach islamischen Vorgaben? Und wie hat sich ihr Leben seit der Wiedervereinigung verändert? Darüber und über vieles mehr erzählen der Fotograf Mahmoud Dabdoub und der Ingenieur Muhiadin Dagane.

Dagane studierte in den 70ern Maschinenbau in Dresden und lebt nach einigen Jahren in Somalia wieder in Deutschland.

Mahmoud Dabdoub hielt, seit er 1981 als palästinensischer Flüchtling aus dem Libanon in die DDR kam, das Alltagsleben in Leipzig mit seiner Kamera fest. Es entstanden mehrere Fotobände, die das Leben in der DDR seit den 80er Jahren zeigen.

Das Gespräch findet im Rahmen der Fotoausstellung „Islam in Europa“ statt.

Buchcover "Wolle"
Buchcover, © Klett-Cotta Verlag

Es ist das Jahr 1982, Wolfgang Großmann, genannt Wolle, sitzt in einer Zelle der Stasizentrale Dresden. Er ist Staatsfeind, weil er Fan des falschen Vereins ist – Fan von Borussia Mönchengladbach. Wolle wird kurz vor dem Bau der Berliner Mauer in Mönchengladbach geboren, doch bereits zwei Jahre später ziehen seine Eltern mit ihm nach Dresden. Als die innerdeutsche Grenze geschlossen wird, zerschlagen sich alle Hoffnungen, wieder in die Bundesrepublik Deutschland reisen zu können. In Dresden verliebt sich „Gladbach-Wolle“ in die Borussia aus seiner Geburtsstadt – und rebelliert, wo er nur kann. Als Jugendlicher wird er zum Rowdy, der Fußball wird sein Ventil für die Wut auf das DDR-Regime. In Mönchengladbach kennt bald jeder den durchgeknallten Ossi, der sich aus Liebe zum Verein von der Stasi verfolgen lässt. Als sein Ausreiseantrag 1985 endlich genehmigt wird, zieht es ihn natürlich an den Ort seiner tiefsten Sehnsucht...

Wolles Biographie ist die Geschichte eines glühenden Fußballfans, der nie müde wird, für seine Freiheit zu kämpfen. Eine dramatische Geschichte voller Verrücktheiten, die zeigt, was die Liebe zum Fußball bewegen kann. Die Biographie eines Fußballfans und Staatsfeindes – eine ganz besondere deutsch-deutsche Geschichte.

Alex Raack, geboren 1983 in Celle, war bis September 2016 Redakteur für das Fußballmagazin „11FREUNDE“, nun schreibt er als freier Autor über seine Leidenschaft. Seine Biographie über Uli Borowka „Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker“ avancierte zum Spiegel-Bestseller.

Buchvorstellung und Lesung mit Alex Raack und Wolle.

 

 

Buchcover "Die Sache mit der Bratwurst"
Buchcover, © Piper Verlag

Die Islamwissenschaftlerin und Religionspädagogin Lamya Kaddor gibt liberalen Muslimen in Deutschland eine Stimme. Doch wer ist eigentlich der Mensch hinter der bekannten Islamwissenschaftlerin? Was war für sie prägend, als sie als Kind syrischer Einwanderer in Deutschland aufwuchs? Warum waren Pippi Langstrumpf und Michael Jordan ihre großen Vorbilder? Und was passierte, als sie zum ersten Mal von einem Jungen geküsst wurde?

In ihrem neuen Buch erzählt Lamya Kaddor sehr persönlich und humorvoll, was an den Klischees über muslimisches Leben in Deutschland dran ist, was passiert, wenn man als muslimisches Kind auf dem Grillfest im Kindergarten aus Versehen eine Bratwurst verspeist und wie sie in Frau Hermann aus der Nachbarschaft eine deutsche Oma fand.

Lamya Kaddor wurde 1978 als Tochter syrischer Einwanderer in Ahlen/NRW geboren. Sie gründete 2010 den Liberal-Islamischen Bund e.V., der sich für ein progressives Islamverständnis einsetzt, und wurde zu einer der zehn einflussreichsten muslimischen Frauen Europas gewählt. Kaddor unterrichtete 13 Jahre selbst auch Islamischen Religionsunterricht in Dinslaken, bis sie sich im September 2016 wegen Morddrohungen nach dem Erscheinen ihres Buchs „Die Zerreißprobe“ vom Schuldienst beurlauben ließ. Seit 2015 leitet sie ein vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördertes Projekt zum Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen („Empowerment statt Antisemitismus“) in Dinslaken. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Die Lesung findet im Rahmen der Fotoausstellung „Islam in Europa“ statt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Literatur: BERLIN

 

 

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Eine Gruppe Jugendlicher steht zwischen einem alten Zeitungskiosk und einem Lebensmittelgeschäft

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Unsere Dauerausstellung zeigt das Leben der Ostdeutschen in den 1970er und 1980er Jahren im Betrieb, in der Öffentlichkeit und im Privaten. Wir prägt das SED-Regime den Alltag, wie gehen die Menschen mit Mangel und Grenzen um und wo finden sie Freiräume?

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Sammlung
Ein Handmixer für die Küche in Orange

Sammlung Industrielle Gestaltung

Zum Kernbestand des Museums gehört die Mustersammlung von Industriedesign des Amtes für industrielle Formgestaltung der DDR. Seit 1990 wurde der Bestand um typische Alltagsgegenstände und Objekte mit politischer Symbolkraft erweitert.

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