Bildungsangebote für Schüler und Lehrer im Museum in der Kulturbrauerei

Ergebnisse: Selbständig erkunden (3)Begleitung (1)Kiezspaziergang (2)Guided Tour (1)AudioGuide (1)Workshop (2)Für Multiplikatoren (2)Exploring on one’s own (1)
Seite 'Kontrollierte Wohnraum' aus der Themenmappe 'Freiheiten trotz Kontrolle'

Selbständig erkunden

Themenmappe: "Freiheiten trotz Kontrolle?"

Wie frei kann Alltag in der DDR sein? Arbeiten und debattieren Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern rund um diese Fragestellung. In sechs Kleingruppen recherchieren die Schülerinnen und Schüler in der Dauerausstellung und arbeiten mit Quellen und Objekten zu Aspekten von "Freiheit" und "Kontrolle". Anschließend führen sie ihre Ergebnisse zusammen, denken über ihren eigenen Freiheitsbegriff nach und entwickeln ein historisches Verständnis für gegenwärtige Fragestellungen. 

Das Angebot können Sie als Lehrperson selbständig in der Dauerausstellung durchführen. 

Wir empfehlen folgenden Ablauf:

  • Begleitung durch die Dauerausstellung  ca. 1 h
  • Arbeit in Kleingruppen ca. 45 Minuten
  • Debatte der kontroversen Fragestellung  ca. 45 Minuten


Die Themenmappe erhalten Sie am Informationsschalter. Für die Debatte können Sie gerne unser Atelier oder unseren Salon buchen. Die Themenmappe richtet sich insbesondere an Schulklassen und Kurse der Sekundarstufe II, kann je nach Lehrplanbezug aber auch von 10. Klassen bearbeitet werden.

Sie können das Angebot ab 12 Personen auch als betreuten Workshop über den Besucherdienst buchen. 

Themenmappe "Freiheiten trotz Kontrolle" downloaden

ÜBERBLICK

Zielgruppe: Sekundarbereich II

Dauer: ca. 2,5 h

Thema: Freiheit, Kontrolle; Diktatur, Alltagsgeschichte, SED-Herrschaft

kostenfrei

Besucherdienst: Tel. (0 30) 4 67 77 79-11, E-Mail: besucherdienst-berlin(at)hdg.de

Ein Besucher betrachtet Plakate in der Dauerausstellung

Begleitung

Alltag in der DDR

Die Dauerausstellung "Alltag in der DDR" zeigt das vielschichtige Spannungsverhältnis zwischen dem Herrschaftsanspruch des SED-Regimes und der Lebenswirklichkeit der Menschen in der DDR. Mit unserer Begleitung entdecken Sie die wichtigsten Stationen: Welche Mechanismen nutzte die SED, um ihre Macht auszuüben? Wie sahen Betriebsalltag und Freizeitgestaltung aus? Wie funktionierte der Konsum angesichts des realen alltäglichen Mangels? Und welche Bedeutung hatte das Privatleben für die Menschen in der DDR?

Begleitungen sind bei uns dialogische Führungen.

Die Begleitung richtet sich an Kleingruppen entsprechend der aktuellen Pandemieverordnung. Die Termine für die kostenfreien öffentlichen Begleitungen finden Sie unter Begleitungen.

ÜBERBLICK

Zielgruppe: Alle Zielgruppen

Dauer: 1 h

Thema: Alltagsgeschichte, SED-Herrschaft, Betriebsalltag, Freizeit, Konsum und Mangel, das Kollektiv und der Einzelne

kostenfrei

KONTAKT

Besucherdienst: Tel. (0 30) 4 67 77 79-11, E-Mail: besucherdienst-berlin(at)hdg.de

Teilnehmerinnen des Kiezspaziergangs vor dem ehemaligen Franz-Club (heute Frannz)

Kiezspaziergang

Nach dem Mauerfall. Ein Kiezspaziergang im Prenzlauer Berg

Die Wiedervereinigung ging auch an den Menschen im Prenzlauer Berg nicht spurlos vorbei: So war die heute touristisch attraktive Oderberger Straße bis 1989 eine Sackgasse, die an der Mauer endete. Viele Altbauten im Kiez zerfielen und die heutige U-Bahnlinie U2 verkehrte nur bis zum Thälmannplatz. Viele Spuren der DDR-Zeit lassen sich heute noch nachzeichnen, doch hat auch ein großer Wandel stattgefunden. Straßen und U-Bahnhöfe tragen heute andere Namen. Die Kulturbrauerei zeigt, wie Leerstand die Nutzung kultureller Freiräume ermöglicht. Der Kollwitzplatz ist Mittelpunkt eines hippen, gentrifizierten Kiezes, der mit dem zerfallenden Altbaubestand und der Ost-Berliner Bohème der 1980er-Jahre nur noch wenig zu tun hat. Jeden Dienstag und Samstag laden wir Sie mit unserem neuen kostenlosen Kiezspaziergang ein, diesen Wandel zu erkunden. Der Spaziergang beginnt am Museum in der Kulturbrauerei und endet am Kollwitzplatz.

Die Begleitung richtet sich an Kleingruppen entsprechend der aktuellen Pandemieverordnung. Die Termine für die kostenfreien öffentlichen Begleitungen finden Sie unter Begleitungen.
Für Gruppen ab 10 Personen in Deutsch und Englisch über den Besucherdienst buchbar.

ÜBERBLICK

Zielgruppe: Erwachsene, Schüler ab Klasse 10

Dauer: 1,5 h

Thema: DDR, 1990er Jahre, Mauerfall, Wiedervereinigung

kostenfrei

KONTAKT

Besucherdienst: Tel. (0 30) 4 67 77 79-11, E-Mail: besucherdienst-berlin(at)hdg.de

Kiezspaziergang

Leben an der Mauer: Die Oderberger Straße

Die heute touristisch attraktive Oderberger Straße war bis 1989 eine Sackgasse, die an der Mauer endete. Wegen ihrer Aussichtsplattform auf der West-Seite wurde sie nicht nur zum „Schaufenster in den Osten“, sondern stand auch durch das SED-Regime unter besonderer Beobachtung. Viele Aspekte des alltäglichen Lebens der 1970er und 1980er Jahre in der DDR lassen sich heute noch entlang der Straße nachzeichnen. Ladengeschäfte und Fleischerei erzählen von Versorgung und Schlange stehen, Kneipen und Badeanstalt von Treffpunkten der Kiezbewohner, Altbauten von desolaten Wohnungszuständen, geheimen Treffen der Ost-Berliner Bohème und Bespitzelung durch die Stasi. Der Spaziergang beginnt am Museum in der Kulturbrauerei und endet am Standort der ehemaligen Aussichtsplattform.

Die Begleitung richtet sich an Kleingruppen entsprechend der aktuellen Pandemieverordnung. Die Termine für die kostenfreien öffentlichen Begleitungen finden Sie unter Begleitungen.
Für Gruppen ab 10 Personen in Deutsch und Englisch über den Besucherdienst buchbar.

ÜBERBLICK

Zielgruppe: Erwachsene, Schüler ab Klasse 10

Dauer: 1,5 h

Thema: Berliner Mauer, DDR, Alltag, 1970er Jahre, 1980er Jahre

kostenfrei

KONTAKT

Besucherdienst: Tel. (0 30) 4 67 77 79-11, E-Mail: besucherdienst-berlin(at)hdg.de

Am Aufgang der U-Bahn-Haltestelle Eberswalder Straße.

Guided Tour

After the Berlin Wall tumbled. A walk through the district of Prenzlauer Berg

Reunification also left its traces on the people of Prenzlauer Berg. Until 1989, Oderberger Straße, which is now a tourist attraction, was a cul-de-sac ending at the Wall, much of the district’s old building stock was decaying and what is now the U2 underground line only ran as far as Thälmannplatz. Many traces of the GDR era can still be discovered today. But there have also been major changes. Roads and underground stations have been renamed. The Kulturbrauerei is an example of how vacant properties can be turned into cultural spaces. Kollwitzplatz is the heart of a fashionable, gentrified district which has very little to do with the decaying buildings and East Berlin bohemia of the 1980s. The walk begins at the Museum in der Kulturbrauerei and ends at Kollwitzplatz.

The guided tour is aimed at groups in accordance with the current pandemic regulations. It can be booked through our Visitor Services.

AT A GLANCE

Target audience: Secondary level II

Duration: 1,5 h

Topic: GDR, Fall of the Berlin Wall, German Unity, 1990s

free of charge

Selbständig erkunden

Spurensuche: "Seid bereit" - Kind sein in der DDR

Wie lebten Kinder in einem Land, das ihre Freiheit einschränkte? Welche Wünsche hatten sie und wovon träumten sie? Mit dieser Spurensuche können Kinder die Dauerausstellung selbständig erkunden. Anhand von sechs Stationen lernen sie individuelle Geschichten und Kindheitserfahrungen kennen und fragen nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten zu ihrer eigenen Lebenswirklichkeit.

Die Spurensuche erhalten Sie am Informationsschalter. 

Spurensuche "Seid bereit" downloaden
Lehrerhandreichung "Seid bereit" downloaden

ÜBERBLICK

Zielgruppe: Primarbereich

Dauer: 1 h

Thema: Alltagsgeschichte, SED-Herrschaft, Freizeit, Konsum und Mangel

kostenfrei

Eine Besucherin liest im Brigadebuch

Selbständig erkunden

Spurensuche: "Wie war das ... in der DDR?"

Wie sah das alltägliche Leben in der DDR aus? Welche Grenzen zog das SED-Regime, und gab es Menschen, die sich der staatlichen Kontrolle widersetzten? Mit der Spurensuche lernen Jugendliche die Dauerausstellung selbständig kennen: Sechs Stationen laden dazu ein, originale Gegenstände, biografische Berichte und interaktive Medienstationen zu erforschen und Bezüge zur eigenen Lebenswelt zu finden.  

Die Spurensuche erhalten Sie am Informationsschalter. 

Spurensuche "Wie war das..." downloaden
Lehrerhandreichung "Wie war das..." downloaden

 
ÜBERBLICK

Zielgruppe: Sekundarbereich I und II

Dauer: 1 h

Thema: Alltagsgeschichte, SED-Herrschaft, Freizeit, Konsum und Mangel

kostenfrei

Hand mit Smartphone, auf dem Display zu sehen ist der AudioGuide zur Dauerausstellung 'Alltag in der DDR' im Museum in der Kulturbrauerei Berlin

AudioGuide

"Alltag in der DDR"

Wie war der Alltag in der DDR? Erfahren Sie mehr mit unserem AudioGuide. In 20 Hörbeiträgen berichten Historiker, Zeitzeugen und Ausstellungsmacher anschaulich vom Leben in der DDR, ihren Erinnerungen an den Alltag und davon, wie das Spannungsverhältnis zwischen Anspruch des SED-Regimes und Lebenswirklichkeit der Menschen in der Ausstellung umgesetzt wurde.

Den AudioGuide können Sie online hier abrufen – ob zu Hause, unterwegs oder im Museum, wo es kostenloses WLAN gibt. Für den Fall, dass Sie kein Smartphone bei Ihrem Museumsbesuch dabeihaben, können Sie sich selbstverständlich auch AudioGuide-Geräte vor Ort ausleihen.

Alle Beiträge sind sowohl auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch erhältlich. Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken in unserer Ausstellung!

AudioGuide auf Deutsch hier online anhören.
AudioGuide in English here online available.
Le guide audio en français en ligne ici.
La audioguía en español online aquí.
L'audioguida in italiano online qui.

Wenn Sie möchten, können Sie sich den gesamten AudioGuide auch hier herunterladen:

AudioGuide downloaden (.zip)
Download English AudioGuide (.zip)
Télécharger le guide audio en français (.zip)
Descarga la audioguía en español (.zip)
Scaricare l'audioguida in italiano (.zip)


ÜBERBLICK

Zielgruppe: Alle Zielgruppen

Dauer: 45 min

Thema: SED-Herrschaft, DDR, Freizeit, Konsum und Mangel, Betrieb, Diktatur

kostenfrei

Seite aus der Themenmappe 'Der Einzelne und die Diktatur'

Workshop

"Der Einzelne und die Diktatur"

Wie frei kann Alltag in der DDR sein? Arbeiten und debattieren Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern rund um diese Fragestellung. In sechs Kleingruppen recherchieren die Schülerinnen und Schüler anhand der Themenmappe in der Dauerausstellung und arbeiten mit Quellen und Objekten zu Aspekten von "Freiheit" und "Kontrolle". In einer gemeinsamen Debatte führen sie ihre Ergebnisse zusammen und beziehen Stellung zur Leitfrage. Dabei denken sie über ihren eigenen Freiheitsbegriff nach und entwickeln ein historisches Verständnis für gegenwärtige Fragestellungen.

Ablauf des Workshops:

  • Kurzbegleitung durch die Dauerausstellung ca. 45 Minuten
  • Arbeit in Kleingruppen ca. 1 h
  • Debatte der kontroversen Fragestellung  ca. 45 Minuten

Sie können den Workshop ab einer Teilnehmerzahl von 12 Schülerinnen und Schülern über den Besucherdienst buchen. Die Themenmappe richtet sich insbesondere an Schulklassen und Kurse der Sekundarstufe II, kann je nach Lehrplanbezug aber auch von 10. Klassen bearbeitet werden. Das Angebot können Sie als Lehrperson auch selbstständig in der Dauerausstellung durchführen.

Themenmappe "Der Einzelne und die Diktatur" downloaden

ÜBERBLICK

Zielgruppe: Sekundarbereich II

Dauer: ca. 2,5 h

Thema: Freiheit, Kontrolle, Diktatur, Alltagsgeschichte, SED-Herrschaft

kostenfrei

KONTAKT

Besucherdienst: Tel. (0 30) 4 67 77 79-11, E-Mail: besucherdienst-berlin(at)hdg.de

Ein Westpaket in einer Vitrine

Workshop

"Wundertüte Westpaket"

Was ist ein Westpaket und warum war es für die Menschen in der DDR so wichtig? In einem spielerischen Ausstellungsrundgang durch die Dauerausstellung lernen die Kinder das alltägliche Leben in der DDR kennen. Als Höhepunkt packen sie gemeinsam ein Westpaket aus: Was steckte alles darin? Worüber freuten sich die Menschen besonders? Die Kinder erfahren mehr über Konsum und Mangel in der DDR und lernen Geschichten kennen, wie Menschen in Ost- und Westdeutschland trotz der Grenze miteinander in Verbindung blieben.

Der Workshop kann ab einer Teilnehmerzahl von 10 Kindern über den Besucherdienst gebucht werden.

ÜBERBLICK

Zielgruppe: Primarbereich, Kinder ab 8 Jahre

Dauer: 1,5 h

Thema: Alltagsgeschichte, SED-Herrschaft, Betriebsalltag, Freizeit, Konsum und Mangel

kostenfrei

KONTAKT

Besucherdienst: Tel. (0 30) 4 67 77 79-11, E-Mail: besucherdienst-berlin(at)hdg.de

Besucher an der Werkbank in der Dauerausstellung

Für Multiplikatoren

Hintergrundgespräch

Wenn Sie die Dauerausstellung "Alltag in der DDR" als Ziel von Unterrichtsgängen und Studienfahrten nutzen möchten, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ein betreutes Hintergrundgespräch mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des Bildungsbereichs zu führen. Mögliche Themen sind die Konzeption oder einzelne Themenbereiche der Ausstellung, unser Bildungsprogramm oder die Stiftung Haus der Geschichte.

ÜBERBLICK

Zielgruppe: Lehrende an Schulen und in der Erwachsenenbildung, Multiplikatoren

Dauer: 0,5 h

Thema: Vor- und Nachbereitung eines Museumsbesuchs

kostenfrei

KONTAKT

Bildungsreferentin Gundula Dicke: Tel. (0 30) 4 67 77 79-12, E-Mail: dicke(at)hdg.de

Besucherdienst: Tel. (0 30) 4 67 77 79-11, E-Mail: besucherdienst-berlin(at)hdg.de

Zwei Mädchen sitzen am Computer im Informationszentrum im Haus der Geschichte

Für Multiplikatoren

LeMO Lernen

LeMO Lernen bietet Ihnen didaktische Materialien, um unser Online-Portal Lebendiges Museum Online (kurz LeMO) in der Schule, an der Universität oder als Vor- und Nachbereitung eines Museumsbesuchs zu nutzen. LeMO Lernen richtet sich besonders an Lehrende und Multiplikatoren. Es soll dabei unterstützen, das umfangreiche LeMO-Angebot noch besser mit Ihrem Unterricht und den Ausstellungen der beteiligten Museen zu verbinden. 

LeMO Lernen umfasst Lehrmaterialien für die vier Museen der Stiftung Haus der Geschichte: Museum in der Kulturbrauerei und Tränenpalast in Berlin, Haus der Geschichte in Bonn und Zeitgeschichtliches Forum Leipzig.

Zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls bietet LeMO Lernen neue didaktische Materialien, die sich mit den Entwicklungen des Jahres 1989, dem Mauerfall am 9. November und den sich entwickelnden Möglichkeiten für Ost- und Westdeutsche beschäftigen.

ÜBERBLICK

Zielgruppe: Lehrende an Schulen und in der Erwachsenenbildung, Multiplikatoren

Thema: Didaktische Materialien zur Vor- und Nachbereitung eines Museumsbesuchs

kostenfrei

KONTAKT

Bildungsreferentin Gundula Dicke: Tel. (0 30) 4 67 77 79-12, E-Mail: dicke(at)hdg.de

Besucherdienst: Tel. (0 30) 4 67 77 79-11, E-Mail: besucherdienst-berlin(at)hdg.de

Exploring on one’s own

Tracing History: “What was life like ... in the GDR?”

What did everyday life in the GDR look like? What boundaries did the SED regime draw, and were there people who resisted state control? By searching for clues, young people get to know the permanent exhibition on their own: Six stations invite to explore original objects, biographical reports and interactive media stations and to find references to their own lives.

Ask for the Guide “Tracing history”  at the information desk.

Download the Guide “Tracing history” 

 
AT A GLANCE

Target audience: Secondary level I and II
Duration:
1 h
Topic:
Everyday life, Socialist Unity Party rule, leisure, consumption and deprivation
free of charge