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Foto eines Bildschirms in einem Klassenzimmer. Auf dem Bild ist eine Collage mit dem Titel "(k)einheit" zu sehen.
Foto: Uwe Löscher

Filmscreening, Podium und Publikumsgespräch mit Vanessa Beyer (k_einheit) sowie Valentin Rühlmann (fack e.V.) und Tim Sachse

Für viele junge Menschen der Generation Z ist das Aufwachsen in Ostdeutschland keine neutrale Ausgangslage. Ungleiche Chancen, dünne Infrastrukturen und begrenzte Perspektiven stehen starkem Zusammenhalt, lokalem Engagement und dem Wunsch gegenüber, den eigenen Ort nicht aufzugeben. Daraus entsteht die zentrale Frage: bleiben, gehen oder später zurückkehren?

Diese Entscheidungen bewegen sich im Spannungsfeld von Transformationsfolgen, sozialen und ökonomischen Zwängen sowie der Erfahrung, dass Verantwortung „für die Region“ oft individualisiert wird, während strukturelle Veränderungen ausbleiben. Gleichzeitig zeigen die persönlichen Hoffnungen auf ein gutes Leben, dass viele junge Menschen aktiv handeln und selbst Perspektiven vor Ort entwickeln.

Die Seriendoku „K_einheit – Wie die Gen Z über den Osten denkt“ fängt die Erfahrungen junger Menschen zu Fragen von Zugehörigkeit, Teilhabe und Handlungsspielräumen ein. An diesem Abend setzen kurze Ausschnitte aus der Dokumentation Impulse für einen gemeinsamen Austausch zwischen den Mitwirkenden und dem Publikum.

Vanessa Beyer (k_einheit): Vanessa ist Teil der ostdeutschen Gen Z und setzt sich dafür ein, dass ihre Generation und Region aktiv mitreden können. Junge Stimmen macht sie laut und hörbar - als Gründerin der Bildungsinitiative k_einheit, als politische Bildnerin und Moderatorin. 

Valentin Rühlmann (fack e.V.): Valentin unterstützt als Geschäftsführer von fack e.V. junge Changemaker. Er schafft Strukturen, in denen sie Wirkung entfalten, Verantwortung übernehmen und Wandel gestalten können. Fack e.V. begleitet junge Menschen bei eigenen Projekten, die Kooperation, Verantwortung und Vielfalt fördern.

Tim Sachse: Tim beschreibt als Protagonist der Doku k_einheit die Ambivalenz ostdeutscher Identität irgendwo zwischen "Ich will nicht weg" und "Woanders ist es bestimmt besser". Es geht ihm dabei um Ungleichheit, Gerechtigkeit und Repräsentation. 

 

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Wechselausstellung „Ostblicke. Fotografien von Sophie Kirchner und Philipp Baumgarten“. Die Ausstellung kann vor der Veranstaltung besichtigt werden.

 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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