Veranstaltungen und Termine
Gespräch Atelier
„Hier oder woanders?“ - Gen Z und die Frage nach einem guten Leben im Osten
Eintritt frei / Anmeldung erforderlich
Filmscreening, Podium und Publikumsgespräch mit Lisa Trebs und Vanessa Beyer (k_einheit) sowie Valentin Rühlmann (fack e.V.) und Tim Sachse
Für viele junge Menschen der Generation Z ist das Aufwachsen in Ostdeutschland keine neutrale Ausgangslage. Ungleiche Chancen, dünne Infrastrukturen und begrenzte Perspektiven stehen starkem Zusammenhalt, lokalem Engagement und dem Wunsch gegenüber, den eigenen Ort nicht aufzugeben. Daraus entsteht die zentrale Frage: bleiben, gehen oder später zurückkehren?
Diese Entscheidungen bewegen sich im Spannungsfeld von Transformationsfolgen, sozialen und ökonomischen Zwängen sowie der Erfahrung, dass Verantwortung „für die Region“ oft individualisiert wird, während strukturelle Veränderungen ausbleiben. Gleichzeitig zeigen die persönlichen Hoffnungen auf ein gutes Leben, dass viele junge Menschen aktiv handeln und selbst Perspektiven vor Ort entwickeln.
Die Seriendoku „K_einheit – Wie die Gen Z über den Osten denkt“ fängt die Erfahrungen junger Menschen zu Fragen von Zugehörigkeit, Teilhabe und Handlungsspielräumen ein. An diesem Abend setzen kurze Ausschnitte aus der Dokumentation Impulse für einen gemeinsamen Austausch zwischen den Protagonist*innen, den Filmemacher*innen und dem Publikum.
Lisa Trebs und Vanessa Beyer (k_eineit): Lisa und Vanessa sind Teil der ostdeutschen Gen Z und setzen sich dafür ein, dass ihre Generation und Region aktiv mitreden können. Junge Stimmen macht sie laut und hörbar - als Gründerinnen der Bildungsinitiative k_einheit und als politische Bildnerinnen und Moderatorinnen.
Valentin Rühlmann (fack e.V.): Valentin baut als Geschäftsführer von fack e.V. Ökosysteme für junge Changemaker - Strukturen, in denen junge Menschen Wirkung entfalten, Verantwortung übernehmen und Wandel gestalten können. Fack e.V. begleitet junge Menschen bei eigenen Projekten, die Kooperation, Verantwortung und Vielfalt fördern.
Tim Sachse: Tim beschreibt als Protagonist der Doku k_einheit die Ambivalenz ostdeutscher Identität irgendwo zwischen "Ich will nicht weg" und "Woanders ist es bestimmt besser". Es geht ihm dabei um Ungleichheit, Gerechtigkeit und Repräsentation.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich (Link folgt).
